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… dann würden sie über ihre Leiden sprechen, die sie sonst klaglos erdulden. Jedes Tier, das im engen Kontakt mit uns Menschen lebt, bezieht auf seine Art und Weise die Befindlichkeiten seines Frauchens oder Herrchens in sein eigenes Leben mit ein. Deutlich ist das bei Hunden zu beobachten. Ihr Rudel ­(Familie) unterstützen und ­verteidigen sie mit all ihrer physischen und psychischen Kraft. Sie dienen uns mit ihrer bedingungslosen Liebe.

 

Den Tieren fehlt die Sprache, um mit uns zu kommunizieren, dafür hören und sehen sie mit dem Herzen. Unsere vierbeinigen Freunde suchen den Kontakt über Lautäußerungen, Gebärden oder auffälliges Verhalten zu uns. Oftmals verstehen wir sie damit nicht und interpretieren ihr Verhalten falsch. Ihre feinen, unverbildeten Sinne bewegen sich auf der geistig-seelischen Ebene. Die Tiere erfühlen und erspüren auf dieser Ebene die Probleme eines Menschen. Doch von uns Menschen wird nur das im Außen mit unseren Sinnen zu Erfassende akzeptiert und für wahr genommen und damit bleiben uns innere Strukturen verschlossen.

Ich möchte dazu ein paar Beispiele schildern, die sich aus meiner langjährigen Praxis mit Tieren ergeben haben. Da ist zum Beispiel eine zehnjährige Golden-Retriever-Hündin. Als ich zum ersten Mal zu ihr bestellt wurde, hatte sie Beschwerden im Bewegungsapparat und hinkte mit dem linken Hinterbein. Ihre Halterin konnte sich zu der Zeit selber kaum bewegen, sie hatte eine Nervenreizung im Lendenwirbelbereich und verspürte große Schmerzen, die ins Bein ausstrahlten. Das Hinken bei der Hündin hörte durch meine Behandlung zwar auf, schien aber in eine Schwäche der Hinterhand überzugehen. Als die Schmerzen bei der Besitzerin zurückgingen, besserten sich  plötzlich auch die Symptome bei der Hündin. Hier hatte diese einen Teil der Beschwerden ihres Frauchens übernommen, denn es konnten keine Anzeichen von Arthrose und dergleichen diagnostiziert werden. Das war meine erste bewusst erlebte Erfahrung, wie eng ein Hund mit seinem Besitzer verbunden ist.

 

Geteiltes Leid ist …

Vor einiger Zeit starb der Vater der Halterin. Mensch und Tier machten jetzt eine schwere Zeit durch. Unendliche Trauer und Nicht-loslassen-Können trieb die Halterin an den Rand der Verzweiflung. Diesen Kummer spürte die Hündin, die aus ihrer inneren Machtlosigkeit zu helfen wenigstens das seelische Leid mit ihrem Frauchen zu teilen versuchte. Aus dem Tier wurde ein hilfloses Nervenbündel mit zahlreichen psychischen Symptomen. Zu dieser Zeit beherrschte ich bereits die Tierkommunikation, das heißt, ich konnte mich auf das Tier „eintunen“, seine Äußerungen verstehen und mit ihm auf seelischer Ebene kommunizieren. Bei meinem nächsten Therapiebesuch kam die Hündin mir laut jammernd entgegen, und auf meine Nachfrage bat sie, ihr doch den unerträglichen Druck zu nehmen. Halterin und Tier befanden sich in einer energetischen Erschöpfung und litten an Verlustängsten. In solchen Situationen ist es wichtig, eine strukturelle Grundlage zu schaffen, damit die Seele wieder gesunden kann. Lange Gespräche mit der Halterin folgten. Nachdem es der Frau besser ging, zeigten sich auch bald kaum noch gestörte Schwingungen in der Bioresonanz bei dem Tier. Welch ein Erfolg! Dieses Beispiel zeigte mir noch einmal ganz klar, dass Tiere das Leid ihres Besitzers teilen und manchmal daran zerbrechen. Je mehr die Halter auf sich selber achten, desto besser wird es ihren Schützlingen gehen.

 

Skepsis der Tierbesitzer

Die seelische Ebene ist für viele Tierbesitzer allerdings ein Buch  mit sieben Siegeln. Sie können sich nicht vorstellen, dass die Tiere ihnen gesundheitliche oder emotionale Störungen abnehmen können. Einen jetzt 14-jährigen Kater behandelte ich wegen tumoröser Entartungen im Nasen-Rachenraum. Ein halbes Jahr bemühte ich mich um den Kater ohne Erfolg. Ich vermutete daraufhin die Ursache bei der Besitzerin. Da diese sich gesund fühlte und nicht nachvollziehen konnte, dass Tiere die  gesundheitlichen Störungen ihres Menschen mittragen könnten, stimmte sie einer Bioresonanztestung bei sich selber lange Zeit nicht zu. Als sie dann aber zwei der bei ihr mittels Tensor ausgetesteten Mineralien und Vitamine einnahm, zeigten sich bald darauf bei ihrem Kater zum ersten Mal Verbesserungen seines Allgemeinzustandes.

 

Die Verantwortung der Tierhalter

Mein drittes Beispiel ist ein Pferd, zu dem ich gerufen wurde, weil es lahmte. Bei der Fallaufnahme stellte sich die Lahmheit als nicht so gravierend dar. Der Wallach machte eher einen traurigen  Gesamteindruck, am auffälligsten aber war sein Herzpuls. Bei der Anamnese stellte sich heraus, das die Halterin sich von ihrem Freund getrennt hatte. Dieser versorgte trotz Trennung weiterhin das Pferd. Sein Kummer übertrug sich auf den Wallach. Mehrmals akupunktierte ich den Herzmeridian und versuchte der Halterin das seelische Verhalten ihres Pferdes näher zu bringen. Leider war die bestehende Situation bei der Frau vorerst nicht zu ändern und die Therapie wurde abgebrochen.

Zurückschauend stelle ich fest, dass vielen Erkrankungen der Tiere psychische Störungen zugrunde liegen, die auf den ersten Blick nicht immer gleich zu erkennen sind. Oft ist es der eigene Besitzer, der mit seinen Beschwerden Auslöser für die Erkrankung seines Tieres war. Behandeln die Besitzer ihre Tiere liebevoll und achten zudem noch gut auf sich selbst, sind psychische Traumata bei Tieren eher selten zu beobachten und sie sind glücklich.

 


Abb: © Willee Cole – Fotolia.com

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