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Akupunktur, Qi-Gong und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sind längst kein als Hokuspokus verschrienes Randphänomen mehr, sondern ein Millionenmarkt. Das hat auch das Schweizer Lebensmittelunternehmen Nestlé bemerkt und steigt groß in das Geschäft mit der traditionellen Heilkunde ein.

Das neues Joint-Venture Nutrition Science Partners soll Medikamente auf Basis der TCM herstellen – vor allem für den chinesischen aber auch für den internationalen Markt. Durch die Partnerschaft mit dem Pharmakonzern Chi-Med wandert auch deren geheime botanische Bibliothek für Traditionelle Chinesische Medizin in die Hände von Nestlé. Darin enthalten sind Informationen über mehr als 50.000 pflanzliche Extrakte von 1.200 Heilpflanzen.

Um ganzheitliche Heilkunde geht es dem Konzern dabei sicher nicht – damit hätte man auch den Bock zum Gärtner gemacht. Gerade ein Konzern, der noch vor wenigen Jahren verlauten ließ, es dürfe kein verbrieftes Anrecht auf sauberes Trinkwasser geben, da dieses ein lukratives Produkt bleiben müsse, der sich für viele der wohl ungesündesten Lebensmittel verantwortlich zeichnet und auch vor Geschäftspraktiken wie Kinderarbeit nicht zurückschreckt, hat offensichtlich nur eines im Sinn: Profit. Das Ganze passt in den sich beschleunigenden Trend, dass immer mehr Bereiche des ganzheitlichen Spektrums aufgrund der steigenden Nachfrage durch Großkonzerne kommerzialisiert werden.

 

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Bild: Yongxinge / cc-by

 

Eine Antwort

  1. Lilli

    Nestle macht immer noch Tierversuche !

    Siehe

    http://www.animalsliberty.de/datenbank.php

    und
    http://www.peta.de/web/nestea.4570.html

    Danke fürs Nichtkaufen!!!

    Antworten

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