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Unsere Zeit ist eine Zeit des Aufbruches und der Entfaltung. Unser Denken, unsere Art, wie wir die Welt erleben und in der Folge interpretieren, hat seine Wurzeln in der Geistesgeschichte der letzten 5000 Jahre, die es sicher lohnt, in Ehren zu halten. Aber vielleicht braucht eine neue Zeit auch ein Öffnung zu neuen und in die Zukunft reichenden Wegen des Denkens. Das glaubt zum Beispiel Sylvia Leifheit , die in ihrem neuen Buch „Das 1×1 des Seins“ neues Denken und neues Wissen zusammenträgt und altem Wissen ein zeitgemäßes Update verpasst.

Was das praktisch bedeutet, zeigt sich zum Beispiel an den „zehn Geboten des neuen Zeitalters“, die schnell vor Augen führen, dass die biblischen Gebote aus einer alten Zeit stammten und bereit sind, ein wenig Korrektur zu erhalten.
Weniger in Stein gemeißelt, als ihre historischen Vorfahren, sind diese Gebote vor allem eine Anregung, das eigene Denken auszuweiten und in die nächste Stufe des Erforschens der Welten zu gehen.

Die zehn Gebote des neuen Zeitalters

Sei in Verbundenheit

Alles ist mit allem verbunden. Es gibt keine Trennung außer der Illusion einer Trennung, die du selbst (er)schaffst.
Alles ist Energie und Energie vergeht nicht. Energie ist nicht trennbar. Wir alle sind eingebunden in einem Meer aus Energien an dessen einen Punkt alle Signale landen, die von einem anderen Punkt ausgesendet wurden. Hilfreich ist dabei immer auch das Bild des Steines, der in einen See fällt. Der Impuls des Steines breitet sich in alle Richtungen wellenförmig aus und landet an allen Ufern des Sees. Gäbe es kein Seeufer, so würden sich die Wellen unendlich weiter bewegen. Diese Gesetzmäßigkeit macht vor den Grenzen unserer Wahrnehmung keinen Halt. Sie gilt immer. Jeder Impuls ist eine Aktion, die Reaktionen hervorruft, welche erneut Aktionen hervorrufen. Diesem Kreislauf ist kein Ende gesetzt und er verdeutlicht uns vor allem eines: dass wir alle miteinander verbunden sind und jegliches Gefühl von Getrenntheit nur eine Illusion ist, welche wir uns bewusst machen sollten.

 

Sei göttlich

Du bist Gott. Du bist der Schöpfer deines Lebens – niemand anderes.
Es gibt keinen Gott, der alles lenkt und führt aber es gibt die Energiegesetze. Wer zum besseren Verständnis der Kraft der Quelle, dieser eine Personifizierung geben mag, der kann das gerne tun, doch die Quelle allen Seins ist kein Wesen, sondern reines Bewusstsein. Alle Energie besitzt Bewusstsein, und auch wir sind Energie mit Bewusstsein. Gott ist IN uns, weil er die Energie ist, die wir sind. Werden wir uns dessen bewusst, so gehen wir anders mit dieser Tatsache um.

 

Sei verantwortungsvoll

Du trägst die Verantwortung für alles, was du tust oder nicht tust.
Wir sind zwar eingebettet in die Abfolge der Gesetzmäßigkeiten des Kosmos, doch gilt es, sich dieser bewusst zu werden, um sie bewusst anzuwenden und in ihnen verantwortungsvoll zu handeln. Damit einher geht die Bewusstwerdung der Eigenverantwortung unseres Seins. Der freie Wille, den jedes Wesen besitzt, ist einerseits ein Werkzeug doch gleichzeitig auch das Risiko einer Ohnmachtserfahrung, in der wir lernen müssen, dass nur wir entscheiden, wo die Ohnmacht beginnt und wo die Bewusstheit.

 

Sei mutig

Du entscheidest. Auch nicht entscheiden zu wollen, ist eine Entscheidung.
Bewusstsein ist an Kraft gebunden. Je kraftvoller die Energie, umso bewusster ihre Bewegung. Je bewusster die Bewegung, umso bewusster wird der freie Wille genutzt. Wenig Kraft bedeutet aber nicht, keinen freien Willen zu besitzen, sondern allenfalls sich seiner nicht bewusst zu sein. Es gibt keinen Zustand einer willenlosen Energie, es gibt nur den Zustand der Verunreinigung und damit der Bewusstseinstrübung. Die Erfahrung der Inkarnation ist eine willentlich entschiedene Bewusstseinstrübung, die besondere Potentiale der Bewusstwerdung mit sich bringt.

 

Sei wachsam

Öffne dein Herz. Bewusstes Sein entsteht in deinem Herz. Deine Bewusstheit bestimmt deine Wahrnehmung und diese formt deine Erfahrungen und damit dein Wirken. Vertrauen und Hingabe sind Folge der Herzöffnung.
Die Erde hat eine ganz besondere Frequenz, die es uns ermöglicht, auf ihr ganz besondere Erfahrungen zu machen. Ich nenne die Erde auch „Planet Herz“, denn es ist die Herzfrequenz, die so außergewöhnlich ist. Bewusstheit ist das Bewusst-Sein der immerwährenden Verbindungen im Meer der Energien und diese Verbindungen können wir hier über das Herz erfahren und formen. Somit ist die Herzöffnung der Schlüssel zu mehr Bewusstsein. Bewusstes Sein ist Wachsamkeit und Achtsamkeit.

 

Sei respektvoll.

Begegne den Menschen, Tieren und Pflanzen mit Respekt. Respektlosigkeit ist eine Form der Trennung. Sei dir bewusst, dass diese Trennung Resonanzen hervorruft, die dir schaden können.
Alle Energie besitzt ein Bewusstsein. Ist die Energie kraftvoll genug, so inkarniert sie in Organismen. Daher besitzt jedes Lebewesen ein Bewusstsein – je nach Kraft der Energie. Es gibt keine Trennung von Energien und sei ihr Bewusstsein noch so klein. Darum ist respektvoll mit allen Lebewesen umzugehen, da sie im Meer der Energien Teil der Energie sind, die uns allen innewohnt.

 

Sei bewusst.

Du bist ewig. Du bist Energie mit einem Bewusstsein, die nie vergehen kann und durch die Zeiten, Welten und die Planeten reist.
Energien vergehen nicht, sie transformieren ihren Zustand und können aufgrund vieler Umstände unterschiedliche Formen an Materie hervorbringen, vergehen dabei aber nie. Nur die Formen wandeln sich und damit das Potential an Bewusstwerdung. Es gilt für uns alle, sich dieser Unendlichkeit bewusst zu werden und in diesem Bewusstsein zu wachsen, zu wirken und zu wandeln.

 

Sei liebevoll

Liebe oder Macht. Niemand hat Macht über dich und dein Leben. Alles was du tust – liebe es! Lieben heißt, bewusst zu sein.
Zu lieben ist die Erfahrung der Verbindung mit dem All-eins. In einem Organismus wird diese Erfahrung anders gemacht als ohne. Darum bietet diese „Form“ besondere Möglichkeiten zur Erfahrung der Liebe.
Macht zu leben, ist die Erfahrung der Illusion, dass jeder Mensch ausschließlich individuell existiert und sein Handeln keine Konsequenzen hat. Doch im Meer der Energien ändern sich nur die Formen und damit die Wahrnehmungen. Jedes Handeln in Macht zieht folglich eine Erfahrung der Ohnmacht nach sich, um ausgeglichen zu werden und sich der Verantwortung eines jeden Momentes bewusster zu werden.

 

Sei dankbar

Das Leben ist ein Geschenk, jeder Moment kehrt nie wieder zurück, daher sei dir dieser Kostbarkeit des Seins bewusst. Lebe den Moment, als sei er dein letzter hier auf diesem Planeten und in dieser Form.
Unbewusste Menschen agieren respektlos und unachtsam. Da alles mit allem in Resonanz geschieht, gilt es die Dankbarkeit zu finden, die das Bewusstsein in einen Zustand bewegt, aus dem jeder Impuls, jedes Handeln, jeder Gedanke in tiefstem Respekt dem Sein gegenüber geschieht. Wir sind hier auf einem außergewöhnlichen Planeten zu Gast, und auch wenn die Form (der Organismus) verfallen wird, so wird das Bewusstsein in uns ewig bestehen bleiben und auch ohne diesen Organismus existieren. Der Körper und seine Sinne sind ein Geschenk des Kosmos an das Sein, um es noch intensiver zu erfahren und über ihn, sich noch mehr zu entfalten – würdigen wir diese Chance, so haben wir den Sinn des Seins erkannt. Den Moment!

 

Sei dir deines Wertes bewusst.

Du bist wertvoll und einzigartig. Niemand hat das Recht, dir Leid zuzufügen.
In einem Meer aus Energie gibt es keine Hierarchien. Alles ist eins, manche sind bewusster, andere weniger bewusst, doch mehr Bewusstheit bedeutet nur bewussteres Handeln. Unbewusstes Handeln ist respektlos und schmerzvoll, daher ist unser Planet auch eine Plattform vieler schmerzvoller Erfahrungen. Lerne, Dich dem nicht zu beugen, sondern finde Gleichgesinnte. Akzeptiere die Vielfalt des Seins, doch lass Dich von ihr nicht zerstören. Wandle in Frieden, wo Dir Leid begegnet. Sei liebevoll gebend erkenne, wo Du erkannt wirst, lass los, wo Du es nicht wirst.

 

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9 Responses

  1. helga

    Gehts noch ?
    Der tiefste New Age Scheiss ,Satanistenlehre hoch drei.
    Auf so was hat die Welt ja gewartet .
    Das ist die pure Blasphemie .

    Antworten
  2. Bauer

    Hallo Andrea… wie kommst du darauf, daß die 10 Gebote neu geschrieben werden sollen ???
    Die 10 Gebote sind doch nicht veraltet nur weil manche gesetzlos leben und töten wollen.
    Wenn sich alle an die 10 Gebote halten würden, dann würden wir längst im Paradies leben.

    Antworten
  3. Andrea

    Ich erlaube mir nicht zu urteilen, ich finde aber den Ansatz gut, dass die 10 Gebote mal neu geschrieben werden sollten, nach Jahrtausenden von Mord durch die die diese Gebote verbreiten…..egal ob von Frau Leifheit oder Herrn Coelho, wobei mir scheint, Coeelho hat einen ganz anderen Ansatz, aber das detail ist tatsächlich unwichtig, hautsache es geschieht mal was.

    PS. und Mike: ja genau, vor allem Augen auf bei denen die sich bis HEUTE in Rom als solche weiß kleiden, frauen nicht predigen lassen und die Welt bis heute im dunkeln tappen lassen…..Bravo und Achtung vor dem Buch aus dem Du da zitierst, es scheint mir, als eines der größten Verbrechen dieser Welt- was irrtunm ist und was wahrheit kann NIEMAND wissen, daher sollten wir nicht richten sondern uns öffnen für die Intuition

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  4. Kristina

    Diese 10 Gebote sind mir persönlich zu kitschig und viel zu pädagogisch.
    Die Punkte „sei verantwortungsvoll, mutig und respektvoll“ sind noch im Grundprinzip richtig, aber alle diese Phrasen „sei göttlich, lieb und dankbar“ und das übliche tra-la-la wirken auf mich wie Lametta mit Zuckerwatte.

    Richtig zeitgemäss und klar sind dagegen die „Statuten des neuen Jahrtausends“ von Paulo Coelho (“Der Krieger des Lichts“), die interessanterweise wie ein Grundgesetz formuliert wurden:

    Artikel 1: Alle Menschen sind verschieden. Sie sollten alles daransetzen, dass es so bleibt.

    Artikel 2: Jedem Menschen stehen zwei Wege offen, der des Handelns und der der Kontemplationen. Beide führen zum selben Ziel.

    Artikel 3: Jeder Mensch hat zwei Geistesgaben: Ihm wurden die Fähigkeit zu entscheiden und Begabung, gegeben. Die Fähigkeit zu entscheiden, führt den Menschen seinem Schicksal entgegen, seine Begabung hilft ihm, das Gute in sich mit anderen zu teilen.

    Artikel 4: Jeder Mensch bekam die Gabe zu wählen. Wer die Gabe zu wählen nicht nutzt, dem wird sie zum Fluch und andere wählen an seiner statt.

    Artikel 5: Jeder Mensch hat das Recht, das Gute zu tun oder sich zu irren. Im zweiten Fall gibt es immer einen lehrreichen Weg, der uns auf den Pfad des Guten zurückführt.

    Artikel 6: Jeder Mensch hat das Recht, ohne schlechtes Gewissen seine sexuelle Neigung auszuleben, solange er andere nicht zum Mitmachen zwingt.

    Artikel 7: Jeder Mensch ist auf der Erde, um seinen eigenen Lebenstraum zu verwirklichen. Ob er seinem Lebenstraum nachlebt, zeigt sich darin, mit welchem Enthusiasmus er etwas anpackt.

    Artikel 8: Jeder Mensch hat eine weibliche und eine männliche Seite. Es gilt, Disziplin intuitiv einzusetzen und Intuition möglichst sachlich.

    Artikel 9: Jeder Mensch sollte zwei Sprachen sprechen: diejenige der Allgemeinheit und die Sprache der Zeichen. Erstere dient dazu, mit den Mitmenschen zu kommunizieren, die zweite erlaubt uns zu verstehen, was Gott uns sagen will.

    Artikel 10: Jeder Mensch hat ein Recht auf Glück wobei Glück soviel heisst wie eigene innere Zufriedenheit – die sich nicht notwendig mit der seiner Mitmenschen deckt.

    Artikel 11: Jeder Mensch sollte das Flämmchen des Wahnsinns lebendig halten. und sich wie ein normaler Mensch benehmen.

    Artikel 12: Die einzigen wirklichen schlimmen Fehler sind: Seine Mitmenschen missachten; sich von der Angst lähmen lassen; sich schuldig fühlen; zu meinen, man habe das Gute und das Böse, das einem im Leben widerfährt, nicht verdient; und Feigheit.

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  5. Mike

    1. Johannes – Kapitel 4
    Der Geist der Wahrheit und der Geist des Irrtums
    1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. (Matthäus 7.15) 2

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