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Viele – vor allem chronische – Krankheiten haben ihre Ursache in einer schleichenden Vergiftung des Körpers – sowohl im körperlichen als auch im psychischen Bereich. Besonders Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien können sich den verschiedensten Heilimpulsen oftmals lange widersetzen – wie die Autorin Kathlin Mareia Kastilan aus eigener langjähriger Erfahrung weiß. Hat man allerdings alle Vergiftungen aus dem eigenen System ausgeleitet, kann man sich über einen Rein-Gewinn auf allen Ebenen freuen.

 

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Heilung von Allergien. Meine eigene vollständige Ausheilung der Glutenunverträglichkeit verlief trotz einer langen Diät und umfangreichen körperlichen Therapie schleppend. So begann ich, mich mehr und mehr mit den geistigen Zusammenhängen und unbewusst wirkenden Glaubenssätzen hinter bestimmten Symptomen zu beschäftigen – insbesondere bei längeren Erkrankungen. Einfach aufzuspürende und gut bekannte Zusammenhänge sind beispielsweise in unserer Alltagssprache zu entdecken: „Ich habe die Nase voll“ oder „Etwas ist mir auf den Magen geschlagen“.

Als junges Mädchen zeigte mir mein Körper einmal ganz klar einen solchen Kontext. Ich genoss in der ehemaligen DDR das Privileg, Klavier spielen zu lernen. Die nicht einfachen Kompositionen von Bach liebte ich sehr. Es beglückte mich, wenn ich die schwierigen Passagen meistern konnte. Meine russische Klavierlehrerin jedoch drosch bei unkorrektem Spiel permanent mit ihrem Bleistift auf meine Fingerknöchel. Ständig war ich in „Deckung“ und als gut erzogenes Kind nicht in der Lage, mich selbst zu wehren. Als ich „den Kanal voll hatte“, musste ich mich heftig übergeben. Es war in der Tat „zum Kotzen“. Das Klavierspiel wurde mir für sehr lange Zeit „vergällt“. Zudem entstand durch diese Situation das Glaubensmuster: „Wenn ich es nicht auf meine Art und in meiner Zeit hinbekomme, erhalte ich eine empfindliche Strafe.“

Ausleiten beinhaltet auch die Arbeit an Glaubensmustern

Die Arbeit an derartigen Glaubensmustern ist immer sinnvoll und unterstützend, doch schon allein eine gut durchgeführte körperliche Entgiftung mit naturheilkundlichen Methoden – zum Beispiel mit pflanzlichen, anthroposophischen, homöopathischen oder auch ayurvedischen Präparaten – zieht als positiven Nebeneffekt ohne weiteres Zutun eine mental-emotionale Erleichterung nach sich. Viele Menschen fühlen sich nach einer körperlichen Entgiftung frischer und leichter. Ein unbedingtes Muss vor Entgiftungsbeginn ist der energetische Test, ob die einzelnen Organe kräftig genug für eine Ausleitung sind. Dieser Test kann mit verschiedenen Methoden der Heilenergetik durchgeführt werden, zum Beispiel mit der Kinesiologie. In meiner Arbeit verlasse ich mich in Zusammenarbeit mit dem Patienten auf speziell entwickelte Testprogramme der Bioresonanztherapie und auf meinen Tensor. Während der Entgiftung sind Industriezucker, übersäuernde Nahrung und Alkohol tabu. Empfehlenswert ist es, sehr viel Zeit in Ruhe zu verbringen und nach Möglichkeit Aufenthalte in freier Natur einzuplanen. Risiken der körperlichen Entgiftung bei einer insgesamt geschwächten Konstitution sind zu beachten (und inzwischen auch gut herauszufinden), denn sowohl ein desolater Darm mit zerstörten Schleimhäuten als auch überlastete Nieren und eine geschwächte Leber können nicht ausleiten. Bevor ich eine körperliche Entgiftung bei Patienten beginne, lege ich darum großen Wert auf die individuelle Stärkung der Organe und der Psyche.

Überlastete Organe

Meine erste eigene körperliche Entgiftung erlebte ich in den 90ern, noch unwissend und vollzeitbeschäftigt in meinem früheren Beruf. Bereits in dieser Zeit hatte ich multiple Allergien – darunter eine gegen Gluten – entwickelt. Die damalige Therapeutin behandelte mich mit der Bioresonanztherapie und verordnete mir neben Vitaminen eine bestimmte Diät. Außerdem drängte sie darauf, das Amalgam zu entfernen, was für mich erst viel später möglich wurde. Was sie jedoch versäumte, war eine umfassende Aufklärung über das Alkoholverbot. Zu einem besonderen Anlass wagte ich in dieser Entgiftungszeit ein einziges Gläschen Rotwein. Meine Leber quittierte mir das mit einem sogenannten Leberstau. Mehrere Tage spürte ich die sehr unangenehmen Konsequenzen mit heftigem Übergeben und nicht enden wollendem schmerzhaftem Durchfall. Mein System war kollabiert und zeigte mir, wie überlastet und geschwächt meine Organe bereits waren. Nach diesem Ausrutscher verzichtete ich lieber sehr konsequent auf jede noch so kleine Menge Alkohol. Nach der Therapie konnte ich tatsächlich einige Jahre problemlos wieder essen. Doch dann behielt die Therapeutin leider recht: Die Weizen- und Glutenallergie traten aufgrund der Amalgambelastung wieder auf.

Für meine nun folgende Entgiftung von Schwermetallen nach der Entfernung von Amalgam musste ich mehrere anstrengende Anläufe nehmen. Verschiedene naturheilkundliche Verfahren und auch die von den meisten sehr gut vertragene Chlorella-Therapie bekamen mir als Hochsensible gar nicht. So landete ich auf der Suche für meine eigene Amalgamentgiftung wieder bei der Bioresonanzmethode, die zu den quantenphysikalischen Therapieformen zählt. Sie nutzt neben bestimmten Frequenzen körpereigener Stoffe wie Blut und Speichel auch das auslösende Allergen, um Disharmonien in den Zellen auszugleichen bzw. die Überreaktion auf ein Nahrungsmittel oder Umweltgift zu löschen. Vom Therapeuten auszutestende Behandlungsprogramme mit harmonisierenden oder die Selbstheilungskräfte leicht provozierenden Frequenzen korrigieren während der Anwendung die Fehlinformation in den Zellen des Patienten. Über Handelektroden und eine Magnetfeldmatte entlang der Wirbelsäule werden schmerzfrei die Behandlungsfrequenzen in den Körper des Patienten gesendet und gestalten nach und nach das Immunsystem so um, dass es keine Überreaktionen mehr zeigt.

Geborgenheitsgefühl durch Getreide

Die vollkommene Ausheilung meiner Glutenunverträglichkeit ließ allerdings auch nach der Schwermetallausleitung immer noch zu wünschen übrig. Nach einiger Zeit der Beschwerdefreiheit tauchte sie erneut auf. Warum wirkte die Bioresonanzmethode gut bei meinen Patienten und griff nicht vollständig bei mir? Ich setzte mich lange damit auseinander und beobachtete auch eine Zunahme der wissenschaftlich oft nicht nachweisbaren Glutenunverträglichkeit insbesondere bei bewussten und sensiblen Menschen. Dabei nahm ich – besonders auffällig während des Getreideverzichts – bei mir selbst und in Therapien mit anderen Menschen wahr, wie stark eine emotionale Sättigung über Getreide erreicht werden kann – bestimmte Gefühle werden dabei bedient. Eine Sättigung über Spaghetti oder Pizza verursacht in diesem Sinne ein anderes Geborgenheitsgefühl als beispielsweise ein Gemüseeintopf. Woher das kommt? Vielleicht daher, weil Getreide eines der ersten festen Nahrungsmittel ist, die wir als Kleinstkind verabreicht bekamen. Häufig ein Keks zur Belohnung, ab und an ein Brötchen in die Hand zum Beruhigen – und schon bilden sich neuronale Strukturen, die das Essen von Getreideprodukten und psychisches Wohlbefinden verbinden.

Auch aufgrund solcher Beobachtungen wird in naturheilkundlichen Kreisen immer mehr die suchterzeugende Wirkung von glutenhaltigem Getreide diskutiert. Manchen Mitmenschen ist es aufgrund ihrer starken Konditionierung auf Getreide schier unmöglich, darauf zu verzichten. Da sie oftmals keinen Zusammenhang zu ihren Beschwerden sehen können, fällt es ihnen natürlich nicht leicht, sich auf eine Ernährungsumstellung einzulassen. Doch Symptome können bei Unverträglichkeiten bis einige Tage nach Allergenkontakt sichtbar werden. Warum Getreideunverträglichkeiten momentan verstärkt auftreten? Einerseits sicher aufgrund von Umweltgiften und der Überzüchtung des Getreides. Andererseits meiner Ansicht nach durch den allgemeinen planetaren Frequenzanstieg – der menschliche Körper stellt sich möglicherweise gerade in Folge eines Evolutionsschrittes um.

Abwehrkräfte aus dem Gleichgewicht

Weiterhin gehe ich davon aus, dass beim Auftreten von Unverträglichkeiten und Allergien nach einem körperlich-seelischen Schock verschiedenster Ursachen die Abwehrkräfte auf allen Ebenen (seelisch-emotional, mental und physisch) nicht mehr vollständig in ihr ursprüngliches Gleichgewicht gelangt sind. Beim Auftreten von körperlichen Beschwerden kann dann beispielsweise die Heilung mit organbezogenen Themenzuordnungen und Affirmationen hilfreich sein. Die entsprechende herkömmliche Literatur aus den 90ern über die Organ-Zuordnung von Affirmationen ist aus meiner Sicht allerdings nicht mehr ausreichend. Ich lade jeden Betroffenen ein, zutiefst ehrlich zu erforschen, ob, wo und wie er auf „Abwehrmodus“ geht, wenn er mit chronischen Erkrankungen zu tun hat. Insbesondere, aber nicht nur bei Allergien ist das Immunsystem übermäßig auf Abwehr eingestellt. Eine Abwehr ist eine ursprüngliche Schutzreaktion, die jedoch unter bestimmten Bedingungen so nicht mehr passend ist.

Ausleiten

Diese Abwehrreaktion muss nicht körperlicher Natur sein. So fand ich bei meinen Forschungen mentale Programme, die eine innere Sabotage verursachten. Meine eigene Frage an mich war: Warum lehnt mein System ein Grundnahrungsmittel – sozusagen eine Basis – ab? Die Antwort erschloss sich mir aus Speicherungen vorangegangener Inkarnationen und damit übernommener Lebensängste. Allerdings war dieser Zusammenhang letztlich mit dem logischen Verstand nicht genau erklärbar. Ich habe nur gemerkt: Die inkarnationsübergreifende, intensiv energetisch-mediale Bereinigung meiner Energiesysteme brachte mich einen Riesenschritt weiter in meiner Heilung.

Chakrenreinigung

Mit einer neuzeitlichen Chakrenreinigung wurden alle meine Organe nach und nach von dem feinstofflich wirkenden Ballast bereinigt. Eine anschließende mediale Zellneuprogrammierung leitete meine Zellregulation ein. Diese noch recht jungen Anwendungen sind kombinierte Techniken mit lemurischen und intensiv wirkenden Energieströmen aus dem Christusfeld, die ich auch bei Klienten einsetze. Inzwischen kann ich mich meistens auf meine Intuition verlassen, wann mir Getreide gut bekommt. Grundsätzlich ist eine gute Intuition an eine intakt arbeitende Zirbeldrüse gebunden. Deshalb messe ich in Zeiten des manipulativen und hypnotisierenden Mainstreams neben einer klassischen Entgiftung der energetisch- medialen Bereinigung des gesamten Chakrensystems eine hohe Bedeutung zu. Dies insbesondere, wenn hartnäckige Beschwerden vorliegen. Jedem Chakra sind Drüsen zugeordnet – und diese haben vielfältigste und hochkomplexe Aufgaben zu erfüllen. Die Zirbeldrüse beispielsweise ist für unseren Schlaf-Wach- Rhythmus sowie die Produktion von Hormonen zuständig. Die Hormone sind Botenstoffe, sorgen unter anderem für unseren Antrieb und unsere Ausgeglichenheit oder für Angst und Stress. Arbeitet die Zirbeldrüse gut, resultiert daraus Vertrauen – die Grundlage, um sich hinzugeben und vom kontrollierenden Verstand auf Intuition umzuschalten.

Ich meine, dass permanente Bedrohungen und reale oder sich als real darstellende Existenzängste – wie viele Menschen sie immer wieder erleben – unseren Körper mit seinen energetischen Schichten stark beeinflussen. Alles ist zwar Bewusstsein, doch unser konditionierter Verstand ist begrenzt und erhält somit auch persönliche und kollektive Widerstände gegen eine ganzheitliche Gesundung bewusst oder unbewusst aufrecht. Wenn wir dieses Wissen liebevoll in einen kontinuierlichen Heilungsprozess integrieren und uns immer mehr auf die Spur kommen, ist dies sicher eine gute Grundlage bei der Behandlung von langwierigen Beschwerden wie Nahrungsmittelallergien.

Eine Antwort

  1. Sehr schön

    Sehr , sehr informativer Artikel, der mir auf meine Schwierigkeiten eine neue Perspektive gibt. Ich leide seit meinem Kleinkindalter an Pollenallergie und mein Gesundheitszustand wurde schlechter und schlechter. Schon meine Entstehung im Mutterleib mit einer Alkoholkranken, depressiven und an chronische Psychose und chronisch überforderten Mutter, die selbst ein traumatisiertes Kind war und einen gewalttätigen Mann heiratete, war eine Tortur.

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