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Auf DVD: Glücksformeln

Rezept fürs Glück?

Noch in den 1980er Jahren als unwichtig abgetan, gibt es inzwischen tatsächlich eine wissenschaftlich fundierte „Glücksforschung“. Was ist Glück? Was macht glücklich? Und ist es für jeden gleich oder doch individuell? In den 87 Minuten des Films kommen – meist vor der Kulisse eindrucksvoller Umgebungsbilder, begleitet von leise dahinplätschernder Gitarrenmusik und mit einem angenehm-leichten Touch, der zwischen Surrealismus und Verträumtheit schwebt – Menschen unterschiedlichster Couleur zu diesem Thema zu Wort. Unkommentiert reihen sich die  Interviewszenen schon „Beglückter“ in Originalsprache mit deutschen Untertiteln versehen aneinander. Wissenschaftler aus der Glücksforschung, der Lehrer Ernst-Fritz Schubert  für das Unterrichtsfach „Glück“, Kinder, junge Leute und Rentner kommen hier ebenso zu Wort wie die Künstlerin Oda Jaune, die Witwe Jörg Immendorffs.

Fazit: Eine hübsche, technisch sehr schön aufgemachte und hochwertige Doku, die ein wenig mit NLP kokettiert und insgesamt keine neuen Erkenntnisse bereithält. Dass für das persönliche Glück stark die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und positives Denken entscheidend ist, ist wahrlich keine Neuigkeit. Für Glück gibt es eben keine ultimative Formel. Es ist ein für jeden einzigartiges Rezept, das sich aus tausenderlei Zutaten zusammensetzt.

 

Larissa Trüby
Glücksformeln
Universumfilm, 2011
87 Minuten, 13,99 Euro

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