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satsang mit prajnaji

Futter für die Seele – woher nehmen, wo suchen, wie erlangen?
Ich versuchte es mit Hawaii, dem Klischee vom Paradies schlechthin. Nach einem 3/4 Jahr Computerarbeit, unzähligen Überstunden und dem Versuch, erfolgreich in meiner Firma zu sein, was scheiterte, war ich reif für die Insel. Jahresurlaub. 4 Wochen Hawaii.
Und am Anfang passierte gar nichts. Ich versuchte, alles nach meinen Vorstellungen zu organisieren, geprägt von Sicherheitsdenken, Geldsparen und dem Wunsch, es meiner Reise- partnerin recht zu machen.
Dann kam der Aufbruch in die Freiheit, die Freiheit zu tun, wonach meine Seele schreit und mich meiner inneren Stimme zu überlassen, mich den Zufällen des Schicksals hinzugeben, die es dann auch verdammt gut mit mir meinten.

Was passierte?

Nicht die Sonnenuntergänge, die beeindruckende Natur, die flüssige Lava, der sanfte Regenwald, das tolle Essen, die Hula-Tänzerinnen oder das Baden im Meer schafften es, mich aus meinem Tran zu holen, sondern Satsang. Satsang mit einer erwachten Frau, mit Prajnaji.

Als ich ankam, dauerte es dann noch anderthalb Stunden, bis ich das richtige Haus im Regenwald gefunden hatte. Da war ich dann eine Stunde zu spät und tief gefrustet, hatte gar keine Lust mehr auf Workshop, dafür auch noch 85 Dollar zu zahlen und mir die Probleme der anderen Teilnehmer anzuhören. Prajnaji kam und wollte wissen, ob ich schon gezahlt habe? Nein, ich habe nur Kreditkarte dabei…, da drückt sie mir eine schwarze Stoffpuppe in die Hand und sagt ganz klar und resolut: Egal, Du bleibst jetzt hier!
Mann, was für eine schwarze Puppe. Ich erkenne sofort, dieser verbitterte, schwarze Typ, das bin doch ich!
Der Workshop ist gut und nach der direkten Energieübertragung in den letzten Minuten bin ich raus aus meiner Ignoranz. Hinterher ist Berührtheit, ein offenes, fühlendes und liebendes Herz da. Ich sitze mit Prajnaji da, wir sehen uns an, lachen beide laut und nehmen uns in den Arm.
Mit innerem Frieden, Klarheit und oft tiefer Seligkeit erlebe ich die nächsten Tage, habe schöne Begegnungen mit Menschen, der Natur und mir. Ich hatte Satsang erlebt, die Begegnung mit der Wahrheit, dem Zusammenkommen in Liebe.
Auf der Nachbarinsel Kauai angekommen, treffe ich Prajnaji wieder, und sie lädt mich ein, ihr Reisebegleiter zu sein. Mit einem alten, gebrauchten Wagen und durchgeschlagenen Stoßdämpfern – unserem „Cadillac“ – schaukeln wir über die Insel und erleben intensive, ausgefüllte Tage.

Dabei lerne ich viele ihrer verschiedenen Seiten kennen:
Die schöne, reife, weise Frau aus Panama; die Satsang-Lehrerin mit bedingungsloser Liebe; eine große Muttergöttin und ihre Verbindung zu Jesus; die scharfe, klare Shiva-Energie und ihr wildes, südamerikanisches Temperament; ihre Seele eines Kindes, ihr Lachen und ihre Furchtlosigkeit, für die Wahrheit einzutreten… Sie ist schon „gestorben“, sie weiß, wie das ist …  sowohl ihr Ego, als auch ihr Körper.
Wir gehen zusammen exotische Bodylotion einkaufen, ah, das riecht so gut, zum Anbeißen… die Verkäuferin hält uns für ein Pärchen und sagt noch: Erzählen sie mir hinterher, wie es war!
Darauf, beim Preisaushandeln für Hubschrauberflüge, wird sie für meine Mutter gehalten.
Als wir im Supermarkt sind, sieht sie eine Königsstatue, sie fragt: Wer ist das? Von dem habe ich gestern nacht geträumt.

Nach Gesprächen mit einheimischen Weisen erfährt sie, wer der König ist. Prajnaji möchte darauf in einen Tempel, um mit den Ahnen, den alten Spirits Kontakt aufzunehmen. Deswegen wird sie erst von einem alten Weisen, Walther, geprüft. Er schaut ihr in die Augen und ins Herz. Okay, wir machen uns auf den Weg zum Tempel, einem besonderen Tempel: dem höchsten Tempel im polynesischen Raum, an der berühmten Napali-Küste gelegen. Dort werden nach altem Brauch Blumen geopfert und wird in Stille gesessen. Der Kontakt mit den Spirits verläuft gut, erzählt mir Prajnaji später, ich bin innerlich leer und ruhig.
Was für ein Tag, ich erlebe mich wie in einem spirituellen Abenteuerroman.
Eines Morgens sagt Prajnaji zu mir, ich müßte schon ein richtig gutes Karma haben, da sie sonst nicht so nah mit jemandem reist. Ja, warum soll ich nicht gutes Karma haben, ich nehme an und gestehe mir all das dankend zu. Es sind wunderbare, tiefe spirituelle Erlebnisse und doch auch alles normal und einfach.
Es wird eine heilige Reise, langsam, immer mehr, Stück für Stück öffne ich mich und bekomme den Segen. Dabei erlebe ich das Heilige und das Alltägliche nebeneinander. Die Dualität des bewertenden Verstandes geht, der Moment und seine unzähligen Geschenke kommen.

Der Panther

Zwei Tage später besuche ich noch einmal den Tempelplatz, setze mich still neben die schwarze Steinwand und spüre: jetzt erlebe ich Bilder und Gefühle von Trommeln, Tanz und Feuer. Ich stehe auf und spüre mit geschlossenen Augen weiter: Da kommt er zu mir, der schwarze Panther, vor mir sein großer Kopf, mit Feuer gezeichnet, und das ist nicht nur ein Bild, es ist eine Kraft, die meinen ganzen Körper erfaßt. Ich spüre, wie die Energie durch mich geht, mein Kiefer bewegt sich, das tiefe Knurren ist da. Ich schaue tief in das schwarze, feurige Bild vor mir, und da ist auch eine grün-gelbe Schlange, die senkrecht aufsteigt. Beides zusammen, Panther und Schlange, geben mir so viel Kraft, ich trinke und trinke.
Es ist gut und genug, und ich öffne wieder die Augen, blicke klar und strahlend voller Tatendrang ins Leben.
Auf geht es in den Dschungel, mit dieser Kraft wird der steile, rutschige Weg zur reinen Freude.

Auf dem Weg zum Flughafen wird mir klar, Praj-naji will demnächst nach Deutschland, und ich kann das doch, Seminare organisieren. Das ist es, mein Wort: Prajnaji…  ich organisiere Satsang für dich in Deutschland.
Jetzt bin ich zurück von einer Reise, die wirklich zu dem wurde, was ich mir insgeheim wünschte… Erholung und Erfüllung, aus dem Inneren, aus einer tiefen Stille des Herzens… die Verbindung mit dem wahren, ewigen Selbst wieder erfahren, gestärkt und genährt.
Food for the soul!

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