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Im Kern geht es bei Authentic Movement darum, der angeborenen Weisheit des Körpers zu vertrauen, um uns zur Heilung und zur Entwicklung einer bewussten Gegenwart zu führen.

Von Guy Shemer

„Ich bewege mich mit geschlossenen Augen im Raum. Ich beobachte, was mein innerer Antrieb für die Bewegung ist. Ich erkenne, dass es eine Suche nach Freude, nach einer Herausforderung gibt. Ein Spiel mit dem Gleichgewicht… auf der Suche nach Harmonie. Ich merke, wie die Anwesenheit eines anderen Mannes im Kreis mein Gefühl und meine Anwesenheit im Kreis verändert.“

So beschreibt ein Mann seine Erfahrung nach einem Authentic Movement Circle beim anschließenden Austausch.

Was ist Authentic Movement?

Authentic Movement ist eine tiefgreifende und zugleich einfache Bewegungsmethode, die in den 1950er Jahren von Mary Starks Whitehouse ins Leben gerufen wurde. Ihre Form beinhaltet zwei Rollen und kann von zwei oder mehr Personen ausgeführt werden. Die erste Rolle ist die des Movers, der sich mit geschlossenen Augen im Raum bewegt. Die zweite Rolle ist die des Witness (Zeugen), der sitzend den Mover beobachtet. Beide Seiten sind zugleich sich Bewegende oder Zeugen und nehmen wahr, was in ihnen und um sie herum geschieht. Die Hauptanweisung ist zuzulassen, was geschieht, und sich dessen bewusst zu sein. Im Rahmen einer größeren Gruppe sitzen die Witnesses am Rand des Raumes und beobachten die Mover im Raum.

Geschichte

Mary Starks Whitehouse war eine Tänzerin, die bei der US-amerikanischen Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin Martha Graham und der deutschen Tanzpädagogin Mary Wigman, einer der einflussreichsten Wegbereiterinnen des rhythmisch-expressiven Ausdruckstanzes, studiert hatte. Später machte sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin und interessierte sich fur die Ideen C.G. Jungs. Mit der Einbeziehung von Tanz und Bewegung in ihre Sitzungen mit psychiatrischen Patienten war sie Pionierin bei der Entwicklung der Tanz- und Bewegungstherapie.

Ihre Arbeit verband die Jungianischen Verfahren der „Aktiven Imagination“ mit ihrer Tanzerfahrung zu einer experimentellen Psychotherapie, die in einem Gruppenprozess stattfindet, bei dem die Teilnehmer spontane expressive Bewegungen erforschen. Später setzten Studenten von Mary Starks Whitehouse wie Janet Adler und Zoe Avstreih diese Arbeit fort, die als „Authentic Movement“ bekannt wurde.

„Wenn die Bewegung einfach und unvermeidlich war und nicht verändert werden konnte, egal wie begrenzt oder unvollständig sie auch war, wurde sie zu dem, was ich ‚authentisch‘ nannte – sie konnte als echt, als zu dieser Person gehörig angesehen werden.“ (Mary Starks Whitehouse)

Die Form und ihr Zweck

„Im Kern geht es bei Authentic Movement darum, der angeborenen Weisheit des Körpers zu vertrauen, um uns zur Heilung und zur Entwicklung einer bewussten Gegenwart zu führen. In der Praxis ist der Körper das Tor zur Erkenntnis. Er prägt den kreativen Prozess, die kontemplative Ausübung und die Heilung auf allen Ebenen.“ (Zoe Avstreih)

Wie bereits erwähnt, haben wir eine oder mehrere Personen, die einen inneren Impuls abwarten, um sich auszudrücken und mit geschlossenen Augen zu bewegen. Die Zeugen richten zur gleichen Zeit ihre Aufmerksamkeit auf das, was im Raum geschieht, „geben“ ihre Wahrnehmung einfach durch bewusste Achtsamkeit an die sich Bewegenden weiter und unterstützen damit deren Fokussierung und Intensitat.

Mir scheint, dass wir mit Authentic Movement zwei wesentliche Aspekte unseres Seins erkunden: den des „Gewahrseins“ oder „Wissens“ als „Bewusstsein“ (die Rolle des Witness) und den des „Seins“ und der Körperlichkeit, der an eine Form gebunden ist, sich im Raum bewegt, seine Umgebung beeinflusst und von ihr beeinflusst wird (die Rolle des Movers). Natürlich sind diese beiden Aspekte letztlich zwei Teile eines „Ganzen“. Das Material, das auftaucht, wenn der Mover sich mit geschlossenen Augen zu bewegen beginnt, mag zunächst aus dem täglichen Leben stammen: Muster, Gedanken, Gesten – Dinge, die uns vertraut sind und als „das Bekannte“ bezeichnet werden konnen. Indem sich der Mover weiter bewegt, kann durch die unterstützende Gegenwart des Zeugen verborgenes Material aus dem Unbewussten aufsteigen.

Dies können tiefere Gefühle sein, Vergangenes, Wünsche und andere unerfüllte Kräfte ähnlich dem, was in Träumen, Therapien oder bei anderen Methoden, die mit dem Unbewussten arbeiten, offenbar wird. Im Authentic Movement sind der Körper und seine Bewegungen das Fahrzeug, mit dem wir arbeiten. Die Rolle des Zeugen besteht darin, einen sicheren Raum für den sich Bewegenden zu schaffen und mit der Zeit dem Mover bei der Entstehung eines ausgewogenen und gesunden „inneren Zeugen“ zu helfen.

Eine andere Beschreibung dieser Arbeit besagt, dass wir das Formlose in eine Form bringen. Hierbei lasst sich Authentic Movement auch als kreativer Ausdruck körperlicher Bewegung definieren. Ein wesentlicher Teil der Praxis ist der verbale Austausch, nachdem eine oder beide Seiten sich im Raum bewegt haben. Dabei kleiden wir unsere Erfahrung in Worte. Wir reden im Präsens, so, als ob die Erfahrung gerade geschieht; die Betonung liegt auf dem Sprechen aus unserem direkten unmittelbaren Erleben.

Authentic Movement ist auch eine Kommunikationsübung. Wir lernen, unsere eigene innere Welt nicht auf andere zu projizieren, sondern unsere Erfahrung tatsächlich zu verinnerlichen und neugierig auf das zu sein, was in uns auftaucht, sei es ein Gedanke, ein Gefühl oder die Reaktion auf einen Einfluss von außen.

Authentic Movement als spirituelle Praxis

„Indem wir uns für das öffnen, was auf einzigartige Weise wir sind und was zugleich größer ist als wir, berühren wir das Numinose, das Geheimnis der Existenz, die unversehrte Ganzheit unseres Seins.“ (Zoe Avstreih)

Authentic Movement kann als Bewegungsmeditation betrachtet werden. Es wurde von Janet Adler und anderen als eine spirituelle Praxis beschrieben, die es vermag, uns über unser persönliches Bewusstsein hinaus in das Universelle oder Numinose zu fuhren. Adler sagt es so: „Unterschiedliche Lehrer des Authentic Movement bieten ihre sich entwickelnden Perspektiven auf einzigartige und vielfältige Weise an. Die Disziplin des Authentic Movement ist eine mystische Übung, die sich auf die Entwicklung des im Körper verankerten Bewusstseins eines Zeugen konzentriert; ein Weg also in diesem wachsenden Forschungsfeld.“

Manche Mover können auf mystische Erlebnisse stoßen, ähnlich denen, wie sie aus heiligen Schriften und von anderen Praktiken her bekannt sind: Einheit, Auflösung, Klarheit, Ekstase, Glückseligkeit, tiefe Hingabe, veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit sowie Transzendenz – oder aber auf die dunkleren Aspekte der Reise wie Verwirrung, Angst, Begegnung mit dem Tod, Widersstände und Scham treffen. Ein gemeinsames Merkmal dieser wie auch anderer spirituell erhabener Zustände ist, dass Subjekt und Objekt verschmelzen, oder mit anderen Worten: Der Seher, das Sehen und das Gesehene werden eins.

Doch trotz aller Schönheit dieser Erlebnisse ist in vielen Fällen die Integration der Erfahrungen und Energien wichtiger als das Erleben selbst. Janet Adler, die mit der Zeit mehr und mehr Interesse an den „Jenseits“-Aspekten des Authentic Movement fand, spricht über den Lernprozess, mystische Erfahrungen von ungelösten persön – lichen Geschichten zu unterscheiden, eine sichere Steuerung ihrer Intensität zu erlangen und solches Material in das Bewusstsein zu integrieren. Sie sagt, dass wir auf diese Weise lernen, die organische Evolution dieser Energien in neue Formen zu beobachten. Eine interessante und häufige Erfahrung, die ich beim Authentic Movement mache, ist etwas, was ich „The Mover“ nennen wurde.

Viele Male beim Betreten des Raumes als Mover, aber auch, wenn wir eine Gruppe von sich Bewegenden als Zeugen beobachten, wird deutlich, dass es einen höheren „Mover“ gibt, eine Kraft oder ein Feld, das uns alle bewegt. Beim Mover wird dieses Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Freude begleitet sowie mit dem Wissen um etwas Größeres als „Ich“, das die Bewegungen des Körpers übernimmt. Beim Zeugen ist es die Wahrnehmung einer Synchronizität und Intelligenz des Raumes und der Gruppe von Menschen, die sich mit geschlossenen Augen gemeinsam darin bewegen. Es wird deutlich, dass sie nicht „getrennt“ sind, so wie wir es uns vielleicht vorstellen. In beiden Fällen wird eine höhere Intelligenz, die des Körpers und des Ganzen, offenbar. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass Authentic Movement aus der Tanztherapie entstanden ist und nicht aus einem Religions- oder Glaubenssystem. Wie Janet Adler sagt: „Die Menschen kommen in diese Form, um zu lernen, wie sie ihrem Körper zuhören können, und dabei werden manche von innen heraus zu Erlebnissen geführt, die über das Ego- Bewusstsein hinausreichen.“

Authentic Movement in der Natur

Eine schöne Art, Authentic Movement in einer Gruppe zu praktizieren, ist in der Natur. Sowohl der Mover als auch der Witness fühlen ihre Verbindung mit der Umgebung, der Erde, den Bäumen, der freien Luft, und finden es leichter, sich der Erfahrung noch mehr zu öffnen. Die Geräusche, die Texturen des Bodens und der Pflanzen, die Berührung des Windes auf der Haut helfen uns, uns mit der Gegenwart des Augenblicks, mit der Heiligkeit dessen „was ist“ zu verbinden. Diese Heiligkeit ist paradoxerweise eine häufige Erfahrung beim Authentic Movement, auch im Studio. Der Aufenthalt in der Natur macht sie bloß noch unmittelbarer und offensichtlicher.

„Wenn das Unbekannte durch die Ankunft und Begegnung mit unbewusster Aktivität erforscht wird, gibt es oft das Element der Angst und/oder der Ehrfurcht. Die Anwesenheit des einen oder anderen kann eine Antwort auf das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit, Beherrschung oder Gleichgewicht sein.“ (Janet Adler)

The Witness

Ich möchte noch etwas über den Zeugen sagen, der im Authentic Movement eine fundamentale Rolle spielt, aber auch in den meisten Therapien, Beziehungen und Meditationen. Wie ich bereits erwähnt habe, stellt der Zeuge den Aspekt der Wahrnehmung in uns dar. Unsere ersten Zeugen sind unsere Eltern. Hoffentlich konnten sie uns das liebevolle und fürsorgliche Miterleben geben, das wir brauchten, als wir aufwuchsen. Wenn dies nicht der Fall war, ist es hilfreich und manchmal notwendig, um es uns selbst leichter zu machen, die Kraft eines liebenden inneren Zeugen zu finden, von jemandem bezeugt zu werden, der anwesend und offen sein kann für alles, was in uns nicht angenommen wurde oder wird. Zu wissen, dass wir wichtig sind, dass wir gesehen werden, dass unsere Existenz und Erfahrungen relevant und sinnvoll sind, ist ein wesentlicher Bestandteil des Wachstums und der Heilung unserer Wunden.

Als Witness wollen wir dem Mover helfen, seine Erfahrungen zu verinner – lichen, ihn wissen lassen, dass er wahrgenommen und anerkannt wird. Wir unterstützen ihn dabei, ein vollständigeres Bild seiner Erfahrungen zu erhalten, und manchmal helfen wir ihm dabei, heiklere Bestandteile anzunehmen. Eine der nicht formalen Regeln lautet: „Liebe kommt zuerst.“ Unsere Aufgabe als Zeuge besteht darin, für den sich Bewegenden relevant und nützlich zu sein. In fort – geschrittenen Stadien ist es auch ein Ausdruck und eine Spiegelung der eigenen Erfahrung. Wenn ich über die unmittelbare und bedeutungsvolle Erfahrung in mir spreche, werde ich höchstwahrscheinlich für den Anderen auch relevant und aussagekräftig bleiben. Eine weitere wichtige Funktion des Zeugen ist es, achtsam und offen für das zu sein, was angesichts seiner Beobachtungen in ihm selbst aufsteigt.

Was „weiß“ er über das, was er sieht, und woher weiß er es? Wo entsteht dieses Wissen? Solche Fragen können uns zu einer tiefreichenden Selbsterforschung führen. Adler beschreibt eine Entwicklung im Individuum, die als Mover beginnt, dann Zeuge seiner eigenen Erfahrung wird, dann ein stiller Zeuge der Bewegung eines anderen und schließlich die Verantwortung eines sprechenden Zeugen übernimmt, zuerst mit einem Mover, dann mit mehreren. Sie beschreibt weiterhin die Vertiefung des Zeugen: „In Momenten der Gnade ist sie (oder er) ein leerer Mover – ein leerer Witness. Im Laufe der Arbeit wird die direkte Erfahrung des energetischen Phanomens zum intuitiven Wissen. Authentisches Mitgefühl, das nicht einfach nur gewollt sein kann, vertieft ihre (oder seine) Präsenz.“

„Ein Mensch, der in den Kulturen des Westens aufgewachsen ist, trägt die Sehnsucht nach einem Zeugen in sich. Wir wünschen zutiefst, von einem anderen als das, was wir sind, gesehen zu werden. Wir wollen wahrgenommen werden. Letztlich wollen wir auch einen Anderen bezeugen und lieben.“ (Janet Adler)

Der Austausch – das Sprechen im Präsens und die Verinnerlichung der Erfahrung

Das Sprechen über und aus der direkten Erfahrung heraus im Präsens ist ein machtvolles Werkzeug. Ich erlebe immer wieder, wie in heiklen Momenten des Mitteilens eine Tendenz zum allgemeinen Sprechen zurückkehrt (zum Beispiel mit „wir“ oder „sie“ anstelle von „ich“), oder im Präteritum („Ich war traurig“ anstatt „ich bin traurig“). In manchen Fallen verbindet ein sanfter Hinweis auf die „formale“ und direkte Form des Sprechens die Person augenblicklich mit dem Gefühl, das sie vermeiden mochte. Manchmal lösen wir damit Tränen oder Lachen aus, aber es wirkt immer befreiend und energetisierend. Die Anweisungen für den Austausch beim Authentic Movement sind einfach, aber sie enthalten Weisheit und Tiefe. Als Mover drücken wir unsere Bewegungserfahrung diesmal durch Worte aus – ein weiterer Schritt, das Material aus dem Unbekannten (oder Unbewussten) in das Bewusstsein zu holen.

„Ich begegne einem anderen Mover, ich laufe ihr quasi in die Arme und spüre, dass sie sich in einer Art ‚Tanz‘ befindet. Es fühlt sich an, als ob ich diesen Rhythmus und diese Energie kenne, die Qualitat dieser Bewegung ist vertraut, ich steige ein. Es gibt viel Verspieltheit in unserer gemeinsamen Bewegung… sie führt mich von hinten in den Raum hinein. Ich habe Vertrauen und fühle mich sicher. Es erinnert mich an meine Schwester; daran, eine Familie zu haben.“ Ein Zeuge beschreibt später die gleiche Szene: „Ich sehe einen Mover, der durch den Raum geht, sie führt einen anderen Mover. Sie scheint ihn zu beschützen, sie treffen auf andere Mover, sie sind wie ein einziges Lebewesen. Ich habe Freude daran, dass sie sich gemeinsam bewegen; und wenn sie sich trennen, weil einer von ihnen einen anderen Mover trifft, frage ich mich, was der allein Zurückgebliebene wohl fühlt.“

Janet Adler sagt: „Auf diese Weise baut die Sprache eine Brücke von der Körpererfahrung zum Bewusstsein. Für Mover und Witness ist die Absicht einer umsichtigen Sprache zentral fur die Entwicklung der Disziplin.“

„Wenn Bilder dominant sind und/oder es kaum spezifische emotionale Inhalte gibt, sind die Schaffung einer Zeichnung oder einer Skulptur oder eines Tanzes oder einer Geschichte lebendige und ergiebige Wege, um die erweckte Form weiter zu entwickeln und zu stärken.“ (Janet Adler)

Begegnung im Raum

Beim Praktizieren in einer Gruppe taucht noch eine weitere Dimension auf. Während eine Hälfte der Gruppe sich mit geschlossenen Augen im Raum bewegt, gibt es die Möglichkeit, anderen zu begegnen. Hier konnen wir uns wie im wirklichen Leben treffen. Suchen wir nach Begegnung? Brauchen wir sie? Was passiert, wenn wir keinen „Anderen“ finden? Was passiert, wenn dies geschieht? Manchmal ist die Begegnung von Wärme und Verspieltheit getragen (wie in einer Eröffnungsszene), manchmal kommen starke Emotionen oder ein Impuls zum Rückzug auf. Es ist anrührend, die Zeugen später von dem, was sie sahen, sprechen zu hören.

Es kann bisweilen auch ihre Aufgabe sein, die Lücken fur solche Mover zu füllen, die nur einen Teil des Bildes erlebt haben. Mit einer liebevollen Haltung konnen sie dem, was gerade im Raum passiert ist, Bedeutung und Klarheit geben. Sie unterstützen und bereichern die Mover bei ihrer Begegnung mit sich selbst und anderen.

Schließe deine Augen in einem sicheren und einladenden Raum. Sich bewegen und gesehen werden, sehen und bewegt werden. Mit völliger Akzeptanz. Erlaube dem Moment, so zu sein, wie er ist. Du bist vollkommen. Jetzt.

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