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Die Zukunft schwingt höher

Rebecca kam mit einem gebrochenen Oberschenkel zur Welt. Der Knochen hatte dem Geburtsstress einfach nicht standgehalten. Osteogenesis imperfecta, diagnostizierten die Ärzte – Glasknochenkrankheit. Die relativ seltene, erblich bedingte und deshalb als unheilbar geltende Störung der Kollagenproduktion führt zu erhöhter Brüchigkeit und Deformationen der Knochen. So verbrachte das Mädchen während der ersten zehn Jahre seines Lebens mehr Zeit in Krankenhäusern und Operationssälen als auf Spielplätzen. Bis ihr Arzt, Dr. med. Wolf Biermann, beschloss, eine neue Therapiemethode anzuwenden. Als Orthopäde und Chefarzt eines Rehabilitationszentrums im niedersächsischen Bad Iburg (www.sonnenhof-bad-iburg.de) hatte er bereits erste positive Erfahrungen mit einer Methode gesammelt, die unter dem Begriff Pulsierende Energieresonanztherapie, kurz PERTH, gemeinhin zum weiten Feld der Energie- oder auch Informationsmedizin gezählt wird.
Die Gerätschaft für die Behandlung war keine millionenteure Apparatur, wie der pompöse Begriff nahe legt, sondern bestand nur aus einer Liegematte plus Steuergerät. Entwickelt hat das Gerät der Berliner HNO-Arzt Dr. Reinhard Werner (www.perth-berlin.de). Der vor zwei Jahren zum Professor berufene Mediziner war in den 80er-Jahren auf das Phänomen gestoßen, weil er den damals auftauchenden Erfolgsmeldungen misstraute und den “Magnet-Scharlatanen” eigentlich das Handwerk legen wollte. Doch die ultraschwachen pulsierenden Magnetfelder beeinflussten die Krankheitsverläufe so deutlich, dass aus dem Saulus ein Paulus wurde und Werner begann, das getestete Verfahren selbst weiterzuentwickeln. Ein Ergebnis unter vielen: nach halbjähriger regelmäßiger PERTH-Anwendung konnte sich die dreizehnjährige Rebecca erstmals seit Jahren wieder ohne Rollstuhl bewegen.

Wunder oder Neue Medizin?

Früher wurden solche Heilungsverläufe Wunder genannt. Heute weiß man, dass es um Resonanz geht. Was auch bedeutet, dass klassische physikalische Messgrößen wie Intensität und Feldstärke bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielen. “Die Magnetfeldtherapie stimuliert nicht materielle Strukturen, sondern vielmehr das “Biofeld” des Menschen”, erläutert Dr. Ludwig, einer der Vordenker der Szene. Deshalb verwenden moderne Erklärungsmodelle auch den Informationsbegriff, setzen auf quantenphysikalische Zusammenhänge oder greifen altes Wissen wieder auf. Wie Konstantin Meyl (www.k-meyl.de), der als Professor für Elektrotechnik seit Jahren versucht, die Anfang des letzten Jahrhunderts von Nikola Tesla entdeckten Longitudinalwellen in die Schulphysik zu integrieren. Longitudinalwellen sind kein eigenständiges Phänomen, sondern bezeichnen den Anteil der elektromagnetischen Strahlung, der im Gegensatz zu den bekannten Hertz`schen Wellen längs zur Bewegungsrichtung schwingt. Da dieser Wellenanteil mathematisch mittels eines skalaren Ausdrucks beschrieben wird, spricht man auch von Skalarwellen.    
Wie andere unkonventionelle Physiker glaubt auch Meyl, dass es vor allem diese Skalarwellen sind, die für den Informationsaustausch im Körper zuständig sind. Da dieser Anteil jedoch nicht von den Maxwell-Gleichungen beschrieben wird (obwohl in Maxwells ursprünglichem Werk Resonanzfrequenzen auftauchten), existiert er für die orthodoxe Physik nicht. Und ist damit auch der Schulmedizin unbekannt.

Dabei sind entsprechende Zusammenhänge wissenschaftsgeschichtlich ein alter Hut. Schließlich hatte schon Frankenstein-Erfinderin Mary Shelley Anfang des 19. Jahrhunderts eine Ahnung davon, dass Leben irgendwie mit Elektrizität zu tun haben muss.
Dass der Zellstoffwechsel tatsächlich primär von elektromagnetischen und quantenphysikalischen Prozessen statt von biochemischen gesteuert wird, entdeckte dann in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts der russische Forscher Alexander Gurwitsch. Der experimentell zweifelsfreie Nachweis gelang erst 70 Jahre später durch Fritz A. Popp. Der Marburger Quantenphysiker konnte zeigen, dass die DNA lebender Zellen pro Sekunde und Quadratzentimeter einige hundert Photonen in den Wellenlängen des sichtbaren Lichts emittiert. Und nicht nur das: Die besonderen Eigenschaften dieser Strahlung legten sogar nahe, dass sie dem Informationsaustausch dient. Darauf aufbauend entwickelte Popp die Theorie, Krebs werde durch eine Störung dieses Informationsfeldes verursacht. Woraufhin sein Lehrauftrag nicht verlängert wurde.

Immerhin: Anderen Vordenkern, deren Erkenntnisse dem Kartell aus Pharmaindustrie und Schulmedizin nicht in den Kram passten, erging es weit schlechter. Exemplarisches Beispiel ist ein anderer Pionier der Frequenztherapie: Royal Raymond Rife hatte in den dreißiger Jahren eher zufällig entdeckt, dass Bakterien und Viren einfach und effizient mittels spezifischer hochfrequenter Lichtpulse abgetötet werden können (www.rife.de). Er bezeichnete diese Frequenzbereiche als Mortal Oscillation Rate. Der von ihm entwickelte “Rife-Generator” soll auch bei schweren Erkrankungen so erfolgreich gewesen sein, dass nicht wenige Mediziner und Ärzte überzeugt waren, nunmehr stehe das “Ende aller Krankheiten” bevor – so das Motto eines Treffens namhafter Mediziner, die Rife anhingen. 1960 allerdings wurde Rife auf Grund dubioser Anschuldigungen vor Gericht gestellt, und ihm die weitere Tätigkeit untersagt. Sein Labor fiel einem Brandanschlag zum Opfer, ebenso das Labor seines Kollegen Dr. Nemes, der dabei ums Leben kam. Ein weiterer Brand vernichtete die Werkstatt eines Rife-Geräteherstellers. Ärzten, die die Rife-Therapie anwandten, wurde unter Androhung des Approbationsverlustes die Weiterbehandlung verboten. Royal Rife selbst starb 1971 durch eine “versehentlich“ tödliche Dosis von Valium und Alkohol in einem Krankenhaus. Seine Dokumente und Aufzeichnungen, die nicht von den Bränden vernichtet worden waren, wurden aus allen Archiven entfernt.

Die Erben

Erst in den 80er-Jahren fand sich eine Nachfolgerin: die amerikanische Ärztin Dr. Hulda R. Clark (www.huldaclark.de). Sie gilt als Erfinderin des sogenannten „Zappers“, eines handlichen Geräts, das anders als der Rife-Generator mit schwachen elektrischen Strömen arbeitet, die wiederum Rife-analog mit spezifischen Frequenzen bestimmte Bakterien und Parasiten abtöten, die Clark als Hauptursache der meisten Krankheiten ansieht.

Ebenso dem Wirkprinzip Schall folgt das Genolight62+ des deutsch-venezuelanischen Schweizers russischer Abstammung Hans Kempe. Dessen Theorie besagt, dass das menschliche Leben auf exakt 62 Frequenzen basiert, die es wieder einzutakten gilt. Da der in Dresden geborene und in Russland nach eigenen Angaben promovierte Arzt, Forscher und Erfinder in Deutschland nicht genug Unterstützung fand, wirkte und lehrte er in Manila und Mindanao. Unter anderem auch als Bischof einer von ihm gegründeten christlichen Splitterkirche. In einer E-Mail berichtete er, wie es ihm gelang, den Blutdruck und Ruhepuls eines malaysischen Ministers von 195/105/99 innerhalb von 50 Minuten auf 149/84/88 zu senken! Ähnliche Erfolge will Kempe bei Diabetikern erzielt haben: Reduzierung des Blutzuckerspiegels um 20 Punkte. Und das “nur” durch einen akustischen Frequenzmix, der via Kopfhörer eines MP3-Players “eingespielt” wird.

Wie es weitergeht

Ärzte und Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass man mehr Klarheit über die Wirkmechanismen gewinnen muss – ein Ziel, das sich u. a. auch das Institut für Energiemedizinische Systeme e. V. auf die Fahnen geschrieben hat – ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ärzten und Heilpraktikern, der z. B. enge Kooperationen mit staatlichen Universitäten pflegt, die sich mit Magnetfeld- oder Energiemedizin befassen (www.ems-institut.de). Auf der anderen Seite wird immer noch von vielen Ärzten bezweifelt, dass die Heileffekte mehr als nur Einzelepisoden darstellen. Besonders skeptisch äußern sich dazu natürlich die Vertreter einer pharmazeutisch orientierten und symptomatisch statt kausal behandelnden Medizin. Doch werden die den Durchbruch der Energie- oder Frequenzmedizin (oder wie immer man den Therapieansatz bezeichnen mag) auf Dauer nicht verhindern können.
Die Zukunft schwingt höher.

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