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Pinus sylvestris – Schottische Kiefer oder Waldkiefer genannt, findet man in ganz Europa von Sibirien bis Spanien. Sie kann bis zu 600 Jahre werden und je nach Standort bis zu 35m hoch. Sie ist anspruchslos in der Wahl ihrer Böden und gedeiht auch auf sandigem und trockenem Untergrund. Sie blüht von April bis Mai, riecht harzig-aromatisch, hat eine langen, kahlen Stamm und oben eine Nadelkrone. Kieferwälder sehen etwas „düster“ aus, obwohl sie kein geschlossenes Nadeldach bilden. Die Geradlinigkeit dieses Baums zeigt Pine als Bach-Blüte in der „erlösten“ Form.

Menschen die sich schuldig fühlen, für ihr Dasein, ihre Arbeit, ihr so-sein, die sich mit Selbstvorwürfen quälen und meinen, immer nicht zu genügen, kann Pine gute Dienste erweisen.

Es gibt bei Pine-Menschen eine große Diskrepanz zwischen dem, was ihre jetzige Situation spiegelt und dem Idealzustand, den sie für sich definiert haben. Diesen Idealzustand werden sie kaum erreichen können, zu hoch ist die selbst gesetzte Messlatte, zu unklar ist die Abgrenzung zwischen ihrer Veratwortung und der Verantwortung anderer. Pine-Menschen geben alles – und es ist für ihr Empfinden nicht genug, sie haben ein schlechtes Gewissen wenn sie aus Überarbeitung krank werden, fühlen sich schuldig, wenn andere Fehler machen, sie sind verantwortlich, für alles und jeden. Das Gefühl nicht zu genügen und nicht richtig zu sein bestimmt ihr Leben und ihr Handeln.

Die Bach-Blüte Pine hilft, zufriedener mit uns und unseren Leistungen zu sein, wir erwarten nicht mehr zuviel von uns und leben in mehr Zufriedenheit mit uns selber und den anderen.

 

Blüten mit ähnlichen Aspekten

Crab Apple hat hohe Moralvorstellung, erfüllt sie für sein Gefühl nicht und fühlt sich „unsauber“. Pine erfüllt die eigenen Moralvorstellungen nicht, weil er sich schuldig fühlt
Oak ist erschöpft und hört nicht auf seine Körpersignale, weil er sich über die Maße verantwortlich fühlt, Pine ist erschöpft, weil er sich schuldig fühlen würde, wenn er auf sich hörte
Larch fühlt sich auf Grund zu geringen Selbstvertrauens minderwertig, Pine fühlt sich minderwertig, weil er findet, etwas nicht gut genug zu machen, es könnte ja noch besser sein

Häufig genutzte Kombinationen mit Pine:

Centaury, wenn man sich schlecht abgrenzen kann und dann aufopfert – und dabei Schuldgefühle hat
Chestnut Bud, wenn man erkennt, dass man nach immer dem selben Fehler die selben Schuldgefühle bekommt, aber daraus keine Konsequenzen zieht
Larch, wenn es eine Kombination vom mangelndem Selbstvertrauen und mangelnder Selbstakzeptanz gibt
Mimulus, wenn man Angst vor dem eigenen Gefühl der ständigen Schuld hat

 

Affirmation:

Ich übernehme meine Verantwortung, und lasse Deine bei Dir.

Thema mangelnde Erdung:

Gerade in Zeiten des Umbruchs auf so vielen Ebenen, den Unsicherheiten, einer instabilen inneren und äußeren Lage ist es besonders wichtig, buchstäblich Boden unter den Füßen zu haben. Vor lauter Unsicherheit und Durcheinander nehmen wir kaum wahr, dass sich auf vielen Ebenen die Schleier lichten, es immer leichter wird, Kontakt zu Erde und Universum aufzunehmen, wir immer mehr aufgefordert sind, ausgerichtet, achtsam und klar im Hier und Jetzt zu sein.

Gerade in „esoterischen Kreisen“ ist es weit verbreitet, eher das „schwebende, ätherische Engelchen“ zu sein, als wirklich im Hier und Jetzt mit dem (auch materiellen) Leben verbunden. Alles Materielle hat den Ruf des Profanen und Unwichtigen (kein Wunder, das soviele spirituell arbeitende Menschen am Existenzminimum knabbern), alleine alles Energetische und Spirituelle ist gut und so verpassen wir manchmal, die Freuden des Körpers zu erkennen und zu nutzen, uns um ihn zu kümmern und diesen Tempel unserer Seele zu pflegen.

Gut geerdet fällt es uns leichter, Gott in allem zu sehen, im Materiellen und im Nicht-Materiellen, im Hellen und Dunkeln. Letztenendes ist alles Energie, Geld, Haus und Körper ebenso wie die Seele, Licht und Freude…. und die Gottesenergie schaut uns aus jedem Winkel an, gut wenn wir als Mensch die Verbindung darstellen zwischen Erde und Universum, Körper und Seele. Gut geerdet können wir wunderbar fliegen… und finden wieder in unsere gerade gewähltes zu Hause zurück!

Clematis, wenn wir dazu neigen, in Tagträumen wegzudriften und uns das Hier und Jetzt nicht interessiert
Water Violet, wenn wir uns in unseren esoterischen Elfenbeinturm zurückziehen und den Kontakt zu anderen Menschen meiden
Wild Rose, wenn uns das irdische Leben fade vorkommt und unser einziges Bestreben in anderen Sphären liegt
Mustard, wenn es uns ohne Grund schlecht geht und wir uns auf dieser Welt nicht willkommen fühlen
Rock Water, wenn wir uns zwar um unser Seelenheil – aber wenig um unseren Körper kümmern

 

Wieder gilt:

Grundsätzlich können die Blüten untereinander beliebig – aber mit maximal sieben Blüten pro Fläschchen – gemischt werden. Es gilt jedoch, je weniger, desto besser.
Sie können in einigen Apotheken die Bach-Blüten direkt mischen lassen. Für 30ml-Fläschchen nehmen Sie jeweils 3 Tropfen von jeder Blüte. Als Richtlinie gilt 4 x 4 Tropfen am Tag, sollten Sie oder ihr Kind öfter das Bedürfnis nach den Blüten haben, können Sie auch unbedenklich öfter verwendet werden.
In Akutfällen können Sie auch einfach 3 Tropfen der jeweiligen Essenz in ein Wasserglas geben und schluckweise trinken.

Bach-Blüten unterstützen uns auf der feinstofflichen Ebene und sind sehr gut therapiebegleitend einzusetzen. Keinesfalls ersetzen sie einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten.

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Bach-Blüten“

Bild: „Bach-Blüten Kraftkarten“ von Peter Bernhard

 

Autoren Info


Aruna M. Siewert

Aruna M. Siewert

Heilpraktikerin und Autorin des Buches

„Quickfinder Bach-Blüten“, Gräfe & Unzer, 2. Auflage 2/2011
Näheres unter:

info@kalasoma.de

http://www.kalasoma.de

Rufnummer +49 30 3195 1295

 

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