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Mit Augentraining und Sehhilfen die negativen Einflüsse des Alltags ausgleichen

Sehtraining: Die Sehkraft kann durch Training der Augenmuskeln verbessert werden. Durch den Einfluss von Kunstlicht und Bildschirmen wird Augentraining heute immer wichtiger.

Sehkraft – Training für die Augen

Die Augen brennen und jucken, sie sind müde, wir wollen sie schließen, doch unser Geist ist wach. Zur selben Zeit werden wir gequält von Verspannungen und Schmerzen in Schultern und Nacken. Diese Zusammenhänge verstehen wir nicht. Dabei haben wir diese im wahrsten Sinne des Wortes „vor Augen“. Unser Arbeitsalltag ist von Einseitigkeit geprägt. Stundenlang schauen wir aus der immer gleichen Entfernung auf den Bildschirm, beleuchten unseren Arbeitsplatz mit Kunstlicht und gehen wenig an die frische Luft. Kein Wunder also, dass unser wichtigstes Sinnesorgan irgendwann in den Streik tritt.

Leider unterschätzen die meisten Menschen den Einfluss des Alltags auf ihre Sehkraft. Sie träumen davon, endlich ohne Sehhilfe (wieder) klar und deutlich sehen zu können. Hierfür erscheint den meisten als einzig sinnvolle Möglichkeit, sich die Augen lasern zu lassen. Was aber immer wieder außer Acht gelassen wird: Das Lasern ist eine Operation an einem Auge, das vollkommen gesund ist. Wie bei anderen muskelgesteuerten Körperaktivitäten auch kann das Sehen durch Training verbessert werden. Glauben Sie nicht? Allerdings würden Sie ohne Training auch keinen Marathon laufen, oder?

Wie funktioniert also Sehtraining und was kann damit erreicht werden?

 

Augen brauchen Sehtraining

Wie andere Aspekte der Wahrnehmung muss auch das Sehen regelmäßig trainiert werden. Wer lange bettlägerig war, der kann ebenfalls nicht von einem Tag auf den nächsten wieder gehen. Auch das Sehen wird erst dank vieler größerer und kleinerer Muskeln am Auge möglich gemacht. Einer davon ist der „Musculus ciliaris“. Er gehört zu den inneren Augenmuskeln und damit zur glatten Muskulatur. Diese Muskeln werden nicht bewusst, sondern durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Der m. ciliaris steuert die Brechkraft des Auges, er ist also für die Wölbung der Linse und damit für das scharfe Sehen verantwortlich. Fachlich ausgedrückt ist damit die Akkommodation des Auges gemeint. Aus dem Bodybuildingbereich stammt zwar die Theorie, dass man glatte Muskeln nicht trainieren kann, weil diese, wie schon erwähnt, über das vegetative Nervensystem und nicht durch uns (also bewusst) gesteuert werden. Allerdings können wir glatte Muskeln, wie die Augenmuskeln, durch willkürliche Aktivitäten indirekt anregen. An dieser Stelle setzt das ganzheitliche Augentraining an, als dessen Begründer der amerikanische Augenarzt Dr. William Bates (1860 bis 1931) gilt.

Indem wir unsere Augenmuskulatur nicht herausfordern, schwächen wir die Sehkraft des Auges. Wir können dann nur noch mit Sehhilfen wie Kontaktlinsen und Brille auskommen. Ein Teufelskreis, denn diese sogenannten Sehhilfen lindern zwar die Einschränkungen, die sich aus der Sehschwäche für uns ergeben, sie stärken unsere Sehkraft wiederum gar nicht. Eine falsch angepasste Sehhilfe kann dieser sogar schaden! Trotz Augentraining sollte auf Brille beziehungsweise Kontaktlinsen nicht komplett verzichtet werden. Denn dauerhaftes un- oder gar falsch korrigiertes Sehen ermüdet ebenfalls die Muskeln am Auge. Das kann zu Symptomen führen, für die der Laie nicht gleich die falsche Sehhilfe als Ursache in Betracht zieht.

 

Sehtraining verbessert Sehkraft um 2 Dioptrien

Im Übrigen wird eine hohe Dioptrinzahl dazu führen, dass man auch weiterhin eine Brille oder Kontaktlinsen benutzen muss. Durch regelmäßiges Sehtraining lässt sich die Sehstärke um etwa 2 Dioptrien verbessern. Darüber hinaus helfen die Übungen dabei, das Auge zu entspannen, was besonders nach einem langen und anstrengenden Tag sehr gut tut. Brille hin oder her. Da Optiker leider auch Kaufleute sind, fühlen sich viele von uns nicht besonders gut beraten, wenn einem die teuren Spezialgläser aufgeschwatzt werden. Günstiger ist die Symbiose aus stationärem Optiker und dem Internet.

 

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