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…dann wirst du eben krank sein, sagen Gisa Niggemann und Daniel Baehren von der Akademie der Modernen Gesundheit. Die gute Nachricht: Jeder kann sich auch wieder neu entscheiden. Zu jedem Zeitpunkt. Lebensverneinende Entscheidungen bewusst zu machen und Menschen bei einer Entscheidung für Gesundheit und Lebensfreude zu unterstützen – darin liegt für Gisa und Daniel eine der zentralen Aufgaben geistiger Heilung.

 

 

SEIN: Wie seid ihr selbst zum Heilen gekommen?
Gisa: Ich hatte vor 14 Jahren einen schweren Unfall, saß danach im Rollstuhl und bekam die Prognose von 16 Ärzten und Professoren, dass ich nie mehr laufen werde. Das brachte mich zu der Frage: Möchte ich mein Leben im Rollstuhl verbringen oder etwas dafür tun, dass Gesundheit wieder stattfindet. Ich bekam damals eine Reiki-Sitzung geschenkt, nach der ich eine solche Power spürte, dass ich am liebsten losgerannt wäre. So wie es in der Bibel steht: Steh auf und geh. So weit war ich allerdings noch nicht. Ich machte weiter mit Reiki, und in der ersten Reiki-Einweihung wurde ich hellsichtig. Das ging ganz schnell – ratsch, und ich konnte die Organe sehen, die Knochen, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und beobachten, wie bei mir und anderen Gesundheit entsteht.

SEIN: Hast du da noch im Rollstuhl gesessen?
Gisa: Ja. Ich bin dann mit Daniel nach Mallorca gezogen – schon ohne Rollstuhl und Krücken, aber mit schlimmen Schmerzen. Ich habe einfach gesagt, wenn ich da hingehe, um gesund zu werden, dann ohne diese Hilfen. Die Schmerzen habe ich sehr stark kompensiert mit Gebeten oder Singen. Doch als das Denken danach wieder einsetzte, kamen auch die Schmerzen zurück. Ich lernte dabei, dass die Schmerzen dann, wenn ich in einem Zustand der Leere bin, verschwanden. Daraus entwickelte ich dann eine Methode der Anbindung an diese Leere, die Himmel-Erde-Atmung – Mutter Erde, Vater Himmel – mit der ein gedankenfreier Raum geschaffen wird, und dort finden keine Schmerzen statt. Einfach weil nichts da ist, was Schmerzen erzeugt. Das ist die Methode, die wir bis heute beibehalten haben, um in den Raum des Hellwissens, des Sehens und des Heilens zu kommen. Und das vermitteln wir auch in der Akademie.

SEIN: Kann jeder Geistiges Heilen erlernen?
Gisa: Ja. Oft geht es am einfachsten bei den Leuten, die noch nie etwas mit Heilung zu tun hatten. Menschen, die schon viele solche Seminare besucht haben, haben es oft schwerer, weil sie sich jede Menge Konzepte angelesen und angehört haben, die sie schnell wieder aus dieser inneren Balance herausbringen, aus der die Heilfähigkeit entspringt.

SEIN: Also erreicht man mit dieser Himmel-Erde-Atmung eine Ebene, wo man aus den gewöhnlichen Wahrnehmungsmustern austritt?
Daniel: Ja. Und das Schöne: auch im täglichen Leben. Es ist aber eher ein Freiwerden. Man tritt nicht aus – man kann seinen Alltag ganz normal leben, aber eben frei von äußeren Einflüssen. Es ist wie Online-Sein mit der Urquelle. In dieser Verbindung bist du voll zentriert, kannst alles wahrnehmen, alles sehen und tun, musst dich nicht abschotten von irgendwas und bleibst trotzdem in deiner Mitte.

SEIN: Das kann man wirklich in wenigen Sekunden machen?
Gisa: Ja. Es ist eine bewusste Entscheidung: Ich atme durch die Füße tief in die Erde hinein, dann durch die Chakren hinauf bis zum Urbewusstsein – wo auch immer man sich das genau vorstellt – und es macht einfach irgendwann plopp und dann steht die Verbindung.

SEIN: Ihr bietet ja auch an, dass die Leute den „Röntgenblick“ lernen können. Habt ihr schon Leute gehabt, die das tatsächlich geschafft haben?
Gisa: Alle!

SEIN: Aber das kann doch nicht einfach jeder so lernen…
Gisa: Warum nicht? Kinder können auch alles Mögliche sehen. Zum Beispiel Krankheiten – und dann legen sie automatisch die Hand auf diese Stelle. Wir haben das alle nur verlernt. Wenn der Verstand im Laufe des Lebens immer mehr die Oberhand gewinnt und sagt: „Das gibt’s doch nicht“, dann geht das Stück für Stück verloren. Man kann diese Urfähigkeiten aber auch durch Übung wieder zurückgewinnen.

SEIN: Was habe ich eigentlich von diesem Röntgenblick?
Gisa: Ich kann beispielsweise sehen, wie sich Organe bei einer Heilungssitzung verändern, wie sich zusammengezogene Organe wieder entspannen. Wenn ich das als Heilerin wahrnehme, halte ich zusammen mit dem Klienten diesen Zustand, damit die Zellen diese neue Information von Loslassen, von Gesundheit, von reinem Sein, tief aufnehmen können und dann wieder an die nächste Zellgeneration weitergeben können. So entsteht Gesundheit.

SEIN: Gibt es spezielle Dinge, die verhindern, dass wir gesund werden?
Gisa: Ja. 80 Prozent aller Menschen wollen gar nicht gesund werden, weil sie einen Nutzen davon haben, beispielsweise weil sie eine Frührente beziehen. Das ist ihnen aber oft gar nicht bewusst. Dann geht es erst einmal darum, das ins Bewusstsein zu heben – und wenn derjenige diese Entscheidung nicht ändern will, soll er sich wenigstens bewusst für die Krankheit entscheiden. Also zu sehen: Ich kriege 500 Euro dafür, dass ich diese Schmerzen habe. Und wenn das im Bewusstsein ist, kann derjenige irgendwann sagen: Jetzt habe ich die Nase voll von diesen Schmerzen, die 500 Euro sind es nicht wert. Ich gehe etwas Neues an. Wenn er innerlich nicht bereit ist für diesen Schritt, ist eine Heilsitzung sinnlos. Entscheidet ein Mensch sich bewusst für das Leiden, kann ich ihm nicht helfen. Ich kann ihm allerdings helfen, seine Entscheidung bewusst zu machen. Wie er sich dann entscheidet, ist seine Sache. Es geht eigentlich immer um die Frage: Was willst du eigentlich? Der Trick im Leben ist, sich vom Nicht-Wollen fürs Wollen zu entscheiden, sich um 180 Grad zu drehen. Dann bist du nicht mehr aufzuhalten. Es müssen aber wirklich 180 Grad sein, die 130, mit denen es viele versuchen und die dann jammern, dass es nicht funktioniert, reichen nicht.

SEIN: Und wenn Menschen noch nicht bereit sind, die Krankheit loszulassen…?
Gisa: …dann helfe ich ihnen, krank zu bleiben. Das kann manchmal notwendig sein. Gesundheit und Krankheit sind eine Sache des Kopfes. Und wenn ein Mensch noch eine weitere Runde in der Krankheit drehen will, auf einer anderen Ebene, mit anderen Geschichten, dann ist das seine Entscheidung, sein Weg des Lernens. Bis er sich neu entscheidet für ein gesundes, fröhliches Leben. Dann kappt er diese Schleife.

SEIN: Meine Erfahrung ist: Ich kappe Glaubenssätze auf einer Ebene, und sie kommen auf einer anderen Ebene wieder, und dann muss ich mich wieder mit ihnen beschäftigen.
Daniel: Oft ist es eben so, dass du dich da noch nicht komplett entschieden hat. Da gibt es dann immer noch einen Teil am Leiden, der dir gefällt.
Gisa: Ich sage immer: Im Prinzip hätte jeder von uns Bürgermeister oder Frau Merkel werden können, also Bundeskanzlerin – nur haben wir die Entscheidung dafür nicht getroffen, also sind wir das nicht. Jeder hätte auch ganz viel Geld oder ein Paradies auf Erden für sich schaffen können, er hat aber nicht die Entscheidung getroffen. Es sind also nicht die äußeren Umstände dran schuld, sondern seine Entscheidung.

SEIN: Aber manchmal braucht man auch externe Unterstützung…
Gisa: Letztlich geht es um Hilfe zur Selbsthilfe, aber bei richtig chronisch Kranken bringen wir die Klienten erst einmal in einen Zustand, in dem sie überhaupt fähig sind, wieder selbst für ihre Gesundheit zu sorgen.

SEIN: Wie beispielsweise?
Gisa: Unter anderem mit einer neuen Heilungsmethode: New Healing Medicine. Dabei werden – ganz einfach über eine Berührung – die Persönlichkeitsfragmente wie die Teile eines zerbrochenen Spiegels wieder zusammengefügt. Diese Integration kann in Minuten geschehen, in Tagen oder Wochen – je nachdem, wie der Einzelne bereit ist dafür. Dann erst ist derjenige oft überhaupt offen für Heilung, und erst dann können die wirklichen, tiefen Wünsche aus dem ganzen Herzen heraus entstehen. Wenn wir innerlich nicht mehr zersplittert sind, haben auch Entscheidungen eine ganz andere Zielgerichtetheit.

SEIN: Woher kommt diese Methode?
Gisa: Ich habe mir einfach mal wieder etwas Neues, Revolutionäres gewünscht. Ich spürte dann eines Tages, dass ich innerlich etwas erhalten habe, wusste aber nicht, was. Bei der Anwendung habe ich dann gesehen, was es bewirkt. Es stellt die natürliche Ordnung wieder her. Das ergibt eine ganz andere Voraussetzung für uns zu heilen.

SEIN: Wie weit kann sich jeder selbst heilen?
Gisa: Kannst du gehen? Kannst du kauen, kannst du sehen? Wir alle heilen uns selbst, kein anderer, auch wenn es manchmal so aussieht.

SEIN: Was unterstützt den Heilungsprozess?
Gisa: Bring Logik in dein Leben: Ist in deinem Leben etwas, was deine Gesundheit, deine Arbeit, deine Beziehung behindert, dann wirf es raus – sonst ruiniert es dich. Die Leute warten immer, dass etwas passiert: durch Heiler, durch Gott, durch den Himmel. Und warten. Und bleiben Opfer. Wenn sich ein Klient nicht für das Leben entschieden hat, kann ich als geistiger Heiler nichts tun. Da Ärzte eine Behandlungspflicht haben, wird dort in der Beziehung zwischen Arzt und Klient dieses Thema nicht so offenbar. Aber genau hier können Ärzte Unterstützung gebrauchen, um ihre Motivation nicht zu verlieren bei Patienten, die sie schon lange behandeln, die aber gar nicht gesund werden wollen. Die Ärzte haben mittlerweile starke Selbstwerteinbrüche, weil sie die Leute nicht mehr gesund kriegen. Hier hilft es, eine Intuition zu entwickeln, um das dahinter liegende Thema des Patienten zu erspüren und ihn zu unterstützen, es bewusst zu machen, damit er sich wirklich auf die Behandlung einlässt.

SEIN: Seid ihr darum auf Idee eines Kongresses gekommen, der Ärzte und Heiler zusammenbringen will?
Gisa: Nach meinem Unfall habe ich exzellente Behandlungen von den Ärzten bekommen.  Aber an einem bestimmten Punkt kamen sie an die Grenzen ihres Denksystems. An diesem Punkt hatte ich eine Heilerin, die mir das Gefühl gegeben hat: Ich habe es selbst in der Hand. Aus diesen beiden Faktoren zusammen ist dann das Baby geworden “Ärzte und Heiler im Dialog”. Der Arzt ist erst einmal für die körperlichen Belange zuständig, während der Heiler die seelisch-geistigen Aspekte mit fördern kann. Beides zu verbinden, sich gegenseitig zu befruchten und eine konkurrenzlose Zusammenarbeit zu etablieren, zum Wohle des Patienten – das ist die zentrale Aufgabe des Kongresses. Er wird durch den von uns gegründeten Verein Geistiges Heilen e.V. Berlin organisiert.


Abb.: © Johann Piber – Fotolia.com

2 Responses

  1. michi

    lieber sven jakubith,

    der hungertod in heutiger zeit ist, solange es nicht rüdiger nehbergs allerdings sehr unwahrscheinlicher in der arktis ist, IMMER MORD. ebenso verhält es sich mit den sogennanten „Epidemien“ . sollte es diesbezüglich fragen nach details geben bitte ich zuerst um ein kurzes studium der „Bilderberger“-agenden, zu finden auf dutzenden seiten im internet…legen sie einfach mal den pharmasonderangebotskatalog für eine stunde zur seite herr doktor

    Antworten
  2. Dr. Sven jakubith

    ein paar Fragen und ein kleines Beispiel:
    Im Kinderkrankenhaus von Phnom Penh sterben derzeit mehr als 20 Kinder täglich an Dengue-Fieber. Haben sich diese Kinder dazu entschieden?
    Und was meint Ihr, greife ich unnötig in diese Entscheidung ein, wenn ich Rettungsmaßnahmen veranlasse?
    Haben sich alle Menschen, die auf dieser Welt an Epidemien sterben oder verhungern,dazu entschieden ?
    Oder können nur wir weiße Wohlstandsbürger uns für Krankheit oder Gesundheit entscheiden?

    viele Grüße
    Dr. Sven Jakubith

    Antworten

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