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Aesculus hippocastanum – die Rosskastanie – ist ein Baum, der bis zu 30m hoch, und bis zu 300 Jahre alt werden kann. Beheimatet war er ursprünglich auf dem Balkan, heute allerdings finden wir ihn überall in Mitteleuropa. Die weißen Blütenstände, die eine kerzenförmige Form und einen rosafarbenen Mittelpunkt haben, erscheinen zwischen Mai und Juni. Die Rossskastanie ist realtiv unkritisch in ihrer Standortwahl, sie gedeiht auf sehr verschiedenen Böden, braucht allerdings viel Licht und Platz um sich herum, um sich mit ihrem dicken Stamm und ihrer ausladenden Krone zu zeigen.

Die Bach-Blüte White Chestnut hilft uns, wieder bei uns anzukommen und in unserer Kraft – ähnlich wie die Kastanie am Wegesrand – stabil zu stehen. Sie unterstützt uns nicht unsere Gedanken wie ein Fähnchen in den Wind zu hängen um es mal hier und mal dorthin flattern zu lassen, ohne jemals anzuhalten. White Chestnut unterbricht das Kopfkarussell, das uns nicht schlafen läßt, uns in unserer Konzentration stört, uns immer wieder dieselben Dialoge mit unserem Chef oder Partner führen läßt oder das ständig um das selber Problem kreist, ohne jemals zur Lösung zu gelangen. Wenn wir uns als Opfer unserer Kopflastigkeit fühlen, zu Kopfweh auf Grund „Kopf-zerbrechen“ neigen und weder lösungs- noch zielorientiert sind, ist White Chestnut die Bach-Blüte, die uns helfen kann, gedanklich zur Ruhe zu kommen, zu entspannen, zu schlafen und uns konzentriert und lösungsorientiert unserem Ziel zu nähern.

Bach-Blüten mit ähnlichen Aspekten:

Clematis flieht freiwillig in die eigene Gedankenwelt, weil er die Realität nicht ertragen kann, White Chestnut ist ständig in seinen Gedanken, weil er sich nicht lösen kann, würde aber liebend gerne daraus entfliehen.
Scleranthus kann keine Entscheidung fällen, weil er innerlich hin- und hergerissen ist, White Chestnut fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen, weil sich die Gedanken immer um den gleichen Punkt drehen, Cerato kommt zu keiner Entscheidung, weil er seiner Intuition nicht traut
Rock Water neigt zu Schlafstörungen, weil Schlafen für ihn nicht wichtig ist, die Selbstdisziplin hält ihn ab, White Chestnut kann nicht schlafen, weil stets die gleichen Gedanken durch seinen Kopf kreisen.

 

Häufig genutzte Kombinationen mit der Bach-Blüte White Chestnut:

Honeysuckle, wenn sich das Gedankenkarussell um bereits Vergangenes dreht
Olive, wenn durch die Schlaflosigkeit auch noch eine Erschöpfung dazu kommt
Mimulus, wenn das Kopfkarussell ausgelöst wird von Angstgedanken, die sich nicht abschütteln lassen, wie beispielsweise Angst vor Einbruch
Star of Bethlehem wenn die Gedanken um eine erlebtes Trauma kreisen

Affirmation:

In meinem Kopf herrscht Klarheit und Ruhe.

 

Thema Unordnung und Bach-Blüten:

Das Chaos im Kinderzimmer ist den meisten Menschen mit Kindern bis 18 Jahren sicher allgegenwärtig. Aber auch wir Erwachsene veranstalten oft Chaos, nicht nur im Außen durch unaufgeräumte Zimmer und Schreibtische, sondern auch in unserem Kopf, wenn wir gedanklich von einem Thema zum nächsten springen, keinen Raum für Ruhe lassen, und damit in unseren Synapsen eine gehörige Portion Chaos anrichten. Nicht selten versuchen wir dem Chaos Herr zu werden, in dem wir Alkohol trinken oder uns anderweitig „zudröhnen“, um das trügerische Gefühl zu haben, innerlich zur Ruhe gekommen zu sein. Die Bach-Blüten helfen uns, unseren eigenen inneren Punkt der Ruhe wieder zu finden und die Unordnung im Innen und Außen zu beseitigen.

White Chestnut, bei Unordnung im Kopf
Clematis, wenn man Chaos verbreitet, weil man „geistig abwesend“ ist
Crab Apple ekelt sich vor Unordnung
Vine geht davon aus, dass alle so ordentlich sein müssen wie er selber und erntet damit viel Unverständnis
Chestnut Bud, wenn man zum „Wiederholungstäter“geworden ist und immer wieder gleiches Chaos auf Schreibtisch, Zimmer und/oder Kopf verbreitet
Beech, wenn man die Unordnung anderer kritisiert und ständig daran herum nörgelt
Cherry Plum, wenn die Unordnung im Kinderzimmer zur Weißglut treibt und man kurz vor dem Ausraster steht
Mustard, wenn wir durch eine depressive Verstimmung nicht mehr die Kraft für innere und äußere Ordnung finden

 

Wieder gilt:

Grundsätzlich können die Blüten untereinander beliebig – aber mit maximal sieben Blüten pro Fläschchen – gemischt werden. Es gilt jedoch, je weniger, desto besser.
Sie können in einigen Apotheken die Bach-Blüten direkt mischen lassen. Für 30ml-Fläschchen nehmen Sie jeweils 3 Tropfen von jeder Blüte. Als Richtlinie gilt 4 x 4 Tropfen am Tag, sollten Sie oder ihr Kind öfter das Bedürfnis nach den Blüten haben, können Sie auch unbedenklich öfter verwendet werden.
In Akutfällen können Sie auch einfach 3 Tropfen der jeweiligen Essenz in ein Wasserglas geben und schluckweise trinken.

Bach-Blüten unterstützen uns auf der feinstofflichen Ebene und sind sehr gut therapiebegleitend einzusetzen. Keinesfalls ersetzen sie einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Bach-Blüten“

Bild: „Bach-Blüten Kraftkarten“ von Peter Bernhard


Autoren Info


Aruna M. Siewert

Aruna M. Siewert

Heilpraktikerin und Autorin des Buches

„Quickfinder Bach-Blüten“, Gräfe & Unzer, 2. Auflage 2/2011
Näheres unter:

info@kalasoma.de

http://www.kalasoma.de

Rufnummer +49 30 3195 1295

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