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Ceratostigma willmottianum – Bleiwurz – kommt aus Ostasien und dem Himalaja, wird aber inzwischen auch in Europa kultiviert. Sie kann bis zu 1,50m hoch werden, liebt sonnige, warme Plätze und trockenen Boden. Von August bis September blüht sie in blau bis violett. In ihrem Ursprungsland Tibet wird diese Pflanze als Weisheitssymbol verehrt. In der (inneren) Weisheit findet man bereits einen Teil der Wirkung als Bach-Blüten.

Cerato ist ein Mittel für Menschen, die ihrer eigenen Intuition nicht trauen. Sie handeln eher unselbstständig, sind leicht beeinflussbar, haben Angst, eine „falsche“ Entscheidung zu treffen, Sie sind unsicher und lieben es, eine charismatische und präsente Führungspersönlichkeit um sich zu haben, die für sie entscheidet und ihnen gerne auch ein wenig die Verantwortung für die gefällten Entscheidungen abnimmt. Sie sind stets bemüht, möglichst alles richtig zu machen, nicht aufzufallen oder anzuecken, richten sich nach den vorherrschenden Trends, orientieren sich an den Mainstream-Meinungen und suchen Antworten lieber eher im Außen als in sich. Sie sind relativ „Sekten-anfällig“ und schenken obskuren Heilsverkündern gerne ihr offenes Ohr und Herz.
Eigentlich funktioniert ihre eigene Intuition sehr gut, sie kennen meist selber die Antworten auf ihre Fragen, nur leider gibt es einen Winkel in ihnen, der sich selber die „richtige“ Antwort nicht zutraut. Da das Selbstwertgefühl immer wieder kurz vorm Untergang steht fallen sie immer wieder in die „Bestätigungsfalle“ der anderen Menschen. Es verunsichert sie zutiefst, weil die Ratschläge der anderen oft ihrer Intuition widersprechen. Oft arbeiten und/oder leben Cerato-Menschen mit sehr dominanten Persönlichkeiten zusammen.

Cerato hilft, das eigene Wissen „anzuzapfen“ und nicht in die Entscheidungsunsicherheit zu fallen. Es stärkt somit unsere Entscheidungskraft. Der Aspekt in uns, der sich gerne vor der Verantwortung und den Folgen der eigenen gefällten Entscheidungen davonschleicht, wird schwächer. Es wird möglich, spontan und sicher aus dem eigenen Bauch heraus zu beurteilen und zu entscheiden, unsere eigene Stärke zu erkennen und Verantwortung zu übernehmen. Die Bach-Blüten hilft, das Selbstbewusstsein zu stärken und sich nicht so sehr von anderen Menschen beeinflussen zu lassen.

Blüten mit ähnlichen Aspekten

Scleranthus kann sich zwischen zwei Dingen nicht entscheiden, fragt aber andere nicht um Rat, Cerato kann sich nicht entscheiden, weil er seiner eigenen Meinung und Intuition nicht traut, er redet aber im Gegensatz zu Scleranthus darüber.
Larch ist handlungsschwach aus mangelndem Selbstwertgefühl, Cerato handelt nicht, weil er seiner Intuition nicht traut und sich dadurch unsicher fühlt.
Walnut ist unsicher, weil der Weg und das Resultat einer Veränderung noch unbekannt ist, Cerato misstraut seinem Gefühl und ist deshalb unsicher in seiner Handlung.
Wild Oat macht einen unklaren Eindruck, weil er seine Ziele nicht kennt, Cerato traut seiner Wahrnehmung nicht und macht deshalb einen unklaren Eindruck.

 

Häufig genutzte Kombinationen mit Cerato:

Rock Water, bei absoluter Einhaltung von Dogmen (zum Beispiel Sekten), wider besseren Wissens.
Star of Bethlehem, wenn durch eine frühere Fehlentscheidung Traumatisches geschehen ist und das hören auf die innere Stimme seither erschwert ist.
Centaury, wenn man eigentlich gerade lernt, dem inneren Wissen Rechnung zu zollen, man sich aber nicht traut, sich dem anderen gegenüber abzugrenzen.
Pine, wenn man zu einem schlechten Gewissen neigt, wenn man seiner eigenen Eingebung folgt.

 

Affirmation:

Ich vertraue meinem eigenen Wissen.

 

Einsamkeit:

Immer öfter wird die klassische Kleinfamilie durch gewählte Lebensgemeinschaften ersetzt. Wo wir auch hinschauen, gibt es Lebens-, Arbeits-, Versorger-, Wohn- oder Projektgemeinschaften. Sie schießen wie Pilze aus dem Boden. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass immer mehr Menschen ohne Familie und Freunde sind, keine Arbeit haben, ihre Nachbarn nicht mehr kennen und nicht die Möglichkeit sehen, ohne ausreichend finanzielle Mittel ihre Freizeit zu gestalten.

Leicht kann einen schon mal das Gefühl von Alleinsein und Einsamkeit beschleichen, wenn das Wochenende naht und wieder keine Verabredung ansteht, keine „Gemeinschaft“ um uns herum ist. Wenn wir in einer solchen Verfassung sind, sehen wir nur glückliche Paare, lachende Freundinnen im Café, weihnachts- feiernde Kollegenkreise. Wir können uns nicht aufraffen, uns selber um unser Glück zu kümmern und ver-kümmern auf dem Sofa.

Die Bach-Blüten können uns helfen, wieder ein wenig aktiver in die Welt zu schauen und auf andere Menschen zuzugehen. Oftmals geht es den anderen ja genauso wie uns – wir erkennen einander nur nicht.

Water Violet, wenn Sie sich in Ihr Wolkenheim verziehen und nicht mehr ansprechbar für andere Menschen scheinen.
Mustard, wenn Sie plötzlich in eine depressive Verstimmung hineinrutschen und nicht mehr heraus kommen können (wenn das öfters passiert, suchen Sie bitte einen Arzt auf)
Honeysuckle, wenn Sie über die Vergangenheit nicht hinwegkommen und deshalb drohen, zu vereinsamen.
Agrimony, wenn Sie anderen gegenüber nicht aufrichtig sind und sich nicht in die Karten schauen lassen wollen – lieber sind sie alleine.
Rock Water, wenn Sie sich selber die kleinen Freuden im Leben – wie zum Beispiel Zeit für Freunde – verwehren.
Larch, wenn Sie sich nicht trauen, auf andere zuzugehen.
Pine, wenn Sie sich einer Freundschaft „unwürdig“ fühlen.
Heather, wenn man findet, dass die anderen sich mal melden könnten und lieber alleine ist, als den ersten Schritt zu tun.

Wieder gilt:

Grundsätzlich können die Blüten untereinander beliebig – aber mit maximal sieben Blüten pro Fläschchen – gemischt werden. Es gilt jedoch, je weniger, desto besser.

Sie können in einigen Apotheken die Bach-Blüten direkt mischen lassen. Für 30ml-Fläschchen nehmen Sie jeweils 3 Tropfen von jeder Blüte. Als Richtlinie gilt 4 x 4 Tropfen am Tag, sollten Sie oder ihr Kind öfter das Bedürfnis nach den Blüten haben, können Sie auch unbedenklich öfter verwendet werden.

In Akutfällen können Sie auch einfach 3 Tropfen der jeweiligen Essenz in ein Wasserglas geben und schluckweise trinken.

Bach-Blüten unterstützen uns auf der feinstofflichen Ebene und sind sehr gut therapiebegleitend einzusetzen. Keinesfalls ersetzen sie einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Bach-Blüten“

Bild:„Bach-Blüten Kraftkarten“ von Peter Bernhard


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