Eine LebensInsel?

Im Sommer 2010 machte ich mit Freunden eine Rundtour durch die Brandenburger Dörfer.
Überall stehen Häuser leer, verfallen, weil es ohne tragfähiges Konzept und Sicherheiten keine Kredite und Abzahlungsmöglichkeiten gibt. Mein Traum ist es, mit vielen Gleichgesinnten den Verfall aufzuhalten und die Dörfer zu beleben.

In den nächsten Jahren, noch vor dem Euro-Crash, werden wir Gleichgesinnte den Traum von einem gesunden freien Dasein leben – jede(r) innerhalb der Lebensinsel, in einer eigenen Wohnung, auf einem schönen großen Grundstück mit Bio-Eigenversorgung.
Keine Kommune, keine Glaubensgemeinschaft! Jeder trägt bei – zu Lebensunterhalt, Finanzierung/Sanierung, und kann seine Be-ruf-ung leben.
Ein tragfähiges Konzept ist auch gefunden.

Wer fühlt sich angesprochen und ist offen für das, was nun passiert?

Wir brauchen keine (hohen) Renten im Alleingang, wir möchten in einer Gemeinschaft leben, mit Jung und „Alt“, wo jede(r) gebraucht wird, und wo man eines Tages sterben darf, wie man möchte. Wir übernehmen für unsere Gesundheit selbst die Verantwortung. Wir lehnen Medizin nicht ab! Wir Gleichgesinnte wissen aber, dass Krankheiten eindeutige Ursachen haben, die oft in der Lebensweise gründen, und setzen zunächst hier an – lebenslange Gesundheit ist das Ziel.

Es wird sich ein Kreis von Menschen finden, die zueinander passen

Wir geben uns, und allen, die auch später dazukommen wollen, eine Chance. Wir sind offen für alle Gleichgesinnten und Freunde, wir freuen uns über jeden Einzelnen.

Finanzierung: Es ist genug Geld vorhanden

Die Lebensinsel muss für alle erreichbar sein, um sie Stück für Stück herzurichten. Fast alle haben Geld, aber keinen Mut. Viele von uns haben eine private Renten- oder Lebensversicherung – meine habe ich mir endlich auszahlen lassen. Wartet nicht auf den Tag, an dem das ganze Angesparte weg ist. Beim Euro-Crash spätestens in ein paar Jahren sind die Zahlen auf unseren Konten mit einem Federstrich verschwunden, da hilft auch kein „Einlagensicherungsfond“. Was werden die privaten Renten „wert“ sein, wenn uns eine neue Währung übergestülpt wird, wie ich selbst nun schon zweimal erlebte…

Wie überstehen Sparsummen die Krise?

Es ist bereits jetzt eingeplant, dass ein großer Teil der Sparer, wenn er seine Sparsummen auf den Konten lässt, alles verlieren wird – nur so kann das System jetzt noch weiterlaufen. Lasst im Zweifelsfalle Finanzexperten zu euch sprechen, auf youtube z.B. Prof. Dr. Hankel, ehemaliger Chef der Hessen Landesbank, oder Prof. Dr. Hans Bocker (Finanz- und Wirtschaftsexperte), oder Andreas Clauss (Bankaussteiger).

Finanzexperten, die nicht mehr im System arbeiten, rufen schon länger auf, das Ersparte, solange man noch etwas tun kann damit, in sinn-volle Projekte zu stecken, die wirklich etwas be-weg-en, und einen guten Lebensabend ermöglichen. Statt die Versicherungen zu füttern, erschaffen wir etwas, das im Krisenfall und danach seinen Wert behält und sogar steigert.

Wir sind die, auf die wir immer gewartet haben

Wer von uns Gleichgesinnten hat also den Mut wie ich, pfeift auf den kleinen Verlust und kündigt seine Renten- oder LebensVersicherung, verwendet dieses noch reale Geld zur Beteiligung am Kauf eines Grundstückes und einer Immobilie? Wir müssen uns nur zusammenschließen, dann brauchen wir keinen Kredit und können loslegen.

Wer akzeptiert dabei auch wie ich, dass in so einer Gemeinschaft, die sich nun findet, einige Menschen relativ viel Geld auf dem Konto haben, manche wenig? Wer viel Geld einbringt, muss halt weniger mitarbeiten. Wer kein Geld hat, wird trotzdem Wichtiges einbringen: seine Fähigkeiten, Arbeitsleistung, sein Organisationstalent, handwerkliche Fähigkeiten, Beitrag zur Versorgung. Alle sind wichtig.

Es werden sich alle weiteren Schritte aus unserem ersten freudigen Tun ergeben, und langfristig wird sich eine Kerngruppe mit ernsthaftem Interesse herausbilden.

Was werden wir alle dort arbeiten, woher kommen gewisse Einnahmen?

Bisher war mir nicht so recht klar, was wir alle in so einer Lebensinsel perspektivisch arbeiten werden. Wir brauchen ja Aufgaben über das Beetbepflanzen hinaus, und wollen neben Kinderbetreuung Weiteres leisten.
Wir wollen das Dorf in dessen Nähe/in dem wir leben, unterstützen, eine Infrastruktur mitbauen, Post, Bioladen, Autowerkstatt, Weberei, Näherei, Wäscherei, Töpferei, technisches Handwerk usw. Wir brauchen auch Einnahmen, keine Frage.

Ein Teil der Gemeinschaft wird sicher noch pendeln, einer Tätigkeit nachgehen, die nicht am Ort direkt ausgeübt werden kann, und Geld verdienen. Ein Teil der Gemeinschaft möchte im Ort arbeiten. Doch es können nicht acht LebensberaterInnen, sechs Biokosmetikerinnen, drei GesangslehrerInnen, vier Nahrunsergänzungsmittelvertreiber, fünf Energiesparberater, und eine Anzahl von naturheilkundlich orientierten Therapeuten ohne weiteres bestehen.

In unserer Vision werden viele verschiedene Menschen und Fähigkeiten wirklich gebraucht. Wir möchten im Grünen leben, und dort möchte jede(r) seine Auf-Gabe leben. Viele Menschen werden von allein in unseren Ort kommen, auch von weither, wenn wir ihnen etwas anbieten, das sie dringend benötigen. Solch ein Konzept trägt.

Und auf dem Heiler-und-Ärzte-Kongress in Berlin habe ich das Konzept gefunden!

Die Wissenschaftlerin Dr. Ute Schönfeld aus Potsdam hielt einen Vortrag über ihre persönlichen Erfahrungen mit eigener Heilung durch östliche Medizin, in dem sie zum Schluss von einer Vision sprach, die sie in sich trägt, und ich fühlte sofort: Das ist es! Eine Vision, die vielen Menschen hilft – die dringend benötigt wird und die Zeit ist dafür reif.
Sie möchte ein HEILUNGSHAUS ins Leben rufen!

Es ist eigentlich unnötig zu begründen, warum ein HEILUNGSHAUS die Zukunft der kranken Menschen ist. So viele Menschen wenden sich verzweifelt ab von der Schulmedizin, wenn diese nicht mehr weiterhelfen kann, wenn Patienten entlassen werden mit der Diagnose: „damit müssen Sie leben“ oder: „die Krankheit ist unheilbar, wir können nichts für Sie tun“.

Dabei gibt es inzwischen so viele heilende Therapien, die eben an der Ursache einer Krankheit ansetzen Seit Jahrzehnten gab und gibt es Ärzte, die Krebs heilen, Multiple Sklerose, Gicht, Rheuma, Diabetes usw. Nicht aber mit der herkömmlichen Medizin, wenn sie sich dem heilenden Wissen verschließt und die Annahme neuer Ansätze und neuer Forschungen verweigert, weil vieles noch nicht „wissenschaftlich bewiesen“ scheint.

Der Zulauf wird enorm sein – jedoch geht es nicht um ein „Krankenhaus“

Die Menschen sind bereit, für ihre Gesundung auch Geld aufzubringen, wir Gleichgesinnte tun das schon lange. Keiner Geschäftemacherei soll hier das Wort geredet werden, sondern dass uns Geben, Freude am Tun, erfolgreiches Helfen glücklich macht – und auf diese Weise auch für eine gute Existenz für uns alle gesorgt ist.
Es soll aber kein „Krankenhaus“ aufgebaut werden, sondern innerhalb der Wohnsiedlung wird schlicht und effektiv geholfen und geheilt.

Jeder und jede wird gebraucht

Wir können alle mittun in diesem HELUNGSHAUS®, da wird buchstäblich jede Hand gebraucht! Alle, die etwas tun, was Menschen wirklich nützt, ihnen hilft, haben hier eine Perspektive. All unsere Professionen passen auf einmal in den Ort, alle können sinn-voll arbeiten, und werden angemessen entlohnt.

Bei unserem ersten Treffen am 12.Dezember wird Dr. Ute Schönfeld über Ihre Vision sprechen, die sie schon länger konkretisiert. Es ist bereits ein Areal mit gut erhaltenen Häusern an einem See im Visier, es kann jedoch auch anders(wo) sein.

Sehr viele Menschen haben ähnliche Visionen, warten auf Kontaktmöglichkeiten und wünschen Vernetzung. Nutzen wir also das Internet, indem wir dieses Projekt HELUNGSHAUS® regional und deutschlandweit bekannt machen.

Namaste – sehr freuen Ute Schönfeld und ich uns auf euch und auf die nächsten Schritte zur Verwirklichung der „Lebensinsel in Brandenburg“.

Christine Wolff

 

Über den Autor

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Christine Wolff ist Sängerin und Gesangspädagogin, liebt die natürliche Stimme und vermitteilt ihren Schülern: Jeder kann singen!

Mehr Infos

Termin:
So.,12.Dezember, 12 – 15 Uhr (pünktlich), Gemeindesaal Innenstadt,
Kiezstrasse 10, 14467 Potsdam,

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