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Die unterschätzten Gefahren von AspartamTödliche Süße?Aspartam hat viele Verstecke. Es verbirgt sich außer in Light-Limonaden und Tafelsüßstoffen auch in Fruchtsäften, zuckerfreien Halsbonbons und Kaugummis. Was viele nicht wissen: Diese künstliche Süße kann große Schäden im Gehirn anrichten und Herz-Kreislaufattacken auslösen. Besonders für Schwangere und Kinder ist sie sehr gefährlich. Piloten lassen mittlerweile ihre Finger davon, weil sie Angst haben, unter dem Einfluss des Süßungsmittels abzustürzen.
Vom Kampfstoff zum SüßungsmittelUrsprünglich wurde Aspartam bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts im Waffenarsenal der CIA als potentieller und daher sicherlich auch recht potenter biochemischer Kampfstoff (kein Witz!) eingelagert. Dann erkannten die Chemiker von G. D. Searle and Company das lukrative Potential des Giftes (was ist ein Kampfstoff sonst?) und machten 1965, man glaubt es kaum, tatsächlich einen Süßstoff daraus - nachdem es vorher als Mittel gegen Magengeschwüre taxiert worden war. Dass es tatsächlich im Körper verheerende Auswirkungen (wie ein Kampfstoff eben) auslöst, werden wir später noch sehen. G. D. Searle and Company wurde 1985 von Monsanto übernommen, jenem US-Chemiegiganten, der aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr herauskommt.
Gefährliche NebenwirkungenWerbung und Verkäufer propagieren immer nur eine Wirkung von Aspartam, nämlich die Süßung. Daneben gibt es aber sage und schreibe fast hundert dokumentierte Nebenwirkungen. Zum Beispiel haben spektakuläre Studien von Dr. Morando Soffritti und seinem Team am Ramazzini-Institut für Krebsforschung in Bologna nachgewiesen, dass Aspartam stark gesundheitsgefährdend wirken und zu Lymphomen, Leukämien, Nierenkrebs und weiteren Tumoren führen kann. Ein Trend zu einer erhöhten Tumorrate war demnach bereits bei Dosierungen vorhanden, die unterhalb der Grenzwerte für den Verzehr beim Menschen liegen.
Golfkriegs-Syndrom von Aspartam verursacht?1991 kamen viele US-Soldaten mit ähnlichen Symptomen aus dem Irak nach Hause: Gelenk- und Muskelschmerzen, ungewöhnliche Müdigkeit und Erschöpfungszustände, Gedächtnisprobleme, Depressionen, Störungen der kognitiven und emotionalen Funktionen, Schwindel, Lähmungen, Sehstörungen. Man fasste dieses Phänomen unter dem Begriff des Golfkriegs-Syndroms zusammen. In erster Linie wird abgereichertes Uran hierfür verantwortlich gemacht, das in der eingesetzten Munition enthalten war. Es gibt aber auch Hypothesen, dass Cola-Light die Symptome verschuldet hat. Die Soldaten tranken nämlich riesige Mengen dieses Getränkes, das in Dosen abgepackt war, die überhitzt gelagert wurden. Durch die Wärme muss Aspartam schon in der Verpackung in seine Bestandteile zerfallen sein. Aus Methanol wurden Ameisensäure und Formalin als Hauptbestandteil. Letzteres ist ein hoch potentes, weil tödliches Nervengift, da es vom Körper nicht abgebaut werden kann.
Herzattacken bei Piloten durch Light-Getränke ?Aber es kommt noch viel schlimmer: Am 8.9.1994 stürzte der US-Air-Flug 427, eine Boeing 737-300, bei einem Landemanöver im internationalen Airport in Pittsburgh ab. Alle 132 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete seinerzeit, dass Captain Peter Germano zehn Minuten vor dem Absturz eine Aspartam-haltige Diät-Sprite konsumierte. Dabei handelte es sich übrigens keineswegs um einen Zufall, denn auch andere Piloten berichteten signifikant oft nach dem Konsum von Diätprodukten von massiven Beschwerden, bis hin zu Ohnmacht, Kollaps oder Black-out. So zum Beispiel der australische Pilot Harold Wilson. Wilson ist fest davon überzeugt, dass seine gefährliche zehnminütige Herz-Kreislauf-Attacke (mit vorausgegangenen „Geruchs-Auren" - abnormen, meist unangenehmen Geruchswahrnehmungen) am 13.8.1987, die nur dank eines beherzten Passagiers glimpflich ausging, die Folge des vorherigen Konsums von Aspartam war. Er wurde dann anschließend schnell auf eine Piloten-Hotline aufmerksam, die sich mit derartigen Vorfällen beschäftigt, die dezidiert in Relation mit Aspartam stehen. Alarmiert setze er den Süßstoff umgehend für sechs Monate ab und prompt hörten die Geruchs-Auren auf. Als er, weil er es wissen wollte, aus Neugier dann wieder damit anfing, kamen alle Symptome auf der Stelle zurück, was für ihn der endgültige Beweis war. Es gibt noch zahlreiche andere Exempel, bei denen mit Aspartam gesüßte Getränke in Verbindung mit Missgeschicken von Piloten zu stehen scheinen - viel zu viele, um sie sorglos abzutun, denn hier geht es schließlich um höchste Verantwortung für viele Menschenleben!
NervengiftDas „Medicine Journal of Neurology", eine berühmte internationale Forschungspublikation, veröffentlichte eine Studie über den Zusammenhang von Aspartam und Herz-Kreislauf-Attacken, die an der Kinderklinik im kanadischen Halifax/Nova Scotia durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler verzeichneten eine signifikante Zunahme von etwa 40 Prozent jener attackenartigen EEG-Gehirnwellen, wenn die Kinder Aspartam zu sich nahmen. Ebendies führt exakt zu denjenigen gefährlichen Abwesenheitsattacken, wie sie schon die besagten Piloten am eigenen Leibe erfahren mussten. Auch Russel Blaylock führt in seinem Buch „Excitotoxins..." eine Vielzahl von Studien auf, die ausdrücklich die Neurotoxizität von Aspartam aufzeigen (500 Fußnotenreferenzen). Die einzige Studie übrigens, die keinen Zusammenhang sieht zwischen Attacken und Aspartam, wurde vom Nutra-Sweet-Hersteller finanziert!
Gehirnschädigungen bei NeugeborenenAber auch die beiden anderen Bestandteile von Aspartam sind nicht ungefährlich: Asparaginsäure kann zelluläre Erschöpfung, Zelltod im Gehirn und Gehirnentwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Auch Phenylalanin gilt als neurotoxisch. Studien zeigen, dass sich diese Substanzen in sehr hoher Wirkstoffkonzentration im menschlichen Gehirn anhäufen. Sie lagern sich in der medulla oblongata an („verlängertes Rückenmark", hinterster Teil des Gehirnes), am corpus striatum („Streifenkörper", Teil des Großhirnes), der mit dem Parkinsonschen Leiden im Zusammenhang gesehen wird. Auch der Hypothalamus wird dadurch beeinträchtigt und infolgedessen das endokrine System, das autonome Nervensystem, Herzfrequenz, Schlaf/Wach-Zyklus, Appetit, emotionales System.
Zelltod durch übererregendes ExcitotoxinZu den prominentesten Excitotoxinen zählen Aspartam und MSG (Mono-Natrium/Sodium-Glutamat). Der Begriff kommt von dem lateinischen „excito", übersetzt „aufschrecken", „erregen", „anfachen". Wenn Excitotoxine auf Neuronen (Gehirnzellen) wirken, führen sie bei diesen zu einer Hyper-Erregung. Die Neuronen feuern dann ihre Impulse so schnell und so lange ab, bis die Zelle so erschöpft wird, dass sie abstirbt. Aspartate und Glutamate sind Neurotransmitter-Substanzen des Körpers, die dafür sorgen, dass die Zellen miteinander kommunizieren können. Jedoch sind diese Substanzen im Organismus nur in sehr niedrigen Konzentrationen vorhanden, da sie toxisch sind. Alles, was diesen gut regulierten Prozess nun durcheinander bringt, kann Gehirnzellen schädigen und zerstören (Neurodegeneration).
Aspartam kann Multiple Sklerose verstärkenBezüglich der Verbindung von Aspartam und Multipler Sklerose (MS) ist zu sagen, dass bei dieser Erkrankung die Blut-Hirn-Schranke ihrer Aufgabe tendenziell nicht mehr gut gerecht werden kann. Beim gesunden Menschen sind die Wände der Blutgefäße im Gehirn so aufgebaut, dass viele kritische Substanzen nicht aus dem Blut in das Hirngewebe eindringen können. Ist dieser Schutz nicht mehr gewährleistet, können Phenylalanin, Asparaginsäure oder Methanol aus dem Blut in diese empfindlichen Bereiche sickern. Die MS-Symptome können sich dadurch extrem verschlimmern. Wenn eine Person subklinische MS hat und zum Beispiel gar nicht weiß, dass sie von dieser Krankheit betroffen ist, und dann Aspartam zu sich nimmt, ist es möglich, dass sie sofort sämtliche Symptome einer voll ausgebildeten MS entwickelt und tödlich krank wird!
Mangelnde Aussagekraft der StudienViele Studien wurden mit Ratten und Mäusen durchgeführt, und beide Tiergattungen verstoffwechseln Aspartam ganz anders als der Mensch. Mäuse beispielsweise benötigen siebenmal mehr Aspartam, um einen vergleichbaren Anstieg von Phenylalanin im Blutplasma aufzuweisen. Außerdem verwenden viele Menschen Aspartam oft mehrmals am Tag, während viele der Experimente mit nur einer einzigen Dosis oder zweien durchgeführt worden sind. Somit ist die Situation im menschlichen Organismus erheblich differenzierter. Außerdem konsumieren Menschen im Allgemeinen weitere Excitotoxine in anderer Form, wie etwa Glutamat oder hydrolysiertes Pflanzenprotein, wodurch sich die Belastungen summieren.
Kombination von Diät und Aspartam
Kriminelle HandhabungSchwangere müssen ganz besonders aufpassen, denn hier können entsprechende Light-Produkte schwerste Schäden bewirken! In einer israelischen Studie durch Brina Frieder und Veronika Grimm von 1984 wurden trächtige Mäuse Excitotoxinen ausgesetzt. Es stellte sich heraus, dass der Nachwuchs ernsthafte Probleme mit komplexerem Lernen hatte. Als die Forscherinnen daraufhin dessen Gehirnzellen studierten, fanden sie den Neurotransmitter Acethylcholin um 80 Prozent reduziert. Dieses Defizit blieb während der ganzen Adoleszenz in diesem Ausmaß erhalten. Eine andere Studie mit schwangeren Frauen ergab, dass die Aufnahme von Glutamat und Excitotoxinen während der Schwangerschaft bei den Kindern zu einer dramatischen Zunahme von freien Radikalen führte, welche ebenfalls während der ganzen Adoleszenz anhielt. Die freien Radikale nahmen um 56 Prozent zu. Ein Übergewicht freier Radikale kann verschiedensten Krankheiten Tür und Tor öffnen. Wie Jean Carper in „Wundernahrung fürs Gehirn" herausstellt, sind „Gehirnzellen wegen ihrer hohen energetischen Aktivität besonders anfällig für Attacken von Freien Radikalen."
Süße Lightprodukte: Finger wegSchwangere und Eltern sollten derartige Produkte ihrem Nachwuchs und ihrem eigenen Organismus zuliebe möglichst völlig meiden. Sofern sie selbst bislang unter irgendwelchen der aufgeführten Symptome leiden, sollten Sie zunächst einmal sämtliche Getränke und Lebensmittel, die Aspartam enthalten, umgehend aus ihrer Nahrung verbannen. Verräterisch: Sämtliche Produkte, die den gefährlichen Stoff enthalten, müssen aus rechtlichen Gründen den folgenden Warnhinweis tragen: „Enthält eine Phenylalaninquelle." (Wegen der seltenen Erbkrankheit Phenylketonurie, für die Aspartam potentiell tödlich ist). Lassen dann die Symptome deutlich nach, haben Sie die Ursache schon gefunden. Der Artikel wurde zuerst in der Dezember-Ausgabe 2008 der Zeitschrift raum&zeit veröffentlicht.
Nebenwirkungen von Aspartam (veröffentlicht von der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente)Angstzustände, Arthritis, Asthma, Asthmatische Reaktionen, Unterleibsschmerzen, Probleme der Blutzuckerkontrolle (Hypoglykämie und Hyperglykämie), Gehirnkrebs, Atembeschwerden, Brennen der Augen und des Rachens, Schmerzen beim Urinieren, Hüftschmerzen, Chronischer Husten, Chronische Müdigkeit, Depressionen, Durchfall, Gedächtnisverlust, Müdigkeit, extremer Durst oder Hunger, Durchblutungsstörungen, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, Hoher Blutdruck, Impotenz und Sexualprobleme, Kon- zentrationsschwierigkeiten, Infektionskrankheiten, Kehlkopfentzündung, Schlafstörungen, Juckreiz und Hautbeschwerden, Schwellungen, Muskelkrämpfe, Schwindelanfälle, Zittern, Nervöse Beschwerden, Gelenkschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Atembeschwerden, Hörbeschwerden, Tinnitus, Menstruations- beschwerden und Zyklusveränder- ungen, Gliederschmerzen und -beschwerden, Allergische Reaktionen, Panikzustände, Phobien, Sprachstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Schluckbeschwerden, Sehbeschwerden, Gewichtszunahme.
Autoren Info
Alfred T. Schmidt ist freier Autor und Philosoph. Er beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit natürlichen Heilmitteln und Supplementen. Außerdem setzt er sich für amnesty international und attac ein. Abb.: © Carmen Steiner - Fotolia.com |
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Leser Kommentare:
Am 28. Januar. 2012 geschrieben von Frank
Super Artikel!
Ich bin selbst MS-Patient und habe vor der Erkrankung etwa 10 Jahre lang aspartamhaltiges Kaugummi in großen Mengen gekaut. Nach der Diagnose nochmal ca. 5 Jahre. Erst als ich vor einigen Jahren von den Gefahren des Aspartams erfuhr, habe ich sofort damit aufgehört. Ich bin mir sicher, dass meine MS (unter anderem) durch Aspartam ausgelöst wurde.
Die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie sind die mächtigsten Industrien, die wir haben und sie arbeiten Hand in Hand. Sie spielen sich gegenseitig die Kunden/Patienten zu.
Ich habe selbst mal für die Pharmaindustrie gearbeitet und hatte damals sehr schnell lernen müssen, um welche drei Dinge es geht: Gewinn, Profit und Ertrag. Um NICHTS Anderes. Nur kranke Menschen sind wertvoll, denn sie bringen Geld.
Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen von der Gefährlichkeit des Aspartams erfahren.
Gruß, Frank
Am 28. November. 2011 geschrieben von Johnnie Wallpass
Hallo,
sehr guter, ausführlich und sehr gut recherchierter Artikel. Thumb up.
mfg,
Johnnie Wallpass
Am 19. November. 2011 geschrieben von Edith Franke
Dieser Artikel ist sehr wertvoll. Doch wie bekommen ihn die Menschen zum lesen und auswerten für sich und ihre Familie, die tagtäglich nur von solchen "Nicht"-Lebensmitteln >leben<?
Eine Spende kann von mir nicht kommemn, da ich selbst unter dem Mimimum existieren muss, nicht genügend zum Essen und nicht genügend Geld für notwendige Medikamente, die von den Kassen nicht mehr übernommen und nur nur noch mit einem Bruchteil bezuschusst werden.
Der Artikel muss so schnell weit verbreitet werden, dass die "Konkurenz" zum Abschalten zu spät kommt.
Liebe Grüße