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Viele Menschen leiden unter Heuschnupfen, Verdauungsproblemen, haben muskuläre Beschwerden, Krampfadern oder Atemprobleme. Vielleicht fühlen sie sich nicht ganz wohl, vielleicht deutlich erschöpft oder auch krank. Die Ursache muss gefunden werden. Die ersten Anzeichen einer Krankheit spiegeln sich im Blut wider.

Es ist wichtig zu wissen, dass in unserem Organismus Mikroorganismen (Kleinstlebewesen) in einer Riesenanzahl vorhanden sind, damit wir leben können. Dazu zählen u. a. Viren, Bakterien und Pilze. Sie sind grundsätzlich nicht schädlich, sondern lebensnotwendig. Sie können jedoch schädliche Eigenschaften entwickeln, wenn unser Körper ihnen das passende Terrain bietet. Darum ist es notwendig, das innere Milieu in den Körpersäften und Geweben in seiner natürlichen Ausgewogenheit zu bewahren und zu pflegen. Anderenfalls kann der Parasitencharakter der Mikroorganismen geweckt und gefördert werden. Eine harmonische Zusammensetzung der angesiedelten Bakterien ist verantwortlich für unser Immunsystem, das im wesentlichen über Wohlergehen oder Krankheit entscheidet. Wir müssen also eine biologische Ausgewogenheit wahren und pflegen, um mit ihnen in Symbiose (Lebensgemeinschaft) leben zu können. Wird durch äußere oder innere Einflüsse diese Symbiose über einen längeren Zeitraum verändert, entwickeln sich die harmlosen Mikroorganismen zu schädlichen Kleinstlebewesen. Sie verhalten sich wie Parasiten, die zunehmend unser Blut schädigen.

Wie entwickeln sich die Mikroorganismen?

In der Forschung beobachtete man, dass die Mikroorganismen schon in der Gebärmutter von der Mutter übernommen werden. Sie unterliegen einem phasenweisen Gestaltwandel, verbunden mit veränderten Wirkungen. Man spricht von der Mehrgestaltigkeit (Pleomorphismus) der Mikroorganismen. Die Mikroorganismen unterliegen einem bestimmten Entwicklungszyklus. Sie entwickeln sich aus kleinsten unbeweglichen Eiweißpartikeln bis hin zu Pilzformen. Diese Entwicklung bezeichnet man als Cyclogenie.
Die höchste Entwicklungsstufe hat parasitäre Eigenschaften, die aber auch rückgängig gemacht werden können.
Vier wichtige Gattungen der Mikroorganismen sollten erwähnt werden: Mucor racemosus (1.), Aspergillus niger (2.), Penicillium notatum (3.) und Candida albicans (4.).

Aus der Entgleisung des Mucor racemosus resultiert eine Verdickung unseres Blutes. Die Fließgeschwindigkeit innerhalb der 100.000 km langen Kapillargefäße verlangsamt sich. Dadurch kommt es zu Sauerstoffmangel im Blut. Es entstehen Ablagerungen von Stoffwechselschlacken; die Kapillare werden verengt. Die Neigung zu Krampfadern, Hämorrhoiden, Thrombosenentzündungen, bestimmten Bluthochdruckformen, grünem und grauem Star, Schlaganfall, Hörsturz, Tinnitus und Angina pectoris sind die Folge.

Der Aspergillus niger ist ein schwarzsporiger Schimmelpilz. Er kann durch Atemwege und Gebärmutter aufgenommen werden. Bei intaktem und starkem Immunsystem kann er eliminiert werden. Bei schwacher Abwehr kann er sich in bestimmten Körperabschnitten einnisten, sich höher entwickeln und lokale Erkrankungen hervorrufen. Somit ist er nicht nur für Atemwegserkrankungen, sondern auch für rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose, Bandscheibendegenerationen, Morbus Scheuer- mann und Morbus Bechterew verantwortlich. Er ist auch am Kalziumstoffwechsel beteiligt. Eine Störung des Kalziumstoffwechsels kann Erkrankungen des gesamten Skelettsystems hervorrufen. Bei Kleinkindern und Säuglingen ist er insbesondere für Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen, allergische Hautekzeme und Krupphusten verantwortlich. Man kann ihn aber auch an Stellen wie der Schilddrüse, den Lymphknoten, Zysten, Warzen, guten und bösartigen Tumoren lokalisieren.

Der Penicillium notatum ist aus der Gattung der Pinselschimmel und die Krankheiten dieser Zyklode sind bakterielle Eiterungen und Entzündungen wie Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Wundrose, bakterielle Entzündungen des Nasen- und Rachenraumes sowie Ohren- und Nervenentzündungen. Sogar an Problemen des Urogenitalsystems ist er beteiligt.

Der Candida albicans hat sein Wirkungsfeld auf den Schleimhäuten. Es können Erkrankungen im Mund wie Aph-then, Mundschleimhaut- oder Zahnfleischentzündungen auftreten. Im Darm und im Urogenitaltrakt kann es zu Entzündungen kommen, die gleichzeitig durch eine Mykose überlagert sein können.

Wie schon erwähnt, ist für die Entartung der Mikroorganismen die Zusammensetzung der Stoffwechselprodukte in Blut, Gewebe und Lymphe entscheidend. Diese ist abhängig von Ernährung, Bewegung, Sauerstoffaufnahme und Stress. Sie wirkt sich auf den Säure-Basen-Haushalt in den Säften und Geweben des Körpers aus. Je saurer die Zusammensetzung ist, desto intensiver können sich die schädlichen Pilzformen entwickeln. Diese blockieren die Blutzirkulation. Damit ist die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff beeinträchtigt. Auch die Abbauprodukte der Zellen können nicht mehr abtransportiert werden. Dadurch ist die Zellatmung gefährdet. Hinzu kommen noch Stoffwechselprodukte der schädlichen Mikroben. Sie erhöhen den Säuregehalt des Blutes zusätzlich. Nimmt der Körper nun überdies von außen Mikroben auf, kann es verstärkt zu Infekten kommen. Das Immunsystem ist durch die Übersäuerung geschwächt.

Wie kann man vorbeugen?

Es ist wichtig, eine dauerhafte Gewebeübersäuerung zu vermeiden. Jeder Mensch kann seine Übersäuerung alleine herunter regulieren. Er sollte seine Lebensweise beobachten und sie eventuell verändern. Stress sollte abgebaut, die Ernährung muss u.U. umgestellt werden. Naturbelassene und vitalstoffreiche Vollwertkost mit vielen Gemüsen und Früchten sind basenfördernd. Dazu sollte Quellwasser getrunken werden und kein Kaffee, keine Limonaden oder schwarzer Tee. Tierische Eiweißprodukte sollten weitgehend vermieden werden. Insbesondere der Mucor racemosus und der Aspergillus niger mästen sich an ihnen. Regelmäßige und ausdauernde Körperbeanspruchung durch Sport ist sehr hilfreich, denn dadurch wird der Blutfluss angeregt. Die Abbauprodukte der Zellen können besser abtransportiert werden. Der Sauerstoff erreicht die Zellen wieder.
Gegen die höher entwickelten, schädlichen Mikroben benötigt man Medikamente. Professor Dr. G. Enderlein (1872 bis 1968) hat in seinen Forschungen beobachtet, dass sich Mikroben einer niedrigeren Entwicklungsstufe mit höher entwickelten verbinden können, die dann zu unschädlichen und ausscheidbaren Formen abgebaut werden. Dieser Vorgang kann therapeutisch genutzt werden durch die Gabe von medizinischen, mikrobakteriellen Präparaten. Diese schonende Therapieform nennt man Isopathie: Gleiches wird mit Gleichem abgebaut.

Um das richtige Medikament verordnen zu können, sollte das Blut mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie untersucht werden. Dazu benötigt man einen Tropfen Blut. Der Patient wohnt der Untersuchung bei. Sie wird mittels Videoaufnahme dokumentiert und dem Patienten mitgegeben. Oft können die Entwicklungsstadien der Mikroben frühzeitig erkannt werden, noch bevor sie ihre parasitären Eigenschaften voll entwickelt haben. Diese ganzheitsmedizinische Untersuchungsmethode hat sich seit langem in der Praxis bewährt.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine ganzheitliche Untersuchung. Kleinstlebewesen wurden von Prof. Enderlein in Berlin im Blut unter einem Dunkelfeldmikroskop beobachtet. Die Untersuchung wird an einem frisch entnommenen Bluttropfen durchgeführt. Der Tropfen wird so stark seitlich mit Licht angestrahlt, dass die gewöhnlichen Lichtstrahlen nicht in das Objektiv des Mikroskops eindringen können. Das Gesichtsfeld erscheint dunkel und nur die abgebeugten Strahlen erzeugen das Bild. Es erscheint hell auf dunklem Grund.

Eine Antwort

  1. S.Mcclelland
    Weitere Hilfe???

    Vielen Dank fuer die Aufklaerung.Die Frau einem bekannten von mir ust diagnostisiert mit Aspergillus Niger! Gibt es hier in Deutschland krankenhaeuser die darauf speziellisiert sind???
    Wir waeren sehr Dankbar- wir sind verzweifelt!
    Fuer mein schlechtes Deutsc entschuldige ich mich.
    Mfg

    Frau Mcclelland

    Antworten

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