Bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien hat Brandenburg die Nase vorn.

Zu diesem Resultat kommt eine Studie im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien.
Brandenburg wurde in der Summe mehrerer Kriterien „Gesamtsieger“, weil es seine Möglichkeiten zur Förderung und Nutzung von erneuerbaren Energien vorbildlich genutzt hat – bereits bis 2020 wird dort eine rein erneuerbare Stromversorgung für möglich gehalten.

In einzelnen Bereichen sieht das Bild etwas differenzierter aus. So lag Schleswig-Holstein dank der Windenergie mit stolzen 42 Prozent vor Brandenburg. Berlin kommt auf nur 0,2 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.
Bei der Erzeugung von Solar-Strom, bei „erneuerbarer Wärme“ und bei der Nutzung der Wasserkraft sind die süddeutschen Länder Spitze.

Erneuerbare Energien deckten 2009 rund 10,1 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Beim Strom waren es sogar 16,1 Prozent. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen glaubt, dass Erneuerbare bereits 2030 den gesamten Strombedarf decken könnten. Die Bundesregierung geht bis 2020 hier von 38,6 Prozent aus.

Quelle: premiumpresse 2010

 

Der Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor soll bis 2020 stark abgebremst werden.

Zwischen 2020 und 2050 soll der Zubau Erneuerbarer Energien sogar weitgehend zum Erliegen kommen. Das sehen die Szenarien vor, die die Minister Brüderle und Röttgen heute vorgestellt haben.

Die Bundesregierung will auf Teufel komm heraus Laufzeitverlängerungen zugunsten der befreundeten Atomkonzerne. Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Die Laufzeitverlängerungspläne schaden massiv dem Ausbau erneuerbarer Energien. Dabei nimmt die Bundesregierung auch in Kauf, dass statt der erhofften 500.000 Arbeitsplätze für Erneuerbare Energien bis 2020 eine Halbierung gegenüber heute stattfindet.

Quelle: Hans-Josef Fell MdB 2010

Wenn wir www.energie-ohne-zukunft.de unsere Stimme gegeben, schließen wir uns der Forderung an die Bundesregierung an, die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht zu verlängern und stattdessen auf regenerative Energien zu setzen.
Sie können hiermit ein klares Signal an die Bundesregierung senden: www.energie-ohne-zukunft.de

 

Kommunen sind wichtige Treiber beim Ausbau Erneuerbarer Energien und können gleichzeitig Profiteure sein.

In einer aktuellen Studie untersuchen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE), welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Kaufkraft und Steuereinnahmen vor Ort haben.

Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien prüfen die Institute, inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und wie sich die Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie entwickeln können.
Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen und durch Steuer- und Pachteinnahmen. Ziel der Studie ist es, diese unterschiedlichen Wertschöpfungseffekte auf kommunaler Ebene aufzuschlüsseln und vergleichbar zu machen.

Die gesamte kommunale Wertschöpfung steigt von 6,6 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf mindestens 12,3 Mrd. Euro im Jahr 2020, wenn der Ausbaugrad erreicht wird, den die AEE-/BEE-Branchenprognose erwartet. Dadurch werden im Jahr 2020 mindestens 33 Mrd. Euro fossile Brennstoffimporte vermieden.

Das Hintergrundpapier stellt erste Vorabergebnisse der Studie des IÖW und ZEE vor. Im September 2010 werden die ausführlichen Ergebnisse unter dem Titel „Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ publiziert.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien 2010

Termin:
Am 20.9. tagt im TGZ in Belzig ab 10.00 Uhr zum 15. Mal der Arbeitskreis Nutzung alternativen Energien im Landkreis Potsdam Mittelmark. Einladung zu der Veranstaltung siehe www.i-bfe.de (links auf der Startseite: Einladung Arbeitskreis Nutzung alternativen Energien in PM)

(Foto: pixelio.de)


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