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Warum es Sinn macht, Wörter zu definieren.

Wenn man so hereinlauscht in die Gespräche zwischen Suchenden, fällt auf, wie munter dort mit Begriffen um sich geworfen wird, die zwar ganz ehrfurchtgebietend tönen, aber nicht selten auf dünnem Eis stehen. Erleuchtung, Karma, Gott, Energien… eine ganz eigene Sprachwelt tut sich auf. Aber mit der Sprache ist es so eine Sache. Wissen wir eigentlich, wovon wir da reden?

In vielen Fällen offenbar nicht, denn wenn man den Worten mal nachfragt, geht nicht selten das große Gestotter los. Die 1-Million-Euro Frage: Was ist überhaupt Erleuchtung? Wie kann es eigentlich sein, dass seit Jahrhunderten mit einem Begriff hantiert wird, von dem keiner zu wissen scheint, was er eigentlich bedeutet? Mittlerweile scheint jetzt jeder darunter zu verstehen, was er eben gerade will – und das ist ja auch jedermanns gutes Recht, nur kann man sich dann eben nicht mehr unterhalten.

Sprache funktioniert nämlich nur, wenn beide Gesprächspartner unter den Wörtern auch das gleiche verstehen. Sonst kommt es zwangsläufig zu Verwirrungen – und genau das ist derzeit unübersehbar der Fall. Alle benutzen zwar dieselben Worte, verstehen aber zum Teil etwas komplett anderes darunter, so dass Missverständnisse vorprogrammiert sind und das Sprechen über Spiritualität mittlerweile extrem schwierig geworden ist – auch wenn es vielen scheinbar gar nicht auffällt. Man kann in der Spiritualität aber auch kaum ein Wort definieren, ohne dabei zehn weitere zu verwenden, die man dann ebenfalls erst definieren müsste – aber die Bedeutung der meisten erschließt sich ohnehin erst durch die direkte Erfahrung dessen, auf was sie versuchen hinzudeuten. Erleuchtung ist eines davon.

Ohne hier also den hoffnungslosen Versuch unternehmen zu wollen, „Erleuchtung“ zu definieren (dazu fühle ich mich auch weder berufen noch befähigt), möchte ich doch mal meine persönliche Meinung, meine Konzepte (etwas anderes können Worte nie sein) über ein paar Dinge teilen, die ich für recht einfach aufzulösende Missverständnisse halte. Dinge, die in den letzten Jahren für erhebliche Verwirrung gesorgt haben und meiner Ansicht nach vor allem auf fehlende Erfahrung und sprachliche Ungenauigkeit zurückzuführen sind. Dies ist nicht der Versuch eine absolute Wahrheit zu formulieren, sondern mein persönlicher „aktueller Stand des Irrtums“, der auf 10 Jahren eigener innerer Erfahrung beruht.

Erleuchtung vs. Erwachen

Ist es nicht sonderbar? Für den einen ist Erleuchtung eine ganz simple Angelegenheit, nur eine kleine Verschiebung im Bewusstsein, ein Wechsel der Perspektive – das war’s! Für andere ist es die grundlegendste und tiefgreifenste Transformation, die einem Lebewesen überhaupt wiederfahren kann, eine radikale Umgestaltung des Körpers, der Psyche und des Energiesystems, die viele Jahre Vorbereitung und eine intensive Auseinandersetzung mit Traumen und Schatten erfordert. Was ist denn da los? Reden die eigentlich von derselben Sache? Das tun sie ganz offensichtlich nicht.

Oft werden die Worte Erwachen und Erleuchtung heute als gleichbedeutend verwendet – dabei bezeichnen sie meiner Ansicht nach zwei grundlegend verschiedene Vorgänge. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Natürlich kann jede/r alles nennen, wie er oder sie will. Wenn man unbedingt möchte, kann man statt Erleuchtung auch „Dingenskirchen“ sagen – sollte aber nicht enttäuscht sein, wenn der andere dann glaubt, das wäre etwas zu essen. Soll heißen: Niemand kann irgendwem verbieten, zum Erwachen Erleuchtung zu sagen (oder andersherum) – nur kommt es dann zu Verwechslungen und Verwirrung.

Als „Erwachen“ wird ursprünglich das Erkennen von dem bezeichnet, was je nach Lehrer wiederum als „Gewahrsein“, „I -Am-Ness“, „Selbst“, „reines Bewusstsein“, „Space“, „Seele“ oder ähnlich bezeichnet wird. Und Erwachen ist tatsächlich der Vorgang, durch den sich alle diese Wörter überhaupt erstmals mit Bedeutung füllen können. Der Kontakt mit diesem jenseits des Mind (dem denkenden „Ich“) liegenden Gewahrsein ist oftmals eine sehr tiefe Erfahrung, kann mit einer langen Phase von extatischen Glückszuständen einhergehen und verändert das Leben nicht selten radikal und tiefgreifend. Alles hat plötzlich einen anderen Kontext, man erkennt mit dem ganzen Wesen (nicht bloß intellektuell), das man mehr ist, als das Geplapper im Oberstübchen, als das Konstrukt des „Ich“. Nicht umsonst heißt es „Erwachen“ – tatsächlich erwacht hier das Selbst, sozusagen nach jahrelangem Schlaf, erstmals zu sich selbst. Eine tiefe Klarheit, Weichheit und Einheit wird erfahren.

Und es ist wahr: Erwachen ist letztlich nicht mehr als eine kleine Verschiebung im Bewusstsein, die fast jedem Menschen zugänglich ist. Und es ist sogar wahr: Diese Erfahrung kann einem reifen Sucher in einem Satsang, Retreat oder gar „7-Tage-Kurs“ vermittelt werden. Aber für die meisten Menschen ist Erwachen kein dauerhafter Wandel, sondern wiederholt sich viele Male, bis sich ein radikaler, permanenter Wandel einstellt. Aber auch der ist nicht das Ende, sondern wirklich erst der Anfang der eigentlichen spirituellen Reise und des inneren Wachstums.

Tatsächlich ist vor dem Erwachen überhaupt nichts vorhanden, was wirklich hätte in Bewusstheit wachsen können – es ist „niemand da“ egal, zu wie viel Meditation und Therapie sich der Mind überredet haben mag. Es ist gerade dieses Verweilen in Gewahrsein, die Hingabe an es, durch das so etwas wie Wachstum überhaupt möglich wird und wodurch vielleicht irgendwann das geschieht, was als „Erleuchtung“ bezeichnet wird.

Manche Lehrer berichten, dass Erwachen derzeit vielen Menschen zugänglich zu sein scheint, was darauf hindeuten könnte, dass die kollektive Reise der Menschheit zu höherem Bewusstsein in eine neue Phase eintritt. Es besteht jedoch die Gefahr, das Erwachen für das Ende der Reise zu halten, was meiner Erfahrung nach und der Erfahrung von vielen anderen Menschen zwangsläufig zu einer herben Ernüchterung führen wird. Erwachen und Erleuchtung sind zwei völlig unterschiedliche Punkte auf der inneren Reise – Erwachen ist der Anfang (so transformierend es auch sein mag), Erleuchtung der sich ständig weiter entfaltende Höhepunkt.

Du bist schon erleuchtet, Du musst es nur noch bemerken!

Was zunächst ganz schmeichelhaft klingt, ist bei näherem Hinsehen eigentlich der größtmögliche Unsinn. Der Satz ist tatsächlich ein gutes Beispiel für völlig sinnfreies Geschwurbel, denn es ist doch gerade dieses „bemerken“, was das Wort Erleuchtung aussagt. Der Satz ergibt ganz offensichtlich überhaupt keinen Sinn, denn was er ja eigentlich aussagt, ist: „Du bist schon erleuchtet, Du musst nur noch erleuchtet werden.“

Und selbst wenn wir den zweiten Teil weglassen: Sinn macht’s immer noch nicht. Denn wenn alle Menschen tatsächlich bereits erleuchtet wären (und es somit zwischen erleuchtet und nicht-erleuchtet keinen Unterschied gäbe), dann hätte das Wort auch gar keinen Sinn. Es gäbe dann nämlich überhaupt nichts, was das Wort „Erleuchtung“ überhaupt beschreiben würde. Richtiger wäre dann zu sagen: Erleuchtung gibt es nicht. Jahrtausende von Weisheitstraditionen, tausende Buddhisten, Yogis, Sufis und christliche Mystiker und neuerdings auch Neurobiologen haben sich ganz fürchterlich geirrt. Erleuchtung gibt’s gar nicht. Und das darf man dann auch so stehenlassen – denn beweisbar ist Erleuchtung nur in der eigenen Erfahrung und niemand ist gezwungen, daran zu glauben…

Innerhalb und außerhalb der Geschichte

Womit wir es im Falle der obigen Aussage zu tun haben, ist eine sprachliche Verwirrung und mal wieder die gute alte Verwechslung von innerhalb und außerhalb der Geschichte. Wovon der Satz eigentlich handelt, ist das Selbst. Es ist wahr: Jeder Mensch ist in seiner Essenz das Selbst (Gewahrsein an sich, der absolute Urgrund, Gott, nennt es wie ihr wollt). Ob sich das innerhalb dieses Gewahrseins auftauchende persönliche Bewusstsein jedoch auch bewusst als diese Essenz entfaltet, ist eine völlig andere Frage. Ganz offensichtlich ist es doch gerade das bewusste Erkennen des Selbst und das Auflösen darin, was mit dem Wort „Erleuchtung“ beschrieben wird. Also ja: Jeder Mensch ist immer schon das Selbst und ein Erleuchteter ist nicht mehr das Selbst als irgendjemand sonst. Erleuchtung fügt dem Selbst auch absolut nichts hinzu und man ist immer schon gewesen, was man gesucht hat.

Zum Selbst gesprochen ist „Du bist bereits erleuchtet“ also auf den ersten Blick korrekt. Für 99,9 % der Menschen ist es jedoch eine Aussage, die falscher kaum sein könnte. Bei näherem Hinsehen ist sie aber auch zum Selbst gesprochen falsch, denn für das absolute Selbst hat das Wort „Erleuchtung“ tatsächlich keine Bedeutung. Erleuchtung ist ja gerade und ausschließlich ein Phänomen in der relativen Ebene von Trennung, also innerhalb der Geschichte. Gott, das wahre Selbst oder wie auch immer wird nicht erleuchtet. Was erleuchtet wird, ist das innerhalb von Gott auftauchende Bewusstsein, das zurück auf seine Quelle schaut. Diese beiden Ebenen sollte man nicht durcheinander würfeln und sich stets bewusst sein, von welcher Ebene und über welche man spricht.

Oft wird diesem Konzept (und das ist es natürlich auch) vorgeworfen, es würde hier eine Trennung erzeugt, die real nicht existiert. Das ist aber nur scheinbar der Fall: Natürlich ist auch der Mind, das kleine Selbst (oder wie auch immer) eigentlich ein Aspekt des einen Bewusstseins, so dass es keine fundamentale Trennung gibt. Im Erleben gibt es sie aber sehr wohl, und wenn wir uns sprachlich darauf beziehen wollen, müssen wir eben verschiedene Worte dafür finden. Oder wir lassen es mit dem Reden halt gleich ganz sein.

Prozess oder kein Prozess? Was ist Meditation?

Ein weitere Streitfrage, die sich seit ewigen Zeiten hält, ist die Frage, ob der Erleuchtung nun ein Prozess vorausgeht oder ob sie ein zusammenhangloses, plötzlich auftretendes Ereignis ist.

Für viele Yoga-Adepten muss es ein Schock gewesen sein: Plötzlich tauchten an allen Ecken und Enden Satsang-Lehrer auf, die Meditation und jedes „arbeiten“ für Erleuchtung nicht nur für völlig sinnlos erklärten, sondern es zum Teil sogar als absolut kontraproduktiv bewerteten. Jahrelang hatte man nun Stunden meditiert – alles für die Katz? „Hör auf zu suchen!“, „Erwache jetzt!“ oder ähnlich lautete plötzlich die Anweisung.

Das Missverständnis ist meiner Ansicht nach ein sehr subtiles. Was eigentlich kritisiert wird, ist die Dynamik des Suchens, die entsteht, wenn man das Wesen der Meditation gründlich missversteht. Und da haben wir es wieder: Was ist eigentlich Meditation? Von Atemtechniken, Energiearbeit, wilden Visualisationsübungen oder per Hörbuch angeleiteten Bewusstseinsreisen bis hin zum einfachen stillen Sitzen wird mittlerweile alles Mögliche darunter verstanden.

Meditation, so wie ich sie verstehe, ist in ihrem Kern die Ausrichtung des Bewusstseins auf das Jetzt, das Selbst und auf Gewahrsein an sich. Hierzu wird sich oftmals verschiedener Techniken bedient, welche die Gewohnheiten des Mind aushebeln sollen. Geht man auf der Ebene dieser Techniken verloren, wird Meditation zu eine Art Vorbereitung auf ein in der Zukunft zu erwartendes Ereignis fehlinterpretiert. Ein „Ziel“ der Meditation wird hierdurch in die Zukunft projiziert und ist damit für alle Zeiten unerreichbar – denn Meditation liegt ihrem Wesen nach im Jetzt. Der vermeintlich „Meditierende“ ist zu einem ewig Suchenden geworden und glaubt stets noch „mehr tun zu müssen“, um irgendein „Erleuchtung“ genanntes Fantasiegebilde in der fernen Zukunft erreichen zu können. Innerhalb dieser Dynamik ist ein Erwachen nicht möglich (von Erleuchtung mal ganz zu schweigen).

Warum manche Lehrer also zum Teil derart vehement gegen „Meditation“ vorgehen, ist dieser weit verbreiteten spirituellen „Erkrankung“ und einem unzutreffenden Verständnis von Meditation geschuldet. Wenn Lehrer ihren Schülern den Prozess ausreden wollen, dann ist das eine Technik zu unterrichten und keine Beschreibung der Wirklichkeit. „Du bist bereits erleuchtet“ ist im übrigen, eine Meditationsanweisung! Es ist keine philosophische Aussage, die irgendeinen Sinn ergeben würde.

Dieser Umstand wird häufig übersehen, seltsamerweise auch von einigen Lehrern. Daher nochmal:„Hör auf zu meditieren. Erwache jetzt!“ ist nichts weiter als eine Meditationstechnik! Ihr Effekt ist eine radikale Ausrichtung auf das Jetzt – das IST Meditation. Dasselbe gilt für Selbstergründung, also der Arbeit mit Fragen wie: „Wer bin ich“, „Was ist Gewahrsein“ oder „Wer denkt?“: Dies sind Meditationstechniken und sehr alte noch dazu. Es handelt sich hierbei nicht um intellektuelle Fragen, auf die eine mentale Antwort erwartet wird. Die Antwort offenbart sich vielmehr direkt als das Sein selbst. Was diese Fragen bewirken, ist eine Ausrichtung des Bewusstseins auf sich selbst. Die Bewegung in ein vorgestelltes Außen wird gestoppt und die Richtung der Aufmerksamkeit wird umgekehrt. In diesem Prozess kann es zu einer Art „Rückkopplung“ kommen: Das Gewahrsein wird sich seiner selbst gewahr. Erwachen geschieht.

Wenn man denn unbedingt will, darf man Atma Vichara durchaus als den Königsweg der Meditation betrachten, denn es scheint die denkbar direkteste Methode zu sein. Ich denke aber nicht, dass sie deshalb auch automatisch die Geeignetste für jeden ist. Es ist auch durchaus nicht so, das die Frage „Wer bin Ich?“ bei jedem sofort zum Erwachen führt. In traditionellen Schulen war es auch eine der letzten Techniken, die ein Schüler von seinem Lehrer bekam, da gerade hier die Gefahr groß ist, auf einer mentalen Ebene steckenzubleiben.

Erleuchtung wird von allen, die darüber berichten als „Durchbruch“ und als ein plötzliches Ereignis beschrieben – aber immer als Folge eines vorangehenden Prozesses, mit vielen Zwischenstufen von „schlafend“ über „erwacht“ zu „erleuchtet“. Erwachen hingegen kann durchaus spontan und scheinbar unzusammenhängend geschehen – zum Beispiel durch Nahtoderlebnisse, Lebenskrisen oder Ähnliches. Für Erleuchtung halten traditionelle Lehrer dies für unmöglich:

„Wir müssen verstehen, dass Erleuchtung nicht nur eine Verschiebung in Wahrnehmung und Bewusstsein ist. Es ist eine existenzielle Metamorphose auf allen Ebenen, die auf radikale Weise die Schwingung unseres Energiesystems und das empfindliche Gleichgewicht verschiedener Elemente in unserem Hirn und den feinstofflichen Körpern transformiert. Eine plötzliche und vollständige Erleuchtung, die alle Zwischenschritte überspringt, würde ohne Frage zu einem mentalen und emotionalen Zusammenbruch führen, wenn nicht zum physischen Tod. Eine so radikale Umgestaltung wie Erleuchtung erfordert eine angemessene Zeit für Körper und Geist, um sich an den dramatischen Wandel der Energie und Identität anzupassen.“ (Anadi)

Nur ein Konzept

Um entsprechenden Kritiken vorzubeugen: Ein Artikel wie dieser wird nicht nur wohlwollend aufgenommen werden. Wie kann ich mich denn überhaupt hinstellen und so einen Text schreiben? Ist das nicht alles nur ein weiteres Konzept? Doch! Ist es. Überhaupt alles, was gesagt werden kann, ist nur ein Konzept und niemals die Wahrheit selbst. Letztere liegt jenseits von Konzepten, Traditionen und Lehren. Und doch gibt es zutreffendere Konzepte und weniger zutreffende.

Man kommt ganz sicher auch dann irgendwie durchs Leben, wenn man glaubt, dass es Zeus persönlich ist, der in seinen schlechteren Momenten die Erde mit Blitz und Donner heimsucht. Unter Umständen aber lebt man dann auch in der ständigen und unbegründeten Furcht, den guten Mann durch irgendeine unbedachte Tat maßlos zu verärgern und auf dem nächsten Spaziergang von einer Lichtentladung niedergestreckt zu werden. Das kann dann auf Dauer eher ungemütlich sein. Da lebt es sich mit dem Konzept, dass ein Blitz irgendwie was mit elektrostatischen Aufladungen der wolkenbildenden Wassertröpfchen zu tun hat, doch wesentlich gemütlicher.

Und für mich ist es nicht bloß Gedankenakrobatik. Ich kenne den subtilen Hochmut nach dem „Erwachen“. Man redet sich ein, dass alles ganz einfach ist, dass man es erreicht hat, für immer. Und tatsächlich war es für mich alles ganz einfach. Über Monate war ich ein einem Zustand von Stille und Glückseligkeit, ich bin damit morgens aufgewacht und abends ins Bett gegangen. Ich konnte mit anderen in reines Gewahrsein eintauchen, Antworten auf Fragen kamen ohne mein Zutun, die Versuchung Lehrer zu spielen war groß. Ich bin sehr glücklich, selbst Lehrer gehabt zu haben, die mir immer wieder geraten haben, nach jedem „Durchbruch“ mindestens zwei Jahre zu warten, um den Zustand zu verifizieren, und, egal wie vollständig er sich anfühlen mag, in Hingabe daran zu verweilen. Und es kamen tatsächlich umfassendere, tiefere Ebenen und Prozesse, Erkenntnisse und Zustände, viel Schmerz und unerlöste Seelenanteile. Erfahrungen, die ich vielleicht nicht zugelassen hätte, um meine Illusion aufrecht zu erhalten, ich wäre bereits erleuchtet. Hätte ich das getan, würde ich jetzt womöglich mit hoffnungslos aufgeblasenem spirituellem Ego irgendwo Satsang geben. Ich wäre nicht der Erste.

Deshalb glaube ich, dass ein korrektes Verständnis des inneren Weges hilfreich ist. Deshalb glaube ich, dass wir uns in Zukunft bemühen sollten, sorgfältig zu sein mit unseren Konzepten, hinter die Worte zu schauen, uns unserer eigenen Wahrheit sprachlich so gut zu nähern, wie es eben geht.

 


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45 Responses

  1. Michael

    achso, hätte ich fast noch vergessen zu schreiben:
    Was hält uns von der Erleuchtung ab?
    Angst vor der Realität.
    Das ist alles, was es zu sagen gibt.

    Antworten
    • Hans Grobbler
      Eine Möglichkeit der Beschreibung Erleuchtung + persönlicher Werdegang

      Wie kommen sie darauf? Die Angst hab ich schon vor langem verloren! Das war doch aber erst der Beginn der Reise, während der Reise, wusste ich aber nie wohin es ging, ich bin nur in den Bus gestiegen und mitgefahren, erst danach verstand ich warum er die Stzrecke nahm und nicht woanders lang fuhr. Ehrlich gesagt wenn ich meine Geschichte sehe verlief es so: erst die Erkennung des anderen Ichs durchs beobachten. Ich erkannte die Wechselwirkung und verwarf jegliche Gegenteilsvorstellung, Absolute, generell alles festgelegte im Denken. Das entfernte aber Positive wie Negative Gefühlszustände, es führte zu einem: „Ist mir doch Egal“ Zustand! Also war dort schon die Angst weg! Übrigens: verwechseln Sie Realität nicht mit Wirklichkeit, je nach persönlicher Ansicht etwas verschiedenes. Jetzt konnte ich verstehen: nicht zu deuten, sondern Umfang und Perspektive zu ändern und zu begreifen. Es brachte mich zur Erkenntnis der verschiedenen Möglichkeiten im Denken sowie daraus entstehenden Handlungsbeziehungen. Da konnte ich nun verstehen, verstehen nicht zu verstehen und dennoch verstehen. Ich erkannte das alle Großen Themengebiete letztlich auf eins hinaus laufen! Dies löste danach Mitgefühl für andere aus und ich versuchte anderen zu helfen zu verstehen (bei dem ein oder anderen, lassen sich erkennbare wesentliche Änderungen erkennen und anscheinend verbessert sich der Gesamtzustand. Vor allem in der Firma erkennbar. Seit nicht ganz einem Jahr in einem 4 Schichtsystem und Anfangs haben die sich die Arbeit gegenseitig aufgehalst und den „schwarzen Peter“ zugeschoben. Hatte Anfangs ne Menge Arbeit übernommen, ohne dafür irgendwas zu verlangen. Die meisten sahen blos einen fleißigen Arbeiter, mir war eigentlich alles Gleichgültig, was halt keiner im Gespräch zu deuten wusste, irgendeiner benuitzte auch mal den Begriff unbelehrbar. Danach versuchte ich mit kreativen denken bei einfachen Wörtern und deren vertauschen, verdrehen und Kombinationen von allen möglichen Worten und Bedeutungen. Mittlerweile würde ich wahrscheinlich für ein und die selbe Bedeutung, mehrere Bücher schreiben können was es heißen könnte. Letztens hatte ich ein Erlebnis was mich aber deutlich erschütterte (im wahrsten Sinne) Ich hatte vorm schlafen gehen ein scheinbar endlos lautes und unangenehmes Gefühl, vorher öfters ähnliches erlebnis gehabt, aber die Angst lies mich dagegen Handeln, da ich nun aber keine Angst mehr hatte, war ich neugierig und ließ mich darauf ein! Es gab einen Knall (im Kopf) der war äußerst angenehm, kurz darauf hatte ich noch zwei Bilder aufblitzen sehen, was genau sie abildeten kann ich gar nicht Beschreiben es war aber auch nur ein kurzer Moment, aber ich hatte das Gefühl sie seien um 90grad nach links gedreht, also lagen auf der Seite. Kennt jemand so ein ähnliches Erlebnis? Es wurde mir erst zwei Tage später bewusst, aber seit dem verstehe ich vieles ohne das denken in Worte, ich kann es nicht Beschreiben, selbst beim Lesen scheint dies eine Weile zu funktionieren. Beim zuhören und sprechen sowieso, mir erzählt einer was und kurzen Moment später spreche ich sinngemäß, kurios und seltsam aber äußerst interessant, verlier mich aber auch noch manchmal wieder in Gedanklich geformten Worten und Konzepten, die aber alle positiv zur Hilfe neuer Ansätze dienen, öfters ertappe ich mich aber dann wieder beim: „Im Kreis drehen“. Dann hör ich damit einfach auf, es macht mich aber auch total Handlungsunfähig, zum Glück aber nicht in Situationen wo es gefährlich werden könnte. So jetzt zur Erleuchtung!!! ich weiß das ich irgendwie in die Richtung wandle. Aber eins kann ich jetzt schon sagen: Wer hier Gegenargumentiert, es besser beschreiben oder definieren könne geschweige denn das es zu viel Text ist, kürzer verständlicher u.s.w. ist. Der ist noch auf den Anfängen des Weges. Es sind nur Worte!!! Niemand kann verstehen was in Wahrheit gemeint ist, weswegen das erwägen von Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten wichtig ist. Mir half am besten die Vorstellung des Quantenprozessors in der denkstrucktur. Statt wie übliche CPUs in 1 und 0 rechnen und der QCPU mit überlagerungen von Zustand 1 und Zustand 0 in einem 2D Raster. Dieses System, mit überlagerungen verschiedener Ansätze übertrug ich auf die Sprache. Hätte soviele schöne Kreationen und Ansätze zu erzählen, was da mal schön wär: jemand der irgendwelche Fragen dazu stellt, auf Arbeit erzählen Sie jeden Tag das gleiche merken es nur nicht, wenn ich schoin nur einen kleinen Schritt außerhalb Ihrer Wohlfühlzone erzähle, wird immer alles negiert. Die Varianten kennen die meisten ja. Generell scheint diese im Informationszeitalter sehr klein zu sein. Werd jeden Tag gefragt wann ich aufgestanden bin. Ich weiß wieso, aber deshalb völlig nutzlos…. Man könnte Erleuchtung wie mit dem Beispiel Liebe beschreiben: Wer von Erleuchtung spricht, weiß nicht was Erleuchtung ist! Wer einer Beschreibung wiederspricht, irrt sicherlich! Es ist nur eine Perspektive, das gesamte Bild kannst du nur mit Details Beschreiben, Details aber halt nicht mit dem gesamten Bild. Es ist immer nur anders beschrieben. Es gibt kein Richtig oder Falsch, besser oder schlechter. Es ist was es ist! Nur eine Beschreibung……. nicht das Wort Erleuchtung ist die Erleuchtung selbst und deren Erfahrungwert. MFG

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      • Martin
        Angst

        Sehr interessant finde ich die geschilderte Angsterfahrung. Es gibt ein youtubekanal von einem jungen Mann der sich mit diesen Dingen auch beschäftigte. In einem Video beschrieb er eine Erfahrung die er selbst als „Erleuchtung“ beschrieb. Erst erzählte er das er viel Sport gemacht hätte und immer mehr im Einklang mit seinem Körper gekommen sei. Er erzählte das eines Abends ihm ein aufsteigende Angst überkam. Eine Angst gegenüber seiner Umwelt. Er meinte nichts soziales er wahr in diesem Moment allein. Er sagte auch das er sich einfach darauf eingelassen habe und das am Morgen danach über eine gewisse Zeit alles quasi von allein funktionierte (z.B. Schule) und das er eine Art Seligkeit verspürt habe.
        Leider hatte er aus welchen Gründen auch immer alle Videobeiträge außer eins zu Ehren von Willigis Jäger und eines über den so genannten „Schmerzkörper“ gelöscht.
        Ich hatte mal als Kind die Erfahrung das ich Nachts Wach wurde und mir eine merkwürdige Angst überkam. Ich hatte keine Angst vor den Dunklen ich wahr in der Wohnung und das Licht war an. Mein Vater war da. Ich hatte geweint. Er hatte gefragt was war und ich konnte nur sagen das ich Angst hatte aber wovor könnte ich nicht sagen. Meine ganze Umwelt kam mir auf einmal bedrohlich vor. Aber ich kann mich nicht daran erinnern das dieses Erlebnis irgendwelche Folgen, weder positive noch negative, für mich hatte.

      • Hans Grobbler
        Angst? Was ist das? Reflexion erkannt und den Rückläufer vorraus gegangen.

        Ich hatte öfters dieses Gefühl vorm schlafen gehabt und hatte es immer sehr schwer gehabt, mich davon wieder zu befreien (wach werden). Ich hatte einfach unglaubliche Angst davor, es war so Laut (piepen) und erdrückend am ganzen Körper. Ich hatte dann von Herrn Tolle gehört, er beschrieb seinen Fall sehr ähnlich. Da lies ich mich dann doch mal drauf ein. Es war wie das platzen, eines sehr kleinen Raums der sich danach am ganzen Körper ausbreitete! Ich war eine lange Zeit zuhaus und zog mich selbst runter, verstanden hatte ich schon etwas von den Weltwirtschaftssystemen usw. deprimierte mich eher noch mehr. Irgendwann dachte ich mir blos: scheiß egal, aussteigen kannst du jederzeit, es ist eigentlich egal was kommt. Plötzlich war ich am arbeiten, ich bestellte mir ein Buch von Jiddu Krishnamurti „Die Zukunft ist jetzt“ was ausschlaggebend war, um die Suche nach Antworten aufzugeben. Ich verstand dies alles gar nicht! Nur wegen der leck Arsch Stimmung habe ich Informationen sammeln können, die ich vorher abgehakt hätte. Dies brachte irgendwann selbst die Erkenntnis mit sich, das man sich selbst in den Fähigkeiten sehen muss. Sehe dich selbst in der Erkenntnis und du wirst erkennen, dich selbst als das Leben selbst, dann wirst du es selbst erleben. Im Grunde gibt es nichts unwichtiges, man muss halt experimentierfreudig mit sich selbst sein. Das Erwachen ist eher als andauernder Prozess zu sehen, ich weiß nicht wo dieser anfgefangen hat! Letztlich hat das verstehen selbst, nichts mehr mit Worten zu tun. Ich kann mich auch noch mit Leuten unterhalten wenn ich möchte, es ist eher so das Ihre Gespräche von dem Wortumfang sehr vielfältig ausgeschmückt sind. Das was sie meinen, aber immer das gleiche ist. Wenn ich sie was Frage stößt es bei einfachsten Fragen schon auf ein negatives Gefühl, z.B. genervtheit oder desinteresse. Erzähl ich was verstehen sie irgendwas aber nicht das was ich meine 😀 Der normale Bürger weiß nicht was er sich selbst antut! Er denkt in Worten, hält dies für geheim und individuell, gleichzeitig vermutet er das der andere dies auch tut und was er denkt. Nach jahrelanger Synchroniesierung untereinander sowie zusätzlich durch Medien, haben sie untereinander wahrscheinlich sogar recht mit dem was sie über den anderen vermuten. Es ist sowas von lächerlich!!! Letztendlich kann man die Worte selbst zusammen und auseinander „klappen“ bis anfang der Entstehung, Bedeutung und wieder zurück usw. Beispiel zu dem was ich meine: Sprachwissenschaft!: Ich der Wille selbst zum sprechen/schreiben, benutzt den glauben an die Bedeutung, formt mit dem Wissen des Wortes, Sprache in Klang und Form, durch Reflexion zum anderen gelangt, durch das wissen des Wortes, über den glauben der Bedeutung, durch nicht verstehen der Reflexion, nun das wissen dem anderen wiederspricht! Daraus wird dann die andere Meinung, Ansicht, Religion allgemein der andere. Weshalb Worte sehr gut gewählt werden müssen. warum muss man alles so kompliziert machen? Tatsächlich muss man nur die Funktion des denkens verstehen, man kann nicht alles wissen aber alles verstehen. Durchs denken hab ich ein Konzept was am Ende die Erleuchtung bedeuten würde, dieses muss ich deshalb aber loslassen, um die Erleuchtung zu erfahren. Mein eigener Weg nahm mir aber bereits jetzt schon jegliche Angst vorm Leben und anderen Menschen. Es brachte mir wirkliche Gefühle und lies mich verstehen waraum die Welt so ist wie sie ist. Man kann keinen anderen Menschen mehr hassen, wenn man versteht. Das man selbst sowie, Familie, Freunde aber auch der größte Teil der Menschheit, auf etwas so simples und einfaches, Jahrtausende reingefallen sind. Letztlich würde ich sagen Ich bin zwischen Erwachen und Erleuchtung. Dazwischen sind aber viele Ebenen, Ich weiß nur das ich auf einer „arbeite“ wo ich mit Wortspielereien nicht weiter komme. Worte sind dort eher lächerlich in Ihrer Bedeutung, denn unsere gesamte Sprache beruht auf Objekten. Weshalb auch Religionen gescheitert sind. Benutze heute so Worte wie: Chakra, Engel, Seele, Gott(Erleuchtung wäre das treffen mit Ihm), Kobolde, Elfen u.s.w. Die Leute lachen sich kaputt! Dabei haben sie keine Ahnung was gemeint ist, sie haben irgendwelche Konzepte, von dem was sie in Spielfilmen gesehen haben. Wenn Sie die Wahrheit erfahren würden. Dann würden sie bald über sich selbst lachen und wie Sie beeinflusst wurden. Letztendlich muss aber jeder selbst dahinter kommen, wie man zum selbst selbst kommt 😀 Wenn sie etwas Wissenschaftliches gebrauchen können. Schlage ich vor sie googlen mal Reflexivität und rekursivität, hat mir sehr geholfen diesen Rücklauf und vorlauf für mich zu entdecken.

    • Hans Grobbler
      Zu versuchen die Angst vor der relativen Realität los zu werden, tendiert zum wahrscheinlich unwahrscheinlicherem loswerden der Angst!

      Ich würde es zwar Wirklichkeit nennen, wegen dem was wirkt. Realität ist auf viel mehr Möglichkeiten Arten zu verstehen. Aber es kommt ja letztlich auf den Leser an.
      Wenn dies nun aber alles ist was es zu sagen gibt, mag es für andere schwer zu verstehen sein. Wäre auch ein wenig zu einfach, einen rasch mal Schütteln, mit der Taschenlampe ins Gesicht leuchten und leuchte wie die unendlichkeit. Durchbreche die Grenzen der Zeit und des Raumes, spüre das unendliche Gefühl der Liebe selbst.
      Danach komm zurück und erzähl mir was es darüber zu sagen gibt? Antwort: Angst vor der Realität. Das ist alles was es zu sagen gibt! Ich glaube du hast die Erleuchtung noch nicht erlebt. Auch wenn du „real-ist-isch“ gesehen recht hast, ist die Realität eben auch etwas relatives. Wie war Ihre Erleuchtung denn? Wurden sie erleuchtet? Leuchten sie noch immer? Kommen sie wieder dorthin? Wollen sie dies überhaupt? Was gibt es nach der Erfahrung noch auf Erden für Sie zu tun? Wenn Sie so gut Bescheid wissen, könnten sie doch ein paar Erfahrungen teilen 😉

      Antworten
    • Hans Grobbler
      Zu versuchen die Angst vor der relativen Realität los zu werden, tendiert zum wahrscheinlich unwahrscheinlicherem loswerden der Angst!

      Ich würde es zwar Wirklichkeit nennen, wegen dem was wirkt. Realität ist auf viel mehr Möglichkeiten Arten zu verstehen. Aber es kommt ja letztlich auf den Leser an.
      Wenn dies nun aber alles ist was es zu sagen gibt, mag es für andere schwer zu verstehen sein. Wäre auch ein wenig zu einfach, einen rasch mal Schütteln, mit der Taschenlampe ins Gesicht leuchten und leuchte wie die unendlichkeit. Durchbreche die Grenzen der Zeit und des Raumes, spüre das unendliche Gefühl der Liebe selbst.
      Danach komm zurück und erzähl mir was es darüber zu sagen gibt? Antwort: Angst vor der Realität. Das ist alles was es zu sagen gibt! Ich glaube du hast die Erleuchtung noch nicht erlebt. Auch wenn du „real-ist-isch“ gesehen recht hast, ist die Realität eben auch etwas relatives. Wie war Ihre Erleuchtung denn? Wurden sie erleuchtet? Leuchten sie noch immer? Kommen sie wieder dorthin? Wollen sie dies überhaupt? Was gibt es nach der Erfahrung noch auf Erden für Sie zu tun? Wenn Sie so gut Bescheid wissen, könnten sie doch ein paar Erfahrungen teilen ?

      Antworten
    • mergelina
      was, wenn niemand soweit folgen kann

      dann verstehst du nicht das ganze Konzept, wie die wissenschaftler verlierst du dich in linear kausalität.
      Woher kommt denn Angst? Kennst du die Gesetzmäsigkeiten, denen Intention, Methodik und Resultat zugrundeliegen? Angst entsteht durch egozentrisch geprägte Identifikation. Das normalste und am leichtesten zugängliche Selbstverständnis ist der Körper, dem „MEIN“ Verstand innewohnt den man spürt und kontrollieren kann und den ich als EGO zentriere, erhalten und stärken möchte.
      Erhaltung und Wachstum sind aber unterschiedliche Richtungen, man muss wissen, in welcher Richtung welche Veränderung zu erwarten ist und warum.
      Es macht nicht viel Sinn, eine Theorie zu formulieren, denn Werte, Begriffe und Formen sind relativistisch und die essentielle Information liegt in der Relation zueinander, während die Interaktion durch die Perspektive des Betrachters den Observer und das Ego ebenso festsetzt, wie die Form und Aktion. In Ihr steckt aber keine relevante Information, welche abseits des Bezugsramens gültigkeit hätte, geschweige denn absolut wären. Deshalb gibt es zahlreiche Theorien in Wisssenschaft, die in bestehender Form nicht restlos vereinbar sind. Sie sind vereinbar, jedoch nur durch abstraktion. Das Ergebniss ist Geometrie. Punkt – Kreis – Kugel – hyperkugel, ausgehend von minimaler Information (Unschärfe) steht die Dimenionierung für Variation, Tensoren weisen darauf hin, daß Information mit Zunahme der Dimension immer komplexer wird. Wohl dem, der in der Lage ist, Einheiten als Teile eines Gebildes in seiner Gesamtheit zu überschauen, nicht wie stets im Westen der Wissenschaftler durch den Blick ins kleine, sprich immer weitere aufspaltung, sondern der Blick nach aussen, die Variation als Abbildung einer nächst höheren Einheit. Das Individuum ist die Zelle, die im Zusammenschluss mit anderen etwas gemeinsames höheres ergibt. Wer das erkennt, erhebt sein selbst alleine durch die erkenntnis in die nächst höhere Dimensionalität. Fragen, die der Mensch auf einer flachen Erde ins grübeln brachten und widersprüche erzeugten, kann der beobachter im Orbit auf einen blick überschauen. Das ist das Geheimnis der Nächstenliebe. Neben ihren welleneffekten und Fortplanzung öffnet sie den Geist neue Türen. Gesellschaft, Medizin, Wirtschaft, Spiritualität und wissenschaft funktionieren auf die selbe weise, weil sie das selbe sind. Verschiedene ansichten einer konstanten Form, sprich allem liegt Geometrie und Dimensionierung zugrunde.
      Wie setzt man diesen ErkenntnisProzess in Gang, der dann tatsächlich zum selbstläufer wird? In Kriesen und bei großem Verlust liegt eine große Chance, wenn man es schaft, das schwerzlich verlorene loszulassen. Wenn nicht, rennt man in Richtung Verbitterung , Rachelust und Angst.
      Halte nie etwas fest, egal wie perfekt und erhaltenswert es erscheint. Festhalten ist stillstand und dieser ist zerfall. Kämpfe nie, denn alles passiert, weil du danach fragst. Täter und Opfer sind einander anziehende polarisierte Mitspieler, die in einer perspektive verharren und sich nicht davon lösen können. Sie bringen sich gegenseitig etwas bei. Sie begegnen sich so lange, bis sie gelernt haben, daß sie beides sind und Dualität per se gegensätzlich sein muss. Die schere wird sich schließen, man betrachtet das Geschehen aus beiden, schlieslich manigfaltigen perspektiven und entwickelt Mitgefühl und Toleranz. Angst löst sich auf und an ihre stelle tritt Urvertrauen, Wissen und Erstaunen, zu welchen Wandlungen wir eigentlich fähig sind und welches Potenzial wir gemeinsam mit entsprechender Intention entfachen können….bald. Erwachen eine Verschiebung? Früher sagte man „verrückt“ dazu und das trifft es schon. Angesichts der errungenschaft der bis dahin als norm formulierten Realität, die nur eine Lüge und Illusion sein kann, weil die Mathematik nachweist, daß es eine NORM für Form und Wert nicht echt sein kann als die spezielle „verückte“ sicht eines individuums. Daß eine Illusion so überzeugend ist, ist ein Hinweis, welches Potenzial in der Synchronisation schlummert. Was wird möglich sein, wenn das gemeinsame größere Wesen als Folge der selbstlosen (nächstenliebenden) Intention als unmittelbares Resultat Synchronisation und Kommunion nicht besser sein kann. Aus Liebe, Wachstum und Information wird manigfaltiges Potenzial.

      Antworten
      • Hans Grobbler

        Warum alles so kompliziert? Ich glaube Nichts zu sein! Also hab ich nichts, kann nichts verlieren, hab keine Angst! Da ich aber nicht Nichts sein Kann weil ich bin, muss ich alles sein! Nur eben nicht, nichts!
        Alles was ich sehe verstehe ich, also bin ich das was ich sehe! So Simpel!

    • Rudra
      Nichts, was immer es auch sei, sollte ergriffen oder festgehalten werden.

      Der oben geschriebene (längere) Artikel Zeugt von gosser Klahrheit und korrektem Verständnis. Schnell kann es geschehen dass Freiheit, Erleuchtung, Wahrheit für Spirituelle Sucher zur Falle werden. Ich hatte das grosse Glück dem Avatar dieses Zeitalters begegnen zu dürfen und blieb vortan in seiner Nähe wohnen. Davor war ich Schamanisch tätiger und Sonnentänzer in der Lakota Nation. Heute bin ich niemand mehr. Swami sagte einst das Eleuchtung niemals, weder in der Vergangenheit, der Zukunft, noch im hier und jetzt von einem Körpergeistkomplex erreicht worden sei, oder erreicht werden könne. Das was Realisierung genannt wird ist von je her Realisiert. Als meine Frau Swami einst fragte was die Wahrheit sei, antwortete er mit nur einem Wort : “ NOTHING“
      Rudra

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      • Hans Grobbler
        Immer wieder alles und nichts

        Und „Nothing“ ist genau das was Alles andere erschaft!
        Alles ob man es Biblich, Biologisch oder Physikalisch betrachtet, beruht auf Teilung! Als Mensch haben wir den Teiler in uns, die Teilung selbst ist einfach: „NICHTS“! Was uns Menschen Probleme macht ist das Selbstbild sowie die Kombination mit zu sich selbst gesprochenden Worten!
        Wir haben uns ganz einfach eingesperrt, in unseren Köpfen! Dies ist alles warum die Welt das ist was sie ist! Jeder teilt sich einfach ein und die selbe Vorstellung seiner selbst, die man eben nur von anderen gelernt hat und sich abgeschaut hat! Ich habe schon vor langem mit der Umschichtung des Verstandes begonnen, es ist eigentlich alles sehr einfach im Augenblick wo auch die Logik arbeitet zu verstehen, aber die meisten Menschen schleppen alles mit umher und sind inzwischen selbst zur Zeit geworden. Was ist Zeit? Es kann niemand wissen! Da es die Bewegung des Raums selbst ist! Weshalb die Lichtgeschwindigkeit auch konnstant ist! Nur weil wir es verstehen den Raum zu teilen entsteht erst die Wahrnehmung von Zeiträumen. Die Vorstellung unserer Selbst erzeugt die Angst, vor Verlust der Vergangenheit in der Zukunft! Theoretisch brauch man nur fest genug dran glauben Nichts zu sein so nutzt man das Nichts in sich um Alles zu sein und alles in alles andere teilen zu können! Gestern hab Ich gelacht wie bescheuert das ist: Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt! Hääääh? Ein Land „auf“ der Welt soll „über“ alles „in“ der Welt stehen? Stell dir mal die Erde vor pack ein Land darauf was auch nichts als ein Rahmen ist für eine Fläche. Nun soll dieser Rahmen über alles in der Erde stehen? Darüber, Darunter, Darauf? Geht es denn noch komplizierter??? Ja man nimmt das Dasein weg und schickt es gegen Null und bekommt die Rückkopplung als Verstand heraus, auch ich und meins genannt! Mein land ich bin darin, weil ich mir das so vorstelle!

        Also Nichts ist die Wahrheit! Also glaubt man wirklich selbst nichts zu sein! Resultiert daraus das man das ist was ist! Alles dazwischen darf ja auch sein, man muss nur verstehen das, dass was ist bereits der Denker ist!

      • Rudra
        Viel Rauch um Nichts!

        So etwas wie Teilung gibt es gar nicht, sie ist eine Idee des Egos das überall Unterschiede sieht wo keine sind. Nothing erschafft gar nichts und sollte nicht mit nichts übersetzt werden. Nothingness kann und braucht nicht erklärt zu werden und ist nicht GEGENSTAND des Verstandes. Die Interpretation und der Versuch No-thing zu Objektivieren ist Typisch für einen gespaltenen Verstand der sich einbildet verstanden zu haben. Das Ich maßt sich an über das Absolute Urteilen zu können und missbraucht auf diese weise die grössten Wahrheiten für sich um dauerhaft überleben zu können, die Intellektuelle Arroganz trägt ihren Teil dazu bei.
        Rudra

      • Rudra
        Dattatreya

        Wisse,
        was Gestalt annimmt,
        ist unwirklich.
        Was keine Gestalt annimmt,
        ist ohne Unterscheidung.
        Wer diese Lehre empfängt,
        kann nicht wiedergeboren werden! (Avadhuta Gita)
        Rudra

      • Rudra
        ANY KIND OF NONSENS!

        Mit oben geschriebenen (längeren) Artikel war der OBERSTE Beitrag gemeint! Wie man am Beispiel “ Nothing“ sehen kann, ist die Botschaft des Meisters anfangs klar, voller Kraft und wegweisend. Interpretationen der Worte eines Meisters verunstalten meist die Bedeutung und Klarheit, der Wert kann dabei völlig verloren gehen. Dabei sollte nicht vergessen werden das sie nicht für die Allgemeiheit sind, sondern an den Schüler auf seiner jeweiligen Entwicklungsstufe gerichtet sind. Wie schon ganz oben erwähnt, ist korrektes Verständnis essenziell, dazu muss aber alles Falschwissen das sogut wie jeder mitbekommt ausgelöscht werden, was nach meiner Erfahrung ohne einen Meister gar nicht, oder nur sehr schwer möglich ist.
        Rudra

      • Rudra
        Die Ultimative Frage...

        Wenn du in der Früh erwachst verschwindet die Traumwelt,
        alle Traumfiguren,
        und du erkennst dass sie nicht existieren.
        Wie kann etwas das nicht existiert erwachen,
        oder Erleuchtung erlangen?
        Was ist Erleuchtung?
        Eine Falle!
        Wer will wissen was Erleuchtung ist? Finde das heraus!
        Frage stattdessen “ Wer bin Ich “ und sei still.
        Wenn dein Geist reif ist wirst du dabei bleiben und keine unsinnigen Fragen mehr stellen.
        Rudra

      • Hans Grobbler
        Ja und?

        So nun Frage ich wer bin ich? …….. Von wem erwarte ich eine Antwort?
        So nun Frage ich was bin ich? …….. Von wem erwarte ich eine Antwort?
        Am Ende bin ich das, was ich glaube zu sein!
        Da ich sein will! Darf ich nicht zu sein!
        Nicht zu, zu sein bedeuted Nichts zu sein! Für mich einfach einfach!

      • Rudra

        Other than the three states: waking, sleep and ‚ I Amness,‘ I have no experience, but nether can I give up these three states. I am loaded with them, I cannot get rid of them. They have come without my knowledge. Nobody asked me if I wanted these three states.
        I do not consider any of you to be different from me; at the same time, as far as I am concerned, I have wiped out the total existence and therefore, since there is no individuality, there are no bindings on the words that come out of me. With the giving up of individuality, all the poses go- that one is a sanyasi, a jnani, or something else. Along with a pose are restrictions, ‚ I am so and so, I must not say such and such.‘. The whole thing is an illusion, merely entertainment.
        Consider from your own experience, is there anything constant? Even your own image of yourself is always changing. “
        ( Worte des Meisters) Rudra

  2. Michael
    warum soviele Worte?

    Das war ein recht langer Artikel, den ich ehrlich gesagt nicht richtig verstanden habe .
    Der Zustand der Erleuchtung wird meines Erachtens gern verkompliziert, damit der Kopf etwas hat, mit dem er sich beschäftigen kann….
    Erleuchtung ist:
    Das sehen, was ist!
    Wir erleuchten, was wir in die Dunkelheit gedrängt haben und können es wieder sehen.
    Das ist alles…… etwas sein lassen, was schon einmal da war!

    Antworten
  3. Jury

    Bin seit mehr als 4 Monaten erleuchtet und es ist schon eine Verdammnis..
    Ich will nicht genauer drauf eingehen, glaube bringt eh nix, da es fast unmöglich ist überhaupt da rein zu kommen. (Oder besser gesagt raus)

    Antworten
    • Hans Grobbler
      Bitte nicht verwechseln.

      Verdammnis? Hört sich nach der Leidensphase nach dem Erwachen an. Keine Sorge! Lerne das Leid zu verstehen und nimmt es an, es wird besser. Diesen Zustand als Erleuchtung zu verstehen, könnte ja fast in den Abgrund führen und zur Sinnlosigkeit des Daseins. Wozu íst ein Gefühl von Leid da? Es fordert Hilfe, eine Handlung die es aufhebt. Wenn du Leidest, ist es nur das selbstmitleid des egos. Bemerkst du Leid anderer nennt es sich Mitgefühl, was zur Hilfeleistung anregt. Erleuchtung ist das Ende allen Leidens… wird behauptet, hab sie noch nicht wiederfahren.

      Antworten
  4. Sylvia Anshara
    Erstaunen

    Ein erstaunlich seichter Artikel, dafür dass er von Erwachen und Erleuchtung handeln soll. Ganz offen: Er hat die Tiefe eines Schüleraufsatzes.

    Erwachen ist für mich das Erkennen „dessen, wer man wirklich ist“ oder: „der Zustand, in dem das Bewusstsein in sich selbst mariniert“, und viele Menschen haben diesen Zustand innerhalb 1-3 Sitzungen bei mir erfahren – mit tiefgreifenden Erkenntnissen und einem „inneren Loslassen“ von unbrauchbaren Konzepten. Das ist für mich Erwachen.

    Was Erleuchtung ist, kann ich nicht sagen, auch der Artikel lässt das ja offen. Find nur erstaunlich, dass so ein Artikel auf der „Sein“-Seite auftaucht – DEM Magazin für Spiritualität – und dann null Info, und ganz offensichtlich von jemandem geschrieben, der gar nicht eingetaucht ist. Sorry, Leute.

    Antworten
  5. Elisabeth Marichal
    Erleuchtung

    Wieso brauchst du so viele Worte um zu sagen was Erleuchtung ist David Rotter? Die Antwort kann ich dir sagen: Weil du es nicht bist. Da hier jedoch Erleuchtung ist kann ich auch sagen was Erleuchtung ist: Erleuchtung ist die Erlösung von dieser Welt und damit von jedem Schmerz und jedem Leid da du von dem persönlichen Ego wirst befreit. Dies geschieht über die bedingungslose Liebe.
    Mehr Worte braucht es nicht wenn da scheint das Innere Licht. ♥

    Antworten
  6. Re

    Zitat aus dem Autoren Info, letzter Satz: “ (…) Heute geht er seinen eigenen Weg, unabhängig von Gurus oder einer Lehre, der Stimme der eigenen Intuition und Seele lauschend.“

    Folgst du den Lehren eines Menschen, dann folgst du nur deiner Vorstellung von dem, was er lehrt.
    Wenn uns überhaupt einer LEHREN kann, dann ist es das reine (erleuchtete, göttliche) Selbst, das uns allen innewohnt, fern von jeglicher Identifikation… denn es ist in jedem von uns das selbe.

    Alles Wissen ist bereits in uns vorhanden; ergo braucht auch niemand einen anderen zu belehren.

    Was wir brauchen ist das VERTRAUEN in das Selbst, das uns allen innewohnt… dass ES jeden von uns führt.

    Euch noch ein schönes Erwachen, Re

    Antworten
  7. Denkion

    ich bin seit kurzen erst erwacht und finde den beitrag echt hilfreich DANKE. vor allem ist es jetzt übel schwer nicht immer ein auf Lehrer zu machen. … es ist schön ein klein/grOßes Maß klahrer zu sein. Aber es wäre törricht zu denken das dies das „Ende“ sei.

    DANKE DANKE DANKE nun heißt es …..schweigen ist Gold 🙂

    euch alles gute !

    Antworten
  8. mathias

    Toller Artikel …
    Ich verstehe zwar nur die Hälfte, bilde ich mir ein, aber ich verstehe jetzt zumindest, was „Erleuchtung“ ist.
    Ein Wort! Und ich finde das … echt zum Kullern!

    Danke

    Antworten
  9. gisela

    ein-wunderbarer-und-klarer-artikel—-hier-steht,-was-ich-selbst-in-mühsamer-kleinarbeit-in-irritation-und-inneren-fragen-erkannt-habe—danke-für-diese-klare-zusammenfassung

    Antworten
  10. gisela

    ein-wunderbarer-und-klarer-artikel—-hier-steht,-was-ich-selbst-in-mühsamer-kleinarbeit-in-irritation-und-inneren-fragen-erkannt-habe—danke-für-diese-klare-zusammenfassung

    Antworten
  11. Anonymous

    ja

    und so eine Übersicht bzw Differenzierung der Meditationsarten /-praktiken ist längts überfällig, das ist wirklich eine Soßé

    längst überfällig v.a. wenn man bedenkt, daß wir am Ende der Separationszeit stehen ))

    hey danke schöner Artikel – und schön Achtsam ))
    konnte auch mal wieder etwas korrigieren/integrieren

    man könnte auch sagen: wir SIND alle schon erleuchtet, wie in dem spruch, weil wir ohne die chakren ja erst gar nicht als festkörper existieren würden.. wir sehen das nur nicht und müssen es deswegen bemerken. so oder so ähnlich.

    mfg
    sending love

    ps: always sending love wäre auch eine definition für erleuchtet, wenn man es denn hinbekommt))

    Antworten
  12. Frau Feder

    Lieber David Rotter und liebe LeserInnen,
    schön, dass ich hierher gefunden habe und nun dieses Wort ERLEUCHTUNG und diesen Artikel in mich habe wirken lassen können.
    Erleuchtung…ein Wort, das seine ganz eigene Bedeutung hat, die vom Verstand sowieso nur ansatzweise und nur individuell erfahrbar erklärt werden kann und doch gibt es das, was diese Erleuchtung zusätzlich erklären kann…die Welt der Poesie und der Wahrnehmung auf der Herzensebene, Seelen- und Höheren Gewahrseinsebene…

    Doch zum Erklären bin ich nicht da, sondern zum Weitergeben…und so schließt sich der Kreis und so gebe ich den Menschen als WORTHEILERIN Frau Feder meine Erleuchtungspoesie weiter, meine Erfahrungen weiter in meinem aktuell veröffentlichten Buch:“Wenn die Welt zu Liebe wird…dann gibt es das Paradies“.

    Ein Buch, das wieder ein Stück mehr die wundervolle Erfahrung ERLEUCHTUNG wiedergibt…aber nicht erklärt…

    LG Frau Feder

    Antworten
  13. Boris

    Ich kann die Erleuchtung nicht erleben, denn wenn die Erleuchtung kommt, gibt es „Ich“ nicht mehr. Ich ist eine Illusion. Ich bin Du, Du bist Ich und nur der Schöpfer ist zwischen uns. Wir sind Eins. kab.tv/ger

    Antworten
  14. U-Te

    „ALLES IST“ ER-LEUCHTET!!! Niemand kann etwas werden, da alles bereits ist. Das SELBST (die Seele) ist nur die Brücke zum reinen Gewahrsein, zu der wahren Essenz, zu der Quelle. Das wahre SEIN kann nur über das Selbst erkannt werden. Es ist das Selbst, das erwacht und erkennt, dass das wonach es suchte, bereits IST, nicht war… noch werden kann!!!! Womit identifiziert sich das SELBST??? Mit dem was es ausführt, denkt zu sein, werden möchte, oder in Wahrheit IST???

    In tiefer Liebe und größtem Respekt

    Antworten
  15. gone

    Die „Erleuchtung“, nämlich die höchste von vieren, die Gautama schilderte, ist diejenige, wie er sagt, bei der man das „Ein- und Ausatmen“ ablegt oder anders gesagt, Gautama hat die Notwendigkeit des Atmens aufgehoben, bei vollen Bewusstsein, ist er gestorben.
    Diese extreme unmenschliche Glanzleistung ist gerade das, was ihn von allen anderen unterscheidet und weswegen ich nach der ersten Schauung, die noch das einfachste ist, mich niemals mit ihm vergleichen könnte, also bleibe ich immer schön bescheiden mit dem Gebrauch des Wortes und der Qualität dahinter …

    😉

    Antworten
  16. gugl shumil

    wird alle tragen licht in uns – darum meint das wort ‚erleuchtung‘ nur den zustand, wo sich ein mensch dieses lichtes bewusst ist und es tatkräftig in seinem täglichen leben zum ausdruck bringt

    jede spirituelle arbeit die wir tun, von yoga über meditation oder beten usw., ist nicht der versuch, zur erleuchtung zu gelangen, sondern sie ist der AUSDRUCK des uns innewohnenden lichtes – wir sind bereits erleuchtet!

    liebe grüsse

    Antworten
  17. JOAN

    „Ich weiß, das ich nicht weiß“ ist wohl erst einmal das Wichtigste.

    „Aufwachen“ ist meist super, dazu sollte der Mensch aber auch ausgeschlafen sein.
    Richtig toll ist dann das „HELL WACH SEIN“!

    Ich freue mich drauf 🙂

    Antworten
  18. JG

    Die Auferstehung ist das Erkennen der wahren Bedeutung der Erbsünde und die Erleuchtung ist die Erkenntnis, wie sie zu überwinden ist:

    http://www.deweles.de/files/aue.pdf

    Antworten
  19. Klaus

    Dieser Text entspricht weitgehend meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe für mich dafür den Namen „Engeltourismus“ geprägt, für ein Verhalten in spirituellen Kreisen, das nur von Masse statt Klasse ausgeht. Wenn wir uns nach 2 Monaten immer treffen, ist immer etwas Neues der Hit. Z.Zt. ist es Schamanismus, davor war es Heilen mit Zahlen (aus Russland), usw. usf. Interessant wird es, wenn man fragt, wie denn die neue Methode von vor zwei Monaten funktioniert, und das Wichtigste; welche Erfolge gibt es? Erstaunlicherweise kann sich kaum jemand daran erinnern, außerdem gibt es jetzt etwas viel Besseres, über das man jetzt aber noch nicht sprechen kann (Geheimniskrämerei wie im Kindergarten). Scheinbar ist das beflissene Notieren der ISBN-Nummern von Büchern wichtiger, als das Studium und Verstehen des Inhaltes. Wenn ich dann sagte, dies ist (noch) nichts für mich, erntete ich oft nur verständnislose Blicke. Deshalb habe ich diese Kreise verlassen und treffe mich nur noch mit einer Freundin, die so ähnlich denkt, wie ich. Persönlich finde ich die Übungen auf der Doppel-CD „QuantenHeilung“ von Frank Kinslow sehr gut und einfach. Wenn man sie locker und ohne Bindung an ein festes Ziel nur dann durchführt, wenn „einem so ist“, dann wird man zum richtigen Zeitpunkt sein eigenes Selbst entdecken, und „erwacht“ sein.
    Vielen Dank
    Klaus

    Antworten
  20. Gerold Schleritzko

    hallo liebe mitmenschen

    ich suche …

    (mindestens) einen erleuchteten für (midestens) ein pers. gespräch

    jemand der sich nach dem durchlesen des obigen artikels
    als erleuchtet bezeichnet

    oder von personen die den text gelesen haben
    (oder so ähnlich über die thematik denken)
    als erleuchtet bezeichnet wird

    am besten in meiner näheren umgebung

    kann mir hier BITTE wer weiterhelfen?

    ev. mit einem link zu einer organisation / person

    ich bin aus österreich – niederösterreich – waldviertel – horn

    ernst gemeinte infos bitte
    entweder hier posten
    per mail zusenden g.schleritzko@aon.at
    oder mich anrufen +43 (0)650 517 5 117

    DANKE

    Antworten
  21. so krates

    Hallo und schoenen guten morgen die frage erleuchtet erwachen kann jeder nur fuer sich selbst
    finden wer den gedanken nachhaengt und es mit dem gedanklichem verstaendnis versucht wird
    es nie finden weil die gedanken sich lieber mit sich selbst beschaeftigen und man immer den
    falschen weg nimmt der aeussere viel bekommen und gluecklich sein schlaegt fehl der innere
    viel leiden schlaegt doppelt fehl weil leid als pruefung verstanden wird der einzige weg ist der der

    inneren einkehr man beachtet sich selbst seinen koerper und die gedanken sind nicht wichtig
    weil man fuehlt gefuehle sind hoeherwertig gedanken kommen und gehen werden gesehen und
    nicht bearbeitet dadurch werden sie weniger und als illusion verstanden sie sind nicht wchtig
    nur das jetzt ist wichtig siehe eckart tolle und wenn man die achtsamkeitsuebung kontinuierlich
    macht wird man klarer erkennen was zur zeit geschieht doktor frank kinslow zeigt auch einen

    weg die ruhe in sich zu finden und den sinn vieler gedanken zu hinterfragen byron katie zeigt
    einen einfachen weg mit den gedanken umzugehen was man am ende erreicht das wird der der
    es erkennt nicht sagen denn es wuerde nicht verstanden werden von denen die es nicht selbst
    gefunden haben man ist im bereich der gefuehle gedanken sind klar und wer Goethe homer und
    co dann liest wird verstehen dass seit jahrtausenden menschen erkannt haben was es ist und

    bei allen kein verstaendnis gefunden haben gewiss du hast recht bester der schmerzen waeren
    minder unter den menschen wenn sie nicht gott weiss warum sie so gemacht sind mit so viel
    emsigkeit der einbildungskraft sich beschaeftigen die erinnerungen des vergangenen uebels
    zurueckzurufen eher als eine gleichguetige gegenwart zu ertragen goethe hat es mit werther
    beschrieben und auch heute erkennen den sinn nur wenige der weg beginnt im inneren stille

    LG
    so krates

    Antworten
  22. Bravissimo

    Schöner, ziemlich achtsam geschriebener Artikel. Wenn wir nur aufhören könnten Bescheid wissen zu wollen…
    Achtsamkeit in der Sprache – so unerlässlich auf wohl jedem Weg:
    http://www.youtube.com/watch?v=SSEBMo045og

    Ich liebe die nüchterne Einfachheit von Willigis Jägers Aussage sehr: „Der Kern aller spirituellen Wege ist immer Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit“. Also ungefähr „das Wesen des Geistes ganz im Jetzt zu zentrieren und darin zu ergründen“.

    In einem Buch in Interviewform über seinen Weg steht seine Aussage, dass sein Meister (aus dem Zen), ihm in erster Linie geholfen hat, so manch einen Irrweg nicht zu begehen oder an einem Zustand festzuhalten / zu verharren.
    Ich vermute es ist einer der grösste Trugschlüsse und Verirrungen in der „Spiri-Szene“ daran zu glauben, dass es einen statischen, anhaltenden „Zustand der Erleuchtung“ gibt, dass man überhaupt „durch sein“ kann oder es ein Ziel gibt, sozusagen ein Ende der Evolution, etc. pp.

    Klarheit und Liebe wünscht D.

    Antworten
  23. Nemissimo

    Hallo

    Erleuchtung ist: Geburt in ein neues ein anderes Leben ( ich erblicke das Licht der Welt).
    Ich erlebe ein weiteres meiner unzähligen Leben (ein neuer Mensch)

    Für einen Moment erkenne ich einen Tropfen im Meer.

    die zeit
    hat viele stunden
    zu lang
    zu kurz
    verschwunden
    unbeschreiblich
    schmerzhaft
    schön
    es ist
    unser empfinden
    wie lang
    wir in ihr stehn

    nicht tag
    noch nacht
    bestimmen
    es ist der kopf
    der zählt
    wir altern
    im empfinden
    die zeit
    hat zeit
    und steht

    LG

    Antworten
    • Elisabeth Marichal

      Das sagte ich mal. Doch so vieles hat sich seitdem verändert und die Erkenntnisse gehen viel tiefer. ♥

      Antworten

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