In der Nacht vom 11. zum 12.06.14 sind durch ein Großfeuer die Werkstatt der Königsblau-Keramik und das Töpfer-Café fast gänzlich niedergebrannt. Damit kommt nicht nur ein wesentlicher Beschäftigungsbereich für die Bewohner der Suchthilfe SCARABÄUS Hoher Fläming e.V. zum Erliegen. Auch eine wichtige Einnahmequelle des Vereins steht nicht mehr zur Verfügung. Der Verlust ist  heute noch nicht in seiner Gänze zu ermessen, alle Beteiligten sind noch immer fassungslos.

Die Töpferei und das seit 2008 bestehende Töpfer-Café haben sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel weit über die Region hinaus entwickelt. Viele Besucher und Wanderer, aber auch Menschen aus der nahen Umgebung haben die Ruhe dieses Ortes genossen und hier Entspannung gefunden. Es schmerzt alle Beteiligten zu erleben, wie die Liebe und Mühe der vergangenen 35 Jahre ein Opfer der Flammen wurde.

Der 1. Vorsitzende Thomas Röttenbücher bedankt sich im Namen des Vereins bei den vielen Menschen, die dem Töpfercafé über die Zeit die Treue gehalten haben. Alle schauen jetzt aber auch nach vorne und hoffen, dass sie mit vereinten Kräften in der Zukunft eine an Schönheit und Frieden ebenbürtige Anlage wiederaufbauen können.

Für diejenigen, die den Verein finanziell unterstützen wollen, steht unten das Spendenkonto. Aber auch jede andere Form der Hilfe kann gebraucht werden. So lange der Vorrat reicht, ist das Keramiksortiment noch in dem Potsdamer Laden erhältlich.

SCARABÄUS Hoher Fläming e.V.

VR-Bank Fläming eG
Kontonummer: 4 106 336 803
Bankleitzahl: 160 620 08
BIC: GENODEF1LUK
IBAN: DE47160620084106336803
(mit Spendenbescheinigung)

OT Schmerwitz 37
14827 Wiesenburg
Tel: 033849- 30 582 oder
mobil 0178-49 29 331
www.koenigsblau-schmerwitz.de

Abb: ©  Thomas Rottenbücher

Über den Autor

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Thomas Rottenbücher wurde 1951 in München geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Die Zeit des Deutschen Wirtschaftswunders in den 50er und 60er Jahren erlebte er als Schüler eines altsprachlichen Gymnasiums. Er machte erste Bekanntschaft mit Alkohol und Drogen, die seinen weiteren Lebensweg bestimmen. 1969 wechselte er nach West-Berlin, wo er bis 1971 ebenfalls das Gymnasium besuchte. 1973 begab er sich mit einer Freundin auf eine lange Reise, die ihn durch die Länder des Orients bis nach Indien führte. Nach der Rückkehr schlug er sich die nächsten Jahre mit verschiedenen Gelegenheitsjobs durch. 1976 fand er in einer Berliner Suchthilfe-Einrichtung zur Abstinenz. Als Autodidakt erlernte er den Beruf des Töpfers und legte 1999 die Meisterprüfung im Keramiker-Handwerk ab. Von 2000 bis 2017 war er Leiter der Suchthilfe SCARABÄUS e.V. in Schmerwitz. Heute lebt und arbeitet der Autor in dem kleinen Ort in Brandenburg als Keramiker und Musiker.

Kontakt
Thomas Rottenbücher
mobil: 0178-49 29 331

 



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