Anzeige

In Umbruchzeiten sind Neuorientierungen gefragt: Eine sensitive Berliner Lebensberaterin verband die Kraft verschiedenster Steine mit der Felddynamik von Aufstellungen. Heraus kam eine sanfte Psychotherapie, die gestresste Zivilisationsmenschen mit einer „Steine-Aufstellung“ zu Gesundung und neuem Lebenssinn führt. 

 

Es ist eine abenteuerliche Reise in die Stein-Zeit. „Legen Sie ihre augenblickliche Lebenssituation mit den Steinen, die Sie ansprechen, auf den Tisch“, fordert Alexandra Heydiri ihre Klientin auf. „Vertrauen Sie einfach Ihrer Intuition.“ Dabei zeigt die blonde, grazile Frau mit einem leisen Lächeln auf einen Glasbehälter mit Hunderten von Steinen. Da sind sie alle zu finden: polierte, bunte Halbedelsteine ebenso wie farblose Exemplare, die wohl irgendwann an einem Strand aufgelesen wurden, glitzernde Bergkristalle, liebliche Rosenquarze oder dunkelblaue Lapislazuli mit goldenen Flecken. Beatrix Klinger, eine streng wirkende Leipziger Geschäftsfrau in den Fünfzigern, zögert nicht lange und legt rasch Stein auf Stein auf den Tisch. Am Ende liegt da so etwas wie ein tosendes Schlachtengemälde – ihrem „Ich“-Stein stehen gleich mehrere Reihen von Kontrahenten gegenüber. Die Botschaft ist unmissverständlich: Ich gegen den Rest der Welt. Vielleicht leidet die bitter dreinblickende Frau deshalb unter diesen unerklärlichen Schmerzen in den Gelenken? Jetzt will sie den Grund dafür herausfinden und ihr Leben neu ausrichten.

 

Neuorientierung im Lebensskript

Immer mehr gestresste und aus dem Lot geratene Zivilisationsmenschen wie Beatrix Klinger suchen bei der neuen, sanften Psychotherapie des „Steine-Stellens“ Rat und Neuorientierung. Es sind die sich wiederholenden Probleme in den Partnerschaften, das Dauerminus auf dem Bankkonto oder auch chronische Erkrankungen von Rheuma bis Krebs, die die schwer Beladenen in die Berliner Lebensberater-Praxis von Alexandra Heydiri führen. Statt wie bei der so genannten „Familien-Aufstellung“ üblich Menschen als Stellvertreter für Familien- und Lebensdynamiken einzusetzen, arbeitet die geistige Heilerin mit Halbedelsteinen und gewöhnlichen gesammelten Steinen. Sie nutzt die von ihr entwickelte Methode des Steine-Aufstellens, um Klarheit über den Ist-Zustand der Lebenssituation ihrer Klienten zu bekommen und daraus „eine positive Neuorientierung im Lebensskript möglich zu machen“. Steine können dabei das Leben dramatisch in eine positive Richtung lenken. „Sie sind machtvolle Unterstützer auf dem Weg zur Selbstfindung“, sagt Heydiri. Meist ist beim „Steine-Aufstellen“ bereits nach ein bis zwei Stunden der Same für ein neues Leben gelegt. Schon zu Beginn ergeben sich über das erste intuitive Platzieren der Steine schnell überraschende Einsichten und Informationen. „Die Farbe, die Anordnung oder die Wahl der Steine symbolisieren mögliche negative Verflechtungen in allen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Karriere, Geld, Gesundheit und Lebensstil“, sagt Heydiri. 

 

Behindernde Lebensknoten

Angezeigt wird unter anderem auch die familiäre Konstellation, in die man hineingeboren wurde – und diese ist nur allzu oft der Grund dafür, dass Menschen auch noch im fortgeschrittenen Alter in ihrer Entwicklung behindert werden. Das „energetische Feld“ des Stein-Bildes zeigt diese Blockaden auf – und die alten, immer wieder automatisch ablaufenden Verhaltensmuster. „Das bewusste Wahrnehmen dieser behindernden Lebensknoten und letztlich das Annehmen der Knoten führt schließlich zu ihrer Auflösung“, sagt Heydiri. Sie fühlt instinktiv, welcher Stein für den Klienten in seiner angespannten Lebenssituation positive Wirkungen hat. „Sie hat das zweite Gesicht“, so drückt es Beatrix Klinger später verblüfft aus.

Ihre Gabe entdeckte Heydiri an einem sonnigen Strand in Mallorca. Sie fand einen großen, glitzernden Kalzit, der sie in seiner faszinierenden Ausstrahlung nicht mehr losließ. Sie spürte den Ausdruck und die Kraft des Steins und begann jedes greifbare Buch über Steine zu lesen. Und sie begann zu experimentieren. Wenn sie oder ihre Kinder erkältet waren, legte sie bestimmte Steine ins Bett oder auf den Körper. Oder sie steckte sie in die Hosentasche und beobachtete, wie sie wirken. Heute führt die sensitive Frau nach Hilfe suchende Menschen behutsam in die angestrebte Veränderung. Keine großen Erklärungen, keine Anweisungen, nie fällt das Wort „muss“, nichts wird analysiert, alles kann passieren. So leitet sie den Klienten behutsam mit Fragen zu einem für ihn positiven, neuen Stein-Energiebild. Sie ermutigt ihn dazu, die Augen aufzumachen für neue Lösungen im Drehbuch des Lebens.

 

Energiebild verändern

„Was möchten Sie in Ihrem Leben verändern?“ Das ist die Kernfrage bei der Methode des Steine-Stellens. Die aufdeckende systemische Arbeit mit einem Heilfeld soll Klärung und Gesundung in allen Bereichen bringen. Es gilt, Ordnung ins verhedderte Lebensgeflecht zu bringen.Der Klient ist aufgerufen, durch das Verschieben oder das Aufnehmen von neuen Steinen sein ursprüngliches Energiebild so zu verändern, dass er nach der Therapiesitzung eine neue positive Perspektive in allen Lebenssituationen hat. „Die neuen Schwingungsfrequenzen übertragen sich auf eine nicht erklärbare Art ins Unterbewusstsein und prägen dort ein neues Lebensmuster“, behauptet Heydiri.

„Steine sind seit jeher untrennbar mit Magie verbunden. Der Glaube an die geheimnisvolle Kraft von Halbedelsteinen ist so alt wie der Mensch. Sie tun auf mystische Art ihr Werk. Jeder Stein steht in Verbindung mit den ätherischen Schwingungen der Planeten und des Universums. Jeder einzelne hat eine Aussage.“ Je nach Farbe, Kristallstruktur oder den innewohnenden Mineralstoffen senden die geologischen Zeugen der Erdgeschichte ihre individuellen Energien an den Menschen aus. So beeinflussen sie sowohl Körper als auch Geist des Menschen.
Wohl jeder hat schon einmal einen Stein als in seiner Ausstrahlung „kraftvoll“, „heilend“ oder „aggressiv“ bezeichnet. Steine sprechen uns an – sie sind etwas Handfestes. „Auch Nicht-Spiritualisten sammeln im Urlaub schließlich Steine am Strand“, sagt Heydiri.

 

In die richtigen Bahnen lenken

„Lasse die Steine auf dich wirken, der im Moment richtige wird den Weg zu dir finden“, fordert sie ihre Klienten auf, wenn diese sich unter der Vielzahl der angebotenen Exemplare nicht entscheiden können. „Wie wär´s mit diesem Stein?“, schlägt die Therapeutin schließlich der noch etwas verunsicherten Beatrix Klinger mit einfühlsamer Stimme vor. Sie zeigt auf einen hellgrünen, leuchtenden Chrysopras, ein Stein mit zarter Ausstrahlung. Er soll den glühend roten Jaspis ersetzen, der von der Klientin stellvertretend für ihre Partnerschaft ausgewählt worden war.

Der Jaspis zeigt hier Konflikte an, während der Chrysopras für mehr Intimität, Vertrauen und Geborgenheit in der Zweisamkeit steht. Dem unsteten und recht unglücklichen Umgang der Ratsuchenden mit Geld sollen viele kleine gelbe Zitrine künftig ein Ende bereiten. Hautnah daneben drapiert die nun immer schneller Steine legende Klientin den kraftvollen Amazonit. Der blau-grüne Feldspat soll den Bereich Karriere symbolisieren und die Konzentration auf die Umsetzung der beruflichen Ziele vorantreiben.

Wie von Zauberhand und ohne sichtbaren Zweifel gibt die Klientin ihrem neuen Leben schöpferisch Konturen. Die „persönliche Weiterentwicklung“ repräsentiert jetzt ein Türkis – er gilt als Reisestein, der „die Aktivitäten in die rechten Bahnen lenkt“, wie es Heydiri ausdrückt.

Spätestens jetzt scheint sie nur noch Beobachterin einer flugs ablaufenden Selbsttherapie zu sein. Stellvertreter für den Bereich „Lebensstil“ ist nun ein rot schimmernder, energetisierender Feueropal – er steht für die „totale Dynamik“. Und in der Mitte des im Gegensatz zu dem Anfangsbild völlig veränderten neuen Energiegemäldes steht jetzt ein grün-grau glänzender Aventurin. Dieser repräsentiert für die Klientin ihren „Ich-Stein“. Er hat die Form eines stabilen Curlingsteins und steht für Gelassenheit, Ruhe und inneren Frieden. Zur Harmonisierung der Herzrhythmusstörungen ihrer Klientin schlägt Heydiri vor, einen rosa funkelnden Rodochrosit, der für Gesundheit und Liebe steht, zusätzlich auf den Ich-Stein zu legen. 

 

Ideales Lösungsbild

Am Ende der rund zwei Stunden dauernden Therapiesitzung soll ein ideales Lösungsbild aufgestellt sein. „Wir arbeiten so lange, bis der Klient freudig und selbstbewusst aus der Tür gehen kann“, betont Heydiri. Und sie fügt hinzu: „In den meisten Fällen reicht eine Sitzung aus, um schnelle Veränderungen im Alltag zu spüren, wundersame Fügungen und Heilungen inbegriffen.“

Ihre Klientin taucht noch einmal tief in das Steine-Ensemble ein. Wie ein Prägestempel sitzt das frische Energiefeld in ihrem Unterbewussten. Beatrix Klinger weiß jetzt, dass ihr Leben zu einem einzigen Kampfgetümmel geworden ist, weil sie sich Probleme in Familie und Beruf auflud, die nichts mir ihr zu tun hatten. Und sie sagt: „Ich kann nun klar und eigenständig in die Zukunft gehen. Durch das Verschieben und Verändern haben sich für mich ganz praktische Lösungen in allen Lebensbereichen ergeben. Ich weiß jetzt: Ich bin der Schöpfer meines Lebens.“


Abb: Steine-©DLVV-Fotolia.com

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*