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Die amerikanische Psychologin Dr. Melanie Joy gab der Ideologie des Fleischkonsums erstmals einen Namen: Karnismus. Sie analysierte, welche psychologischen Mechanismen uns in die Lage versetzen, diese Ideologie selbst in moderner Zeit weiter aufrecht zu erhalten.

 

Was ist Karnismus?

Die amerikanische Psychologin Dr. Melanie Joy gab der Ideologie des Fleischkonsums erstmals einen Namen: Karnismus. Nehmen wir mal an, Sie essen Fleisch. Stellen Sie sich vor, Sie sind bei Freunden eingeladen, die Stimmung ist heiter und das Essen schmeckt so gut, dass Sie den Gastgeber nach dem Rezept fragen. Geschmeichelt sagt er Ihnen, dass das Geheimnis im Fleisch liegt: Es ist das Fleisch eines Golden Retrievers. Wie würden Sie reagieren? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie Ekel empfinden würden und das, was Sie eben noch als Essen betrachtet haben, nun nicht mehr für Sie als Mahlzeit infrage kommt. Und das, obwohl das Fleisch noch immer dasselbe ist und es Ihnen eigentlich auch geschmeckt hat. Nur Ihre Wahrnehmung ist jetzt eine andere.

Wenn es um das Thema Tiere essen geht, ist unsere Wahrnehmung größtenteils, wenn nicht komplett, von unserer Kultur bestimmt. Tatsächlich gibt es in unserer Kultur (wie in allen anderen Fleisch essenden Kulturen auch) nur eine kleine Anzahl an nichtmenschlichen Tieren, bei denen wir als Kind gelernt haben, sie als essbar zu klassifizieren. Bei der weitaus größten Anzahl an nichtmenschlichen Tieren haben wir gelernt, sie als nicht essbar und deswegen als ungenießbar oder ekelhaft einzustufen. Ekel beim Gedanken ans Fleischessen ist also nicht die Ausnahme, es ist vielmehr die Regel. Die Ausnahme ist die Abwesenheit von Ekel. Die Frage ist also: Wieso empfinden wir das Essen von einigen wenigen Spezies nicht als ekelhaft?

Der Grund liegt in einer fehlenden Verbindung in unserem Bewusstsein zwischen dem Fleisch auf dem Teller und dem Tier, das es einst war. Natürlich wissen wir, dass ein Tier sterben muss, damit wir Fleisch essen können, aber auf einer tieferen Ebene fehlt eine klare Verbindung. Und diese fehlende Verbindung blockiert nicht nur unsere Wahrnehmung der Realität von Fleisch, sondern auch unsere Gefühle und Gedanken. Doch wie entsteht diese Lücke?

 

Die Entstehung von Karnismus

Karnismus ist ein unsichtbares System aus Überzeugungen, das uns von Kind auf dazu konditioniert, (bestimmte) Tiere zu essen. Karnismus ist dabei einerseits eine dominante Ideologie, die – unsichtbar und tief in unserer Gesellschaft verwurzelt – unsere Überzeugungen, Handlungen, Gedanken, Normen, Gesetze, etc. formt. Andererseits ist es natürlich auch eine gewaltvolle Ideologie: Fleisch kann nicht ohne Töten hergestellt werden.

Dominante und gewaltvolle Ideologien benutzen eine Kombination aus sozialen und psychologischen Verteidigungsmechanismen, die Menschen dazu veranlassen, an inhumanen Praktiken teilzuhaben, ohne vollständig zu realisieren, was sie tun. In anderen Worten: Karnismus lehrt uns, in bestimmten Situationen unser Mitgefühl auszuschalten, was wohl auch der Grund ist, warum Diskussionen zwischen vegetarisch/vegan lebenden Menschen und Karnist_innen oft aneinander vorbeilaufen sowie zu Frustrationen oder Streit führen. Um diese Situation zu verbessern, müssen wir also verstehen, um was für Verteidigungsmechanismen es sich handelt.

 

Die drei Verteidigungsmechanismen des Karnismus

1. Verborgenheit

Die hinter dem Karnismus liegende Ideologie machen sich die meisten Menschen nicht bewusst. Die Ideologie konnte unter anderem deshalb so gut im Verborgenen bleiben, weil sie bislang keinen Namen hatte. Wenn wir für etwas kein Wort haben, können wir nur schwer darüber nachdenken, darüber sprechen, es in Frage stellen oder kritisch betrachten. Diese Verborgenheit sorgt auch dafür, dass Fleischessen eher als gegeben anstatt als eine Wahl betrachtet wird. Zu dieser Verborgenheit kommt hinzu, dass man die Opfer des Karnismus nicht sieht. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 wurden laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes 20 Millionen Tonnen Fleisch in Deutschland produziert. Allein die Wortwahl zeigt bereits die Verborgenheit: Wir reden von Fleischproduktion und vermeiden es dabei meistens, von Tieren zu reden, über Individuen, vielleicht über »Lisa«. Wir erwähnen oft nicht die Anzahl der getöteten Tiere, sondern lieber die Summe ihres Gewichts. In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner 180 Kühe, 329 Schweine und 1723 Hühner. Wie viele Tiere sehen Sie davon an einem Tag? Wie viele haben Sie bisher in Ihrem gesamten Leben gesehen? Andere Perspektive: Wie viele Menschen sehen Sie täglich, wenn Sie das Haus verlassen? Wenn Sie in einer Stadt wohnen oder in einem größeren Dorf, dann wohl eine ganze Menge. Und in Deutschland gibt es fast doppelt so viele »Nutztiere« wie Menschen. Wo sind also diese Tiere? Ihre Körperteile sehen wir praktisch überall, wo wir hingehen, sei es beim Einkaufen, im Restaurant, beim Essen oder an der Imbissbude um die Ecke. Wieso sehen wir diese Tiere (bis auf wenige Ausnahmen) niemals lebendig? Wir sehen sie nicht, weil wir sie nicht sehen sollen.

2. Aufbau auf Mythen

Wenn die Verborgenheit schwindet, zum Beispiel in Diskussionen zwischen karnistischen und vegetarischen/veganen Menschen oder durch Medienberichte, benötigt das System eine zusätzliche Sicherung: Wir lernen Karnismus zu rechtfertigen, indem wir die Mythen des Fleischkonsums als Fakten betrachten. Diese Mythen äußern sich in einer Vielzahl von Argumenten, die – wie Melanie Joy es beschreibt – allesamt auf die drei Ns der Rechtfertigung reduzierbar sind: Fleisch essen sei normal, natürlich, notwendig. Sehen wir uns diese drei Ns des Karnismus einmal genauer an:

»Fleischessen ist normal«
Was wir als normal bezeichnen, ist im Grunde nichts anderes als die Überzeugungen und Verhaltensweisen der dominierenden Kultur in einer Gesellschaft. Die karnistischen Normen sind so tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, dass wir kaum etwas anderes als »normal« empfinden können. Stellen Sie sich wieder die Szene vor, bei der Sie bei Freunden eingeladen sind und der Gastgeber Ihnen gerade erzählte, dass Sie Golden Retriever essen und Sie das aber nicht möchten. Er sagt Ihnen: »Du musst dich nicht schlecht fühlen, der Hund hatte ein schönes Leben. Er konnte frei herumlaufen und spielen und konnte Freundschaften zu anderen Hunden aufbauen, bevor er mit sechs Monaten getötet wurde.« Würde Ihnen dies das Essen des Golden Retrievers erleichtern? Karnismus ist so tief verwurzelt, dass es uns nicht gewahr wird, dass »tiergerecht produziertes Fleisch« eigentlich ein kompletter Widerspruch ist, ein Mythos, um uns an gewaltvollen Praktiken teilhaben zu lassen, die wir eigentlich niemals unterstützen würden.

»Fleischessen ist natürlich«
Um das Fleischessen als natürlich darzustellen, bedienen wir uns mehrerer willkürlich zusammengesuchter Argumente: Unsere Vorfahren haben Fleisch gegessen, andere Tiere essen auch Fleisch und so weiter. Argumente, die für die Unnatürlichkeit unseres Fleischessens sprechen, werden ausgeblendet: Unsere im Tierreich nächsten Verwandten essen praktisch kein Fleisch, nur rohes inkl. der Gedärme kann als natürlich bezeichnet werden (etc.). Dabei wird außerdem ausgeblendet, dass wir die meisten anderen »natürlichen« Lebensweisen erfolgreich und gerne hinter uns gelassen haben: Wir leben nicht mehr in Höhlen, fahren mit Autos und haben in Supermärkten die Möglichkeit, alle essentiellen Nährstoffe über rein pflanzliche Lebensmittel zu uns zu nehmen, was bei der richtigen Auswahl zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Auch anderen »natürlichen« Phänomenen wie Mord und Vergewaltigung versuchen wir Einhalt zu gebieten und lassen das Argument, dass unsere Vorfahren auch gemordet haben, nicht gelten.

»Fleischessen ist notwendig«
Auch hier bezeichnen wir wiederum nur das als notwendig, was nötig ist, um die dominierende Kultur, den karnistischen Status quo am Leben zu erhalten. Ist das milliardenfache Töten empfindsamer Individuen (»Nutztiere«) wirklich notwendig? Der damit verbundene Mythos ist natürlich der Protein-Mythos, doch wussten Sie, dass der stärkste Mann Deutschlands, Patrik Baboumian, Veganer ist? So notwendig scheint das Essen von tierlichen Produkten also nicht zu sein.

3. Wahrnehmungsverzerrung

Der letzte karnistische Verteidigungsmechanismus ist die Verzerrung der Wahrnehmung. Zum Beispiel lernen wir, manche nichtmenschliche Tiere eher als Objekte anstatt als Individuen zu sehen. Wenn wir Hähnchen essen, essen wir etwas und nicht jemanden. Wir lernen auch, »Nutztiere« als Abstraktionen wahrzunehmen, denen es an jeglicher Individualität oder Persönlichkeit mangelt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wie Hunde und Katzen haben auch Schweine und Hühner individuelle Vorlieben und Charaktereigenschaften. Schlussendlich lehrt uns Karnismus auch, Tiere in willkürliche Kategorien einzuordnen, gegenüber denen wir sehr unterschiedliche Gefühle und Verhaltensweisen ausüben können: »Hunde sind Haustiere und somit niedlich. Schweine sind Nutztiere und deswegen nicht niedlich. Hunde sind zum Streicheln da und Schweine zum Essen. Folglich ist Hundefleisch auch ekelhaft und Schweinefleisch lecker.«

Karnismus lehrt uns also nicht nur gewaltvollen Handlungen nachzugehen, ohne dass wir es merken, sondern uns selbst auch noch darin zu bestätigen. »Schließlich sind es ja nur Tiere.« Es ist die karnistische Mentalität, die uns dazu veranlasst, komplette Kontrolle über Leben und Tod von Individuen mit weniger Macht auszuüben, nur weil wir es können. Tiere zu essen ist nicht einfach nur eine Sache persönlicher Ethik, es ist das unausweichliche Resultat einer tief verwurzelten, unterdrückenden Ideologie.

 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Albert-Schweizer-Stiftung

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24 Responses

  1. Boo

    Ein informativer aber doch sehr einseitiger Bericht. Viele Argumente scheinen nur auf den ersten Blick richtig zu sein. Der Homo sapiens keine Jagdmaschine? Schon einmal erlebt wie Affen jagen? Nein? Ihnen fehlen ebenfalls die scharfen Zähne und Klauen zum Töten und Zerteilen der Beute. Stattdessen wird das unglückliche Opfer zu Tode geprügelt und anschließend durch reine Muskelkraft in Einzelteile gerissen. Ist das natürlich? Ganz klares Ja.

    Ebenso gibt es zahlreiche Beispiele im Tierreich da eng verwandte Spezies völlig differente Ernährungsstrategien entwickelt haben. Trotz ihrer Verwandtschaft sind und bleiben es eben doch eigenständige Spezies, die unterschiedliche Nieschen bezogen haben. Natürlich? Ebenfalls ja.

    In unserem Ökosystem heißt es nun mal fressen und gefressen werden. Mitleid ist ein Konstrukt und hier höchstwahrscheinlich fehl am Platz. So dreht sich die Welt, wir können den natürlichen Lauf der Dinge nicht ändern.

    Statt den Fleischkonsum per se zu verdammen ist es viel notwendiger auf die Widernatürlichkeit der industriellen Fleisch“produktion“ hinzuweisen und darauf wie sie die Menschen manipuliert. Fleisch essen IST etwas vollkommen Natürliches, die gängige Praxis heute dagegen alles andere als das.

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  2. KPM

    Naja, das sind hier doch eher religiöse Grundsatzdiskussionen ohne Aussicht auf Verständigung. Manche nehmen es halt billigend in Kauf, dass für ihr persönliches Lustgefühl bei gutem Essen Tiere sterben müssen – das ist eine Geschmacksfrage. Ich tendiere hier auch zum Fleischverzehr – nicht weil es natürlich ist oder notwendig oder geboten, sondern weil es lecker sein kann.

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  3. Anonymous

    Auch interessant und bewegend: Ein Film über die Tierrechtsbewegung Animal Liberation:

    https://www.youtube.com/watch?v=9hcgyXmnT5M

    Ich hoffe, dass sich etwas verändert- kein Konsum mehr von Produkten von Firmen, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben!
    Wir können Einfluss nehmen, auch als Sandkorn im Getriebe…

    http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/
    http://www.peta.de/web/nestea.4570.html

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  4. Anonymous

    Vielleicht sollten wir unsere Strategie überdenken:

    http://www.youtube.com/watch?v=RtNojbjNRGo&feature=player_embedded

    Eine gute Seite ist auch: http://kreaktivisten.org/

    Mit vielen Beispielen zum Aktivwerden!

    Liebe Grüße an alle,die etwas ändern wollen!

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  5. Vigor Calma

    Ich kann es wirklich nicht mehr lesen, wenn irgendwer schreibt, dass „Pflanzen auch Gefühle haben, und auch Schmerz spüren“. Soll das eine Entschuldigung sein, von Karnisten? Oh, da sind sie ja so schlau, und ziehen sich weiter ihre tägliche Ladung Leid, Schmerz, und Drogencocktail in Form von totem Tier rein… Ja, es mag die Zeit kommen, wo menschen Energie aus dem Äther extrahieren. Vorerst stellt sich die Frage:
    Wie können Menschen ihr egosistisches, destruktives Verhalten ändern.
    Ganz sicher nicht, wenn immer neue Ego-Entschuldigungen gebaut werden, ein destruktives System zu erhalten.
    Irgendwo kann ein Anfang gemacht werden. Es geht nur darum, einen Anfang zu machen. Weiter nichts. Alte Gewohnheiten ändern. Ein Update, udn schauen, was passiert. Ein Anfang ist z.B. Tiere nicht mehr als Dinge zu sehen. Es geht um eine praktikable Änderung – denn Politik und Geld haben nicht funktioniert. Vielleicht funktioniert die Umstellung der Nahrungsgewohnheiten? Und ansonsten wäre es hilfreich, nicht länger die Propaganda der Tötungsindustrie zu glauben.

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  6. Urs

    Axel Wartburg 🙁

    Dein Auftreten ist voll obsessiv… Du leidest wohl an Aufmerksamkeitsdefizit.

    Dein Gehirn hat wohl auch Schwierigkeiten das Leiden zu verstehen und Mitleid zu

    empfinden. Zu dem verwechselst du Menschen und Tiere mit Pflanzen.

    Vielleicht solltest du einen Therapeuten aufsuchen und dich auf folgende

    Störungen untersuchen lassen : ADHS, Sadismus, Masochismus, Soziopathie.

    Nicht böse sein… das ist nur gut gemeint 🙂

    Antworten
  7. Axel Wartburg

    @ Oliver: Aus meiner Sicht argumentierst du aus einer friedvollen und umsichtigen Position heraus. Gerne würde ich dich öfter erleben. Ich heiße Axel Wartburg und bin auch bei facebook registriert.

    Vielleicht du ja auch?

    Nochmals, speziell an dich, herzliche Grüße

    Antworten
  8. Axel Wartburg

    @ Angelika: Wen meinst du mit „der Mensch“? Ich jedenfalls definire mich völlig anders, als du es „dem Menschen“ pauschal unterstellst.

    @ alle: Wir sind alle wechselweise Schüler und Lehrer auf dem Weg zu mehr Bewusstsein.

    Auf ein Gesundes Miteinander. Mit Respekt gerade auch jenen gegenüber, die unser Ego verurteilt. Denn auch sie sind Schüler und Lehrer von demjenigen/derjenigen, der/die er/sie verurteilt.

    Herzliche Grüße

    Antworten
  9. Axel Wartburg

    Ich freue mich, dass mein Beitrag dazu geführt hat, dass sich so mancher als getriggert erlebt.

    @ Oliver: Du hast absolut erfasst, worum es mir geht

    @ MaLu: Es mag hilfreich sein, informiert zu sein. Früher waren es Menschen mit ähnlichen Argumenten, welche z.B. den Affen Intelligenz und Selbstbewusstsein absprachen. Heute argumentierst du in Unwissenheit über neuere Erkenntnisse mit einer Falschaussage.

    Z.B. ist an Hand der Tabakpflanze bewiesen worden, dass sie nicht nur merkt, wenn sie angeknabbert wird, sondern darauf reagiert, in dem sie einen Duftstoff aussendet, welche einen Nützling anziehen, der den sogenannten Schädling frisst. Diese Pflanze spürt also und reagiert.

    Daher fragte ich:
    Wenn alles Leben von gleichem Wert ist, wieso ist es dann für manche erlaubt Pflanzen zu essen und Tiere nicht?

    Wir gehen hier, wie ich denke, alle dacor damit, dass Massentierhaltung und Massentierschlachtung (-Mord) weder der Tierwürde, noch der Menschen würde entspricht. Was bei Tönies und bei wiesenhof passiert, ist brutal und mit nichts zu rechtfertigen.

    Doch wenn eben auch Pflanzen ein Schmerzleitungssystem haben und auf Schmerz mit Abwehr reagieren und sogar lebensrettende Maßnahmen ergreifen, dann mag es hilfreich sein in einen dialog zu treten, der zur Folge hat, dass sowohl Mensch, als auch Tier, als auch Pflanze achtsam, respektvoll getötet wird. Gerne so, wie es alle Naturvölker taten.

    @ tom: Ja, alles ist maya. Alles ist Illusion. doch wie mir scheint haben von den Schreibenden hier, eher wenige erfasst, dass alles Leben und Nichtleben von gleichem Wert ist und sich ein jeder oder jedes hingibt, um dem Nehmenden zur Bewusstseinserweiterung dienen zu können, bzw. um sich selbst zu erfahren.

    Wir sind weder Körper noch Geist, sondern eine Wesenheit, die Körper und Geist hat, um sich zu erfahren. – Doch das geht am Thema vorbei.

    Wieder frage ich:
    Warum stellt sich hier manch jemand über den anderen? Warum sind Fleischesser pauschal zu verurteilen und Pflanzenesser pauschal nicht?

    Die einen mögen sich dadurch empören, also über den anderen stellen, damit sie einen Selbstwert in sich selbst erkennen. Doch Fakt ist für mich: Wir sind alle vom selben Wert. Und bewusster im Sinne eines Selbstbewusstseins mag es sein, sich auf Augenhöhe zu begegnen und einen Sinn in allem zu finden, welcher der Weiterentwicklung des Seins dienlich ist.

    Ich sehe euch alle, die ihr hier geschrieben habt, und auch den Autor, auf meiner Werte-Ebene weder unter, noch über mit. Ich sehe dich neben mir.

    Namasté

    @

    Antworten
  10. Angelika

    Lieber Tom
    Was immer du unter >Traum< verstehst... Tiermorde sind kein Traum und auch kein Alptraum. Tiermorde sind brutal real und sie müssen endlich streng verboten werden. Am besten sollen alle Menschen freiwillig auf Mord und Fleisch verzichten. Bereits im Mittelalter haben Philosophen und Künstler wie Leonardo da Vinci das erkannt wo es noch keine Massentierhaltung wie heute gab. "König der Tiere - so definiert der Mensch sich selbst - ich würde gar sagen, König der Bestien, von denen du selbst die Größte bist - da du sie aufziehst, bis sie dir ihre Kinder geben, um deinen Bauch zu füllen, den du zu einer Grabstätte für alle Tiere gemacht hast." "Zahlreich sind jene, die sich als einfache Kanäle für die Nahrung, Erzeuger von Dung, Füller von Latrinen bezeichnen könnten, denn sie kennen keine andere Beschäftigung in dieser Welt. Sie befleißigen sich keiner Tugend. Von ihnen bleiben nur volle Latrinen übrig." "Die Luft wird dünner und ohne Feuchtigkeit sein, die Flüsse werden ohne Wasserzufuhr bleiben, das Erdreich nichts mehr wachsen lassen. Die Tiere werden verhungern. Auch den Menschen wird nichts übrig bleiben, als zu sterben. Die einst fruchtbare Erde wird wüst und leer." www.mp.haw-hamburg.de/pers/Postel/a_dirleonardo/leonardo1.html www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegetarismus/beruehmte-vegetarier.html

    Antworten
  11. tom

    ….es ist eine frage des bewusstseins …. und nicht zu vergessen es ist ein traum in einem traum der sich selbst träumt ….es findet nur im wachbewusstsein statt ….

    Antworten
  12. Basti

    Ich kann es nicht fassen. Es ist schon alles mehr als gesagt worden und trotzdem gibt es Kreaturen die weiter von Mord und Sklaverei leben wollen aber wegen kleinster Kritik ausflippen. Können das überhaupt noch Menschen sein? oder sind das blutrünstige Roboter die es nichtmal aushalten, dass andere vegan leben und Tiere vor diesen Monstern verteidigen.

    Noch 3 starke Zitate von Promis http://www.vegetarismus.ch/zitate.htm

    „Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschen-geschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?“ (Romain Rolland – franz. Dichter; Nobelpreisträger)

    „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthoff steht und sagt, es sind ja nur Tiere.“ (Theodor Adorno – Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist)

    „Es wird ein grosser Fortschritt in der Entwicklung unserer Rasse [Menschen-geschlecht] sein, wenn wir Früchteesser werden und die Fleischesser von der Erde verschwinden. Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an,
    wo wir die blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden.“
    (George Sand – franz. Schriftstellerin, Freundin von Franz Liszt und Chopin)

    Antworten
  13. Oliver

    @Lilli
    Man kann m.E. alles drei sein: Mitfühlend, nachdenklich und aktiv. Natürlich kann das Nachdenken beim Handeln manchmal in die Quere kommen. Andererseits führt es oft auch dazu, dass man weniger dogmatisch und einseitig wird. Aus meiner Sicht ist das unterm Strich eher von Vorteil.

    Wenn wir nämlich alle starke ethische Überzeugungen haben und außerdem bereit sind, sie sehr aggressiv zu vertreten, dann könnten Fleischesser und Veganer, ja selbst Ovo-Lacto-Vegetarier und Veganer, Abtreibungsbefürworter und -gegner, Ökologen und Autofans, Kriegsgegner und Mitglieder der Bundeswehr, radikale Christen und Atheisten etc. kaum friedlich zusammenleben. Wir hätten eine Art (verbalen) Bürgerkrieg. Unsere politischen Institutionen wären lahmgelegt.

    Ich für mich persönlich akzeptiere im übrigen keine beleidigenden Äußerungen mir gegenüber, wie gut auch die Absicht desjenigen ist, der mich da beschimpft.

    Antworten
  14. Eaglesword

    als ein Sohn von Landwirten habe ich ebenfalls landwirtschaftliche Ausbildung durchlaufen und mein Wissen autodidaktisch vertieft. Zwar bin ich auf Zierpflanzenkultur spezialisiert, aber was meine Augen gesehn haben, werde ich nicht vergessen:

    Tatort Siegen´er Schlachthof
    Ich sah die Tiere angekettet im eigenen Dung stehn. Ihre Klauen bogen sich aufwärts. Die Tötung fand auf Sichtweite statt.

    Tatort Haus Düsse
    Ich sah, wie Schweine gehalten werden, wie der Bauer eine Ferkel hochnahm und ihm die Hauer ausbrach. Dem Ferkel kamen Tränen. Auch kniff er ihm den Schwanz durch, um es anschließend zurück in den Dreck zu setzen.
    Ich sah Milchvieh eingestallt, obwohl die Außentemperaturen auf Sommer wiesen.

    Wie können wir die Massentierhaltung ohne Massenschlachtung abschaffen?
    Das Konzept ist einfach, wirkungsvoll und passt mittlerweile besser zur Politik als noch vor 10 Jahren: Enteignung der Großbeständler bis auf Kleinbestände, gerechte Verteilung des beschlagnahmten Viehs auf Kleinunternehmer bis Mittelstand. Generelle strenge Auflagen mit Höchstbestand, Stalleinrichtung, Weideflächen.
    Dies ist sowohl auf Rind wie auf Schwein anwendbar. Da die Gewinnung von Borsten durch eine Schur möglich ist, braucht auch keine Massenschlachtung der Schweine stattzufinden. Falls die Nachfrage zu gering ausfällt, stellt es ein Problem dar. Doch auch dann können Hausschweine im Freien überleben. Sterilisation der Tiere muss zwingend vorgeschrieben sein, dann kann man sie auch zum Schwarzwild lassen.

    Geflügelfarmen neugestalten
    1.
    Nur Eier als Produkt zulassen
    2.
    Überschuss freilassen. Das Haushuhn vermag ohne Problem im Freien zu überleben und fügt sich harmonisch in das Ökosysthem ein. Gänsevögel sind ebenfalls unproblematisch.

    Antworten
  15. Lilli

    @Basti Mir hat dein emotionaler Beitrag sehr gutgetan!

    Hier geht es nicht darum,“ logisch“ zu sein, sondern einfach um zu fühlen, bzw. Mitgefühl zu haben.
    ((Abgesehen davon, haben wir die Logik schon längst auf unserer Seite- siehe Artikel- „zu wenig Wasser für Fleisch“, (in der Sein) d.h. der Hunger von Menschen in der sog. 3. Welt hängt auch mit dem Fleischkonsum des Westens zusammen), aber darum geht es erstmal nicht.))

    Es ist sehr natürlich, sich so aufzuregen,
    wenn Dinge, die schon kleinste Kinder und Tiere begreifen (fühlen!!!),
    – nämlich, dass mit dem herzlosen Abschlachten und den unerträglichen Haltungsbedingungen etwas Ungeheuerliches und Unmenschliches stattfindet –
    mit Argumenten wegdiskutiert werden.

    Also, von mir ein Danke an Basti und alle anderen heißblütigen Tierrechtler!!!

    An die Anderen, die weiter argumentieren wollen- sich einfach mal vorstellen, in dem Körper eines Tieres zu stecken, dann „Earthlings“ anschauen oder „Tiere haben Rechte“ oder die „Wiesenhof Undercover Videos“ oder „Thomas D. das Geschäft mit dem Tod“. Am besten alle, um das Ausmaß zu begreifen. Vielleicht versteht ihr dann besser, das es da nichts meht zu diskutieren gibt. Öffnet eure Herzen, Leute!!!
    Hoffentlich gewinnt die Liebe bald wieder die Oberhand auf diesem Planeten.
    Go vegan, everyone…
    Damit solche Filme bald der Vergangenheit angehören!

    Antworten
  16. Oliver

    @Basti
    Wenn Du wirklich lesen würdest, was Du verunglimpfst, hättest Du gemerkt, dass ich eindeutig NICHT ausgeschlossen habe, dass ein moralisch relevanter Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen besteht. Lese gefälligst einen Beitrag, bevor Du darüber herfällst. Wir sind hier nicht auf dem Schlachtfeld, wo Schnelligkeit und massiver Waffeneinsatz entscheidend sind.

    @Florian
    Deine beleidigende Wortwahl disqualifziert Deine ansonsten durchaus rationalen Argumente.

    Antworten
  17. Basti

    Toller Artikel aber zwei dumme Leute sabotieren absichtlich das Thema.
    Die können oder wollen nicht kapieren dass es hier ganz klar um Gewalt und Mord an Tieren geht und nicht allgemein ums Thema Gewalt oder Pflanzen.

    Kommentare von Axel und Oliver sind dumm, weil sie Tiere und Pflanzen gleichstellen und argumentieren, dass Gewalt an Tieren und Pflanzen gleich ist.
    Solche dumme Trottel wollen immer einreden, dass man Tiere und vor allem Säugetiere aus dem Grund töten darf, weil man Planzen pflückt.

    Antworten
  18. Florian

    Tiere als Objekte zu diskutieren und zu behandeln ist in heutiger Zeit moralisch nicht mehr legitimierbar, da wir ein enormes Wissen über das emotionale und geistige Bewusstsein von Tieren als Subjekte haben. Daher braucht es längst entsprechende Rechtsprechung für das Tier als Subjekt.

    Wir können das Töten oder Quälen schon deshalb nicht legitimieren, weil wir selber Tiere sind, aus der Tierreihe stammen und die Gefühle im limbischen System codiert sind, wie bei den Tieren neben uns.

    Das Töten zu naturalisieren, wie meine 2 Vorgänger hier, ist übrigens purer Schwachsinn, einfach eine dahingesagte Lüge und Propaganda, anders kann man die Legitimierung von art-egoistischem Interesse nicht bezeichnen: http://www.monde-diplomatique.de/pm/2011/11/11.mondeText.artikel,a0006.idx,0

    Antworten
  19. Oliver

    @MaLu
    Wenn ich Alex Wartburg richtig verstehe, geht es ihm zunächst nur darum, dass wir nicht völlig ohne Gewalt leben können, weil wir mindestens Planzen zerstören müssen, um leben zu können.
    Damit wäre noch lange nicht gesagt, dass es nicht besser ist, Tiere – und Pflanzen – möglichst nicht zu töten oder zu quälen. Die strikte Aufteilung in die guten Veganer einerseits und die bösen Karnisten andererseits wäre damit aber unterlaufen – es sei denn, man argumentiert, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen gibt, der es erlaubt, Pflanzen ohne Bedenken zu zerstören, Tiere aber nicht.
    Wenn es einen solchen Unterschied nicht gibt, dann gibt es nur Grade der Gewaltättigkeit und keinen qualitativen Unterschied zwischen gut oder böse.

    Antworten
  20. Volker Croy

    Das Argument mit den Pflanzen finde ich kindisch, denn ein zentrales Nervensystem, welches Schmerz und Leid erfahren kann, fehlt. Deshalb hinkt der Vergleich, dass Pflanzen ja auch getötet werden.

    Der Hinweis, dass die nächsten Verwandten von uns kein Fleisch essen, passt auch nicht, denn Schimpansen tun es gelegentlich. Sie fressen dabei vorzugsweise andere Affenarten, aber auch Vogeleier und was sie sonst finden. Auch die anderen „friedlichen“ Menschenaffenarten fressen tierisches Protein, wenn auch vorzugsweise Insekten – vielleicht brauchen wir ja doch eine gewisse Form der Nahrungsmittel. Auch wenn Hefen und andere Pilze wahrscheinlich unsere Bedürfnisse befriedigen könnten.

    Der Umgang mit den Tieren macht mir sorgen. Ich komme vom Dorf und der Titel des Buches „Tiere essen“ war mir ein Rätsel. Ich musste ihn mir von einem „Stadtkind“ erklären lassen. Denn bis dahin aß ich Schaf, Huhn oder Schwein aber bloßes Fleisch nicht. Das kannte ich auch nicht, dass jemand Fleisch kaufte ohne das Tier zu nennen. Ich kannte bloß Schweineschnitzel und Rinderschnitzel, Schnitzel an sich kannte ich nicht. Ich fürchte die große Distanz macht das Problem. Denn aus der Nähe finde ich Fleischkonsum in geregeltem Maße in Ordnung.
    Ein Beispiel:
    Eine Freundin von mir lebt bei ihrem Freund auf einem Nebenerwerbs-Landwirtschaftsbetrieb. Beide Arbeiten nicht in der Landwirtschaft. Sie helfen nur manchmal aus. Die Freundin hält sich über das Jahr ein Schwein als „Biotonne“. Das heißt sie kauft im Frühling ein männliches Ferkel, stellt es in den Stall, gibt ihm einen Namen wie Gert, geht mit ihm ab und zu gassi (wirklich, mit Leine). Wenn der Spät-Herbst gekommen ist wird das Schwein von ihr dort hin geführt wo es geschlachtet werden soll, dann geht sie raus, ihr Freund oder ein anderer tötet es per Bolzenschuss und dann geht sie wieder rein und hilft beim Schlachten mit. Wenn dann die erste Schlachtplatte fertig ist und wir uns bei ihr treffen, steht oben auf dem Teller mit der frischen Wurst ein Foto von ihr mit dem Schwein zusammen. Im Großen und Ganzen stört das keinen, nur eine Freundin von mir hat das als barbarisch bezeichnet, als ob das Essen von anonymen Tier-Teilen besser wäre.
    So stelle ich mir den Umgang mit Tieren vor: Liebe- und Respektvoll. Und der wichtige Hinweis ist es ist ein Schwein für die kleine Familie und ihre Freunde für das ganze Jahr. Denn wenn man so viel Aufwand betreibt will man es nicht zu etwas alltäglichen verkommen lassen.
    Auch mein Opa wirtschaftet so. Oft hat er Lämmchen mit Wärmelampe und von Hand aufgezogen, aber am Ende wird Struppi (so heißen alle seine Schafe) dann doch gegessen. Ich kannte lange Zeit nur „Fleisch“ mit Namen und Gesicht und ich fürchte dass dieser Umstand vor allem in den Städten fehlt. Nicht nur die Dauer-Fleisch-Esser sondern auch Veganer und Vegetarier haben keinen Bezug mehr zu den Tieren. Denn wenn alle vegan leben würden, könnten alle Hühner-, Schweine- und Rinderrassen aussterben, denn wir bräuchten sie dann nicht mehr.

    Viele Grüße

    Antworten
  21. MaLu

    Der Hinweis auf die Pflanzen, die auch sterben müssen, ist auf den ersten Blick bestechend. Und bei Steinzeitvölkern gab es in der Tat Rituale, bei denen Menschen geopfert wurden um einen Ausgleich dafür zu schaffen, dass Menschen nur leben können, wenn andere Lebenwesen dafür sterben.

    Hier und heute ist das Argument mit den Pflanzen aber Quatsch mit Soße. Tiere, die wir essen, fressen nämlich auch Pflanzen und zwar rund das 7fache von dem, was es brauchen würden, um einen Menschen satt zu machen. Also haben die sensiblen Fleischesser viel mehr Pflanzen auf dem Gewissen als Vegetarier.

    Ein weiterer Punkt ist, dass für Sojafelder in Südamerika die Urwälder vernichtet wurden. Würden die Menschen nicht so viel Fleich fressen, wäre das nicht nötig gewesen.

    Außerdem ist es die bittere Wahrheit, dass immer mehr Tiere unter immer brutaleren Umständen gehalten werden, um immer mehr billiges Fleisch für immer mehr Menschen erzeugen zu können. Selbst Bio-Haltung ist in aller Regel nur etwas weniger brutal als die normale Massenhaltung. Fleisch von Tieren, die sich auf Weiden bewegen konnten, ist selbst bei Bio die große Ausnahme.

    Wie oben so unten. Wie innen so außen. Diese brutale Energie wird sich in nicht allzu großer Ferne in einem großen globalen Menschenschlachten – genannt Krieg – entladen. Alles andere wäre erstaunlich.

    Man ist, was man isst, das ist leider wahr.

    Antworten
  22. Kristina

    Vielen Dank an die Sein-Redaktion und an Jeff Mannes für diese sachliche Aufklärung. Sein Beitrag über KARNISMUS ist genial und intelligent konzipiert.

    Ich habe großen Respekt für die Öffentlichkeitsarbeit von Jeff Mannes in Bezug
    auf diese grundlegende Problematik „Das Mensch-Tier-Verhältnis“ und empfehle auch seinen Vortrag. Für manche ist vielleicht alles leichter zu verstehen, wenn sie den Vortrag hören.
    Veganfachmesse
    http://www.youtube.com/watch?v=Uwm2bdndlJ4

    Ich verstehe nur nicht warum KARNISTEN (wie Axel Wartburg) sich bei so einem Plädoyer überhaupt zum Protest melden und aufregen. Derzeit ist niemand in der Lage den KARNISTEN ihre widerliche, ekelhafte, hinterhältige Tierfresserei zu verbieten, da Tiermorde und Tierquälerei leider nicht verboten sind.
    Aber wie man sieht, fühlen sich KARNISTEN allein schon von klarem Denken, sachlichen Analysen und Klartext angegriffen und bedroht.

    Jeff Mannes leistet hier enorm wichtige Aufklärungsarbeit, dass Menschen überhaupt kein Mord/Folter/Fleisch/Blut/Kadaver zum Leben brauchen und dass KARNISMUS nur aus Ideologie, Massenmanipulation und Subventionen besteht.

    Hier noch ein Video für alle KARNISTEN, die an der Wahrheit interessiert sind,
    dass ihr tägliches „Essen“ aus täglichem Elend, Schmerz und Folter besteht.
    Thomas D – das Geschäft mit dem Tod
    
http://www.youtube.com/watch?v=DB-9kpaSFhg&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=dzNOBcvwSXc

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  23. Axel Wartburg

    Wie wäre es, zur Abwechslung mit der Hinterfragung, wieso Menschen so oft Menschen oder auch Menschengruppen gegeneinander abmessen und ausspielen? Warum denunzieren wir? Vielleicht, weil wir zu wenig SelbstbewusstSEIN haben?

    Als Homepage, die sich SEIN nennt, wäre es, aus meiner Sicht. gehaltvoller die Antwot auf die frage zu finden:

    Wie schaffen wir es friedvoller miteinander umzugehen, den Tot und auch das Töten zur Sicherung der biologischen Existenz endlich als tragischen Fakt anzuerkennen und damit zu leben?

    Noch bin ich nicht überzeugt, dass wir es schaffen mit Lichtnahrung zu überleben. also akzeptieren wir doch bitte, dass wir zum Leben anderes Leben zu töten haben.

    Herzliche Grüße

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  24. Axel Wartburg

    Nett hergeleitet, nicht zu Ende gedacht und zumindest auf mich nicht zutreffend.

    Ich geh nur auf den zweiten Punkt ein:
    Pflanzen zu töten ist in Ordnung, Tiere zu töten ist gewaltvoll?

    Ich bin dafür, dass jeder Mensch nur das Fleisch essen darf, was er selbst dadurch erschafft, dass er das Tier aufzieht, ihm ein lebenswertes Leben gibt (und nicht billigste Nahrungsmittel, knappsten Lebensraum, also artwidrigste Haltung) und es dann, mit einer Verneigung vor der Kreatur, der Natur und inngem Dank, dass es sein Leben für ihn selbst (und von mir aus seine Familie) hergibt, selbst schlachtet.

    Weniger Fleisch-Konsum, da bin ich als Sohn eines Schlachters absolut bei.
    Doch das ewige Schwanzgemesse: „Ich bin guter als du!“, das kotzt mich an.

    Auch Pflanzen müssen sterben, damit wir leben können!
    Wie wäre es damit öfter mal zu Ende zu denken und weniger dünne Soße zu verbreiten?

    Herzliche Grüße

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