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Segnen: Jeder kann segnen. Und mit der Kirche hat das nichts zu tun. Die Wiederentdeckung eines verlorenen Wortes.

Segnen neu entdecken

Ich bin eine Putzfrau. Ich mache sauber. Ich staube ab. Gerne staube ich den Mief von Worten ab, von Worten, die es verdient haben frei zu sein. Frei in jeder Hinsicht. Frei zugänglich für alle, frei für alle, die sie anwenden, sprechen und benutzen wollen! Es gibt ein besonderes Wort, über das ich ein Buch geschrieben habe, das Wort heißt SEGNEN. (Das Buch heißt: ICH SEGNE MICH, heile dein Sein“) „Huch, sie ist katholisch, oh, sie ist katholisch, aha, sie ist katholisch…“ Verbindest Du das Wort mit einer Konfession? Du musst, um zu segnen, keiner Konfession angehören, ich selbst gehöre keiner Konfession an. Es geht hier nicht um müssen. Du musst gar nichts, du kannst, wenn du willst.

Wenn ich über das Segnen spreche, spreche über die Förderung von Glück. Von Gedeihen. Von Erfolg. Von gutem Gelingen und von Schutz. Ich spreche von der Selbstermächtigung, davon, dass wir es selbst in der Hand haben, wenn wir segnen. Die Quintessenz ist:
Segnen ist einfach, segnen kann jeder, segnen wirkt.

 

Segnen ist einfach

Es ist also einfach, was bedeutet das? Einfachheit ist prima, finde ich, alles, was wirkt, ist einfach! Was fällt dir zum Wort einfach ein? Ist das Leben einfach? Ist dein Leben einfach, sprich unkompliziert? Hast du es gerade kompliziert, schwer, und wünschst du es dir einfacher, leichter? Glaubst du, dass das möglich ist? Glaubst du, dass alles möglich ist? Beginnt alles bei Dir? Bei deinem Fühlen, Denken und Handeln?

Wir werden zusammen etwas ausprobieren, wenn du möchtest, dann sprich mir jetzt dreimal laut nach:
Ich segne mein Leben
Ich segne mein Leben
Ich segne mein Leben

Was macht das mit dir, wenn du es aussprichst? Wie fühlt es sich an? Spürst du einen Widerstand? Fühlt es sich angenehm an, wenn du das sagst? Ist es dir unangenehm? Musst du lächeln? Möchtest du es widerholen? Glaubst du, nur eine höhere Instanz kann dich segnen? Glaubst du, du selbst, hast keine Erlaubnis dafür?

 

Segnen ist Annhemen und Loslassen

Im Segnen liegt das Annehmen. Annehmen hat mehrere Bedeutungen.

  1. Ich nehme das an, was ist. Ich nehme meine Gefühle, wie sie jetzt gerade sind an, meine Lebensumstände. Alles. Punkt. Atme erst einmal tief durch. Alles wird beim Annehmen gesehen und ganz wertneutral, also ohne zu werten, so angenommen wie es ist, nichts wird verdrängt. Auch nicht die Angst, der Kummer und der Schmerz.
  2. Ich empfange, ich nehme ein Geschenk an, zum Beispiel einen Segen. Kannst du gut Geschenke annehmen? Auch Punkt.
  3. Das fiktive Annehmen, ich nehme also an, ich bin vollkommen gesund, wohlhabend, glücklich usw. auch wenn es im Moment noch nicht so ist. Du weißt ja, alles beginnt mit einer Idee, mit einem Gedanken. Punkt. Tief durchatmen.

Ich fasse noch einmal zusammen: segnen ist einfach, segnen ist Annehmen. Jetzt wird es spannend: Im Segnen, im Annehmen, liegt der Wandel! Wenn ich mich also nicht gegen etwas, gegen ein Gefühl wehre, es nicht bekämpfe oder verdränge, es annehme, es segne, dann kann es sich verwandeln. Segnen ist also nichts, was eng macht, was beschränkt. Im Segnen gebe ich allem Raum für die Veränderung, ich lasse es los, auch das ist segnen!

Es ist kein „Friede, Freude, Eierkuchen“, es ist etwas ganz anders, es ist mutig, vielleicht ungewohnt. Nur wenn ich etwas nicht annehme, es bekämpfe oder verdränge, wird es größer, schlimmer, auch im Verborgenen, dann bekomme ich vielleicht Gallensteine. Wir sind es gewohnt zu kämpfen, uns durchs Leben zu kämpfen. Bist du eine Kämpfernatur? Hast du Lust immer zu kämpfen? Ich bin müde vom Kämpfen, ich will leben, frei sein! Du auch?

Wir werden es noch einmal zusammen ausprobieren, wenn du möchtest, dann sprich mir bitte dreimal laut nach:

Ich segne mein Leben
Ich segne mein Leben
Ich segne mein Leben

Wie fühlt es sich jetzt an? Anders? Ist es noch genauso wie vorher? Denke jetzt bitte nicht, segnen ist etwas für emotionale Menschen. Ich kann dir sagen, alle Menschen sind emotional. Alles wird über Emotionen entschieden, Krieg, Frieden, Liebe. Auch Manager und Politiker sind emotional. Sie verbergen es vielleicht hinter einer Fassade, doch wenn es wirklich zur Sache geht, dann sieht es anders aus.

Genau das ist es, was den Menschen ausmacht. Wir empfinden, wir fühlen, wir nehmen wahr. Alles, was wir tun, beruht auf unseren Erfahrungen, waren sie „gut“ oder „schlecht“, wie haben wir sie zugelassen, verarbeitet, welche Schlüsse haben wir daraus gezogen? Haben wir ihnen erlaubt uns zu verändern? Sind es Erfahrungen, die uns tief verletzt und geprägt haben? Definieren wir uns über unsere Erfahrungen? Definieren wir unser SEIN über unsere Erfahrungen?

 

Segne dich

Die entscheidende Frage ist also: Wie fühlst du dich? Wie nimmst du dich und dein Leben wahr? Kannst du dich und dein Leben als einen Segen erfahren, weißt du, dass du gesegnet bist? Jetzt denkst du vielleicht an Konfessionen. Wenn du willst, dann werfe alles über Bord, was du darüber gelernt hast. Glaubst du wirklich GOTT gehört einer Konfession an? Oder glaubst du, nur er wird dir jetzt die Erlaubnis geben? Dir erlauben, so zu sein, wie du bist? Glaube mir, diese Erlaubnis hast du schon längst von ihm bekommen. Du hast sie bekommen, als der Funke deiner Seele entstand. Um es ganz salopp zu sagen: Jetzt bist du dran, mach‘ was draus, aus deinem Leben. Wenn nicht jetzt, wann dann? Segne dich! Habe dich so lieb, wie du bist! Egal, was im Außen geschieht. Es kostet nichts, du brauchst nichts dafür, nur deine Bereitschaft, deine Intention.

Vielleicht kostet es doch was, es kostet vielleicht Überwindung. Das ist der Grundstein, den nur du legen kannst, auch wenn es dir schwer fällt, ich glaube an dich! Glaube nicht, ich hätte die Dunkelheit nicht erfahren, glaube nicht, ich sage dies leichtfertig, ganz im Gegenteil. Ich atme jetzt gerade tief durch. Es hilft nur nichts in der Dunkelheit sitzen zu bleiben und zu sagen: „ich würde ja gerne, aber… „

Wir alle sind mit einem freien Willen geboren. Mit „ja, aber…“ bleibst du genau dort, wo du bist, nichts wird sich verändern. Das ist völlig in Ordnung, wenn du das willst. So wie du bist, bist du genau richtig! Wenn du jedoch etwas in deinem Leben verändern willst, kannst nur du es tun, das segnen hilft dir dabei. Es unterstützt dich. Es hilft dir bewusst zu werden.

Segnen ist ein Möglichkeit von vielen, vielleicht gefällt sie dir und wie gesagt, sie ist einfach! Schreibe dir einen Zettel mit einem Segen, nur für dich, lies in dir dreimal am Tag laut vor. Mache es dir zur Gewohnheit. Beobachte die Veränderung. Die Veränderung in deiner Haltung, dir selbst gegenüber. Werde dir deiner Selbst-bewusst.

Heile dich damit selbst und du heilst die ganze Welt! Damit meine ich nicht nur deine Seele, ich meine damit alles, das Ganze. DICH.

Wenn du möchtest, dann sprich mir dreimal laut nach:
Ich segne mein Leben
Ich segne meinen Weg
Ich segne meinen Reichtum, im Innen, wie im Außen
Ich segne, dass ich alles, was ich bin, jetzt zum Ausdruck bringe
Ich segne, dass ich gesund bin
Ich liebe mich
Ich achte mich
Ich vertraue mir
Ich segne mich
Ich segne mich
Ich segne mich

Wenn du möchtest, kannst du beim Segnen deine Hände über Kreuz auf die Brust legen. So nimmst du dich, deinen Körper, besser wahr.

Ich atme jetzt tief durch und lege diesen Text zu meinem ebook „ICH SEGNE MICH, heile dein Sein“ in deine Hände. Wenn du willst, dann segne dich, mach‘ was daraus!
In Liebe Karin Angela Myriel

 

 

5 Responses

  1. LannyBrandt
    Segnung

    Segnung ist die höchste Göttliche Kraft und das Urwiessen hast du in diesen Leben mit gebracht .Ich segne mich und für die ganze Welt , in allen vier Himmelsrichtungen usw in Dankbarkeit . Licht und Liebe Lanny

    Antworten
  2. Profilbild von shumil
    shumil
    Ein Segen:

    „Es fliesst jetzt
    der goldene Regen des Segens,
    des Lebens, der Liebe und des Lichtes
    um dich und um die Welt,
    zum Ruhme Gottes.“

    So segne ich z.b. mein Wasser – wenn ich mich selbst segne, dann sage ich nicht ‚dich‘ sondern ‚mich‘ …

    Bei den Worten kann man mit den Händen eine stehende Acht beschreiben, der Schnittpunkt ist vor dem Herz.

    (Zum Wort Gott: was auch immer man sich da drunter vorstellen mag.)

    Alles Liebe.

    Antworten
    • karin angela
      Dankeschön!

      Lieber Shumil,
      heute gehe ich auf die Website von sein.de und sehe, dass Du im März einen Kommentar zu meinem Artikel geschrieben hast. Das hat mich ja so gefreut! Ich habe nicht geschaut, weil ich nicht damit gerechnet habe…. so ist es: Erwarte im Leben nur das Beste, dann bekommst Du es auch…
      Dankeschön für den schönen Segen und Deine Zeilen!
      Ja ich sage GOTT Du weißt wie ich das meine, es wäre auch „multidimensianale Liebe“ schön oder „ER-SIE-ES“ oder einer der 72 Namen GOTTES aus der Kabala. Es gibt kein Wort für GOTT, aber wir verstehen uns….
      LOVE & BLESSINGS
      Karin Angela Myriel

      Antworten
  3. Solvana

    Ein wunderbarer Text!
    Anfangs wusste ich nicht was ich mir unter „Segnen“ genau vorstellen soll. Doch diese Zeilen hier haben mich bis unter die Haut berührt und mich dazu angehalten etwas in meinem Leben zu verändern – nämlich das Segnen zu integrieren.
    Ich habe mir auch die Homepage der Autorin angeschaut und bin zutiefst beeindruckt! Man spürt sofort mit wie viel Liebe und Hingabe die Autorin Ihre Arbeit macht und ich möchte unbedingt mehr von Ihr lesen.

    Antworten
    • karin angela myriel
      Dankeschön!

      Liebe Solvana,
      Du bist goldig, auch Dir danke ich sehr, ich habe einfach nicht geschaut, sonst hätte ich schon früher geantwortet!
      Ich bin schon am nächsten Buch, eigentlich an zweien. Alle reden von einer neuen Zeit und neuen Möglichkeiten…. Das scheint aber nur für bekannte Menschen, die sich verkaufen, so zu sein…. Wir werden sehen, bis jetzt bin ich nicht bekannt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis es dann soweit ist segen ich mich und mein Leben!
      LOVE & BLESSINGS
      Karin Angela Myriel
      www.earthlove.vpweb.de

      Antworten

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