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Als auf dem habondia-Hof in Dahmsdorf vor fünf Jahren die ersten Ideen und der Name HeilSameLebensWeisen gesponnen wurden, konnten wir uns nicht ausmalen, dass es ein so farbenreiches wie auch starkes Gebilde werden und in seinen Namen hinein wachsen würde. Wir wussten, dass wir gemeinsam alternativ heilen wollen, denn jede von uns praktiziert und lebt eine oder mehrere Möglichkeiten des Wieder-Heil-Werdens: Atemarbeit, Bowen, Wildnispädagogik, Yoga, Reiki, Klangreisen, Mediation, Taiji, Heilkräuter- und Pflanzenheilkunde, Naturkosmetik, energetische und Aura-Behandlung, Matrix-Inform, Schwitzhütte, Kreistanz, Homöopathie, Bachblüten, Musiktherapie, Innerwise, Qi Gong, Akupunktur, Psychologische Beratung… 

Einzigartig daran ist, dass diese verschiedenen Lebensentwürfe, Berufungen und Arbeitsbereiche mehr und mehr unsere Region durchwirken und nachdrückliche und tiefe Spuren hinterlassen, auch in unseren Herzen. Neu daran ist, dass wir unsere Erkenntnisse nicht nur untereinander austauschen, sondern sie auch verknüpfen. So offenbaren sich Möglichkeiten, miteinander zu kooperieren in einer Weise, in der wir es vorher nicht geahnt haben. Und jede Einzelne fühlt sich immer mehr als Teil dieses gemeinsamen Netzwerkes, ohne das sie nicht so in ihrem Sein wäre, wie sie es ist, und das Netzwerk hätte nicht diese Ausstrahlung.  

Wie in dem Bild  einer orientalischen Geschichte sitzen wir um ein Feuer, auf dem eine köstliche Suppe kocht. 

Wir haben ungewöhnlich lange Löffel in den Händen und füttern uns damit gegenseitig, so dass wir wohlgenährt und gesund sein können. Nicht selbstverständlich in einer Zeit, in der gehetzt und verzweifelt versucht wird, sich den langen Löffel selbst in den Mund zu schieben. So nähren wir uns gegenseitig, alle sechs Wochen ein Treffen, oft bei einer aus unserem Netzwerk, um deren Lebens- und Wirkungsfeld kennen zu lernen, sehr oft auf dem habondia-Hof, unseren Mittelpunkt. 

Wir richten die Energie sowohl nach innen auf uns selbst, sind in der Anteilnahme und im Mitgefühl für die anderen, als auch nach außen, auf gemeinsame Arbeitsprojekte, denn mit unserem eigenen Netzwerkstand, Aktivitäten und Vorträgen bereichern wir viele Gesundheitstage und Feste in der Region. Das habondia-Hoffest „Natur&Heilen“ innerhalb der Brandenburger Landpartie ist ein Höhepunkt unserer gemeinsamen Präsentation. In diesem Jahr wird es am 14. Juni sein. Wir bewegen uns in einem gleichmäßigen Rhythmus des Einatmens, wenn wir uns zu gemeinsamen Tänzen, Meditationen oder zum Neujahrsempfang treffen und wir breiten unsere Arme aus in der großzügigen Geste des Ausatmens, wenn wir mit unserer Lebenshaltung und unseren beruflichen Tätigkeiten andere Menschen inspirieren oder in Interaktion mit anderen Netzwerken treten, wie z.B. mit Kunst und LebensArt, um mit dessen kreativen Netzwerkern die Lange Nacht in Buckow zu umfangen.

Die heilenden Samen haben wir aus unserem Namen gepflückt und in den märkischen Boden versenkt.

Wir haben sie in den 5 Jahren unseres Netzwerkseins gehütet und gepflegt und sind gemeinsam mit der aufkommenden Saat groß geworden. Mit den reifenden Früchten in unseren Körben können wir uns selbst und unsere Mitmenschen speisen. Nun ist es Zeit, als Netzwerk in die Wirtschaft zu gehen. Wir gehen zum Buckower Strandhotel, dem ersten Umwelthotel in Brandenburg und initiieren die Durchatmen-Wochen zum Thema: ‚Entschlackung und Entgiftung für Körper, Seele und Geist‘. 15 heilsame Angebote von uns pro Woche, um den Gästen unsere Art zu leben hinüberzu- reichen und um Geld zu empfangen. Wir gehen zu den  Buckower Köstlichkeiten und unterstützen das junge Team des Naturkostladens mit einem genüsslichen Themen- und Kochabend zu den 5 Elementen. Wir veranstalten gemeinsam mit der Buckower Apotheke einen Infoabend zur Bachblütentherapie, wir bringen uns mit unserem Wissen in die Kneippkurwochen mit ein. Wir lassen auf dem habondia-Hof in Dahmsdorf ein Heile-Haus mit europäischen Fördermitteln über das Leader-Programm entstehen, in dem auch Unterbringungsmöglichkeiten für Veranstaltungsteilnehmer sein werden, aber auch für Menschen, die das Ganz- und Heilwerden suchen – mit und in der Natur.

 

Das ist unser neues Wirtschaften: Wir verdienen uns nicht unser Geld, wir gewinnen es, weil wir schon reich im Herzen sind. Haben wir schon das ‚Weise‘ aus unserem Namen gewonnen? Wir sitzen wie das Mädchen aus dem Märchen der Brüder Grimm: ‚Die sechs Schwäne‘ und nähen an unserem Netzwerkgewebe wie sie an ihren sechs Hemden, um ihre Brüder zu erlösen. Mit jedem Jahr, das vorüber fließt, bilden sich in unserer Gemeinschaft neue, reife Samen, die sich verbreiten überall hin. Wir vertrauen, dass sie dort, wo sie empfangen werden, erlösen können, so wie wir es auch erleben dürfen.


Abb: © Kerstin Yvonne Lange

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