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Der Verlust unserer Authentizität und Ganzheit ist die tiefste Verletzung und das stärkste Trauma unseres Lebens, weil es den Verlust unserer wahren Identität bedeutet. Der amerikanische Arzt und Therapeut Ron Smothermon hat einen Workshop entwickelt, der uns zunächst zu einer tiefen inneren Beziehung zu uns selbst führt und danach eine Tür in eine neue Welt der zwischenmenschlichen Interaktion öffnet.

 

Sehnen wir uns nicht alle nach Beziehungen, in denen wir lieben und geliebt werden, so wie wir sind? In denen wir authentisch sein können, in der beide Teile gleichwertig sind? Wünschen wir uns nicht, dem anderen Geschlecht in wirklich erwachsener Weise zu begegnen? Um das zu realisieren, fehlen uns entscheidende Informationen, behauptet Dr. Ron Smothermon, Arzt, Psychiater und Therapeut, der seit über zwanzig Jahren mit dieser Thematik arbeitet. Unsere Misere führt er unter anderem zurück auf den Verlust unserer eigenen Ganzheit, das Fehlen einer Selbstdefinition, das Definieren unserer Identität durch Nachahmen, das Entwickeln von Überlebensstrategien statt liebevoller Interaktion, die Abwesenheit von Authentizität und die Jagd nach dem Erfolg.

Die Wahrnehmung der Grenzenlosigkeit des Seins entschwindet mit dem ersten Hungergefühl, das uns in die Beziehung zwingt. Erste Bezugspersonen sind unsere frühen „Versorger“. Im Austausch mit diesen lebensrettenden Wesen, die wir als unsere Eltern erkennen und von denen wir abhängig sind, trainieren wir die ersten Muster und Strategien des Überlebens ein, aus denen sich eine Vorstellung unseres Ichs formt. Dabei geht unsere authentische Ganzheit verloren. Was bleibt, ist eine Sammlung von Teilaspekten.

 

Die Jagd nach Erfolg statt Authentizität

Ein Puzzle mit fehlenden Teilen kann allerdings niemals fertig werden. Die eigene Ganzheit und Authentizität wird später durch endloses Jagen nach Trophäen ersetzt. Unter dem Einfluss dieses Antriebes geht man nicht eine Beziehung ein, sondern man „kriegt“ sie. Hat man sie „gekriegt“, wird diese Beziehung zur Reklametafel, die der Welt mitteilen soll, dass die eigene Identität legitim ist aufgrund dieser erfolgreichen Beziehung. Misserfolg und Erfolg sind aber zwei Seiten derselben Münze. Suchen wir nach dem Authentizitätsgehalt, sind beide leer und mangelhaft. Die Jagd nach dem Erfolg ist letztlich sinnlos. Denn was im Kern als Misserfolg wahrgenommen wird, ist der Verlust der Authentizität – und der kann mit keinem äußeren Erfolg wiederhergestellt werden. Dieser Verlust der Authentizität tritt so früh auf, dass fast niemand sich die Erfahrung des „Ganz-und-Komplett-Seins“ zurückholen kann. Es ist so, wie wenn man sich verlaufen hat und sich nicht mehr erinnert, wo Zuhause ist, was Zuhause ist – und nicht einmal mehr fähig ist sich zu erinnern, dass es ein Zuhause gibt.

So geht man in die Welt hinaus, um diese Situation in Ordnung zu bringen, indem man sich zunächst selbst „repariert“ und dann dadurch, dass man einen Partner findet, der beweist, dass man „repariert“ ist. Sich selbst zu „reparieren“ ist aber nicht mehr als eine Palette von Eigenschaften, die ausgleichen sollen, was man als falsch wahrnimmt. Dadurch wird der Feige mutig, der Schwache stark, der Dumme klug, der Langsame schnell, der Hässliche wunderschön, der Einfache witzig und Kinder werden zu Erwachsenen. Aber es bleibt immer eine Mogelpackung.

 

Die Mogelpackung

Wenn wir die Welt der Erwachsenen betreten, tragen wir diese – nicht wirklich selbst und bewusst definierte – Wahrnehmung des Ichs in jede Beziehung mit hinein und spielen unsere Muster aus, die in der Frühphase unser Überleben sichergestellt hatten. Der Preis dafür ist die Zerstörung der Liebe und Intimität, der Verlust des Selbstausdrucks, das Opfern von Lebensfreude, Gesundheit, Glücklichsein und Zufriedenheit.
Im Ron Smothermons Mann/Frau-Training erkennt man seine Strategien und durchschaut die eigenen Mogelpackungen. Nicht, dass sie von jetzt auf gleich verschwinden, aber sie werden durch die einfache Wachsamkeit der Beobachtung ihre Macht verlieren. Wenn das geschieht, transformiert sich die Realität und man lebt holistisch in einer Welt, die komplett neu erfahren wird. Man ist nicht besser – man wird immer noch dieselben Strategien besitzen –, aber jetzt wird man sich dessen in einem neuen Kontext bewusst – genau das sind die fehlenden Informationen, das ist der entscheidende Faktor, das setzt uns frei.

Jetzt kann eine authentische Beziehung mit erwachsenen Interaktionen beginnen. Klar und deutlich ist nun der Weg der Transformation und Freiheit in allen Beziehungen zu erkennen. Ron Smothermon: „Du wirst dich selbst als einziges Hindernis auf diesen Weg erkennen und selbst entscheiden, diesen Weg mit Authentizität, Freude und Neugier zu gehen. Mehr noch, du wirst diesen Weg als simpel und einfach zu folgen erkennen, denn das Glück zeigt dir den Weg.“


Abb.: © ktsdesign – Fotolia.com

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