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Das Lebensziel vieler Menschen heißt nach wie vor Auto, Haus, Wohlstand. Auf dem Weg zu diesen Wünschen entdecken immer mehr Menschen, wie einseitig oder unbefriedigend solche Ziele sein können. Sie wenden sich deshalb von allem Irdischen, Körperlichen und Materiellen ab und suchen die Erfüllung in hochgeistigen, spirituellen, metaphysischen, transzendentalen oder medialen Dingen. Und erleben oft einen mindestens ebenso tiefen Absturz.

Das Wassermann-Zeitalter

Das Wassermann-Zeitalter, an dessen Schwelle wir stehen, verheißt Wundervolles: Liebe, Kreativität, Emotionen, gefühlvollen Umgang mit dem Nächsten, Offenheit, Ehrlichkeit, Flexibilität, Freiheit des Denkens und des Geistes usw. Die heutige Vorherrschaft des Verstandes und des Materiellen wird ausgedient haben. So sehr wir uns diese Wandlung herbeiwünschen, sollten wir uns trotzdem bewusst sein, dass sie nicht ohne Geburtswehen ablaufen wird. Das ist unter anderem aus der Geschichte ersichtlich, in der jede neue Epoche von Revolutionen und Unruhen begleitet war. Damit diese Revolution eine sanfte Evolution wird, sollten wir an der Stärkung des inneren Menschen arbeiten. Haben wir für uns einen Weg hin zu innerer Erfüllung gefunden, gilt es eine Methode zu entwickeln, die diese Weisheit der breiten Bevölkerung ver- ständlich macht. Schließlich soll es ein gemeinsamer Aufbruch und kein Kampf werden. Streit, Lärm und Krieg würden ganz und gar nicht dem Sinn und Geist des Wassermann-Zeitalters entsprechen.

Wir sind erdgebundene Wesen

Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie sind: Im Physischen, Körperlichen, Materiellen. Uns bleibt gar keine Wahl, denn man kann kein Haus von oben nach unten bauen. Wir müssen ein solides Fundament gießen und dürfen nicht vergessen, in unserem Haus ein breites, einladendes Tor zu planen und es weit zu öffnen.

Viele im Materiellen verbundene Menschen haben eine große Schwellenangst vor allem, was mit Esoterik zusammenhängt. Man kann es ihnen nicht verargen, denn es gibt bekanntlich auch Scharlatane. Sicherlich schadet es nicht, wenn wir unsere eigene Einstellung gegenüber der materiellen Welt überdenken. Sind wir in unserem Körperleib verwurzelt?
Haben wir ein gesundes, uriges Verhältnis zur Mutter Erde? Wie ist unser Verhältnis zu Gut und Geld?

Wir sind Körper und müssen unseren Körper nähren, pflegen und bewahren. Dazu und zur Erfüllung unserer Lebensaufgabe in dieser Welt benötigen wir das heute übliche Tauschmittel: Geld. Geld zu verdienen ist somit ein notwendiges und deshalb auch legitimes Ziel. Und, ganz unter uns gesagt, es gibt viele materielle Dinge, die angenehm sind und Freude vermitteln können. Wir sind nun einmal erd- und materieverbunden. Warum sollten wir das leugnen?

Wenn wir unsere Körperlichkeit verleugnen und nur noch in esoterischen Sphären leben, werden wir rasch weltfremd. Und genau so wirken wir dann auch. Wir werden missverstanden und falsch interpretiert. Für unsere Mitmenschen leben wir in einer nicht realen Scheinwelt, die sie als verschroben, mystisch, kulthaft, sektiererisch und furchteinflößend empfinden und deshalb ablehnen.  Wenn wir aber nur für Geld arbeiten, werden wir ebenfalls rasch durchschaut und – zu Recht – als Heuchler entlarvt. Es gilt also klar Stellung zu beziehen. Geld ist notwendig, darf aber nie Hauptzweck unseres Handelns und Denkens sein. Es ist vielmehr wie ein willkommenes Nebenprodukt, das uns deshalb zufällt, weil wir unsere Lebensaufgabe erfüllen.

Herzliche Einladung

In alten Burgen und Schlössern wurden Tore und Fenster auffallend bunt bemalt. Genau so sollten auch machen. Was ist das einfachste und sicherste Tor zum inneren Menschen? Der Körper! Zwar haben viele Menschen ein mehr als gespaltenes Verhältnis zu ihrem Körper, trotzdem ist er Ihnen erheblich bekannter und näher als die Seele oder der Geist. Deshalb sollten wir dieses Körper-Tor so weit aufsperren als irgend möglich. Wie das geht? Ganz einfach: Mit körperbetonten, aber trotzdem ganzheitlichen Methoden wie die „Fünf Tibeter“, Tai Chi, Rolfing, Fastenwandern, Atemtechniken usw. Nehmen wir als Beispiel die „Fünf Tibeter“: Beim zweiten „Tibeter“ entdeckt der Anwender, dass diese Bewegung mit einer Wut im Bauch nicht ausgeführt werden kann. Entweder muss er die Wut aufgeben oder er muss diesen „Tibeter“ überspringen. Oder er erlebt, dass beim dritten „Tibeter“ beklemmende Gefühle wie von Zauberhand verschwinden. Solche zwangsläufigen Erfahrungen fördern das Verständnis für die Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit des eigenen Ich rascher und einfacher als noch so viel Theorie. Solche Erlebnisse fördern das Körperverständnis und nehmen die Furcht vor der eigenen Gefühlswelt. Oder nehmen wir einfache Atemübungen: Ist es nicht so, dass Stress und Hektik uns kurzatmig machen, dass wir bei Schreck den Atem anhalten und dass wir bei Sorgen tief seufzen? Was also liegt näher, als solche unerwünschten Erlebnisse durch gezielte Atemarbeit in Freude umzuwandeln? Sie glauben nicht, dass das funktioniert? Versuchen Sie es einmal: Atmen Sie, wenn notwendig unter Anleitung, bewusst 10 Minuten tief, voll und regelmässig. Sie werden staunen, wie gut selbst tonnenschwere Belastungen durch den Atem abgearbeitet werden können und wie sich, so quasi nebenbei, ein tiefes und angenehmes Körpergefühl einstellt.

Vertiefung

Ein Neuling ist wie jemand, der das Schwimmen lernt. Zuerst bleibt er immer schön in der Nähe des rettenden Ufers. Erst wenn seine Fähigkeiten und Kräfte wachsen, traut er sich schließlich ins offene Meer hinaus. Sind also erste positive Erfahrungen gemacht, ist auch die innere Sehnsucht geweckt. Nun kann die Vertiefung folgen. Jetzt ist es Zeit, das Haus
genauer zu besichtigen. Zuerst einmal wird in die oberen Stockwerke gestiegen. Immer weiter wird in höhere und lichtere Sphären vorgedrungen.Aber auch die Kellergewölbe sind wichtig, gilt es doch all die dunklen Stellen auszuleuchten, auszuräumen und in Besitz zu nehmen. Es ist immer wieder erstaunlich und gleichzeitig sehr erfreulich, wie rasch
und mühelos neue Erkenntnisse dazu gewonnen werden können, wenn sie auf einem soliden Fundament beruhen. Schritt für Schritt kann so wahre Fitness, d.h. innere Fitness aufgebaut werden. So wird die Weisheit des Körpers erforscht,
die Intelligenz und Alchimie des Herzens entfaltet und die Grenzenlosigkeit des Geistes erfahren. Eine solche sorgfältige und gleichzeitig evolutionäre Entwicklung ebnet uns den Weg ins Wassermann- Zeitalter.

Wie kann innere Fitness erreicht werden?

Lernen Sie eine ganzheitliche Methode wie Autogenes Training, Tai Chi, Yoga, Rolfing und praktizieren Sie Ihr Programm jeden Tag.

Sie suchen einen möglichst einfachen Einstieg? Beginnen Sie mit dem wohl ältesten und ursprünglichsten Programm, den „Fünf Tibetern“. Es kostet täglich lediglich 10 bis 15 min. Zeit und ist in seiner Wirksamkeit nicht zu übertreffen. Es fördert gleichzeitig die körperliche Fitness und das innere Wachstum. Sie haben die erste Stufe, das Körperverständnis, entdeckt und suchen nach Vertiefung? Es gibt wohl kein anderes Programm, das so viel Tiefe und Variabilität wie die „Tibeter“ hat: Erfahren Sie auch diese Bereiche, indem Sie sich zum „Tibeter“-Trainer und / oder InnerFitness-Trainer ausbilden lassen! (Informationen beim Autor).

Was heißt Fitness wirklich?

Unter Fitness wird im allgemeinen Sprachgebrauch die körperliche Ertüchtigung verstanden. Im Spitzensport und teilweise auch im Breitensport ist diese Art Fitness leider alles andere als körpergerecht. Sie verursacht ganz im Gegenteil oft Schäden wie Verstauchungen, Bänderrisse, Muskelrisse, Knochenbrüche usw. Wahre Fitness baut unsere körperliche
Tüchtigkeit kontinuierlich auf und fördert gleichzeitig das tiefere Verständnis für alle unsere Körperfunktionen, nicht
nur die der Muskeln. Gleichzeitig ist Fitness aber auch der Umgang mit unseren Gefühlen und Emotionen in einer Weise, die uns Freude und Lebensbejahung als normale, alltägliche Lebenserfahrung beschert. Zudem ist Fitness die Förderung eines klaren, lau teren und offenen Geistes. Fitness ist somit nie nur auf gewisse Körperfunktionen
beschränkt, sondern umfasst alle unsere Bereiche: Körper, Seele und Geist.

Buchempfehlung:

Fitness und Entspannung mit den Fünf »Tibetern«.

Ob Bewegungsmuffel oder Gefühlsmuffel: Mit diesem Buch gelingt der Einstieg in die eigene innere Fitness bestimmt. Der eingeschlagene Weg, die Fünf »Tibeter«, ist ein millionenfach bewährtes Programm, das hier besonders genau be-schrieben wird.

Fitness und Entspannung mit den Fünf »Tibetern«, Lanz, Arnold H., 190 Seiten, mit über 30 Abbildungen, Paperback, Integral Verlag.

Über den Autor

Avatar of Arnold H. Lanz

Arnold H. Lanz wurde 1945 im Kanton Bern, Schweiz, geboren. Nach der Ausbildung zum Kauf-mann und weiterführendem
Studium arbeitete er als Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Seminarleiter und Trainer. Gezwungen durch ein sogenanntes unheilbares Leiden begann er sich im Alter von etwa 40 Jahren für Anatomie, Medizin, Biologie, Chemie und Psychologie zu interessieren. Er durchlief die Ausbildung zum Heilpraktiker und bestand die Heilpraktikerprüfung im Jahr 1994. Er ist zudem zertifizierter Ausbildner der Fünf »Tibeter« und autorisierter »Tibeter «-Trainer-Ausbilder.

Arnold H. Lanz hat mehrere Bücher veröffentlicht.

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