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Mika Casutt spürte schon als Kind die intensive ­Verbindung zu Mutter Erde und die Sehnsucht nach Hingabe zur Natur. Hier ihre ersten Garten-­Erfahrungen im Rahmen des Garten-Eden-Projektes.

 

Seit ein paar Jahren bereitet sich etwas vor in mir; ich sortiere aus und trenne mich von Dingen, löse mich von Menschen und Umgebungen und spüre hinein im Hier und Jetzt. Meine tiefe Sehnsucht gilt der Erde mit ihrer Natur ringsum. Ich möchte mit ihr verbunden sein. Der Park um die Ecke reicht mir nicht. Ich möchte mit ihr arbeiten, mit ihr sein. Am liebsten außerhalb von ­Berlin leben, raus aus dem Pulsieren der Großstadt und bereit sein auch für ­längere Fahrten weit aufs Land.

Dann kam das Garten-Eden-Projekt Anfang des Jahres in mein Leben …

Intuitives Handeln

Mittlerweile war ich bei fünf Garten-Eden-Projekten mit Herz und Seele aktiv dabei und will nichts anderes mehr machen … In der Freizeit zieht es mich in den Garten wie ein Sog, und wenn es möglich für mich ist und ich dann dort bin, gibt es keine Gedanken mehr. Ich bin Erde, Insekten, Pflanzen. Die Verbindung ist sofort da, beginnt jedoch schon in der Stadt beim Losfahren. Es fühlt sich wie tiefe Glückseligkeit an und die Gefühle, die auftauchen – ­teilweise auch mit Bildern – beinhalten Höhen sowie Tiefen. Hier kann ich den Gefühlen Raum geben; zulassen, anschauen und die Transformation wahrnehmen und annehmen. Nichts kann mich hier aus der Ruhe bringen, außer die Ruhe selbst. Und dann kommt plötzlich etwas von außen, ein Mensch, ein Tier oder der Hauch des Windes – und schon ist das intuitive Handeln präsent und es passiert, was passieren soll …

Hier in diesem Garten gibt es keine dogmatischen Vorgehensweisen, wie der Garten bepflanzt werden soll. Die Grundform des Oktogons (Achteck) wird gestaltet in unterschiedlichen Größen, so, wie man es haben möchte. Egal wie die Erde beschaffen ist, wie viel Regenschauer oder Bewässerung vor Ort es gibt, alles fließt und ist in Bewegung vom ersten Gedanken an diesen Garten bis zur Vollendung. Es ist einfach unglaublich. 

Der Garten Eden auf Schloss Tornow war der erste Garten für mich.

Kürbis-Aliens

Mittlerweile wächst es dort in unglaublichen Dimensionen und ich kann nur dazu sagen, dass das Universum es tut. Ich bin nur Medium und verstehe überhaupt nichts vom Gärtnern. Wirklich! Ständig muss ich nachfragen, ob ich gerade „Unkraut“ herausreiße oder ob es ein Gemüse ist, was gerade dabei ist, sich zu entfalten. Ich nehme mittlerweile jedes Insekt in der Erde wahr, und es kommen immer wieder neue hinzu, die ich hier noch nicht gesehen hatte. Alles entfaltet sich, auch unsere Nacktschnecken. Nachdem ich zu Beginn des Gartenprojekts fleißig mit meiner schamanischen Trommel die Nacktschnecken bat, sich doch außerhalb des Gartens einen schönen Ort zu suchen, und dies auch einige Monate sehr gut funktionierte, haben wir jetzt doch einige Besuche zu vermerken. Sie beschränken sich mit ihrem Verzehr aber nur auf einige Pflanzen und ich lade sie ein, dort auch bleiben zu dürfen. Es klappt. 

Im Mai säte ich unter „meinem“ Walnussbaum vier Kürbiskerne aus. Keine Brennnesseljauche, wie mir dringendst angeraten wurde, und auch sonst nichts Wachstumsförderndes ließen meine Kürbispflanze zu einem wahren Alien heranwachsen. Er weitet sich aus, und das mit Hilfe der unterirdischen Brennnesselwurzeln – davon bin ich überzeugt … Mein Ehrgeiz ist geweckt … ich wünsche mir 108 Hokkaidokürbisse. ­Eine Strichliste ist schon angelegt…

Ich habe einiges an Literatur bezüglich des Gärtnerns durchforstet. Ich bleibe bei meiner Intuition. Das Gärtnern ist von unzähligen Faktoren umgeben, die das Wachstum und das Gedeihen jeder Pflanze zu einem individuellem Wunderwerk machen. Ende Juli habe ich Rosenkohlsamen gesät; viel zu spät, aber mit Liebe und Hingabe und Ringelblumen und Brennnesseln wird der Rosenkohl gedeihen. Zwei Wochen sind nun um, und ich sehe sie schon Richtung Sonne sich entfalten … Das Gesetz der Resonanz. Wo Liebe gegeben wird, wirst du Liebe empfangen. Auf unterschiedlichen Ebenen und zu unterschiedlichen Zeiten.

Seit März 2014 ist Mika Casutt mit Herz und Leidenschaft bei jedem Garten-Eden-Projekt dabei. Hier kann sie ihre umfassenden Erfahrungen als Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene sowie ihr schamanisches Wissen in ­vollen Zügen in vollen Zügen ausleben und integrieren.

 

Kontakt über 

kontakt@mikayoga.de

www.mikayoga.de 

 

mitmachen@sein.de

Mehr Infos über die Projekte auf www.nachhaltig-sein.net

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