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Zunehmend zerstört der Mensch seine Lebensgrundlagen – und das ist vor allem eine Folge des aus dem Ruder gelaufenen männlichen Prinzips, dessen Priorität auf Konkurrenz, Kampf und Sieg liegt. Ausbeutung und Unterdrückung werden dabei auf jeder Ebene in Kauf genommen. Will die Menschheit überleben – und entspannt, zufrieden und erfüllt leben –, benötigt sie eine Rückbesinnung auf den weiblichen Pol, auf das Ur-Weibliche, Nährende, Unterstützende, Gemeinschaftliche.

Als das Göttliche die Form wählte, um sich selbst zu erfahren, erschuf es die Dualität. Alles in der materiellen Welt hat daher zwei Pole: Tag und Nacht, Yin und Yang, Frau und Mann usw. Jeder dieser Pole braucht sein Gegenstück, um sich zu erfahren. Wenn wir einen Pol leugnen oder ablehnen, werden wir umso stärker mit ihm konfrontiert. Wenn zwei Pole miteinander hingegen in Balance sind, ergänzen sie sich und werden eins. Dies ist der nächste Schritt für die Menschheit: Die Einheit des männlichen und weiblichen Prinzips wieder herzustellen. Und dies kann nur gelingen, wenn das Ur-Weibliche sich auf dem Planeten wieder installiert.

Männliches und weibliches Prinzip

Das Ur-Männliche ist aktiv, zielgerichtet und geradlinig; es mag Konkurrenz, Kampf und Sieg. Es ist aktiv, denkt, geht nach außen, kontrolliert, entscheidet, ist stark etc. Es setzt sich gern ein Ziel und versucht, dieses möglichst effizient zu erreichen und dabei besser zu sein als etwaige Konkurrenten.

Wenn diese Qualitäten ins Extrem geraten, kommt es zu der Schneller- Höher-Weiter-Mentalität, mit der wir vertraut sind: Immer größere Ziele müssen immer effizienter und oft immer rücksichtsloser erreicht werden. Um dieses Wachstumsprinzip aufrechtzuerhalten, muss um jeden Preis alles immer funktionieren – und diesem Anspruch wird vieles andere untergeordnet.

Das Ur-Weibliche ist hintergründig und intuitiv, schafft Räume und bildet Gemeinschaften, empfängt, fühlt, achtet Rhythmen, vertraut, spürt, kann loslassen und kooperieren. Gehen diese Qualitäten ins Extrem, resultieren daraus chaotisches Handeln, Schwäche, Antriebslosigkeit und Unterlegenheit. Da der Kontakt zur Intuition meist verloren gegangen ist, entwickelt sich die Tendenz, sich anzupassen, sich aufzugeben und als Opfer zu fühlen. Das weibliche Prinzip wirkt dann kraftlos, unklar und verschwommen.

Dass auf unserem Planeten seit langer Zeit das männliche Prinzip in einer aus der Ordnung gefallenen Form regiert, sieht man zum Beispiel an den vielen Kriegen, die überall geführt werden, und am Raubbau an der Natur. Die Auswüchse des aus der Ordnung gefallenen männlichen Prinzips haben für beide Geschlechter viel Leid verursacht. Frauen wurden gefoltert, missachtet und missbraucht. Aber auch die Männer wurden vom männlichen Prinzip missbraucht, indem sie als Kampfmaschinen zur Kriegsführung herangezogen und als Kanonenfutter eingesetzt wurden. Die dadurch entstandenen tiefen Wunden sind immer noch im Kollektiv gespeichert.

Die Situation der Frauen

Über viele Jahrhunderte waren die Frauen weitgehend rechtlos und verantwortlich für Kinder, Küche und Kirche. Sie hatten erst ihrem Vater und dann ihrem Mann zu gehorchen. In vielen Ländern der Erde ist die Frau auch heute noch Eigentum ihres Mannes. In Afrika werden Mädchen beschnitten, in manchen islamischen Staaten werden achtjährige Mädchen mit fünfmal älteren Männern verheiratet, und in den arabischen Emiraten nimmt man lieber den Tod einer Frau in Kauf, als sie von einem männlichen Arzt untersuchen zu lassen.

In den westlichen Industrienationen sind Frauen also immer noch äußerst privilegiert. Das verdanken wir vor allem der Frauenbewegung, deren Wurzeln bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Die verspotteten und bekämpften Vorkämpferinnen setzten sukzessive durch, dass Frauen berufstätig sein, studieren, wählen und ihr eigenes Geld haben durften. Mittlerweile dürfen Frauen heiraten, wen sie wollen, und sie können ein autonomes und wirtschaftlich unabhängiges Leben führen. Doch diese politische Gleichstellung der Frau in den Industrienationen bedeutet nicht, dass sie auch ihre Weiblichkeit leben.

Nicht ernst genommen: weibliche Kernkompetenzen

Da in Gesellschaft, Schule und Politik nach wie vor das männliche Prinzip dominiert, sind viele Frauen mit dem weiblichen Prinzip nicht mehr vertraut. Denn um im Beruf mit den Männern mithalten zu können, passen Frauen sich an die männlichen Strukturen und Werte an: Sie sind aktiv, erbringen Leistung und verhalten sich zielstrebig und effizient. Analysieren ist wichtiger als Fühlen, Konkurrenz scheint mehr wert zu sein als Kooperation. Weibliche Kernkompetenzen wie Intuition und Empathie werden in vielen Unternehmen nicht ernst genommen oder gar verspottet, Weichheit wird als Schwäche ausgelegt, Hingabe als Abhängigkeit fehlgedeutet.

Die Möglichkeit, Mutter zu sein und trotzdem Karriere zu machen (wenn auch in den Chefetagen der Männeranteil immer noch höher ist), ist für viele Frauen ein anstrengender Spagat. Der Alltag ist durchgetaktet, ein Termin reiht sich an den anderen, und nach der bezahlten Arbeit müssen sie zu Hause häufig unbezahlt weiterarbeiten: Wäsche waschen, kochen, Kinder versorgen etc. Da kaum Zeit für Entspannung und Ruhe bleibt, ist die Zahl der Burnout-Erkrankungen heute so hoch wie nie zuvor.

Immer mehr Frauen spüren, dass trotz bester Ausbildung, netter Familie und gutem Freundeskreis in ihrem Leben etwas nicht rund läuft. Viele Frauen wollen gerne aussteigen aus dieser Spirale von Rastlosigkeit, Überforderung und Leistungsdruck, sie wissen jedoch nicht, wie das geht. Es ist noch nicht im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen, dass gelebte Weiblichkeit entspannt, Ruhe und Gelassenheit mit sich bringt und neue Kräfte zur Verfügung stellt. Dieses „Erwachen einer neuen Weiblichkeit“ zeigt sich als effektive und wertvolle Burnout-Prophylaxe. Die Identifikation mit dem weiblichen Prinzip lässt Frauen entspannen, ermöglicht ihnen, aus der Druckspirale auszusteigen und sich angenommen zu fühlen, ohne besondere Leistungen dafür erbringen zu müssen.

Wenn das weibliche Prinzip zurückkehrt

Wie die Welt aussehen wird, wenn das Ur-Weibliche zurückgekehrt ist, erahnt man, wenn man matriarchale Gesellschaften in Asien, Amerika und Afrika betrachtet, die sich ihre Strukturen durch ihre geografische Abgeschiedenheit bis heute bewahren konnten.

Matriarchat ist kein umgedrehtes Patriarchat, und die Rückkehr des weiblichen Prinzips bedeutet nicht, dass die Frauen „herrschen“ – diese Sorge ist typisch für das von Konkurrenz und Kampf geprägte männliche Denken. Das urweibliche Prinzip ist vielmehr in seiner Natur so wahrhaft ganzheitlich, dass das Ur-Männliche nicht bekämpft, sondern als wichtiger und wertvoller Teil des Ganzen betrachtet wird. Denn letztlich ist auch das Männliche aus dem Weiblichen hervorgegangen – jeder Mann hat ja eine Mutter.

Es ist urweiblich, nährende Gemeinschaften zu erschaffen, und es ist urweiblich, anzuerkennen, dass beide Geschlechter gleichwertig sind und Respekt verdienen. In einer eher matriarchalischen Gesellschaft wird Macht nicht von oben nach unten installiert, sondern von unten nach oben übertragen. In matriarchal geprägten Gesellschaften leben die Menschen in großen Gemeinschaften („Clans“) zusammen. Doch auch wenn die Frauen zentrale Figuren sind, heißt das nicht, dass sie herrschen, sondern sie erhalten einfach die größte Achtung. Denn Entscheidungen von Frauen, welche sich mit ihrer weiblichen Kraft verbunden haben, sind naturgemäß weise. Frauen, die auf ihre Intuition hören, sind verbunden mit Mutter Erde, den Ahnen und der geistigen Welt. Sie treffen Entscheidungen nicht aus der Ratio, sondern empfangen sie als tiefes Wissen, das nicht hinterfragt werden muss.

Auf diese Weise entsteht ein für Beide – Männer wie Frauen – nährendes Gleichgewicht. In den bereits existierenden matriarchalen Gesellschaften verteidigen Männer ihre Kultur sogar gegen patriarchale Angriffe, anstatt sich diesen etwa anzuschließen.

In den meisten matriarchalen Gesellschaften tragen beide Geschlechter zur Ökonomie bei, aber anders als im Patriarchat werden die Güter den Clan-Müttern übergeben, und diese verteilen sie dann. Die weiblichen und männlichen Nachkommen wohnen ein Leben lang in der Muttersippe, und die lebensnotwendigen Güter wie Land, Häuser, Tiere und Feldfrüchte sind in Frauenhand, in der Regel bei der Clanvorsteherin oder Matriarchin. Die heute bekannten matriarchalen Gesellschaften leben vorwiegend von Ackerbau und Viehzucht und sind sehr überschaubar – sie sind klein und es gibt nicht so viele davon. Da das urweibliche Prinzip sich noch in keiner Industrienation etablieren konnte, bleibt offen, wie es sich hier zeigen wird.

Wie der Wandel angestoßen wird

Das Öffnen für das urweibliche Prinzip beginnt damit, den Fokus nicht mehr nach außen zu richten, sondern die unglaublich kraftvolle Weiblichkeit in sich selbst zu entdecken (Das gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, denn auch in ihnen existiert natürlich dieses urweibliche Prinzip und wartet darauf, sich zu offenbaren). Die Macht der materiellen Welt verliert dadurch ihre Bedeutung, und die Entdeckungsreise des eigenen inneren Reichtums und der Weisheit kann beginnen. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren und den eigenen Impulsen zu vertrauen. Doch zuerst müssen alte Glaubenssätze und schmerzhafte Konditionierungen erkannt und erlöst werden. Vieles davon wurde seit so vielen Generationen weitergegeben, dass wir nichts anderes kennen und es deshalb für wahr halten.

Die Rückkehr des urweiblichen Prinzips auf die Erde und damit auch der Frauen zu ihrer weiblichen Quelle bedeutet, dass auch die Fruchtbarkeit auf die Erde zurückkehrt. Das Leben gebiert sich neu.

Wenn das Weibliche in der einzelnen Frau und damit auch in der Gesellschaft und der Kultur wieder den ihm gebührenden Platz einnimmt und wenn darüber hinaus das weibliche Prinzip wieder geehrt wird, indem wir die Erde ehren und wertschätzen, sie nähren, statt sie auszubeuten, geschieht Heilung auf allen Ebenen. Die Rückkehr des Ur-Weiblichen und die Heilung der verletzten Weiblichkeit schafft die Voraussetzung für ein neues Miteinander und eine Versöhnung des Weiblichen und des Männlichen. Selbstverständlich bedarf auch das Männliche der umfassenden Heilung. Diese Heilung wird jedoch umso leichter geschehen, je mehr das Weibliche zurückfindet in seine ursprüngliche Kraft. Denn wenn die auf die Erde zurückgekehrte weibliche Kraft erstarkt, kann die von der natürlichen Ordnung abgekoppelte männliche Kraft sich ebenfalls entspannen und leichter dorthin zurückkehren.


Offener Abend
Fr, 13.2. 19 Uhr
Erwachen in eine neue Weiblichkeit
eine weibliche Essenz herzoffen und kraftvoll leben
Ort:
Praxis best business style
Lisa Zimmermann, Augsburger Str. 29, VH 3. OG,
U- und SBahn Zoolog. Garten

Auszeit für Frauen
Erwachen in eine neue Weiblichkeit
Seminarzyklus für Frauen in der Natur
22.-25.5. (Pfingsten): vom Funktionieren- Müssen zum Geschehen-Lassen
25.-28.6.: Selbstwert und Selbstliebe
27.-30.8.: Heilung der Beziehung zur Mutter
15.-18.10.: Heilung der Beziehung zum Vater
jeweils vier Tage, auch einzeln buchbar
Frühbucherrabatt bis Ende Februar

Einzelbegleitung und spirituelle Lebensberatung
Info und Kontakt über Praxis für ganzheitliches Heilen – Gabie Gerbeth
Tel.: 030 – 213 83 01
www.gg-heilpraktiker-berlin.de
www.gabiegerbeth.de

7 Responses

  1. shumil
    Artikelempfehlung:

    http://www.sein.de/gesellschaft/nachhaltigkeit/2014/warum-die-sache-schiefgeht.html

    Es sind die psychopathischen Alpha-männchen, die die Karre auf unserem Planeten in den Dreck gefahren haben, aber es besteht Hoffnung, wie man im verlinkten Artikel am Beispiel der Affenhorde nachlesen kann, die durch einen wundersamen „Zufall“ von diesen empathielosen Egoisten befreit wurde.

    Bitte Gott, schick uns einen Zufall, damit all die männlichen Mächtigen auf unserer Erde aussterben!

    Auch interessant zum Thema:

    http://wissenstagebuch.wordpress.com/2011/09/06/jack-holland-misogynie-die-geschichte-des-frauenhasses/

    (PS: shumil ist ein Mann … der es mühsam gelernt hat zu Fühlen …)

    Antworten
  2. Kristina
    unsachlich, ideologisch, pädagogisch

    Dieser Artikel erscheint mir ziemlich unsachlich, ideologisch und pädagogisch.
    Ich (als Frau) kann es nicht bestätigen, dass Frauen durch Männer programmatisch unterdrückt bzw. benachteiligt wären, und dass erst eine angebliche „Frauenbewegung“ irgendwelche Vorteile oder Freiheiten für Frauen brachte.

    Viel mehr war es die Technik (entwickelt überwiegend von Männern), welche
    den Frauen mehr Bewegung, mehr Kommunikation, mehr Freiheit und Erleichterung in allen Lebensbereichen ermöglichte.
    Auch die Antibabypille (entwickelt von einem Mann) ermöglichte der Frau eine sexuelle Freizügigkeit.
    Leider können viele Frauen (und viele Männer) mit dem Fortschritt nicht richtig umgehen, da die technischen und medizinischen Errungenschaften durch das egozentrische, narzisstische Fehlverhalten (beider Geschlechter) missbraucht werden.
    Auch in allen Kriegen, Militär, Polizei und sogar in vielen Terroreinsätzen waren leider viele Frauen aktiv und passiv freiwillig beteiligt, indem sie selbst brutal (auch gegen Frauen) agierten und diktatorische Männer unterstützten und verherrlichten.

    Sogar die äußerst brutalen vaginalen Beschneidungen werden ausgerechnet von Frauen organisiert und durchgeführt.
    Und wem haben wir die ganze widerliche vulgäre Pornoindustrie und Erotikmessen zu verdanken, wenn nicht den freiwilligen Porno-Darstellerinnen, welche die Sexsucht provozieren und vielen Ehemännern und Vätern das Geld abzocken (welches den Familien zusteht).
    Sogar die Schule wird zunehmend pornografisiert, indem Kinder ausgerechnet seitens Politikerinnen, Soziologinnen und Pädagoginnen unter Schulzwang zu Frühsexualisierung gezwungen werden (ansonsten droht den Eltern Gefängnisstrafe).

    Und was die Autorin mit „Ur-Weiblich“ meint ist fragwürdig, denn schon die
    Ur-Frau Eva, hat lieber auf die Schlange gehört als auf Gott (der das Paradies erschuf) und hat den Ur-Mann Adam zur „Sünde“ verführt.

    Natürlich ist es mehr als erwünscht und logisch, dass endlich alle Menschen in Frieden und Wohlstand leben sollen, doch dies ist durch keine „Ur-Weiblichkeit“ und auch durch keine „Ur-Männlichkeit“ zu erreichen, da kein Pol besser ist als der andere und beide Pole sowohl das „Positive“ als auch das „Negative“ beinhalten.
    Ich bin überzeugt, dass es einen einfachen und friedlichen Weg zu Freiheit und Wohlstand gibt, wenn wir Zwang, Manipulation und Bevormundung unterlassen
    und abschaffen (v.a. Schulzwang, Arbeitszwang, Medizinzwang) und endlich das Bedingungslose Grundeinkommen einführen.

    Antworten
    • Kim
      Ein Denkanstoß

      Liebe Katrin,

      leider muss ich direkt zugeben, dass mich Ihr Kommentar zuerst sehr wütend gestimmt hat, weil Sie offensichtlich den Kern des Artikels missverstanden haben. Aber das ist nicht der richtige Weg. Ich freue mich jedenfalls, die Gelegenheit zu haben, Ihnen – 1 1/2 Jahre später 🙂 – ein paar Denkanstöße geben zu dürfen:

      Was glauben Sie, weswegen die Frauen in Afrika beschnitten werden? Meinen Sie, dass Frauen sich gegenseitig beschneiden, um sich selbst attraktiv zu finden oder um für ihren potentiellen Ehegatten besonders attraktiv zu sein? Vielleicht wissen Sie es selbst, aber auf jeden Fall letzteres. Die Frauen, die beschneiden, sind selbst beschnitten und kennen es einfach nicht anders. Sie sind es gewohnt, für den Ehemann sich selbst zu vestümmeln. Das meine ich an dieser Stelle völlig ohne Abwertung den Mann gegenüber. So etwas dürfte man auch „Ohnmacht“ nennen, da die Frauen schlichtweg nicht wissen, nicht gelehrt bekommen, dass sie genau so viel wert sind, wie ein Mann. Selbstverständlich auch mit intakter Vulva..

      Und die Tatsache, dass es neben glücklicherweise vielen freiwilligen Pornodarstellerinnen (es bedarf zum Sex aber auch ähnlich viele Männer :-)) leider Gottes UNZÄHLIGE Frauen gibt, die von Zuhältern/Menschenhändlern dazu gezwungen werden, war Ihnen absolut fremd? Ich kann mir das nicht vorstellen.

      Ich kann Ihnen nur eines liebevoll ans Herz legen: Öffnen Sie Ihre Augen und richten Sie den Blick nach innen. Der Artikel hat es, leider doch im Gegensatz zu Ihnen, geschafft, ohne den Hauch jeglicher Aggression unsere wahre Gesellschaftsstruktur aufzuzeigen und was ihr fehlt. Ganz klar und logisch: der weibliche Pol! Als Ergänzung, nicht als Ersatz.
      Aggression ist ein Zeichen von -überbordernder- männlicher Energie. Einfach die logische Konsequenz, wenn der Gegenpol fehlt. Ist bei weiblicher Energie ähnlich.

      Der Artikel hat bestens erklärt, dass die allermeisten Frauen sich stark an dieser männlichen, patriarchalischen, Struktur orientieren und somit ihren wahren weiblichen Wesenskern, welcher übrigens auch in jedem Manne, nur eben kleiner, wohnt, verkennen. Ich bin mir sicher, dass das mit „Ur-Weiblichkeit“ gemeint ist. Kein Pol ist besser als der andere – das ist übrigens auch wieder eine typisch männliche Denkweise. Beide Pole brauchen einander, um zu in Balance zu existieren. Sonst wären es keine Pole.
      Stellen Sie sich einmal ein Leben ohne Dunkelheit, ohne die Nacht, Ruhe (Weiblichkeit) vor, und stattdessen ausschließlich Licht, Tag und Aktivität (Männlichkeit) vor – fühlt sich falsch an, meinen Sie nicht? Etwas übertrieben dargestellt, aber so verrückt es klingt, so ähnlich leben wir. Der Ausgleich fehlt uns. Für uns gibt es momentan, da die männliche Energie aus dem Ruder gelaufen ist, nur Anerkennung, Konkurrenz, Kampf, Materie, Härte sowie alle Lösungen ausschließlich im Außen. Wäre es aber nicht besser, wenn wir alle uns zurückbesinnen und ganz tief in ins selbst hineinhorchen, anstatt nun nach dem Bösewicht zu suchen (Der ach so böse Mann! Die ewig frustrierte Frau!)? Den gibt es nämlich nicht. Der Mann ist nicht böse und der Artikel unterstellt es ihm keineswegs. Nur – was ist ein Mann ohne Frau? Was ist eine Frau ohne Mann?

      Was meinen denn Sie, wie man auf alternative Ideen w. z. B. das BGE (was ich mir übrigens von Herzen wünsche) gekommen ist? In unserem, von Konkurrenz und Aggressionen geprägten, Alltag im Vorbeigehen vielleicht? Während der Hetze von einem Kunden zum nächsten, um genug Provision zu erhalten? Oder nicht doch eher im Stillen, der eigenen Intuition folgend (Weiblichkeit)? Man spürt, dass etwas ganz gewaltig schief läuft. Und jetzt kommt’s, dann man beginnt zu hinterfragen: „Was GENAU stimmt hier nicht? Was können wir wie ändern?“ (Männlichkeit). 🙂

      In dem Sinne

      Namaste

      Kim

      Antworten
      • Kim
        Korrektur

        Liebe Kristina, bitte entschuldige. Ich frage mich selbst, wie ich auf „Katrin“ gekommen bin. 🙂 Ich hoffe, du verzeihst es mir!

        Schöne Grüße

        Kim

  3. Ur-männlich
    na sowas

    Ihr Text klingt aber verdammt nach einer frustrierten Frau, die eigentlich gerne anders leben möchte.
    Leben Sie doch einfach das Ur-weibliche und reden Sie nicht nur drüber.
    Irgendwie hatte ich gedacht das dieses polarisieren endlich am ausklingen ist, zumindest was dieses Frau Mann Dingens betrifft.
    Kann es sein, das Sie eigentlich nur Werbung für Ihre Heilerfähigkeiten machen wollen.

    Von welchen Clan-Frauen reden Sie überhaupt. Merkel – v.d. Leyen – Kässmann oder Condoleezza Rice. Mal ganz ehrlich. Glauben Sie wirklich, das diese Clan-cheffinen unsere menschliche Gesellschaft heilen.
    Das weibliche kommt sicherlich zu kurz in unserer heutigen Welt. Aber liegt das an dem männlichen Prinzip, oder vielleicht an der Verweigerung der Frau ihr ureigenes endlich mal zu leben.
    Das sog. weibliche fällt nach dem was ich so sehen kann, durch stetiges manipulieren und kritisieren der Aussenwelt auf. Vielleicht ist ja der momentane Zustand in unserer Gesellschaft – also das sog. Patriarchat – einem misslungenen ERZIEHUNGSPROGRAMM geschuldet, welches sich schon vor Jahrtausenden abgespielt haben könnte.
    Schon mal darüber nachgedacht. Vielleicht ist die ganz offensichtliche miese Situation der Frauen auf diesem Planeten ein von Frauen kreiertes Problem.
    Die Rückkehr der Ur-weiblichkeit sehe ich auch für die Männerwelt als einen unschätzbaren Gewinn an.
    Aber wer muss sich da jetzt verändern. Finden Frauen zu ihrer Ur-weiblicheit zurück wenn es keine Männer mehr gibt. Oder diese sich wie brave Hündchen den Ur-weiblichen Interessen beugen.
    Ich denke mal nicht.
    Als Mann begrüsse ich es, wenn es der Ur-weiblichkeit gelingen könnte ihren wichtigen Platz in unserer Gesellschaft wieder einzunehmen. So wie Sie das angehen, bezweifle ich allerdings das wir alle uns die nächste Zeit darüber freuen werden.
    Wir werden wohl weiterhin mit Femmen-Emanzen beschenkt werden die die Ur-weiblichkeit in den Dreck ziehen.
    Ja Frauen – steht auf – seid das was ihr in Wirklichkeit seid.
    Und hört auf die Mähr von dem kopflastigen Mann und der fühlenden Frau zu verbreiten. Das ist ein schlechter Traum.
    Die Kraft des Ur-weiblichen entfaltet sich nur wenn man diese auch in sich zulässt. Wenn man auf Bestätigung von aussen wartet kann dies doch auch etwas länger dauern.
    Ich denke es ist es Wert, diese Kraft des Weiblichen wirklich anzustreben. Und zwar so das es auch Erfolg hat. Köpfe abschlagen, das man auf Augenhöhe kommunizieren kann geht gar nicht.
    Grüsse und viel Erfolg

    Antworten
  4. Katrin

    Liebe Gabie,
    Ihr Artikel spricht mir so sehr aus der Seele – ich bewege sie in mir wieder und wieder. Weil sie mir meine Aufgabe noch klarer machen. Danke für Ihre kraftvoll-erhellenden und mutmachenden Worte.
    Herzlich Katrin

    Antworten
    • shumil
      Psychopatische Machtmenschen gibt es manchmal auch in Frauenkörpern!

      „Merkel – v.d. Leyen – Kässmann oder Condoleezza Rice“

      Aktuell fällt mir zu Ihrer Aufzählung gerade C. Kirchner (Argentinien) und der ‚Selbstmord‘ des gegen sie ermittelnden Staatsanwalts ein … oder die Nonnen in den irischen Waisenhäusern mit den frisch entdeckten Kindergräbern …

      Aber all diese Menschwesen haben nicht das geringste mit der im Artikel angesprochenen Ur-weiblichkeit zu tun!

      Antworten

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