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Osnabrück erstellt Karte des Solar-Potentials

Mit dem Projekt „Sun Area“ der Stadt Osnabrück und der Fachhochschule können sich Internetnutzer seit zwei Jahren mit nur wenigen Klicks anzeigen lassen, ob sich die Dachflächen ihres Hauses für den Bau einer Photovoltaik-Anlage eignen und wie viel Quadratmeter Solarmodule gegebenenfalls installiert werden können.

 

Bitte Nachmachen!

Dem Projektteam um Frau Prof. Dr. Klärle ist es gelungen, über eine Computer-Modellierung für das gesamte Stadtgebiet Osnabrück mit 69.755 Gebäuden vollautomatisch alle die Dächer herauszufiltern und in einer Internet- Karte darzustellen, die sich für eine Photovoltaikanlage überdurchschnittlich gut eignen.

Durch hochgenaue Flugzeug-Laserscannerdaten und eine vollautomatische Algorithmenabfolge wurde von jeder Dachfläche die Form, Neigung, Ausrichtung und Verschattung ermittelt. Eine abschließende Verschneidung der Einzelergebnisse und die Berücksichtigung der lokalen Globalstrahlungswerte bildeten dann die Datengrundlage, aus der ein kompletter Solarkataster für die Stadt entstand.

Die Methode kann leicht auf jede andere Stadt übertragen werden und könnte damit einen weiteren Impuls für die erneuerbaren Energien und verlässliche Prognosen des Energiepotenzials aus Photovoltaikanlagen geben.

 

Gigantisches Potenzial

Die Ergebnisse für Osnabrück sind überraschend: Es scheint möglich, weitaus mehr Strom mit Photovoltaikanlagen zu erzeugen, als bisher angenommen. Das errechnete Potenzial auf den vorhandenen Dächern übertrifft sogar die derzeit genutzte Stromenergie aus Atomkraftwerken. Theoretisch könnte der gesamte private Stromverbrauch Osnabrücks mit Photovoltaik erzeugt werden.

 

Quelle

Bild & Text: al.fh-osnabrueck.de

 

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