Wie bekommt eine Frau in der heutigen Zeit voller Bilder und Erwartungen wieder einen gesunden und authentischen Zugang zu sich und ihrem Körper?

von Izabela Brzozowska

Der weibliche Körper beherbergt viele Kraftorte. Die wichtigsten sind wohl die Brüste und der gesamte Schoßraum. Hier offenbaren sich Energiequellen, die wir bewusst aktivieren und nutzen können. Gleichzeitig erkennen wir, welche (Selbst-)Verletzungen und Muster in uns Frauen lebendig sind, die nicht uns oder zu unserem Wohle dienen.

Der Prozess des Loslassens ist ein sehr befreiender Prozess, in dem wir erkennen, fühlen und loslassen, was uns nicht mehr dient. Stattdessen darf eine authentische Beziehung zu uns selbst, zu unserem Körper, vor allem den weiblichen Kraftplätzen, Brüsten und Yoni (Sanskrit-Wort für Vagina), wachsen.

Wir fühlen und behausen uns von innen, spüren unseren Körper und was uns gut tut. Dies ist ein Prozess wie ein Erinnern und ein Gefühl von nach Hause kommen in uns selbst. Wir erfahren unsere innerste Natur – Schönheit, Fülle und Liebe. Wenn wir unsere Beziehung zu uns selbst und unserem Körper heilen, dann ist das Selbstermächtigung und Selbstliebe, nach der wir uns so sehnen. Wir müssen dafür nichts wirklich Neues lernen oder können nichts „falsch“ machen dabei. Wir werden uns jetzt darüber bewusst, dass wir sowohl die Ganzheit als auch den Weg dahin in uns tragen. Wenn wir dieses Paradox von Göttin und menschlicher Frau in uns halten können, lernen wir, weder in die Opferhaltung zu gehen, noch den Ausgang des spirituellen Hinweggehens zu nehmen. Wir gehen den Weg in unsere weibliche Kraft. Über unseren Körper verankert, in Würde und Liebe.

Author: Oliver Bartsch

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