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Eyebody – dieser Begriff steht für Sehen und Sehkraft, Körperkoordination, Bewusstsein, Vorstellungsvermögen und einen Zugriff auf das Funktionieren des eigenen Gehirns. Denn wir sehen nicht mit unseren Augen, sondern mit der Sehrinde in unserem Großhirn. In diesem Hirnareal ist nicht nur unsere visuelle Wahrnehmung zu Hause, wir finden dort auch den Schlüssel zur Koordination unseres körperlichen, mentalen, emotionalen und energetisch-spirituellen Selbst. Hinter den weit verbreiteten Symptomen wie Kurz- und Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Grauem und Grünem Star verbergen sich bislang unterschätzte Chancen, unsere Ganzheit zu entfalten.

 

Diese weitreichende Entdeckung ist Peter Grunwald zu verdanken.
Der Begründer der Eyebody-Methode forscht und unterrichtet seit den frühen 1990er Jahren in einem der faszinierendsten Felder des Menschseins. Ganz Empiriker, entdeckte der ausgebildete Lehrer für Alexander-Technik und Sehlehrer die später als Eyebody-Muster beschriebenen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bereichen von Augapfel bzw. Sehbahn und Teilen des Körpers. Im Laufe seiner Forschung mit Hunderten von Schülern beschrieb er außerdem die verschiedenen Sehtypen, den Überweiten, den Kontrahierten und den Mischtyp, eine Art Prädisposition im Sehgehirn. Diese wirkt sich auf die gesamte Sehbahn aus und legt die Grundlage für viele bekannte Phänomene von Fehlsichtigkeit und Starerkrankungen bis hin zu Astigmatismus und Schielen – und den damit einhergehenden körperlichen, emotionalen, mentalen und spirituellen Aspekten.

 

Bewusste Steuerung des Sehens

Eyebody ermöglicht das Erlernen einer bewussten Steuerung des Sehens weit über die körperliche Ebene hinaus. Dreh- und Angelpunkt dabei ist Präsenz – eine Grundhaltung, die von einer entspannten Fokussiertheit im Hier und Jetzt, also weder Über-Fokus noch Unter-Fokus gekennzeichnet ist.

In Präsenz zu verweilen und aus Präsenz heraus zu agieren, ist zentrales Anliegen von Meditation und das Ziel von vielen, die spirituelle Entwicklung anstreben. Das ist oft nicht so einfach umzusetzen, vor allem in den Wirren des Alltags! Eyebody bietet hierfür ein praktisches Werkzeug, das nachvollziehbar mit unserem Körper verbunden ist.

Gleichzeitig baut Eyebody die Brücke ins Spirituelle. Nach Grunwalds Erfahrung ist die obere Sehrinde die Schnittstelle zum ätherischen Bereich und zu den morphogenetischen bzw. informativen Feldern. Einzelne Bereiche des Sehsystems treten besonders mit bestimmten seelischen Qualitäten wie Klarheit, Dankbarkeit, Vergebung, Liebe, Hingabe und Vertrauen in Resonanz. Regionen der Sehbahn mit Anspannung, Desintegration und fehlerhafter Funktion profitieren von der Ausrichtung auf die ihnen entsprechenden heilsamen Seelenqualitäten. Umgekehrt helfen gesund funktionierende physische Bereiche in der Sehbahn uns dabei, diese von uns gewünschten Qualitäten wirklich und wirksam zu verkörpern. Unsere Verankerung im Weltlichen geht dabei eine heilsame Verbindung mit dem Transzendenten ein.

 

Karmische Zellerinnerung loslassen…

Was dies häufig behindert, sind unsere gesammelten Erfahrungen und die darauf beruhenden Prägungen und Entscheidungen. Das limbische System gehört aus der Sicht der Evolution zu den älteren Gehirnarealen, genauso wie das noch ältere Reptiliengehirn. Letzteres stellt elementare Reaktionen wie Flucht, Angriff und Starre zur Verfügung, dient also dem blanken physischen Überleben. Durch das limbische System hingegen – unser sensorisches und soziales Gehirn – gehen sämtliche Sinnes-Impulse der Gegenwart. Sie triggern dort gespeicherte  und emotional aufgeladene Erinnerungen. Peter Grunwald nennt sie Geschichten und Nicht-Geschichten, je nachdem, ob sie uns bewusst oder unbewusst sind. Auf der Ebene des Limbischen geht es um das emotionale Überleben. Unser Nervensystem schützt sich vor zu hoher Intensität, zum Beispiel in traumatischen Situationen, indem es visuell unterfokussiert. Chronisch gewordener Unterfokus aber ist die Ursache für sehr viele der bekannten Sehbehinderungen.

 

… und freier in der Gegenwart leben

Eyebody vermittelt, wie wir in Präsenz – mit Hilfe der übergeordneten Koordination aus der oberen Sehrinde und angebunden an den ätherischen Bereich – die oft über Jahrzehnte oder ganze Leben hinweg im limbischen System festgehaltenen bzw. ins Limbische hinein unterdrückten (Nicht-)Geschichten loslassen können. Dabei ist es nicht nötig, sie im Detail zu bearbeiten oder zu analysieren – ein wichtiger Unterschied zu vielen therapeutischen Ansätzen. Dies ermöglicht uns, immer vollständiger im Hier und Jetzt anzukommen und unser Leben aus der Präsenz zu gestalten.

Für die Heilung – das hat Peter Grunwald in seiner Praxis herausgefunden – ist ein Bereich des Auges von besonderer Bedeutung, nämlich die Ora serrata. Dieser vorderste Bereich der Netzhaut enthält keine Sinneszellen, da er unmittelbar hinter der Blende von Iris und Pupille „im Schatten“ liegt. Er wird also nie von Lichtwellen erreicht. Die Ora serrata hat mit dem uns Verborgenen, Abgespaltenen und auch unseren menschlichen Schattenseiten zu tun. Wir können lernen, sie bewusst anzusprechen: In Verbindung mit der Qualität der Heilung und dem göttlichen Licht unterstützt sie den Heilungsprozess, also den Prozess des Wieder-ganz-Werdens. Die Ora serrata ist unmittelbare Nachbarin des Ziliarkörpers. Diese Struktur bildet und bewegt das Kammerwasser. Außerdem gehen von ihr Fasern aus, welche die Linse an ihrem Platz halten. Gerade bei Symptomen wie Alterssichtigkeit, Grauem und Grünem Star ist das Funktionieren dieser Zonen der Sehbahn beeinträchtigt. Über die reflektorischen Muster hat dies beträchtliche Auswirkung auf die entsprechenden Körperregionen: Der Ziliarkörper steht mit dem Brustkorb in Verbindung, die Linse mit dem Zwerchfell und die Iris mit dem Herzen.

 

Ein Beispiel aus der Praxis

„Eine Frau Anfang Fünfzig kam zu mir,“ berichtet Grunwald. „Sie suchte in der Eyebody-Methode einen alternativen Umgang mit ihrem Glaukom, also erhöhtem Augeninnendruck Sie war außerdem kurzsichtig und litt unter beginnender Alterssichtigkeit. Dazu erzählte sie nach einer Weile, dass sie wegen Bluthochdruck behandelt wurde. Sie war seit langem auf der Suche nach einer glückenden Beziehung, doch leider konnte sie entweder nur klammern oder aber wegschieben – und ihr Leben spiegelte ihr dies deutlich. Schritt für Schritt lernte sie, die Iris mit der Qualität der Seelenliebe zu verbinden und die relevanten Bereiche des Sehwegs neu auszurichten. Mithilfe der Präsenz kann sie nun immer besser hinderliche alte, emotional aufgeladene Geschichten gehen lassen und freier werden für Begegnungen im Hier und Jetzt mit echter Herzensverbindung. Der Blutdruck und auch der Augeninnendruck ließen messbar nach.“

 

Voll leben und gelöst sterben

Grunwalds Erfahrung legt nahe, dass Einschränkungen in diesen physischen Bereichen häufig mit Sterbeprozessen in früheren Leben zu tun haben. Wenn es uns gelingt, die Nicht-Geschichten hinter diesen Symptomen aus dem limbischen System zu befreien, lösen sich Verstrickungen in einer ungeahnten Dimension. Es wird möglich, karmische Erblasten loszuwerden. Dadurch wird es eigentlich erst möglich, wirklich ganz und frei hier zu sein – und ein erfülltes Leben eines Tages auch frei wieder zu verlassen.

Hauptanliegen ist also, aus echter Bewusstheit zu leben und uns über die Sehbahn im Kontakt mit dem Ätherischen so zu koordinieren, dass wir im Prozess des Sterbens schließlich das Irdische wirklich loslassen und dadurch frei ins spirituelle Licht gehen können.

 

Eyebody erlernen

Peter Grunwald unterrichtet seine Methode selbst auf Seminaren in der ganzen Welt. Jährlich nehmen Hunderte von Menschen daran teil. Vielen gelingt es, ihre Brille entweder nach einer Zeit für immer abzulegen oder aber den Gebrauch stark einzuschränken. Wie viel Zeit der Prozess in Anspruch nimmt,  hängt auch von der Intensität der Symptome ab, also Kurzsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Schielen, Grauer oder Grüner Star usw. Eyebody bahnt eine Neuausrichtung von Gehirn, Augen und Körper an. Wenn Lichtstrahlen möglichst ungehindert durch die Flüssigkeiten und Strukturen des Auges gelangen können, kann das Gehirn Klarsicht erfahren. Eine Verbesserung der Koordination verhilft zu einem klareren Sehen. Für manche Teilnehmer ist die Methode der erste und manchmal unverhoffte Kontakt mit einer lebbaren Spiritualität. Andere entdecken darin ein wirksames Mittel, mit dem ihre spirituelle Praxis Boden gewinnt.

Bin ich bereit?

Peter Grunwald sagt selbst: „Es liegt eine enorme Hoffnung in der Möglichkeit, vom Spirituellen eine koordinierende Verbindung in unser mentales, emotionales, psychisches und physisches Selbst herzustellen und bis in die Zellebene hinein die spirituellen Qualitäten zu verkörpern. Gelingt mir dies, werde ich ganz von selbst konstruktiv auf meine Mitmenschen und meine Umwelt wirken. Wir haben die Aussicht, dass wir unsere Absicht immer wieder erneuern und Erdengewohnheiten grundlegend neu aufbauen und ausrichten können. Das bezieht sich auch auf die Gewohnheiten in unserem physischen Sehen. Das Göttliche wird erfahrbar und kann in uns im Tiefsten wirken. Wir Menschen können es tatsächlich verkörpern. Die Frage ist: Bin ich dazu bereit?“


Abb.: © 2011, Peter Grunwald, www.eyebody.de

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