Anzeige

Neujahrsbotschaft 2010 von Hans U. P. Tolzin

Nachfolgend die leicht gekürzte Neujahresbotschaft 2010 von Hans U. P. Tolzin, die wir hier gerne veröffentlichen, da sie einige sehr interessante Punkte anspricht.

 

Liebe Leser,

Es ist weltweit bei Bundeskanzlern und Präsidenten Sitte, zu Beginn des Jahres eine Neujahrsbotschaft an das Volk zu richten. Ich bin zwar kein Bundeskanzler, kein Bundespräsident oder sonst eine hochgestellte Persönlichkeit, sondern nur der „selbsternannte“ Freie Journalist Hans U. P. Tolzin und die Gemeinde derer, die es interessiert, was ich im Laufe eines Jahres so von mir gebe, ist vergleichsweise klein. Dennoch möchte ich an alle, die mir ihr Auge oder ein Ohr schenken wollen, hiermit meine ganz persönliche Neujahrsbotschaft richten und einige Gedanken, die mich in den letzten Monaten bewegt haben, mit ihnen teilen.

Die Schweinegrippe und die Folgen

DAS Ereignis des Jahres 2009 war natürlich die sogenannte „Schweinegrippe“, eine erfundene Pandemie, verursacht durch ein erfundenes Virus. Meiner persönlichen Schätzung zufolge hat die Pandemie-Panikmache bestimmten Konzernen weltweit bis zu 100 Milliarden zusätzlichen Umsatz beschert: Impfstoffe, antivirale Medikamente, Labortests und diverse andere kostenträchtige Kleinigkeiten, die man bei einer Pandemie so braucht.
Pandemien bringen skrupellosen Kapital-Anlegern inzwischen mehr Gewinne als selbst Kriege. So ist die Schweinegrippe meiner Ansicht nach auch die erste Pandemie, die von Anfang an bewusst inszeniert wurde. Während die Virenstrategen dieser Welt bei SARS und der Vogelgrippe auf nicht vorhersehbare Umstände reagierten und das – aus ihrer Sicht – Beste daraus machten, ist die Schweinegrippe ein Meisterstück der Planung und Umsetzung gewesen. Mag SARS das Lehrstück und die Vogelgrippe das Gesellenstück gewesen sein, so war die Schweinegrippe sicherlich ein wahres Meisterstück.

Sie dürfen das ruhig für die persönliche Verschwörungstheorie des Hans Tolzin halten, aber ich finde, dass die Zufälle zu gehäuft und in zu kurzer Zeit aufgetreten sind, um noch Zufälle zu sein. Wie ich zu dieser Ansicht gekommen bin? Lesen Sie die entsprechenden Ausgaben des impf-report und/oder sehen Sie sich meinen Vortrag vom 1. Oktober 2009 an (kostenlos auf youtube oder auf DVD) und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Immerhin winkten weltweit gigantische zusätzliche Umsätze für einen bestimmten Industriezweig, da wäre es doch aus Sicht der betreffenden Konzernführungen geradezu verantwortungslos, dieses Geschäftspotential nicht auszuschöpfen!

Doch die Schweinegrippe ist natürlich nur der vorläufige Höhepunkt einer zweihundertjährigen Tradition der Impf-Geschäftemacherei durch Panikmache und Erzeugung von Angst. In Wahrheit sind solche Traditionen natürlich so alt wie die Menschheit selbst, aber die Massenimpfungen im modernen Sinne begannen mit Napoleon Bonaparte im Jahre 1801, der seine Soldaten und später auch das französische Volk zwangsweise gegen Pocken impfen ließ.

Und doch: Trotz all der Anstrengungen, der weltweiten Mobilisierung von Regierungen, Parlamenten, Medien und Adepten der Virologie, haben sich in Deutschland bisher nur etwa 5 % der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Und das, obwohl – bei Impfung mit nur einer Impfdosis – genügend Impfstoffe vorhanden wären, um die deutsche Bevölkerung zu mehr als Zweidrittel durchzuimpfen. 
Die geringe Impfrate hat allerdings nichts damit zu tun, dass die Menschen in Deutschland die Manipulation durch Behörden, Institute und Medien besser durchschauen, sondern vielmehr damit, dass es die Virenstrategen es diesmal wirklich übertrieben haben. Was man nach der öffentlichen Empfehlung der Windpockenimpfung erstmals zart erahnen konnte und nach Einführung der HPV-Impfung schon deutlicher wurde, wird nun für (fast) alle offensichtlich: Das nämlich hier etwas nicht stimmt. Die Folge: In der Bevölkerung besteht ein zunehmendes Unbehagen gegenüber den Behauptungen von tödlichen Krankheiten und den Impfungen als dem einzigen Erlösungsweg. Dieses Unbehagen wieder zu beseitigen, wird den Marketingabteilungen der Pharmakonzerne, zu deren Außenstellen in den Augen vieler Impfkritiker auch bestimmte Bundesbehörden wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gehören, nicht leicht fallen.

Zumal auch deshalb nicht, weil die Gier der Pandemie-Gewinnler nach noch mehr Gewinnen – wie bei jedem Suchtkranken – unstillbar ist und nach dem nächsten noch größeren Kick, nach noch mehr und noch größeren Gewinnen schreit. So ist es also unvermeidlich, dass spätestens in drei Jahren die nächste angebliche Pandemie über uns hereinbricht, wahrscheinlich sogar schon früher. Alternativ wäre es denkbar, dass man versuchen wird, neben der jährlichen Winterinfluenzaimpfung auch eine jährliche Sommerinfluenzaimpfung gegen das jährlich neu zu „entdeckende“ Pandemievirus zu etablieren. Lassen wir uns überraschen.

Doch zunächst haben die Hersteller von Grippeimpfstoffen ganz andere Probleme: Wenn sie nicht schnellstens dafür sorgen, dass die Schweinegrippe-Kampagne wieder heruntergefahren wird, dann werden sie auf ihren normalen saisonalen Grippeimpfstoffen sitzen bleiben, von denen immerhin etwa 25 bis 30 Millionen Dosen für den deutschen Markt produziert wurden. Das würde den Genuss der bereits erzielten Gewinne natürlich empfindlich schmälern. Da den Herstellern nur noch zwei Monate Zeit bleiben – ab März macht eine Grippeimpfung auch aus schulmedizinischer Sicht kaum noch Sinn – ist für die nächsten Tagen und Wochen mit einer massiven Kampagne für die „normale“ Grippeimpfung zu rechnen.

Doch angesichts der Umstände wird sich ein Rückgang des Absatzes im Vergleich zum Vorjahr kaum verhindern lassen. Wir sind an einem Wendepunkt angelangt, an dem die bisherigen Gesetzmäßigkeiten des Impfmarktes nicht mehr greifen: Die Manipulation der Massen stößt dort an ihre Grenzen, wo Panikmache nicht mehr das gewünschte Verhalten, sondern Misstrauen bewirkt.

Warum der Verschwörungstheoretiker seine Ohnmacht zelebriert

Mit meiner Ansicht, dass es das angebliche Virus gar nicht gibt, gehöre ich unter den Kritikern der Pandemie-Panikmache und der Massenimpfungen zu einer kleinen Minderheit. Der Rest besteht zum einen aus kritische Stimmen, die der Schulmedizin nahe stehen und die die Risiken einer Influenza-Pandemie und den Nutzen der Impfung nicht grundsätzlich anzweifeln, sondern vielmehr nur ein ungünstiges Risiko-Nutzen-Verhältnis sehen. Diese Kritiker argumentieren weitgehend sachlich, wenn auch unter Ausblendung einiger grundlegender Widersprüche innerhalb der schweinegrippalen Logik.

Darüber hinaus gibt es natürlich zahlreiche Stimmen aus dem Lager der Verschwörungstheoretiker, die das Schweinegrippevirus für einen bewusst in militärischen Labors gezüchteten biologischen Kampfstoff halten, mit dem bestimmte Machtgruppen die Menschheit dezimieren wollen. Des weiteren wird eine Verimpfung von Nano-Chips durch die Impfspritze propagiert und der Zwangsimpfung das Wort geredet. Von solchem Unsinn distanziere ich mich ausdrücklich. Für Unsinn halte ich es deshalb, weil es aus meiner Sicht keinerlei Fakten gibt, die diese Behauptungen stützen.

Doch die Anziehungskraft solcher Verschwörungstheorien auf zahlreiche Menschen ist, wie der Fall der Jane Bürgermeister zeigte, enorm. Ich rätsle immer noch darüber, welche Bedürfnisse durch solche Schreckensszenarien befriedigt werden, vermute aber, dass wir uns aus dem gleichen Motiv Horrorfilme anschauen oder die BILD-Zeitung lesen. Meine persönliche Hypothese ist, dass der Verschwörungstheoretiker ein Mensch ist, der viele Lügen dieser Welt zwar durchschaut, sich aber – noch – nicht traut, selbst Verantwortung für eine Veränderung zu übernehmen.

Wenn wir das Bild aus dem bekannten Kino-Kassenschlager MATRIX übernehmen, wonach die ganze Welt im Grunde eine Scheinwelt ist, die uns vorgegaukelt wird, so ist der Verschwörungstheoretiker jemand, der davon ausgeht, dass ihm diese MATRIX von ominösen Mächten quasi von außen aufgedrängt wurde und er im Grunde keine Chance hat, sich daraus aus eigener Kraft zu lösen. Ihm bleibt nur das Jammern und das Warten auf einen aus den Wolken herabschwebenden Erlöser oder einem Außerirdischen an der Spitze einer Flotte von UFO’s oder eine andere Art von Messias.

Das Bild der MATRIX, der Scheinwelt, von der die schulmedizinischen Wahrheitsbehauptungen einen nicht unwesentlichen Teil darstellen, finde ich durchaus zutreffend. Doch neben der Sichtweise eines ohnmächtigen Verschwörungstheoretikers gibt es noch eine zweite, nämlich die des spirituellen Menschen, so wie ich ihn verstehe. Diese Sichtweise geht ebenfalls davon aus, dass wir innerhalb einer MATRIX leben, nur mit dem Unterschied, dass uns nicht von außen übergestülpt wurde, sondern unser eigenes Werk ist!
Entsprechend einer solchen spirituellen Sichtweise sind wir selbst es, die diese Welt der Lüge und Halbwahrheiten aufrecht erhalten. Und wir selbst haben es in der Hand, ob die MATRIX wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt oder ob sie den Schein eines unverrückbaren Monuments aufrecht erhalten kann.

Der Verschwörungstheoretiker zelebriert seine Ohnmacht – und die Allmacht der „Elite“. Aber was genau treibt den Verschwörungstheoretiker dazu? Zunächst einmal muss man feststellen, dass jeder, der die Welt kritisch zu hinterfragen beginnt, sich in einem mehrstufigen Prozess befindet. Die erste Stufe, in der sich wohl noch die meisten Menschen aufhalten, ist die Verleugnung von allem, was das eigene geschlossene Weltbild gefährden könnte. Das geht später über in einen Verdrängungsprozess, wenn sich nämlich die konkreten Hinweise mehren, wonach die Welt wohl nicht ganz so ist, wie man bisher glaubte. Die dritte Stufe ist der Zusammenbruch der Scheinwelt. Das geht meist einher mit sich abwechselnden Phasen der Verwirrung, der Orientierungslosigkeit, der Ohnmacht, der Wut und der ohnmächtigen Wut. Dieser Phase kann man kaum überspringen und sie ist somit der Ausgangspunkt für die nächste Phase, in der man die spirituelle Herausforderung in dieser Situation zunächst erkennt und dann annimmt.

Der spirituelle Mensch erkennt, dass er sich auf einer Art Einweihungsweg befindet und dass die Auseinandersetzung mit der MATRIX dazu gehört. Er erkennt, dass er die MATRIX selbst geschaffen hat, dass sie SEIN Werk ist und dass er selbst – gemeinsam mit Anderen – die Macht hat, die MATRIX wieder aufzulösen. Und hier nun liegt der entscheidende Unterschied zwischen dem sehnsüchtig nach Beweisen für seine Machtlosigkeit suchenden Verschwörungstheoretiker und dem spirituellen Menschen: Der spirituelle Mensch ist auf dem Weg, Verantwortung zu übernehmen. Der Verschwörungstheoretiker jedoch scheut – noch – davor zurück.

Er fürchtet sich vor allem vor der Auseinandersetzung mit der Frage der Schuld. Schuld haben immer die anderen: Die Elite, die Insider, die Illuminaten, die Großkapitalisten, die Schwarzmagier. Das scheint mir ein frühkindlich geprägtes Thema zu sein, denn die mit Hilfe der Vernunft leicht nachvollziehbare Gesetzmäßigkeit der Lösung lautet im Grunde: Wer das Problem ist, ist auch die Lösung. Sind die Verschwörer das Problem, dann sind SIE auch die Lösung – ICH habe damit nichts zu tun, allenfalls ein Erlöser, der irgendwann einmal kurzerhand reinen Tisch macht. Einer der wenigen Stellen der Bibel, die ich gut finde, ist die Aufforderung Jesu an die Steinewerfer, dass derjenige, der ohne Schuld sei, den ersten Stein werfen solle.

Die Frage der Schuld ist etwas, was mich gerade gegen Ende 2009 sehr beschäftigt hat. Im Grunde ist es nicht möglich, ohne Schuld durch das Leben zu gehen, ohne andere Menschen, ob willentlich oder unwillentlich zu verletzen. Jedes Mal, wenn wir zu unseren eigenen Bedürfnissen stehen und ihnen Raum vor den Bedürfnissen anderer, insbesondere von Familienangehörigen, einräumen, laden wir ein Stück „Schuld“ auf uns. Jedes Mal, wenn wir uns abgrenzen, wenn wir anderen Menschen zeigen, dass sie unsere äußeren oder inneren Grenzen überschritten haben – und sie dadurch in ihren Erwartungen an uns enttäuschen – machen wir uns „schuldig“. Jedes Mal, wenn wir einem anderen Menschen klar machen, dass er sein persönliches Glück nicht von uns abhängig machen sollte, machen wir uns „schuldig“.

Der spirituelle Mensch dagegen ist bemüht, seine Schuld anzunehmen und dort, wo es in seiner Macht liegt, diese Schuld auch auszugleichen. Der Verschwörungstheoretiker hingegen pflegt die Illusion seiner Unschuld – und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Eskalation innerhalb der MATRIX weiter voranschreitet. Verschwörungstheorien und Spiritualität sind diesem Verständnis zufolge miteinander unvereinbar.

Bin ich bereit, den Preis zu zahlen, den es mich kostet?

Die Zerstörung der MATRIX, oder besser ihre Auflösung, setzt voraus, dass wir bereit sind, den Preis zu zahlen, den es uns kostet. Indem wir z. B. von unserer „Unschuld“ loslassen. Die MATRIX bestimmt das Kollektive Gewissen, dass „Wissen“ darum, was gut und richtig und was böse und falsch ist. Das Kollektive Gewissen definiert auch Schuld und Unschuld.

Beispielsweise ist es aus Sicht des Kollektiven Gewissens „gut“, die eigenen Kinder nach STIKO-Empfehlung durchimpfen zu lassen. Treffen wir unsere Impfentscheidung jedoch danach, was unser Persönliches Gewissen uns sagt, und sagt dieses „nicht impfen“, müssen wir einen Preis dafür zahlen. Dieser besteht in dem Risiko, von unserer Umgebung ausgegrenzt zu werden. Und das scheint uns meistens als sehr hoher Preis, denn unsere Familie, unsere Sippe, unser Freundeskreis und die gesellschaftlichen Institutionen, mit denen wir zu tun haben, sind wie ein Raster, an dem wir uns orientieren und durch den wir unseren Platz in der Welt definieren.

Diese Ausgrenzung IST zweifelsohne ein sehr hoher Preis. In früheren Zeiten, als der Schutz der Sippe bzw. des Stammes die einzige Überlebensgarantie in einer feindseligen Umwelt waren, war Ausgrenzung gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Vielleicht ist dies auch eine der Ursachen, warum es uns auch heute noch so mitnimmt, wenn wir von unseren Beziehungspersonen verstoßen werden.

In der anderen Waagschale liegt allerdings ein ebenfalls nicht ganz unerhebliches Gewicht: Das Risiko der Selbstverleugnung, das Risiko, sich selbst zu verbiegen, wenn wir trotz besseren Wissens einer Mehrheitsmeinung – z.B. bezüglich des Impfens – nachgeben. Wie die Impfentscheidung, so ist die Frage des höheren Preises eine Abwägungsfrage. Das Dilemma ist nicht einfach zu lösen. Das muss aus spiritueller Sicht auch so sein, denn es geht, wie ich meine, um wesentliche Aspekte des Mensch-Seins bzw. des Mensch-Werdens. Es handelt sich um einen Prozess, der Jahre, Jahrzehnte oder gar ein ganzes Leben dauern kann.

Am Anfang dieses Prozesses steht die nahezu bedingungslose Unterwerfung vor dem Kollektiven Gewissen, am Ende des Prozesses ein starkes Vertrauen in die eigene Entscheidungskompetenz, in die eigene Wahrnehmung und die eigene Intuition. Am Ende des Prozesses stehen außerdem Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstliebe – und unendliche Freiheit.

Rede ich hier etwa dem grenzenlosen Egoismus das Wort? Die Frage ist berechtigt. Meine Antwort: Nein, das, was sich ändern muss, findet auf einer sehr subtilen Ebene statt. In der Zukunft wird das Kollektive Gewissen nicht mehr die bedingungslose Unterwerfung des Persönlichen Gewissens fordern, sondern wird es in einem viel größeren Rahmen respektieren als während der ganzen bisherigen Menschheitsgeschichte.

In der UN-Menschenrechtskonvention und in unserem Grundgesetz – beide gerade mal 60 Jahre alt, wird ist dies bereits vorausgenommen. Hier ist von einem unveräußerlichen Recht auf Leben die Rede, von Gewissensfreiheit, Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Freiheit auf körperliche Unversehrtheit.

Doch obwohl uns das Grundgesetz geradezu herausfordert, unserem Persönlichen Gewissen zu folgen und gemeinsam daran zu arbeiten, dem Kollektiven Gewissen einen neuen Stellenwert zu geben, wirken in uns immer noch uralte Muster, die sich dagegen sträuben. Wir sollten uns vielleicht vergegenwärtigen, wie viele Generationen unserer Vorfahren Blut, Schweiß und Tränen vergossen haben, damit wir, Ihre Nachfahren, schließlich über diese Grundrechte und Freiheiten, unser Leben selbst zu gestalten, verfügen. Wenn wir diese Freiheiten nun nicht nutzen, um für unser Verständnis von Wahrheit und dem, was wir für richtig halten, einzutreten, wem könnten wir dafür die „Schuld“ geben außer uns selbst?

Die spirituelle Revolution, von der ich hier spreche, liegt nicht in der Zukunft, sondern hat schon längst begonnen. Nun gibt es auch unter den spirituellen Menschen viele, die voller Hoffnung und Sehnen auf das Jahr 2012 schauen. Ich halte das 2012-Brimborium größtenteils für Schnickschnack. Im Grunde wirken hier die gleichen Mechanismen, die Verschwörungstheoretiker davon abhält, Verantwortung zu übernehmen: Es ist auch hier die Sehnsucht am Werke, etwas von außen, irgend eine Instanz oder ein Automatismus möge die Probleme der Welt für uns lösen. Sorry, aber ich glaube nicht, dass das funktioniert.

Unsere Aufgabe für 2010: Die Schaffung eines nährendes Umfeldes

Die Veränderung der Welt beginnt in mir und in meinem Verhältnis zu meiner Umgebung. Je mehr ich zu mir selbst stehe, desto mehr positiven Einfluss habe ich auf die Welt. Und vor jedem Schritt, der in eine neue Richtung weist, steht die Frage: „Bin ich bereit, den Preis zu zahlen, die es mich kostet, zu mir selbst zu stehen?“

Es ist ratsam, kleine, dafür aber kontinuierliche Schritte zu machen und sich und seine Umgebung nicht zu überfordern. „Missionieren“ erzeugt meistens Unverständnis und bringt selten etwas. Von essentieller Bedeutung ist es meiner Ansicht nach, sich eine nährende Umgebung zu schaffen, das heißt, sich mit Menschen zu umgeben, die ähnlich denken und ebenfalls „auf dem Weg“ sind, und sich regelmäßig mit ihnen zu treffen und auszutauschen. Wir sind nun mal Beziehungswesen und völlig allein auf uns gestellt fällt uns jeder Schritt hundert Mal schwerer als in Gemeinschaft.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele neue gute und nährende Kontakte zu Menschen, die Sie so akzeptieren, wie Sie sind. Je besser uns allen dies gelingt, desto besser wird das Jahr 2010!

Ihr Hans U. P. Tolzin

Echterdingen, den 1. Januar 2010

 


 

Hier der Artikel im Original:

http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2010010100.htm

Über den Autor

Avatar of Hans U. P. Tolzin

ist freier Journalist und Herausgeber der alle zwei Monate erscheinenden Zeitschrift „impf-report“. Als Vater von zwei Kindern suchte er 1999 Klarheit in der Impffrage. Im Zuge seiner Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden die Webseiten www. impfkritik.de und www.impf-report.de, der kostenlose „impf-report“-Newsletter, die Zeitschrift „impf-report“ und das jährlich stattfindende „Stuttgarter Impfsymposium“.
Er ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht & Gesundheit e.V.“ (AGBUG, siehe www.agbug.de).

Eine Antwort

  1. Kato

    Sehr schöner Artikel – deckt eigentlich alles ab, was ich bisher bestätigt gefunde habe. This is exactly, what it is. Schade, dass das mit der Verantwortung noch nicht so ganz drin ist (seit Koppenhagen sollte es aber noch klarer geworden sein)

    Bei der Schweinegrippe habe ich mir auf Wiki einfach den schlimmsten Fall angeschaut (in dem Fall die spanische Grippe) und dazu dann die damaligen Immunfaktoren (nach dem Krieg, Trauma, Stress, Ernährung) und dann hab ich noch kurz nachgedacht, reingefühlt und fertig.

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*