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Geheime Absprache: Entlassungswelle nach Bundestagswahl

Überall herrscht derzeit Optimismus: Die Krise ist vorbei, es geht wieder bergauf. Aber wie kann das sein, wo doch an den strukturellen Problemen des Wirtschaftssystems nichts geändert wurde? Nur weil wir ein paar fahrtüchtige Autos sinnlos verschrottet haben, ist jetzt alles wieder super?

Wohl eher nicht. Da werden mal eben die Bilanzregeln geändert und die Firmen dürfen sich Millionen in die Bücher schreiben, die es eigentlich gar nicht gibt. Denn damit unsere Politiker ihre gut bezahlten Jobs behalten und die heiß geliebte Macht nicht bei der Bundestagswahl an jemanden anderes abtreten müssen, heißt es jetzt schönreden und vertuschen, was das Zeug hält. Dabei ist offenbar jedes Mittel recht.

Wie die Financial Times Deutschland jetzt in ihrem Artikel „Kahlschlag kommt nach der Wahl“ enthüllte, ist es nur eine geheime Absprache zwischen den Konzernen und der Regierung, die derzeit eine Entlassungswelle verhindert. Diese nötigen Entlassungen sollen die Konzerne erst nach der Wahl durchführen – im Gegenzug finanziert die Regierung bis dahin die Kurzarbeit.

Mit solchen Tricks will sich die derzeitige Regierung die Macht sichern – und die Konzerne dürfen sich dann auch in der nächsten Legislaturperiode über die bereitwillige „Kooperation“ der Regierung freuen.

 

Bild: Wikimedia

 

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