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Was für viele Menschen verrückt klingt, ist für Silvia Dorrong Normalität: die Kommunikation mit Tieren. Lässt man sich auf einer tiefen Ebene auf sie ein, ­erkennt man ein Bewusstsein, das dem unseren in nichts nachsteht. Diese Art von Verbindung herzustellen, bereichert das Leben von Mensch und Tier.

 

 

Ich möchte Menschen ermutigen, mit ihren intuitiven Fähigkeiten neue Wege in der Mensch-Tier-Verbindung zu beschreiten. Häufig werde ich gefragt: „Was kann ich noch für mein Tier tun? Verstehe ich es wirklich, und versteht mich mein Tier? Kann ich auch die Tierkommunikation lernen?“ Meine Antwort lautet immer: „Ja, lernen Sie das Hören, werden Sie ruhig und seien Sie bereit, die Hinweise und Signale Ihres Tieres wahrzunehmen.“

Ist erst einmal der Kontakt zu dem Tier hergestellt, führt mich die Verbundenheit  in eine Verständigung zwischen Mensch und Tier, die sich in Worten, Tönen, Bildern, Gerüchen, als Geschmack oder Gefühl zeigt. Ich spüre mit meinen inneren und äußeren Sinnen und fühle mich so in die Tiere hinein.

Der Dialog unterstützt bei vielen Fragen und Problemen, so zum Beispiel bei traumatisierten Tieren, Verhaltensauffällig­keiten, Krankheiten, beim Abschied-­Nehmen und wichtigen Entscheidungen bezüglich des Tieres. Mit der intuitiven Tierkommunikation kann sich dann eine lösungsorientierte Arbeit entfalten. Diese führt oft zu erstaunlichen Veränderungen der Beziehung zwischen Mensch und Tier.

 

Tierkommunikation und ­Trauerbegleitung

Besonders liegt mir am Herzen, Tier und Mensch in dem Prozess des Abschiednehmens unterstützend zur Seite zu stehen. Gerade, weil unsere Tiere uns wert- und vorurteilsfrei lieben, fällt uns ja der Abschied so schwer. Unsere Tiere haben ein tiefes Wissen, das uns auf andere Ebenen des Bewusstseins führen kann. Sie lehren uns im Hier und Jetzt zu leben, sie nehmen ihr Gehen als etwas Natürliches und sie gehen mit einer ganz besonderen Würde, sie gehen in Frieden. Nehmen wir unsere Tiere als Ratgeber, können wir viel über Leben und Tod erfahren.  Der Tod verliert seinen Schrecken, und wir lernen mit unseren Herzen unser Tier in Würde loszulassen. Doch häufig gestatten wir uns nicht einmal, unsere Trauer zuzulassen. Vielleicht auch, weil wir immer noch diesen Satz hören: „Es ist doch nur ein Tier.“ Gestatten wir uns doch endlich, um jedes Lebewesen so zu trauern, wie unser Herz es sich wünscht.

Häufig erfahre ich schon im Voraus, ob sich ein Tier verabschieden möchte. So ist eine sanfte, behutsame, rechtzeitige Vorbereitung auf den Abschied möglich. Der intuitive Dialog erleichtert diesen Weg. So kann der Mensch trotz des Verlustes wieder leichter am Leben teilnehmen und die Veränderung annehmen. Heilsame Hinweise und Impulse von der Seite des Tieres können den Trauerprozess erleichtern. Zum Beispiel ist es möglich,

  • auf noch ungeklärte Fragen Antworten zu finden: Was will mir mein Tier noch sagen? Was ist wichtig für mein Tier? Was können wir beide noch gemeinsam tun?

 

  • Herzensantworten auf Fragen zu finden wie: Wieso jetzt? Wo mag mein Tierchen jetzt sein? Und seine Seele? Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wer versteht mich überhaupt? Tut es meinem Tier weh, wenn ich beim Abschied trauere? Erschwert es ihm das Hinübergehen, wenn es spürt, dass mein Herz schmerzt?

 

  • die Art und Weise der Bestattung zu klären: Was würde sich mein Liebling wünschen? Sollen heilsame Worte ­gesprochen und soll vielleicht auch eine kleine anschließende Feier stattfinden?

 

  • mit einem plötzlichen und unerwarteten Tod seines Tieres fertig zu werden. Der Mensch ist voller Sorgen und Schmerzen. Mit dem Dialog ist ein ­Akzeptieren der Geschehnisse möglich.

Das Wunderbare an der Tierkommunikation ist auch, dass sie ortsungebunden ist,  denn dazu reicht einfach ein Foto des Tieres. Dieser Dialog könnte und sollte eine weitere Stütze in dem respektvollen und harmonischen Miteinander zwischen Mensch und Tier werden. Hören wir unseren Tieren zu, bekommen wir ein ganz besonders Geschenk, das unser Leben verändern kann.


Abb: © Kitty – Fotolia.com

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