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Winter ist Schnupfenzeit – besonders in Schule und Kindergarten. Hausmittel gegen Schnupfen für Kinder: Zwiebelsaft, Inhalationen und Nasenspülungen

Kinder und Schnupfen

Der Winter ist für viele Kindergartenkinder Schnupfenzeit. Viele Eltern sind häufig besonders im ersten Kindergartenjahr erstaunt, wie oft ihr Sonnenschein anfänglich eine Erkältung oder einen Infekt aus dem Kindergarten mitbringt. Die Sorge ist jedoch unbegründet – die Erkrankungen sind sogar wichtig für die Ausbildung eines robusten Immunsystems und meist unbedenklich. Wenn Eltern sich bei ihrem Kind unsicher sind, ob es sich um eine kleine Erkältung oder einen starken Infekt handelt, sollten sie natürlich in jedem Fall den Kinderarzt aufsuchen. Wenn jedoch geklärt ist, dass es sich nur um einen leichten Schnupfen oder Husten handelt, gibt es viele Möglichkeiten die Beschwerden des Kindes mit einfachen Hausmitteln zu lindern.

 

Mit Zwiebelsaft Husten lindern

Besonders zur Linderung von Husten bei Kindern muss nicht zwangsläufig auf Hustensäfte zurückgegriffen werden. Ein bewährtes und von Kinderärzten ebenso gern empfohlenes Hausmittel ist zum Beispiel der Zwiebelsaft. Dieser wird dem Kind löffelweise über den Tag verabreicht und löst den Hustenreiz ähnlich verlässlich wie Hustensaft. Er wirkt zudem desinfizierend im Rachenraum und bereitet dem Kind so auch langfristig Erleichterung. Zwiebelsaft-Rezepte sind vielfältig, sodass jeder sich sein eigenes Lieblingsrezept wählen kann. Auf Portalen www.netdoktor.de finden sich eine Vielzahl unterschiedlicher Rezepte. Den meisten gemein ist, dass gehackte oder geriebene Zwiebeln mit Zucker oder Honig zu einer Art Sirup eingekocht oder lediglich vermengt werden, bis sich über Nacht ein Saft gebildet hat.

Ein Punkt, der jedoch bei Hustensaft ganz generell berücksichtigt werden sollte, ist, dass kleine Kinder häufig auch husten, wenn sich beispielsweise beim Schlafen Sekret aus der Nase im Rachenraum sammelt. Nicht jeder nächtliche Hustenanfall muss daher tatsächlich auf Husten zurückzuführen sein, sondern ist nicht selten eine Begleiterscheinung des Schnupfens.

 

Hausmittel bei Schnupfen: Inhalation und Salzwasser-Nasenspülungen

Der Schnupfen ist sicher die häufigste „Kindergartenkrankheit“ während der Wintermonate. Die Kinder verbringen viel Zeit in Heizungsluft und sind mit ihrem noch jungen Immunsystem einem generellen Anstieg von Erkältungskrankheiten ausgesetzt. Sollte der Kinderarzt keine besondere Behandlung verordnet haben, können Eltern auch mit Inhalationen und Nasenspülungen den Schnupfen ihrer Kinder lindern. Für Inhalationen eignen sich verschiedene Hausmittel wie Kamillenblüten, Salbei, Thymian und Ingwer – aber natürlich auch verschiedene ätherische Öle wie Eukalyptus, Rosmarin, Lavendel und Pfefferminze.

Für die Nasenspülungen finden sich im Internet ebenfalls viele Anleitungen zur Herstellung einer entsprechenden Kochsalzlösung. Für die sogenannte „physiologische Kochsalzlösung“ werden 9 Gramm reines Kochsalz ohne Zusätze wie Jod oder Fluor in einem Liter Wasser aufgekocht. Die abgekühlte Lösung kann dann mehrmals am Tag über eine Pipette in die Nase des Kindes eingeträufelt werden. Dies desinfiziert und schont die Schleimhäute, so dass der Schupfen schneller abklingt.

 

 

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