Anzeige

Schon seit altersher werden Zähne und Zahnfüllmaterialien verantwortlich gemacht für die verschiedensten Erkrankungen des Menschen. Die ganzheitliche Zahnmedizin stellt einen Zuammenhang zwischen dem Gesundheitszustand der Zähne und dem Wohlbefinden des ganzen Menschen her.

Immer wieder hören wir vom so genannten „Zahn-Herd“ oder „Zahn-Störfeld“ und damit verbundenen Schwermetallbelastungen. Zu Hintergründen und Ursachen der Herd- und Störfeldtheorien wurde allerdings lange Zeit mehr spekuliert als tatsächliche Begründungen geliefert. Durch die moderne Physik sowie Untersuchungen und Forschungen aus allen Bereichen der Medizin wissen wir aber inzwischen sehr genau, warum beispielsweise ein Zahn oder ein Material Störfeld sein kann. Und wir wissen auch, weshalb Zähne und Materialien aus dem Bereich der Zahnheilkunde Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Organismus haben. Die Ganzheit Mensch besteht nun einmal nicht aus einer linearen Anordnung von Organen oder Zellen, sondern aus einem feinmaschigen Regelkreis- und Netzwerksystem, innerhalb dessen vielschichtig kommuniziert wird.

Zusammenhang von Organen und Zähnen

Das zeigt ein Beispiel aus meiner Praxis. Bei einer 30-jährigen Frau, die bereits eine Fehlgeburt gehabt hatte, musste im dritten Monat ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden, da der Gynäkologe festgestellt hatte, dass das Kind abgestorben war. Nachdem beim Gynäkologen und Hausarzt alle möglichen Risikoparameter ausgeschlossen worden waren, ohne dass die Ursache für das Problem klar ausgemacht werden konnte, kam die Patientin, die nach wie vor einen Kinderwunsch hatte, vor vier Jahren zu mir. Die Untersuchung der Zähne zeigte einen linken, seitlichen, wurzelgefüllten Schneidezahn. Die Wurzelfüllung war schon vor einigen Jahren gemacht worden. Ich klärte die Patientin über die Zusammenhänge zwischen Zähnen und Organen auf und darüber, dass dieser Zahn zum Nieren/Blasen-Meridian und damit zum sogenannten Urogenitaltrakt (= bei Frauen Gebärmutter, Eierstöcke, Harnleiter, Blase, Niere) gehöre. Eine Austestung mittels der Elektroakupunktur nach Dr. Voll ergab einen energetischen Zusammenhang zwischen diesem Zahn und der Gebärmutter der Patientin. Ich empfahl daraufhin der Patientin, diesen Zahn entfernen zu lassen. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit stimmte die Patientin zu. Der Zahn wurde mit den notwendigen Begleittherapien entfernt und die Wunde entsprechend nachbehandelt. Die Behandlung zeigte tiefgreifenden Erfolg: seit drei Jahren erfreut sich die Patientin an einem gesunden Jungen.

Zähne und seelischer Stress

Das gleiche wie für körperliche Probleme gilt auch für seelisch-geistigen Stress und seine Auswirkung auf den gesamten Menschen und damit auch auf seine Zähne. Der Anteil der Psychosomatik in der Schulmedizin wird zwar glücklicherweise immer größer, doch noch zu selten beschäftigen sich Ärzte und Zahnärzte präventiv mit den Erkenntnissen über die individuelle Psyche eines Menschen. Das Wissen um die Beziehung der Zähne zur Seele kann hier oft weiterhelfen.
Beispielsweise können anhand der Zahnstellung eines Menschen Rückschlüsse über dessen individuellen Umgang mit psychischem Stress gewonnen werden. Gerade bei Kindern lässt sich mit Hilfe ganzheitlicher Zahnstellungskorrektur – mit dem von mir favorisiertem Bionator nach Prof. Dr. Balters – nicht nur mechanisch etwas „bewegen“.

Zähne und Meridiansystem

Durch emotionalen Stress ändern sich Parameter im Blut, wie beispielsweise die Anzahl von Immunkörpern und der Hormonspiegel. So geht also diese besondere psychische In-Form-ation nicht spurlos an uns vorüber. „Eintreffende“ wie „ausgehende“ Emotionen durchströmen uns, so dass wir von mehreren Seiten beeinflusst werden. Das gleiche gilt natürlich auch für die Zähne. Äußere Reize wie die Nahrung zeigen ebenso Wirkung wie energetische Prozesse im Körper. So betrachtet wird verständlich, dass auch eine Zahnerkrankung ihre Ursache nicht immer nur in den säurebildenden und damit Karies induzierenden Bakterien haben muss. Wieso widersteht der eine Zahn dem Säureangriff weniger als der andere? Wirklich nur, weil er „schlechter“ geputzt wurde?
Wenn wir die Meridiansysteme der chinesischen Medizin betrachten und diese mit den Erkenntnissen der psychosomatischen Medizin verknüpfen, erhalten wir Hinweise darauf, warum es bei einem Patienten gerade an diesem Zahn und damit vielleicht auf einer ganz bestimmten Ebene klemmt und warum er vielleicht Probleme mit einem ganz bestimmten Zahnmetall hat. Erst durch Integration dieser Kenntnisse kann es gelingen, dem Problem des Patienten auf die Spur zu kommen und die richtige Therapie für ihn zu finden.

2 Responses

  1. Jane
    frühkindliche Karies2

    PS: Wir sind eine recht fröhliche Familie, sehr verbunden und herzlich. Wir sind naturmenschen und leben von Herz zu Herz! Stress gibt es bei uns eigentlich nicht!

    Antworten
  2. Jane
    frühkindliche Karies

    Guten Tag, Ihr Artikel ist sehr interessant und ich frage mich wie das alles zutreffen kann bei einem gerade mal 1,5 Jahre alten Jungen, der Zahnkaries, die oberen, vordersten 4 Zähne bekommen hat. (Angemerkt die ersten Zähnchen kamen schon mit ca. 4-5Mo. und waren von Anfang an seltsam brüchig, also die oberen 4) Er bekommt höchstselten bis gar keine zuckerhaltigen Speisen, (leider stecken ihm manchmal die Großeltern etwas zu!) hatte nie eine Nuckelflasche, bekommt hauptsächlich Wasser zu trinken und neben der Kost (vegetarisch mit Fischverzehr teilweise) die wir essen wird er noch gestillt! Die Kinderzahnärztin sagt das käme vom Stillen, der nuckeleffekt wäre der gleiche wie wenn er Fläschchen bekäme. Kann das sein? Mehrere Studien sind leider völlig widersprüchlich! Wie kann ich meinem Kind da wirklich helfen!? DAnke!

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*