Anzeige

Es gibt hunderte Werke über die Aura und Chakren von Menschen, aber nur eine Handvoll Bücher, die Chakren oder Auren von Tieren erwähnen. Dabei kann man auch bei einem Tier anhand der Aura mit einem Blick erkennen, wie ihm gerade zumute ist, ob es gesund oder erkrankt ist, wo genau ein körperliches Problem sitzt oder was Medikamente oder Heilbehandlungen bewirken. Insa Gaudszun sprach mit der Tierkommunikatorin Iljana Planke.

 

Haben eigentlich alle Tiere Auren?
Ja, denn alles, was lebt, ob Pflanze, Tier oder Mensch, besteht aus Atomen sowie Körperzellen, die permanent schwingen und Impulse bzw. pure Energie abgeben. Sie strahlen beständig Informationen über ihre körperlichen Begrenzungen hinaus aus. Diese “Ausstrahlung” wird Aura oder Aureole (griechisch: Atem, Hauch) genannt.

Haben die Tiere auch solche Farben wie die Menschen?
Bei Tieren gibt es ebenfalls alle Farbtöne. Jede Farbe gibt es in der entwickelten, gesunden, leuchtenden und in der sich nicht entwickeln könnenden, dunkleren, stumpferen, matten Tönung. Ist ein Tier glücklich, hat es eine strahlende und lichte Aura.

Bedeuten die Farben auch das gleiche?
Größtenteils. Einerseits haben Tiere manche Menschenprobleme nicht. Zum Beispiel können Grüntöne von Gesundheit, Geben, Herzqualität und ähnlichem bis hin zu materiellem Denken und Geldgier reichen. Wenn man Grüntöne bei einem Tier sieht, ist Letzteres doch sehr unwahrscheinlich. Andererseits haben sie vielfältigste Fähigkeiten, Sozialformen, Wahrnehmungskanäle und Aufgaben, von der die Unterabteilung Homo sapiens der Gattung Säugetiere einfach nur träumen kann. Das findet natürlich auch Ausdruck in den Auren und Farbspielen, die so wohl bei Menschen kaum auftreten dürften. Ich habe einmal eine Brieftaube beobachtet, die sich nach dem Freilassen auf ihr Zuhause “einnordete”. Die Aura dabei war unvergleichlich.

Haben die Auren auch die gleiche eiförmige Form?
Das variiert je nach Körperbau. Jede Aura strahlt aus dem Körper heraus. Verändert sich die Körperform, verändert sich auch die Auraform. Wenn man sich sehr zu jemandem “hingezogen” fühlt und dorthin schwungvoll seine Arme ausbreitet, dann ähnelt diese vorübergehende Form der eines fliegenden Adler, der voller Aufmerksamkeit Ausschau hält. Es gibt eine relativ beständige Ausstrahlung (die ist bei gesunden, emotional ausgewogenen Menschen eiförmig), die wie eine Hauptschwingung ist. An der kann man einen Mensch bzw. ein Tier selbst nach Jahren oder auf Entfernung wiedererkennen. Sie ist wie ein Gesicht. Und gleichzeitig verändert sich die Aura (außer in Ruhephasen) ständig, entweder langsam oder sehr dynamisch, zum Teil in Sekundenbruchteilen. So wie unsere Gesichtsausdrücke. Dieses schnelle Verändern ist die normale Anpassungsreaktion auf wechselnde Situationen, die allen Auren eigen ist.

Was sieht man noch in der Aura von Tieren?
Außer den verschiedenen und zum Teil auch nur temporären Farbigkeiten, Formen und Stärken (die besonders gut durch Berührung wahrnehmbar sind) sieht man auch abgelagerte Gefühle, Störungen (Erkrankungen, Traumen), nicht mehr vorhandene Körperteile (wie ein kupierter Schwanz), Fähigkeiten (zum Beispiel Leitstute einer größeren Herde sein), Geschehnisse (auch aus früheren Leben), Besetzungen, Aufmerksamkeitsrichtungen (beim Suchen, Jagen, Werben) oder Medikamenteneinnahmen.
Sichtbar sind auch “Feelings”, beispielsweise die mögliche Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder “Kollektivseele” bzw. eine Prägung durch den Lebensraum. So kann ich oft schon an der Aura erkennen, ob die Katze ein recht selbständiges “Draußenleben” führt oder “Lebenslänglich” hat. Oder ob es sich in der Zoohandlung um gezüchtete Fische und Vögel handelt oder um verbotenen Wildfang.

Pferd, Hund und Katze haben also eine Aura und Chakren. Wie sieht es mit Mücken oder Bienen aus – haben die überhaupt ein eigenes Bewusstsein oder kann man maximal von einem Gruppenbewusstsein sprechen? Und wenn ja – haben sie dann eine eigene Aura?
Menschen, die mithilfe der telepathischen Tierkommunikation die Tiere direkt befragen, machen diesbezüglich jedesmal ganz klare Erfahrungen. Auch nachweisbare. An den Auren ist zu erkennen, dass Tiere beides haben. Es gibt eine individuelle Aura, die bei jedem Lebewesen verschieden ist. So wie es keine zwei gleichen Schneeflocken oder Daumenabdrücke gibt. Und es gibt auch die Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder “Kollektivseele”. Das kennen wir auch bei uns. Deshalb wirken italienische Menschen auch anders als norddeutsche. Eine Satsang-Gemeinschaft hat ein anderes Feld als ein Trupp brasilianischer Fußballfans oder eine Hundertschaft Soldaten. Das Individuum ist dann Bestandteil einer Gruppenschwingung, und trotzdem haben alle noch – hoffentlich – eine eigene Meinung.

Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Fakten, die unsere westlich-dominante Sicht auf Tiere in Frage stellt. Zum Beispiel ist der Schwänzeltanz der Bienen eine sehr große kognitive Leistung. Den führt eine einzelne Biene vor ihren Artgenossinnen auf, um den anderen detailliert Menge, Art, Wetterverhältnisse und Wegbeschreibung zum neu entdeckten Blütenteppich mitzuteilen. Die Bienen fliegen dann schnurstracks in der erforderlichen Anzahl dahin! An der Uni Cambridge wurde nachgewiesen, dass Fische zu sozialen und mentalen Leistungen fähig sind, die denen der Primaten ähneln!

Meist wird, was in größerer Anzahl auftritt, nur als Gruppe wahrgenommen. Aber wenn man einige Mücken, Schnecken oder Aquariumfische mal über einen längeren Zeitraum in aller Ruhe betrachtet, nimmt man auch an ihnen das individuell Ausgeprägte und Bewusstsein wahr.

Die Zeiten sind noch gar nicht so lange her, da wurden Frauen noch nicht mal eine Seele oder Denkfähigkeit zugesprochen. Und die Ureinwohner Afrikas und Amerikas wurden als “Wilde” bezeichnet und ihnen ein IQ von maximal 30, also noch unter dem eines Pferdes, zugebilligt.

Wie wir andere Menschen, aber auch Tiere oder manche Tiergattungen sehen, ist stark gesellschaftlich geprägt und hat mit der Realität oft wenig zu tun…

Sind Tiere auch spirituell?
Diese Frage würden die vielen Menschen, die “besondere Tiere” als HausgenossInnen hatten oder haben, mit einem ganz klaren “Ja!” beantworten. Ich auch. Spirituelles Bewußtsein ist den Tieren genauso immanent wie den Menschen. Allerdings nicht bei jedem gleich stark entwickelt oder gefördert. Geht man in einen Turnierstall und stellt den ausgelaugten Pferden dort die Frage, werden die Reaktionen ungefähr so ausfallen, als wenn man in einer Eckkneipe die dort Anwesenden danach befragt. Ganz anders dürfte der Hund drauf sein, der mit einer bewussten Energiearbeiterin zusammenlebt, die viel meditiert und telepathisch arbeitet. Oder die Tiger, die mit den asiatischen Mönchen frei im Kloster zusammenleben. Ebenso Orang-Utans, Delfine, Wale etc.

Hast du bei Tieren auch schon mal Informationen aus früheren Leben in der Aura gefunden?
Ja. Und nicht nur ich. Tiere sind Seelen, die sich, um bestimmte Erfahrungen zu machen oder Aufgaben zu erledigen, statt einer Menschenhaut einen Pelz oder ein Schuppenkleid angezogen haben. Da Seelen in der Regel öfter inkarnieren, kann man bei ihnen dann natürlich auch Informationen aus vorherigen Leben wahrnehmen. Genauso wie bei uns, die sich für dieses Mal ein Leben mit Fahrrad und Laptop gewählt haben. Manchmal kommt eine Tierseele sogar mehrfach zu einem Menschen. Ich habe in den Jahren meiner Arbeit schon etliche bodenständige Leute kennengelernt, die darauf einen Eid geschworen hätten, dass das jetzige Tier schon mal bei ihnen war, zum Beispiel in ihrer Kindheit. “Als ich ihm im Tierheim das erste Mal in seine Augen sah, habe ich ihn gleich wiedererkannt! Damals war er schon ein gutes Jahr alt. Das Lustige dabei ist: Er hat haargenau die gleichen Marotten wie früher!”

Konntest du Auren auch schon als Kind sehen?
Nein. Überhaupt nicht. Begonnen hatte das bei mir erst ab 2000 mit den Geomantieseminaren von Marco Pogacnik. Ich konnte früher auch nicht mit Tieren reden. Das kam erst 2002 dazu. Ich habe seitdem diese – eigentlich in uns allen schlummernden – Fähigkeiten wie einen Muskel trainiert. Es ist ein Weg ohne Ende. Für eine Erfahrungswissenschaft scheint die Spanne eines Lebens eh` immer zu kurz zu sein. Außerdem gibt es gerade bezüglich der Aura von Tieren einfach noch so viel zu entdecken und einen großen Berg  offener Fragen.

Was könnte ich für mein Tier konkret tun?
Man kann täglich dem Tier (und sich) die Aura reinigen – dafür einmal ringsherum von Kopf bis über Schwanz bzw. Gliedmaßen hinaus im Abstand von zirka 15 Zentimeter vom Körper sanft mit den Fingerspitzen “auskämmen”.  Oder die Aura mit Aura-Soma-Pomandern ausstreichen.  Man kann, so oft es geht, Decken, Sattel, Halfter bzw. Halsband oder Brustgeschirr abnehmen. Oder klappernde Hundemarken mit Klarsichtstreifen “stilllegen”.  Oder einen Chakrenausgleich mit Reiki machen.  Und wenn es auf eine belebte Straße, durch Menschenmengen, in die S- und U-Bahn, zum Turnier oder in die Tierarztpraxis geht, eine Schutzhülle um sich und das Tier visualisieren. Ich habe immer Bachblüten-Rescuetropfen dabei, um sie in Stress-Situationen sofort dem Tier, allen Beteiligten und mir so lange in fast minütlichen Abständen stetig aufzutragen, bis die Tiere wieder ein ausgeglichenes Verhalten zeigen und die Menschen ein gutes Gefühl haben. 

Viele Tiere reagieren auch sehr gut auf unterstützende Edelsteine, Bachblüten-Mischungen, Engels- oder Meditationsmusik, Energie- und Farbtherapien. Vor allem aber auf Rumtollen auf einer Wiese, Klettern, Leckerli, Sonne und frische Luft, Spiele, viel eigenständigen Auslauf, Wertschätzung und Liebe. 

 


“Es existiert  nichts Übersinnliches, es gibt nur etwas, was über unseren bekannten Sinn noch hinausgeht.
Deshalb sollten wir Suchende nach der Wahrheit des Unendlichen sein.”
(Willi Franz)
Insa Gaudszun ist langjährige Hundetrainierin – www.dogs-mind.de

Abb: © Reichel Verlag

 


 

Literatur:
Dawn Baumann-Brunke: “Tiergeflüster und Tierbewusstsein”, Reichel 2006
Gudrun Weerasinghe “Seelenbilder  unserer Tiere”, Reichel 2003

 

Über den Autor

Avatar of Iljana Planke

erlernte die Tierkommunikation 2002 bei Amelia Kinkade in den USA. Dadurch Sensibilisierung für das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren. Seit 2005 Mitglied im Tierschutz e.V. sowie beim MUT e.V. (der die Kinderbauernhöfe in Berlin mitfinanziert) und
ehrenamtlich tätig für Tiere aller Art, um so kraftvoll und sanft Veränderungen im Zusammenleben zu erreichen. Sie bietet in ihrer „Gartenpraxis“ Odenwaldstr. 9 in Berlin-Schöneberg Tierkommunikation und Therapie für Tiere, Reiki-Ausbildungen in den 1. bis 4. Grad sowie das Erlernen der Tierkommunikation an.

Mehr Infos

Seminare:
Wochenendseminar „Erlernen der Tierkommunikation“:
24.-25. Januar;
14.-15. Februar;
28.-29. März
Infostand und Vorträge zur „Tierkommunikation“:
20.-22. Februar auf der Esoterikmesse Berlin

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*