Kohärent leben und arbeiten macht Erstaunliches möglich!

Vortrag mit Jürgen Friedrich und Natascha Feld

 

Warum überleben einige Menschen schwersten Streß, tiefste Demütigungen und Todesdrohungen einigermaßen gesund, während andere wie trockenes Reisig zerbrechen? V.Frankl und A.Antonowsky forschten darüber anhand der Schicksale von KZ-Überlebenden. Sie arbeiteten unanbhängig von einander an der selben Frage und ermittelten eine nahezu identisch Antwort: Das Kohärenzgefühl: Die Fähigkeit, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen. Die Überzeugung, dass man das eigene Leben gestalten kann. Der Glaube, dass das Leben einen Sinn hat. Diese Potenz erzeugte in einer vollkommen hoffnungslosen und ohnmächtigen Situation einen hochwirksamen Selbstschutz und sorgte gegen jede äußere Logik dafür, dass die innere Logik weiterhin bestand hatte und das Leben weiterging.

 

Kohärenz wird beschrieben als ein sozialer oder innerpsychischer starker Zusammenhalt: Die perfekte Konzentration, wie die der Lichtquanten im Laserlicht – sie lassen sich nicht zerstreuen, sie halten das Licht auf eine unendlich scheinende Entfernung hinweg.

 

Unter den Begriffen Herzkohärenz, emotionale Kohärenz etc. werden heute Techniken der Konzentration vermittelt, die ein Organ oder die Psyche langfristig und aus eigener Kraft heraus stark und vital werden lassen. Auch in einer Gruppe kann Kohärenz entstehen, die eine unglaubliche Kraft und Kreativität erzeugt. Viele von uns haben bereits die Erfahrung gemacht, dass Eins und Eins manchmal Elf ergibt, wenn zwei vollkommen auf ein einziges Ziel ausgerichtet waren und dafür gebrannt“ haben. In der Gruppe potenziert sich diese Kraft noch, es entsteht der Eindruck, als flögen einem die benötigten Mittel und Informationen nur so zu und jede Anfeindung von außen würde schon im Keim erstickt.

 

Das Bild des Fliegens passt wahrlich perfekt, denn ein bestimmter Reibungswiderstand, den wir sonst immer in Gruppenkonstellationen haben, ist hier aufgelöst: Zweifel, Angst und Mißtrauen sind ersetzt durch gegenseitiges Vertrauen, Glauben an die eigene Kraft und das gemeinsame Ziel – Harrison Owen, der Erfinder der Open Space Theory beschreibt es als ein Leben wie in der Kaffeepause, wo jeder gerade das tut, was ihm am meisten entspricht und man aus einem unerfindlichen Grund höchste Effektivität entwickelt und tiefste Transformationen möglich werden, mühelos! 

Jürgen Friedrich und Natascha Feld vermitteln an diesem Abend in anregender und amüsanter Weise das Allzumenschliche dieser universellen Kraft der Kohärenz und berichten von ihren Erfahrungen als zum Einen Bauleiter und zum Anderen Erwachsenenbildnerin.

 


Lichtinstallation von Brigitte Kapp. Unter www.karyon-berlin.de können
diese und ähnliche Installationen erworben werden. Der Erlös kommt
wohltätigen Organisationen zu Gute.

 

Die Einsicht in die eigene Kraft setzt das Spiel in der Einheit in Gang und wir entdecken, zu welchem Leben wir geboren sind: zur Freude.

 

Jürgen Friedrich ist Architekt und arbeitet zur Zeit in Wittenberg, im Lichtzentrum von Peter Fitzek.


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