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Der Jahreswechsel naht, und mit ihm tauchen essenzielle Fragen auf: Wie war dieses Jahr für mich? Was soll nächstes Jahr anders werden? 2010 – ein noch leerer Kalender birgt Möglichkeiten und verspricht Hoffnung. Und es wacht eine Sehnsucht auf, die Zeit zwischen den Jahren als Auszeit zu nehmen, innezuhalten und sich wieder mehr mit den Dingen zu verbinden, um die es im Leben wirklich geht.

 

Veränderung ist möglich. Wenn ich sie zulasse. Die größte Veränderung liegt immer in mir selbst. Oft genügen kleine Weichenstellungen im Denken, andere Blickwinkel und Reaktionen meinerseits, dass mir die Welt wieder anders entgegenkommt und neue Erfahrungen möglich werden. Aber wie stelle ich diese Weichen?
Zunächst einmal braucht es eine Entscheidung, dass ich etwas verändern möchte. Und zwar bevor ich weiß, wie. Die Entscheidung schafft die Öffnung für den Prozess, herauszufinden, was der richtige Weg ist. Durch die Entscheidung zur Veränderung höre ich auf, die Vergangenheit einfach unbewusst weiterzuführen. Es entsteht eine Leere. Hier gilt es innezuhalten, damit die Leere wirken kann. Wer innehält, erhält inneren Halt, sagt Lao Tse. Wenn ich innehalte, entspanne ich mich und komme in der Gegenwart an. So werde ich wach und berührbar für den Kontakt mit mir und allem, was tatsächlich um mich herum geschieht.

Im jetzigen Zeitalter der Klimakatastrophe ist der Ruf der Erde laut, unangenehm laut. Es ist angenehmer, mich zu betäuben, um ihn nicht hören zu müssen. Gleichzeitig weiß ich, dass ich mir selber die Energie raube, wenn ich meine Ohren vor der Wahrheit verschließe. Wie können wir wieder berührbar werden und das an uns heranlassen, was ist? Nur, indem wir in uns den Glauben stärken, dass es nicht so bleiben muss.

 

Blick aus der Zukunft

Die Zukunft ist offen. Sie birgt das Undenkbare, noch Unbekannte. Das, was sich durch uns Menschen entwickeln will. Sie birgt meine größte Möglichkeit als Mensch und unser aller größte Möglichkeit als Menschheit. Wenn ich aus der unbewussten Weiterführung der Vergangenheit austrete, kann ich den Blick aus der anderen Richtung wagen. Nicht nur die Vergangenheit prägt die Gegenwart, es gibt auch eine Vision der Zukunft, die in die Gegenwart hineinleuchtet. Dieser Blickwinkel kann ungeheuer viel Kraft geben: Was wünscht die Zukunft von mir? Wohin ruft mich meine Sehnsucht? Was ist mein größtmögliches Potenzial? Was ist die schönste Vision unseres Planeten Erde und meine ureigene Aufgabe darin, die Vision zu verwirklichen?

Es ist Zeit, sich mit dieser Kraft zu verbinden und von da aus Entscheidungen zu treffen. Denn die Welt braucht Menschen, die lebendig genug sind, an eine andere Zukunft zu glauben. Das heißt nicht, dass wir schon wissen müssen, wie wir da hinkommen. Wir müssen uns erst einmal wieder trauen, zu denken, wo wir eigentlich hinkommen wollen, damit die Wege sich entwickeln können.
Wir können handlungsfähig werden, ohne den Weg schon zu kennen. Die Vision gibt die große Richtung an, in die wir uns bewegen. Indem wir mit uns selbst und unserer Vision verbunden bleiben, werden sich die Schritte zeigen. Dann werden wir vielleicht Entscheidungen treffen, so wie wir einen guten Freund treffen – sie kommen auf uns zu.

 

Gemeinschaft auf Zeit

Wer jetzt neugierig geworden ist und Lust hat, sich fünf Tage Zeit zu nehmen für diesen Prozess, ist herzlich eingeladen zum Silvestertreffen im ZEGG. In einer „Gemeinschaft auf Zeit“ werden Gäste zusammen mit Menschen aus der ZEGG-Gemeinschaft sich auf diese Fragen konzentrieren. Wir werden uns mit unseren Visionen verbinden und mit dem, was uns von ihnen trennt. Wir werden eine Schwitzhütte gemeinsam feiern, um uns zu bedanken und Dinge loszulassen. Die Silvesternacht werden wir gemeinsam als Fest der Wahrnehmung zelebrieren – mit verbundenen Augen – um ganz im Kontakt mit uns selbst und den anderen anzukommen. Aus der Kraft des Augenblicks können wir dann Entscheidungen für die Zukunft treffen. Und natürlich werden wir auch tanzen, feiern, singen und die menschliche Wärme genießen, die eine Zeit in Gemeinschaft bietet.

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