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Das Universum ist ein riesiges Gehirn

Ist unser Gehirn ein "Quantencomputer"? Ist das Universum ein riesiges Gehirn? Was ist Bewusstsein? Ist die Wissenschaft gerade dabei unser Weltbild für immer zu verändern? Ein Ausflug durch aufregende und inspirierende Theorien zwischen Physik und Philosophie.


Das Gehirn als Quantencomputer

Gehirn Neuronen QuantencomputerIst Bewusstsein nur ein elektrochemischer Prozess im Gehirn, oder ist es wesentlich mehr? Existiert es vielleicht gar jenseits des Körpers? Wissenschaftsphilosoph Ervin Laszlo ist sich sicher, dass dem so ist. Er meint: Das Gehirn ist ein Quantencomputer. Sein ein Argument: Er kenne keine wissenschaftliche Theorie, die erklären könnte, wie das Gehirn allein auf Grundlage elektrochemischer Prozesse seine enormen Leistungen vollbringen sollte.

Neben der Steuerung aller Prozesse im Körper, der Verarbeitung der Sinneswahrnehmungen und dem Bewusstsein, ist allen die Gedächtnisleistung des Gehirns nach Ansicht Laszlos mit herkömmlichen Mitteln nicht zu erklären. Wir wissen heute, dass zum Beispiel unter Hypnose fast jede Sekunde unseres Lebens aus dem Unterbewusstsein abrufbar ist, wobei das Gehirn offenbar in der Lage ist, den gesamten sensorischen Input der Situation zu reproduzieren, indem es dieselben Neuronen-Netze wie zum Zeitpunkt der eigentlichen Erfahrung aktiviert. Im Alter von 70 Jahren müssten 280 Trillionen Bits an Informationen, im Gehirn gespeichert sein. Wie das biologisch-chemisch möglich sein soll, weiß bisher niemand.

Laszlo schlägt deshalb eine neue Sicht auf das Bewusstsein und das Gehirn vor: Was, wenn die Informationen überhaupt nicht im Körper gespeichert werden, sondern jenseits davon?

"Die logische Schlussfolgerung ist, dass der Großteil der Informationen nicht im Gehirn gespeichert wird, sondern in einem riesigen Informations-Feld, welches das Gehirn beinhaltet. Dieses kosmische, natürliche Internet habe ich das Aksaha-Feld genannt, da es alles verbindet und das Gedächtnis von allem ist - genau wie die legendäre Akasha-Chronik. Es ist das Akasha-Feld, in das unser Gehirn all die Dinge abspeichert, die wir erleben, und - bis auf das Kurzzeitgedächtnis, das im Gehirn gespeichert ist - liest sie auch von dort wieder aus", schreibt er in seinem Artikel "If your brain is a quantum computer, can it connect you to the world?".

Seine Theorie: Unsere Körper sind nicht nur biologische Systeme, sie sind auch Quantensysteme. Das menschliche Bewusstsein, so glaubt er, arbeitet mit Quantenverschränkungen - also über Zeit und Raum hinweg verbundenen Quanten, die über Resonanzphänomene miteinander kommunizieren.

Mit dieser Ansicht steht er nicht alleine, auch Schwingungsforscher Alexander Lauterwasser sagte jüngst in einem Interview mit Sein.de: "Das Bewusstsein in seiner höchsten Form ist ein Resonanzphänomen." Einsichten und Ideen werden seiner Ansicht nach nicht im Gehirn produziert, sondern quasi heruntergeladen - und viele Wissenschaftler und Philosophen haben das auch persönlich genau so empfunden.


Das kosmische Internet

kosmisches GehirnWenn das so wäre, was würde das für uns bedeuten?

"Ich möchte gerne die Möglichkeit zur Diskussion stellen, dass es eine Art von Internet gibt, dass in die Natur eingebettet ist und dass wir über unser Gehirn damit kommunizieren können", fasst Laszlo seine These zusammen.

Unser Gehirn, dass ist Laszlos Überzeugung, regelt nicht nur die Abläufe in unserem Körper und Bewusstsein, sondern es verbindet uns über ein allgemeines Informationsfeld mit allem, was im Universum existiert. Durch Resonanzprozesse kann es Informationen in das Informationsfeld hineinsenden und aus ihm herauslesen.

Das ist längst nicht so abgehoben, wie es erstmal scheinen mag. Verschiedene Entwicklungen in der Physik bieten immerhin eine Grundlage, auf der man solche Theorien ernsthaft denken kann. Denn auch andere Wissenschaftler überlegen durchaus in ähnliche Richtungen - zum Beispiel Vlatko Vedral in seinem Buch "Decoding Reality". In der renommierten Wissenschaftszeitschrift "New Scientist" erschien jüngst eine Rezension zu diesem Buch, die den Titel "The universe is a quantum computer" trägt. Dort schreibt der MIT-Professor Seth Lloyd:

"Woraus besteht das Universum? Materie oder Energie? Partikel oder Strings? Vlatko Vedrals neuem Buch zur Folge besteht es grundlegend aus Information. Mit anderen Worten: Wenn man das Universum in immer kleinere Teile zerlegt, dann sind die kleinsten Teilchen in Wirklichkeit Bits. [...] Vedral argumentiert, dass wir das gesamte Universum als einen gigantischen Quantencomputer betrachten sollten. So abgehoben das klingen mag, es wird von knallharter Wissenschaft gestützt."

Dass Lloyd sich so für die Ideen von Vlatko begeistern kann, hat einen Grund - er hat ebenfalls ein Buch geschrieben, das zu denselben Schlüssen kommt: "Programming the Universe". Das Universum, erklärt Lloyd dort, wurde von der Wissenschaft bisher gründlich missverstanden. Es ist keine schludrige Ansammlung von Teilchen, vielmehr ist das Universum in seiner majestätischen Gesamtheit ein gewaltiger Computer. Alles was jemals passiert, füttert diesen kosmischen Rechner mit Informationen und sein Output ist das, was wir Realität nennen.

Eine solche Sicht führt zu zwei aufregenden Schlussfolgerungen: Erstens bedeutet dies, dass das Universum quasi aus seiner eigenen Entfaltung lernt. Denn seit dem Urknall steigt die Informationsdichte ständig und jedes Ereignis fügt dem Ganzen neue Informationen hinzu. Lloyds Überlegung ist, dass dies sozusagen die treibende Kraft hinter der Evolution sein könnte: Nicht nur wird das Universum notwenig immer komplexer und informationsreicher, es bringt auch immer komplexere Strukturen hervor und die Entstehung von komplexer DNA, Gehirnen und immer höherem Bewusstsein ist letztlich unausweichlich. Zweites bedeutet es aber auch, das jede unserer Handlungen, Gedanken und Gefühle das Universum mitgestaltet: All dies fügt dem Universum neue Informationen hinzu, es "programmiert das Universum" und keine Idee, kein Gedanke, keine Liebe geht jemals verloren, sondern lebt fort als Teil des kosmischen Programms.


Fraktale Realität

"Wie dort oben so hier unten", heißt es und tatsächlich müssen wir das bisher Gesagte nur ein bisschen drehen und schon eröffnet sich ein atemberaubender Blick: Ist das Universum nichts als ein gewaltiges Gehirn? Tatsächlich gibt es einige Indizien, die in diese Richtung deuten.

Das fängt beim äußerlichen an:

Gehirn und Universum

Das Bild auf der linken Seite zeigt das neuronale Netzwerk einer Maus, das auf der rechten zeigt die Materie-Verteilung in einer zwei 2 Milliarden Lichtjahre durchmessenden Region im Universum. Eine beeindruckende Ähnlichkeit.

Und jetzt wird es spannend. So sagt das European Southern Observatory (ESO): "Alle aktuellen Computer-Simulationen des frühen Universums haben eines gemeinsam: Die ersten großangelegten Strukturen, die sich im jungen Universum geformt haben, sind lange Fäden, die in angeschlossenen Knoten enden. Diese Modelle sehen in der Regel aus wie ein dreidimensionales Spinnennetz und ähneln den neuronalen Strukturen des Gehirns."

Tatsächlich wurden sogar bereits verschiedene solcher Netze entdeckt, zum Beispiel ein Netz von heißen Gasfäden, das sich über viele Lichtjahre erstreckt. Jay Alfred, Autor der Dark Plasma Theorie meint hierzu:  

"Die sichtbaren Galaxien im Universum sind nicht isoliert und getrennt, sondern verwoben durch eine fadenförmige netzartige Struktur - das ist das unsichtbare Gerüst des Universums aus dunkler Materie. Die Netz-ähnliche Struktur ist sowohl ein Markenzeichen der unsichtbaren Dunklen Materie als auch magnetischen Plasmas."

Seine weiteren Gedanken zum Thema sind atemberaubend:

"Aber es ist nicht nur die Morphologie (die strukturellen Aspekte) der großräumigen Struktur des Universums, die dem menschlichen Gehirn ähnlich ist, sondern auch die Physiologie (d.h. die Funktion). Diese Filamente tragen Ströme von geladenen Teilchen (Ionen) über große Entfernungen, was magnetische Felder generiert - ähnlich wie bei einer Nervenfaser. Und sie bilden Schaltkreise, ebenso wie die neuronalen Schaltkreise im Gehirn.

Der hohe Grad an Konnektivität ist es, der das Gehirn von einem normalen Computer unterscheidet. Konnektivität zeigt sich auch im kosmischen Netzwerk. Galaxien entstehen, wenn Fäden sich berühren oder einander kreuzen. Ein Netzwerk von Filamenten (darunter Tausende von winzigen fadenförmigen Strömen) sorgt für die Übertragung nicht nur von Energie, sondern auch von Informationen von einem galaktischen Kern zum anderen."

Das selbe Prinzip findet sich laut Alfred überall: im Universum, der Erde und unserem Nervensystem. Alfred glaubt, dass auch die Erde eine Art Gehirn hat:

"Die Erde scheint ein Gehirn haben, aber wie kommt sie ihre Sinneseindrücke? Eine Möglichkeit ist es, Lebewesen zu erzeugen. Die Myriaden von Lebewesen (einschließlich des Menschen) auf der Erde sind in der Tat die vielen Augen und Ohren der Erde. Die Netzwerke der Ströme in den Gehirnen aller Lebensformen sind ein integraler Bestandteil des Netzes der Strömungen im Gehirn der Erde. Es ist im Interesse des Universums Lebensformen zu erzeugen, damit es sehen, hören, schmecken, berühren und riechen kann und sich seiner selbst bewusst wird". (Hervorhebung durch Sein.de)


Der direkte Draht zu Gaia

Schumann FrequenzUnsinn? Oder ist der Mensch tatsächlich direkt mit der Erde verbunden? Es gibt auch hierfür erstaunliche Indizien.

So hat das Erdmagnetfeld hat offenbar einen direkten Einfluss auf unser Gehirn - denn dieses enthält Millionen von Magnetit-Kristallen, genauer: Kristalle des ferromagnetischen Stoffs Magnetit Fe 304, der stark mit dem Erdmagnetfeld in Wechselwirkung steht. Warum, weiß keiner. In Bakterien dienen diese Kristalle der Orientierung nach dem Magnetfeld - welche Rolle sie beim Menschen spielen, ist bisher ein komplettes Rätsel.

Noch bemerkenswerter ist aber, dass unsere Hirnfrequenzen grob mit den Resonanzfrequenzen der Erde übereinstimmen.

Unsere Gehirnströme werden in 5 Wellenarten unterschieden:

1. Delta-Wellen (1-3 Hertz) sind charakteristisch für traumlosen Tiefschlaf und komatöse Zustände.
2. Theta-Wellen (4-7 Hertz) sind charakteristisch für den Traumschlaf.
3. Alpha-Wellen (8-12 Hertz) treten im entspannten Wachzustand auf, etwa in einer Meditation oder kurz vor dem Einschlafen bzw. unmittelbar nach dem Erwachen.
4. Beta-Wellen (13-30 Hertz) herrschen im normalen Wachzustand vor.
5. Gamma-Wellen (über 30 Hertz) entstehen bei hoher Konzentration.

Die elementare Resonanzfrequenz, bei der sich innerhalb der Erdatmosphäre stehende Wellen bilden, liegt bei rund 8 Hz (genau: 7,8 Hz) - die ist die sogenannte Schumann-Frequenz oder -Resonanz. Weitere Resonanzfrequenzen liegen bei 14, 20, 26, 33, 39 und 44 Hertz. In ihrem Aufsatz "Der Übergang ins Frequenz-Zeitalter" schreiben Grazyna Fosar und Franz Bludorf hierzu:

"Nicht nur die erste Schumann-Frequenz liegt in einem Bereich, für den das menschliche Gehirn empfänglich ist, sondern dies gilt mindestens für die ersten sechs. [...] Das Resultat dürfte ein Zustand der Gehirnsynchronisation sein, der für uns momentan noch schwer vorstellbar ist."

Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, und wenn das menschliche Bewusstsein wirklich ein „Resonanzphänomen" ist, dann stehen wir wohlmöglich in engster Verbindung mit unserem Heimatplaneten.

Interessant ist, nebenbei bemerkt, dass die Resonanzfrequenz der Erde offenbar exakt zwischen Traumschlaf und tiefer Entspannung liegt. Bedenkt man, dass das Gehirn erwiesenermaßen auf Schwingungen von außen sensibel reagiert, ergibt sich hier vielleicht eine Art "Schwerkraft des Bewusstseins", ein Wellenmuster, zu dem hin unser Gehirn tendiert. Derzeit kursieren in diesem Zusammenhang Gerüchte, die Schumann-Frequenz würde sich erhöhen, es gibt jedoch keine Messwerte die das belegen würden. Da die Schumann-Frequenz durch den Umfang der Erde bestimmt wird, ist dies auch eher unwahrscheinlich. Eine andere Theorie lautet, nicht die Frequenz selbst, sondern ihre Obertöne würden sich durch die Verschiebung der magnetischen Pole erhöhen und dies würde zur allgeminen Schwingungserhöhung des menschlichen Bewusstseins führen.


Einheit: Die spirituelle Erfahrung

Die spirituelle Erfahrung der Einheit, der Verbundenheit und des kosmischen Bewusstseins ist vor diesem Hintergrund weitaus weniger mystisch als vielmehr Ausdruck dessen, was das Universum ganz einfach wesentlich ist.

"Wie entsteht die spirituelle Erfahrung? Heute haben wir eine bessere Antwort auf diese Frage, als jemals zuvor. [...] Eine Antwort auf diese Frage wird von jeder Religion gegeben, und heute kann sie auch von der Wissenschaft gegeben werden, wenn auch nur hypothetisch. Wissenschaftler vermuten, dass die spirituelle Erfahrung das Gehirn, mit dem unser Bewusstsein verknüpft ist, zu einem erweiterten Feld an Informationen hin öffnet. Und ich meine damit die Art von Information, die, wie Wissenschaftler heute herausfinden, unter allem in diesem Universum liegt. Information ist das grundlegende im Universum. Unser aktuelles Modell des Universums besteht nicht aus Materie und Raum, es besteht aus Energie und Information", schreibt Laszlo in "Quantum brain, spirituality, and the mind of God".

Er argumentiert, dass alle spirituelle Erfahrung auf dieser Verbindung mit dem grundlegenden Informationsfeld des Universums beruht - ganz gleich, wie der Einzelne sie interpretieren mag. Ob man diese Verbindung nun zwischen sich und einer der Natur immanenten Intelligenz empfindet (wie etwa Schamanen), oder zwischen sich und einem transzendenten Gott (wie unsere theistischen Religionen), oder ob man sie abstrakter fasst (wie der Buddhismus) - die grundlegende Erfahrung bleibt die gleiche. Und nun ist die Wissenschaft vielleicht erstmals auf dem Weg zu Modellen, welche diese Erfahrungen und ihre kosmische Bedeutung im Ansatz auch physikalisch erklärbar machen.


Spannende Gedanken

Auch wenn sich diese Ideen derzeit noch im Bereich der wissenschaftlichen Spekulation befinden - sie bieten allemal inspirierende Grundlage zum Weiterphilosophieren. Und wer weiß: Vielleicht steht manches davon ja auch schon bald in den Schulbüchern!

 

Weitere Artikel zum Thema auf Sein.de

Schwingung und Schöpfung – Von Schildkröten und Klangbildern

Die Quantenphysik der Unsterblichkeit

 


Bilder

Astrocytre:  Neurorocker / Wikipedia

Dark Matter Simulation: http://www.mpa-garching.mpg.de/galform/millennium/

Neuron vs. Universum: visualcomplexity.com

Schumann-Frequenzen: Neotesla  / Wikimedia

 

Autoren Info

David Rotter / Sein-Online




Leser Kommentare:


Am 12. Mai. 2013 geschrieben von Wolfgang Künzel

@Dea:

Es als falsch darzustellen, ist wohl sehr einfach. Das was von Medizinern heute als Hypnose bezeichnet wird, ist gar keine Hypnose im ursprünglichen Sinn. Die können das meist gar nicht. Sie nennen es nur Hypnose und die echte Hypnose wird als Gruppenzwang oder Scharlatanerie abgetan.

Eigene Erfahrungen belegen sehr wohl, dass es möglich ist! Es kommt jedoch stark auf die Hypnosetiefe an.

Ich weiß auch wovon ich rede. Ich hypnotisiere seit weit über 30 Jahren und zwar mit der ursprünglichen Methode und nicht mit Märchen erzählen.


Am 10. März. 2013 geschrieben von Dea

"Wir wissen heute, dass zum Beispiel unter Hypnose fast jede Sekunde unseres Lebens aus dem Unterbewusstsein abrufbar ist, wobei das Gehirn offenbar in der Lage ist, den gesamten sensorischen Input der Situation zu reproduzieren, indem es dieselben Neuronen-Netze wie zum Zeitpunkt der eigentlichen Erfahrung aktiviert."

Diese Aussage ist so nicht richtig.

Durch verschiedene Versuche wurde nachgewiesen, dass man sich nur vorstellt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt passiert sein könnte. Wenn man sich unter Hypnose an ein Diktat mit 8 Jahren erinnern soll, dann werden keine Rechtschreibfehler vorkommen, da diese Erinnerung einfach nur Einbildung ist, somit kann man nicht behaupten, dass man durch Hypnose Erinnerungen zurückholen kann.


Am 09. März. 2013 geschrieben von scott

Ich hoffe Ihr seid noch auf Sendung, hab mir ähnliche Gedanken gemacht, nachdem ich Bilder ( Fotos ? ) von Neuronenvernetzungen und den Bildern, die von Supercomputern am MIT o.ä. die Entwicklung des Universums ab dem Urknall theoretisch nachvollzogen wurden, sah.
Die Sache mit dem kosmischen Netzwerk lässt nach wie vor die Frage "was ist drumherum ?" offen !
Zwei meiner Gedanken möchte ich hier mal zur Disskusion stellen:

1. Vielleicht ist die Entstehung eines neuen Bewußtseins ein Big Bang, vielleicht hat jeder seinen persönlichen Urknall - nur die Frage ist wann, bzw. in welchem Moment - ab - während - nach der der Zeugung - es "knallt".

2. Wenn es eine kosmische "Cloud" gibt, warum muß jedes neue Lebewesen - insbesondere die menschlichen - alles neu erlernen, ist dies abhängig von der Größe der "Antenne" zur uwn ( universal wide web ) ?

bin gespannt auf Eure Gedanken

Grüße scott


Am 18. September. 2012 geschrieben von Andy


Endlich :d
...mal ein Blog ueber die Zusammenhaenge....

Puhh
Danke :d

Bei einem Spaziergang mit quaelenden Denken ueber das Thema.... (( )) ist mir
aufgefallen, dass die Wurzeln der Baeume so aussehen.
Somit geht man als Goliat ueber das Netz, oder als David durch die Gedanken.

Unter http://adf.ly/2146004/howard
habe ich ne kleine Simulation erstellt, in der sich Fragmente bilden.......
auch wenn nicht alles total exakt ist, egal :d


Am 12. März. 2012 geschrieben von Gerd Zimmermann

Hallo Zusammen
die Wahrheit ist härter als Stein, härter als Diamant und härter als das Innere eines Neutronensternes. Wie sagte Jener. Es ist so einfach, dass Niemand darauf kommt.
Ausser Bewusstsein existiert Nichts. Bewusstsein ist elektromagnetischer Natur, genauso wie eure Sinne. Bewusstsein existiert ohne Masse, Raum und Zeit. Bewusstsein kann nicht erzeugt und nicht vernichtet werden.
Das elektrische Denken erschaftt scheinbare Materie. Materie ist Licht. Bevor Licht ensteht ist Energie da, viel Energie. Diese nennt Ihr Nullpunktenergie. Da Bewusstsein nicht materiell ist und Eure Sinne nur materielle Dinge registrieren, lässt sich Bewusstsein nur durch Selbstbewusstsein erkennen. Das ist das ganze Geheimnis des Universums. Und denkt daran, Bewusstsein ist nicht teilbar. Wir sitzen Alle in einem Boot Freunde.


Am 03. Januar. 2012 geschrieben von Uli

wenn man die Erkanntnisse mit den Aussagen der Bibel vergleicht, kommt man zu interessanten Schlüssen. Sie sagt: Gott ist ein Geist und unsichtbar, ewig und unendlich. er wird die Menschnsöhne "auslesen" vielleicht nach Quanten, ob sie wirklich Mensch sind oder Tiere geblieben sind: Salomo schreibt das.
Können wir im riesigen Gedächtnis Gottes weiterleben, wie auch immer? das wäre schön.
Auch Karl Marx sagt: Der Mensch kann relative Wahrheiten erkennen,m jedoch nicht die absolute Wahrheit erreichen. Die ist nicht an Materie gebunden, sondern ewig und unendlich.


Am 01. November. 2011 geschrieben von Alex

Mein kosmischer Speicher wird hier mit soviel Müll überspült, dass mir schlecht wird. Verdämmter Determinismus, sonst hätte ich weggeklickt.


Am 09. Oktober. 2011 geschrieben von Salut

Sehr guter Beitrag. Allerdings hingt der Vergleich neuronaler Netze mit dem Computer. Der Computer an sich ist nur ein Knoten und das vergleichbare Netz wäre das weltumspannende Internet. Dies ist nicht zufällig die Kreation der Menschheit, sondern eine Fortsetzung oder menschliche Nachahmung der natürlichen Evolution. Diese beinhaltet ebenso wie das Universum verschiedene Ebenen des Seins, die wir mit unserem auf Sinnesorgane eingestellten BewusstSein (noch) nicht begreifen können. Ebenso wenig können wir vorhersehen, was daraus entstehen wird bzw. wo die Evolution uns hinführt. Aber immerhin gibt es das Phänomen der Eingebung was wohl eine rel. hohe Form des Austauschs mit dem universellen Sein ist.


Am 10. Dezember. 2010 geschrieben von Tao

@susann nicklaus: Das Universum altert nicht den Zeit ist relativ somit nicht kosmisch und konstat allgemein vorhanden und nur ein Sinneswarhnemung um einen gewissen abschnitt der ausdehnung des Universums zu verarbeiten.

Alles steht in Wechselwirkung miteinander.
Worte sind nicht nötig um zu denken, mit den Sinneseindrücken in ihrer reinen Form geht dies wesentlich effizienter.
Und der stätige anwuchs an Informationen die unterinander ausgetauscht werden können schafft eine immer größer werdende Verbindung unterinander bis alles miteinander verschmilzt.

Nur gefällt mir ein Gedanke nicht: Wenn Ich Du bin und Du Ich... dann wäre ich sehr einsam mit mir selbst wenn Ich/Wir Alles sind... Alles was vorhanden ist.

Dann sollte mein Ziel seinen: einen Partner zu erschaffen der mit mir in meiner Vollkommenheit in einer Wechselwirkung tanzt, Ich will Mich Selbst reproduzieren in dem ich Mich versuche zu verstehen und Neu zu erschaffen.


Am 12. Oktober. 2010 geschrieben von Dieter Liedtke

Die Hintergründe warum das Universum ein Gehirn ist stehen in dem 2008
veröffentlichten Buch "Die Weltformel- Der Hypercode zum globalen Frieden das als PDF kostenlos unter www.inno-press.com zu lesen ist.

Bitte den Friedenscode weiter reichen.


Am 05. September. 2010 geschrieben von stratos

Oh ja, "das Hirn womöglich größer als das Universum selbst", da fühlen sich ne Menge Leser berufen einen seitenlangen Text abzugeben, in jedem Fall von schlichtem Egoismus zeugend. Seit nett zu den Insekten und Kleinstnagern denn ihre Erinnerung an euch wird alles sein was übrig bleibt nachdem das was die Erde und damit die Menschheit in Angst und Raserei versetzt bald eingetreten ist. Amen


Am 25. Juli. 2010 geschrieben von Steven Black

@Elias Erdmann

Einige Menschen kennen gar nicht, die Wahrnehmung der Wahrnehmung. Diese erleben ihr Leben ständig, wie du in der Meditation, alleine durch die Wahrnehmung als solches. Und Wahrnehmung alleine, kann nur die Wahrnehmung des Ego's sein, welches auch die Illusion der Polarität für uns, bzw. unseren Verstand erschafft!

Jenes "etwas", dass die Wahrnehmung wahrnimmt, ist meines erachtens das reine Bewusstsein selbst, das ständig und wie teilnahmslos alles beobachtet.

Die Wahrnehmung von Trennung zwischen Subjekt und Objekt MUSS eine Illusion sein. Es kann doch gar kein Objekt geben, geschweige denn Objektive Realität! Nur das Ego erschafft Trennung, durch Wahrnehmung. Ist denn nicht alles im Leben subjektiv? Die Wissenschaft wird nicht müde, uns zu sagen, dass wir höchstens 10% unserer Gehirnkapazität nutzen würden, die Physik sagt uns, dass unsere Wahrnehmung der uns umgebenden Wirklichkeit, gerade einmal ca. 10% beträgt. Wir können von dem, was Wirklichkeit genannt wird, doch gar nicht richtig beurteilen, weil wir nur einen vergleichbar winzigen Ausschnitt sehen können!

Wir sind Bewusstsein, sind erst einmal die Ketten des Ego transformiert - was geschehen wird - werden wir das auch wieder vollständig wahrnehmen können. Deine Erfahrungen bei der Meditation, kann und will ich natürlich auch nicht kritisieren. Halte sie aber für einen falschen Eindruck.

Alle Welt und vor allem viele "Esoteriker", reden vom "Einheitsbewusstsein", ich kann mir ehrlich nichts darunter vorstellen, was ich verstehen könnte. Diese Welt ist meiner persönlichen Ansicht nach, eine Welt der Subjektivität. Selbst der größte "Realist/Objektivist" wird zugeben müssen, das dass, wovon er so aufrichtig überzeugt ist, letztlich von einem Sinneseindruck stammt. Dass er es gehört, gesehen, gerochen, geschmeckt oder gefühlt hat. Was wir glauben, ist gleichzusetzen mit unserer "Wirklichkeit". Glauben = Wissen, weswegen auch der "Placeboeffekt" so prima funktioniert! Schade, dass wenig Ärzte ihn bewusst einsetzen ..

Der Glaube von Subjekt und Objekt hat erst zu den diversen "Wir gegen Sie" Haltungen geführt ..wo eine Partei tatsächlich meint, was besseres/klügeres/etc. zu sein und sich deswegen erlauben durfte, die anderen zu versklaven. Hatten wir ja alles schon ..

Alleine die Quantenphysik hat einige, mir verständliche und einleuchtende Konzepte aufgestellt. Das "Universum als riesiges Gehirn"? Warum nicht?

Freundliche Grüße,


Am 30. April. 2010 geschrieben von clairedelune

Wie oben so unten, ist ein hermetischer Satz. Sowohl das Oben als auch das Unten ist überall ansetzbar, der Standpunkt ist entscheidend.
So kann man auch verstehen, daß in einem Wassertropfen ein Universum ist. Welch grandiose Schöpfung! Möge unser kollektives Bewußtsein
angehoben werden und sich uns mitteilen.


Am 27. April. 2010 geschrieben von Elias Erdmann

Ich habe auch den Eindruck, dass es ein größeres kollektives bzw. allumfassendes Bewusstsein gibt, an dem wir alle teilhaben. Was jedoch die spirituelle Erfahrung der Einheit betrifft (die etwas weiter unten im Text erwähnt wird), so gehe ich bei diesem Phänomen durch meine eigene Erfahrungen von einem anderen Effekt aus, nämlich von einem zeitweisen Aussetzen der indirekten Wahrnehmung unserer Wahrnehmung.

Um diesen Effekt beschreiben zu können, das dem Gefühl des „absoluten Bewusstseins“ zugrunde liegt, müssen wir zunächst einmal die grundlegende Funktionsweise unseres Bewusstseins betrachten.

Wir nehmen durch unsere Sinnenorgane etwas wahr und verknüpfen diese Wahrnehmung mit bestimmten Ideen, Erfahrungen, Begriffen, Kategorien, Vorstellungen, ... Wenn ich z.B. einen Ball wahrnehme, dann verknüpfe ich diese Wahrnehmung mit dem Wissen, dass ein Ball rund ist, dass man mit ihm spielen kann, dass er zumeist elastisch ist u.v.m.

Es gibt aber in diesem Zusammenhang nicht nur eine unmittelbare Wahrnehmung der Dinge, sondern auch eine indirekte Wahrnehmung der Wahrnehmung. Wir nehmen wahr, dass wir die Dinge wahrnehmen. Diese Wahrnehmung der Wahrnehmung ist die eigentliche Pointe!

Dadurch gibt es im Normalfall immer eine Polarität von Subjekt und Objekt:

- Wir nehmen einerseits das Objekt wahr, das wir wahrnehmen.
(Das ist die direkte Wahrnehmung.)

- Und wir nehmen uns andererseits als ein Subjekt wahr, dass das Objekt wahrnimmt.
(Das ist die Wahrnehmung der Wahrnehmung.)

Dabei empfinden wir das Objekt als etwas, das von uns getrennt ist bzw. wir empfinden uns selbst als etwas, das vom Objekt getrennt ist. Diese Trennung von Subjekt und Objekt ist die typische Grunderfahrung unserer Wahrnehmung.

In der Meditation kann nun Folgendes passieren:

- Wir sind einerseits so wach, dass wir alles um uns herum wahrnehmen.

- Wir sind aber andererseits innerlich so ruhig, dass wir uns selbst nicht mehr wahrnehmen.

In diesem Moment gibt es nur noch die Wahrnehmung der Dinge, aber nicht mehr die Wahrnehmung der Wahrnehmung. Dadurch bricht die Grunderfahrung unserer Wahrnehmung zusammen – die Trennung von Subjekt und Objekt. Wir nehmen nämlich kein Subjekt mehr wahr, das irgendetwas wahrnimmt. Und so entsteht die Illusion, dass man mit dem Wahrgenommenen verschmelzen würde, weil man sich selbst nicht mehr als etwas Getrenntes wahrnimmt.

Die Polarität von Subjekt und Objekt ist in diesem Moment tatsächlich nicht überwunden – man nimmt nur die eine Seite der Polarität nicht mehr wahr. Das ist nicht das Gleiche! Selbstverständlich ist man in dieser Situation noch immer von dem Wahrgenommenen getrennt, aber man nimmt diese Trennung nicht mehr wahr – einzig und allein deshalb, weil man sich in diesem Moment selbst nicht mehr wahrnimmt.

Der Zustand ist deshalb so schwer beschreibbar, weil er der typischen Grunderfahrung unserer Wahrnehmung komplett wiederspricht – der Trennung von Subjekt und Objekt.

Die Erlebnisse des „Einheitsbewusstsein“, die ich selbst hatte, kann ich mit diesem Funktionsprinzip vollständig erklären. Da diese inneren Erlebnisse eine sehr subjektive Angelegenheit sind, kann ich natürlich nicht wissen, wie andere Menschen diesen Zustand erleben und ob mein Erklärungsmodell auch in diesen anderen Fällen anwendbar ist. Das wird auch dadurch erschwert, weil die Beschreibungen von Meditationserfahrungen sehr oft mit Schwärmereien, Spekulationen, subjektiven Interpretationen und Standard-Worthülsen aus der Esoterik-Literatur angereichert werden. Nach den Beschreibungen, die ich bislang gefunden habe, gehe ich jedoch davon aus, dass das hier dargestellte Funktionsprinzip auch in diesen Fällen vollkommen ausreicht, um die tatsächlich gemachten Erfahrungen zu erklären.

Das Thema habe ich hier noch etwas ausführlicher beschrieben:

http://www.scribd.com/doc/17441505/Elias-Erdmann-Die-Illusion-des-absoluten-Bewusstseins-in-der-Meditation


Am 26. April. 2010 geschrieben von Hecki

Ich finde den Bericht sehr schön da ich schon länger spüre, daß wir eng mit der Erde verbunden sind. Wir kommen aus der Erde. Wir sind eins mit Ihr und somit auch eins mit dem Universum und mit allem ws existiert.
Umso schlimmer, daß wir achtlos auf ihr herumtrampeln, statt in Einheit mit Ihr zu leben.


Am 16. April. 2010 geschrieben von Cornelia Greve

Ist das nicht wunderbar? Schon seit langer Zeit empfinde ich das und mache mir diese Gedanken um diese Analogien.
Wer sind wir als Gesamtmensch, bezugnehmend auf die Frage.
Gott (das Göttliche)schuf den Menschen nach seinem Bilde. Das im ,,Kleinen,,.
Mit allen Konsequenzen uns auf diese göttliche Energie einzulassen, mitzuschwingen und achtsam zu sein.
Was stirbt bleibt an Energie, die die Weltenseele nähren sollte.


Am 01. April. 2010 geschrieben von Franz

Achtung, Ihr seid eurer Zeit voraus, die Kommentare liegen in der Zukunft !

Viele Grüße


Am 31. März. 2010 geschrieben von matthias grimm

ein sehr interessanter beitrag! sehr neues und sehr uraltes wissen.
was wäre, wenn alles einfach ist - raum- und zeitlos? raum und zeit wären ja eigentlich nur konstrukte einer ausschnitthaften sichtweise, in menschlichen dimensionen eben menschliche raum zeit. so wären wir in der raumzeitlichen entfaltung jeder mit seinem ganz eigenen gesang im großen universellen orchester unterwegs. wie eine abtasteinheit auf dem ozean der singularität, die ihr ganz eigenes lied singt. ICH BIN. göttliches spiel, göttliche neugier, geduldete illusion und endloses niederschreiben einer geschichte in energie und strukturinformation, die schon längst da ist.
aber spannendes leben - eine wunderbare aufgabe.


Am 30. März. 2010 geschrieben von Yvelle von Alzheim


Auszug aus meiner
Wortzeichnung aus dem Jahre 2004:


"Gedanken eines Malers oder
Aristoteles und die Weltenseele"

......
......
......

.....wie wäre es denn aber in etwa so? Ich glaubte fest daran, dass wir Menschen alle miteinander im ständigen Austausch verbunden sind. In erster Linie geschieht das nicht körperlich - abgesehen von einer wirklich innigen, echten sexuellen Vereinigung im Einklang und in Liebe. Ich nenne es die "Weltenseele" - das unendliche Sammelbecken all unserer Gedanken und Ausführungen. Aus dieser einen Weltenseele werden wir geboren, in diese eine Weltenseele kehren wir nach unserem körperlichen Leben hier auf dieser sich immerzu drehenden Weltkugel wieder zurück: in das Eine, in das ewiglich Ganze. Wenn wir träumen, so träumen wir die Gedanken von vielen anderen Menschen kombiniert mit unseren eigenen Verarbeitungen, wir stoßen unbewußt in die gesammelten Gefühle der Weltenseele in den tiefen Schlafphasen vor. So erleben wir auch durch (immer noch sehr moderne und überall zelebrierte) Rückführungen in andere vermeintliche Leben (z.B. durch Hypnose) tausend durchlebte Zeiten und Gefühle vieler anderer Menschen. Und neue Entdeckungen sowie Visionen entstehen manchmal fast zeitgleich auf der Erde - gerade die Wissenschaft tauscht sich durch die Weltenseele aus. Und natürlich die Kunst. Organisch pflanzen sich Informationen jeglicher Art fort, kehren immer wieder, um sich stets zu häuten und zu erneuern. Werden wir als kleiner Erdenbürger neu geboren, so entstehen wir nicht aus den Gedanken und Empfindungen eines einzelnen Menschen, der vor einiger Zeit irgendwann einmal gelebt hat. Nein. Wir entstehen aus vielen verschiedenen schon durchlebten Zusätzen, vielen Neigungen, Leidenschaften, Tugenden oder Untugenden. In jedem steckt, in verschiedenen Anteilen je nach Gewichtung der Weltenseele, ein kleiner Aristoteles, Mozart, Picasso, Napoleon, Jesus, Hitler - eine Madame Curie, eine Mutter Theresa oder eine Anne Frank. So liegen gute Anteile - recht profan ausgedrückt - stets im Gleichgewicht oder im Ungleichgewicht mit den schlechten Anteilen. Heilige Agape und niedrigste Triebe. Dazwischen viele profane Grau- und Buntstufen, alle Anteilmengen sind latent vorhanden. Es liegt an uns, unsere individuellen Öffnungen und Zutaten der Weltenseele im Laufe unseres wohl einmaligen Lebens in dieser uns so ganz eigenen Mischung zu ergründen, die für uns und unsere Mitmenschen recht Schädlichen umzuwandeln und unsere wahrhaft positiven, auf den Leib und die Seele maßgeschneiderten Neigungen und Berufungen zu fördern und zum Höchstmaß Stück für Stück auszuarbeiten, zu vergeistigen. Doch die Ausarbeitung all unserer unterschiedlichen Berufungen sind immer nur Wege, führen uns zum einen Ziel: All unsere Erfahrungen auf diesem Wege sowohl in den Träumen als auch am Ende komplett nach unserem Tod wieder in die Weltenseele einzugeben. So sollte wohl wirklich keiner davor Angst haben, es in diesem Leben nicht zu einem weltlich ruhmreichen Angesehenen gebracht zu haben. Denn wir speisen jeden Tag alle schön fleißig unsere ach noch so kleinen und bescheidenen Erfahrungen in die Weltenseele brüderlich und schwesterlich ein. Mit Millionen von anderen Menschen. Organisch wachsend - von Jahrtausend zu Jahrtausend.

Schöne Gedanken, oder nicht? Leider kann ich dabei aber noch nicht so richtig erkennen, ob die Menschheit sich in dieser Spirale bis jetzt wirklich im Laufe der Jahrtausende (ver)bessern konnte. Die Mühlen der Ewigkeit laufen wohl recht langsam - gemessen an den wirklich lernfähigen Generationen der bisherigen Menschheit. Wie auch immer. Ich verliere dabei nicht meinen positiven Glauben an die Menschen. Und es sind und bleiben meine eigenen individuellen Ansätze. Für jeden Einzelnen bleibt der Trost, am Ende genauso nichts zu wissen wie jeder Andere auch - auf dieser großen weiten wundervollen Welt. So sitze ich hier um so mehr klein, fein und still in den launischen Bergen und lausche dem über alles erhabenen Atem der Natur. Gerade in diesem unglaublich intensiven Ein- und Ausatmen der Elemente, das wohl noch viele tausend Jahre immer ausgerechnet dann für den Menschen erklingen wird, der gerade nicht hektisch und verkrampft sucht, tut und ist, sondern sich der Natur und Ihrer ewig einfachen Schönheit gutmütig überläßt, liegt der unbeschwerte Genuß der seltenen Augenblicke.

Kindlich.
Naiv.
Rein.
Vollkommen.

Wundersam, all dies mit anderen Menschen immer wieder neu über die gemeinsame Weltenseele teilen zu können.

Yvelle von Alzheim,
November 2004
Isla Verde "La Palma",
Puntagorda


Am 27. März. 2010 geschrieben von Freigeldpraktiker

http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/der-kosmos-ein-quantenhirn

Dieser Gedanke trägt immer weiter, aber es kommt nicht auf die "über" Gespräche an, sondern um den Austausch des "wie", und wann weiß ich das ich "Kosmisch Online" bin.

Die "Übergespräche" hier im Blog sind aber recht gut!


Am 27. März. 2010 geschrieben von Flo (FvC)

@susann:
ich würde zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass das Gehirn des Universums nicht altert. Sondern im Gegenteil. Es fliessen andauernd Informationen, seit dem Entstehen zu und immer mehr "neuronale" Verbindungen entstehen. Das Absterben einer Zelle bedingt die Möglichkeit zur Neuentstehung neuer "frischer" Zellen, welche neue Informationen (vielleicht besser) speichern können. Letztendlich kann sich nichts im Universum in "Nichts" auflösen. Es ist eine andauernde Transformation und Neuzusammenfügung.

Vielleicht geht es gar nicht um die dauerhafte und ewige Speicherung einer bestimmten Information sondern um die Transformation der Informationen zu einer neuen "erweiterten" oder "optimierteren" Information. Also wäre in diesem Fall unerheblich ob eine Nervenzelle abstirbt, solange sie Ihren Dienst getan und dazu beigetragen hat, ihre gesammelten Informationen zu verarbeiten und in einer "erweiterten oder optimierten" Art weiter zu geben.

Unsere Nervenzellen sterben und entstehen auch andauernd.

Wir haben also einen Sinn für diese Funktionsweise des Universums erkannt. Nun folgt die viel spannendere Frage nach dem WARUM. Welchem Zweck dient dieses "Hyper-Gehirn"?


Am 27. März. 2010 geschrieben von David

ziggymundo: Danke, es ist korrigiert


Am 27. März. 2010 geschrieben von ziggymundo

Schöner Artikel,
mit kleinem äh absolut riesigem Flüchtigkeitsfehler :
...The image on the right depicts the “evolution of the matter distribution in a cubic region of the Universe over 2 billion light-years”,

das rechte Bild zeigt 2 Milliarden Lichtjahre anstatt nur 2.


Am 26. März. 2010 geschrieben von susann nicklaus

ok ... ich denke ein weiteres Puzzelstück wurde soeben zu dem Gesamtbild meiner Weltanschauung hinzugefügt. Noch ist der Gedanke neu, aber ich spüre einen Aha-Effekt und fange an weiter zu philosophieren:
Wenn das Universum das Gehirn ist und die Galaxie, wo sich die Erde befindet, eine Nervenzelle und zwischen dieser und den anderen Nervenzellen (Galaxien) befinden sich die Nervenbahnen, wo der Informationsfluss stattfindet, was sind dann wir?
Die Sonne ist der Zellkern der Nervenzelle (Galxie) Unser Planetensystem ist ein Axon (Nervenfaser, die elektrische Impulse zur nächsten Nervenzelle weiterleitet) und die Erde ist eine Abschnitt auf dem Axon und leitet ebenso Informationen weiter.
Diese wiederum beschaffen wir Menschen, weil wir ja "Augen und Ohren" der Erde sind und durch unsere Verbindung durch magnetische Ströme Informationen an sie weiterleiten können.
Das wiederum würde ja bedeuten, das unsere Erlebnisse (Sinneseindrücke) und unsere Geschichte (Erinnerung) Informationen sind, die weitergeleitet werden zu anderen Galaxien und dieser wiederum weiterleiten.
Jetzt stellt sich mir noch eine Frage: altert dieses Gehirn (Universum) und sterben Gehirnzellen (Galxien) ab?



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