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Spekulanten haben ein neues Anlageziel entdeckt: Boden. Ihr Kalkül: Nahrungsmittel werden knapp, die Preise steigen. Das bedeutet hohe Renditen.

Große Finanzmarktakteure wie George Soros, die Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Deutsche Bank sind schon länger im Geschäft und haben mehrere Millionen Hektar Land, ganze Palmölplantagen, Schweine- sowie Geflügelfabriken und Weizenfelder aufgekauft: In der Ukraine, in China, Kasachstan, im Sudan, in Uganda, Tansania, Kongo, Kenia, Mali, Brasilien, Indonesien, ja sogar in Äthiopien, das als eines der ärmsten Länder der Welt gilt und von Nahrungsmittelhilfe abhängig ist.

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Eine Antwort

  1. Kato

    Also wer jetzt noch denkt, dass Weltbank und Finanzelite irgendwas gutes für Mensch und Natur wollen, dem kann man auch nicht mehr helfen. Zum Glück (und ich hoffe dessen sind sich die Menschen bewusst, wenn es drauf ankommt) gehört das Land eigentlich niemandem. Wäre absolut verständlich, wenn die Bevölkerung irgendwann mit den Bankern und Geldjongleuren so umgeht, wie die indischen Bauern mit Leuten von Monsanto: Drauf schießen, bis „es“ sich nicht mehr rührt. Das ist zwar eigentlich keine Art, aber wohl leider irgendwann eine notwendige Konsequenz aus dem rücksichtslosen handeln Einzelner.

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