Am 30. März, 20.30 Uhr, ist weltweiter Earth Hour Tag. Dann machen Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus.

Am weltweiten Earth Hour Tag machen am 30. März, 20.30 Uhr, Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Die vom World Wildlife Fund (WWF) vor 13 Jahren ins Leben gerufenen Idee soll als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten gelten. Die Aktion soll weltweit Millionen Menschen dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Teilnehmen kann im Prinzip jeder, indem er oder sie am 30. März 2019 von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschaltet. Über die Website des WWF ist es zudem möglich, sich als Unternehmen, Gemeinde oder Privatperson für die Earth Hour anzumelden. So wird man regelmäßig über Neuigkeiten zum Thema informiert und kann beispielsweise auf einen Earth-Hour-Leitfaden für Städte, Web-Banner, Grafiken oder Druckdateien für Plakate und Flyer zugreifen.

Es begann alles 2007 in der australischen Stadt Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. Earth Hour wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab. An der letzten Earth Hour im Jahr 2018 am 24. März nahmen allein in Deutschland fast 400 Städte teil und zeigten ihr Engagement im Sinne des Umweltschutzes. Weltweit wurden über 7000 Wahrzeichen in mehr als 180 Ländern für eine Stunde lang nicht beleuchtet.

Kritiker bemängeln die bloße Symbolwirkung der Aktion. Wenn 50 Prozent der deutschen Haushalte für fünf Minuten ihr Licht ausgeschaltet hätten, hätten etwa 343 Tonnen CO2 eingespart werden können. Würde man hingegen 50 Prozent aller Glühbirnen in deutschen Haushalten gegen Energiesparlampen ersetzen, könnten im Jahr 2,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – also etwa 7000 mal so viel.

Infos unter www.wwf.de/earthhour

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