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Macht Mobilfunk krank? Wie gefährlich ist die Strahlung von Mobiltelefonen? Noch immer gibt es keine Einigkeit über diese Fragen – oder doch?

Im US-Bundesstaat Maine ist man sich jedenfalls sicher genug, um einen Warnhinweis auf Handys zu fordern – ähnlich wie die Warnungen auf Zigarettenschachteln. Sowohl auf dem Gerät selbst, als auch auf den Verpackungen wird dann künftig zu lesen sein: „Dieses Gerät sendet elektromagnetische Strahlung aus, die, wenn man ihr ausgesetzt ist, Gehirnkrebs verursachen kann. Die Benutzer, insbesondere Kinder und schwangere Frauen, sollten das Gerät vom Kopf und vom Körper fernhalten.“

Mittlerweile steht fest: Handystrahlung lässt Ratten früher sterben und auch andere Forschungsergebnisse lassen schwere gesundheitliche Konsequenzen vermuten, wie zum Beispiel in den Broschüren „Zellen im Strahlenstress“ und der internationalen Studie „Mobiltelefon und Hirntumor – 15 Gründe zur Sorge“ nachzulesen ist.

Lobbyarbeit

Davon will die Mobilfunkindustrie natürlich nichts wissen – und sorgt dafür, dass auch wir davon nichts wissen. Denn ob Handys krank machen, hängt offenbar vor allem davon ab, wer die entsprechenden Studien finanziert.

„Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern kam in einer Analyse zu demselben Ergebnis wie Lai: Arbeiten, an deren Finanzierung die Industrie nicht beteiligt war, fanden zehnmal häufiger statistisch signifikante Effekte der Mobilfunkstrahlung als Untersuchungen, die im Auftrag der Industrie durchgeführt worden waren. Für den Medizinprofessor Matthias Egger, der an der Analyse beteiligt war, ist klar: Diese Unterschiede können nur auf die jeweilige Finanzierungsart zurückgeführt werden“, schreibt Torsten Engelbrecht in einem Artikel in der WOZ.

Auch in „Mobiltelefon und Hirntumor – 15 Gründe zur Sorge“ kommen die Forscher zu dem Ergebnis: „Unabhängig von der Industrie durchgeführte Studien zeigen durchwegs ein ’signifikantes‘ Hirntumorrisiko infolge Mobiltelefonbenutzung.“

Und sollte eine von der Industrie bezahlte Studie doch mal was finden, dann wird sie eben einfach nicht publiziert. Nur selten setzen sich Forscher gegen den Druck ihrer Geldgeber durch und veröffentlichen ihre Ergebnisse trotzdem.

Entscheidung in Maine

In dieser Hinsicht könnte die Entscheidung in Maine bezüglich der Kennzeichnung von Handys durchaus interessant werden. Die Demokratin Andrea M. Boland ist sich sicher, dass die Kennzeichnung kommen wird: „Wir sind zuversichtlich, dass wir gewinnen. Unsere Argumente sind sehr schlüssig.“

Tatsächlich lassen die Äußerungen der zuständigen Behörden im Vorfeld aber eher darauf schließen, dass sie das Gesetz ablehnen werden – sie verweisen auf die Studien der Industrie.

 

Links:

Artikel in der Woz: „Mobilfunkstrahlung – Mehr weiss man erst zu spät“

Studie: „Mobiltelefon und Hirntumor – 15 Gründe zur Sorge“

 

Mehr Artikel auf Sein.de

Handys sollen Krebswarnung bekommen

Handystrahlung: Stand der Wissenschaft

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Bild:
„Mobiltelefon und Hirntumor – 15 Gründe zur Sorge“

 

Eine Antwort

  1. Tomasz

    Hallo Elias,danke ffcr den Komadmenadtar. Sicher ist das grundadse4tzadlich richadtig. Doch ich bin kein Freund von Faceadbook. Darum gibt es dieadsen Butadton bei mir nicht.Nebenadbei: Schau Dir doch mal meine frfcadher gestelladten Fraadgen an die Leser an. Da veradmisse ich nach wie vor Anworadten daradauf, die mir per Komadmenadtar fcberadmitadtelt weradden kf6nnadten.Viele Dank ffcr den Hinadweis!MGa0Heinz

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