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Binnotec: Berliner Institut für Innovative Energie- und Antriebstechnologien

 

Wie erkennt man eine wirklich innovative Erfindung zum Thema freie Energie? Mit welchen Geräten prüft man ihre Funktion. Und wie bringt man sie zur Serienreife und den Erfinder mit potenziellen Finanziers zusammen. Fragen, derer sich eine Berliner Gruppe von Wissenschaftlern angenommen hat.

 
Es ist bisher nicht leicht gewesen, für die „Freie Energie“ in der Wissenschaft und bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern Sympathien und Unterstützung zu finden, und zwar durchaus nicht nur wegen der angeblichen „Blindheit und Verbohrtheit“ des Establishments, wie gerne behauptet wird. Ihren schlechten Ruf hat sich die Szene zum Teil durchaus auch selbst zuzuschreiben, ist sie doch oft nur mit sich selbst beschäftigt, zu wenig selbstkritisch, und ihren Erfindern und Unterstützern mangelt es manchmal auch am nötigen Fachwissen – vor allem auch im Umgang mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Auf der anderen Seite ist jedoch das in ihr enthaltene Innovationspotential, selbst wenn man jene Fälle von Selbsttäuschung oder sogar Betrug abzieht, die natürlich auch vorkommen, sicher von hohem volkswirtschaftlichem Wert und dürfte eigentlich in der gegenwärtigen Situation nicht außen vor bleiben. Was kann man also dafür tun, dieses Potenzial für die Allgemeinheit nutzbar zu machen?

Von der Idee zum Prototyp

Diese Frage hat sich eine Berliner interdisziplinäre Gruppe von fünf Wissenschaftlern und Ingenieuren mit Erfahrung auf dem Gebiet erneuerbarer Energietechnologien, der Fahrzeugtechnik und wissenschaftlicher Grenzgebiete gestellt, zu denen neben dem Ingenieur Andreas Manthey, den Physikern Thorsten Ludwig, Ekkehardt Dietze und Kai Schaeffer auch der Autor dieses Beitrages gehört. Sie betrachtet es als eine der dringlichsten Aufgaben, die vielen angebotenen Erfindungen zu überprüfen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Erfinder und Wissenschaftler mit vielversprechenden, positiv getesteten Verfahren müssen Unterstützung erhalten, damit ihre Erfindungen soweit entwickelt werden können, dass sie in Form von funktionierenden Prototypen den Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft präsentiert werden können und den Weg zur Verwirklichung und breiten Anwendung finden. Zur Durchsetzung dieser Technologien ist auch mannigfaltige Lobbyarbeit in Öffentlichkeit und Politik für die freie Energie notwendig. Zur Verwirklichung dieser Ziele hat die Berliner Gruppe im Jahr 2001 das „Berliner Institut für Innovative Energie- und Antriebstechnologien“ gegründet, das vom gemeinnützigen Verein Binnotec e.V. getragen wird. Es versteht sich als Berliner Kompetenzzentrum für innovative (das heißt auf neuartigen, zum Teil auf wissenschaftlich noch nicht oder nicht vollständig verstandenen Prinzipien beruhenden) und umweltfreundliche Energie- und Antriebstechnologien.

Oberstes Prinzip: selbst testen

Die Bewertung der Erfindungen erfolgt, indem alle zugänglichen Informationen (möglichst in Zusammenarbeit mit den Erfindern) gesammelt werden und die Erfindungen in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen in den Werkstätten und Labors des Institutes oder von kooperierenden Universitäts- oder privaten Forschungseinrichtungen nachgebaut und optimiert werden. Unter anderem wurden oder werden bereits Verfahren und Apparate der Elektrogravitation (sogenannte „Lifter“), eines von Tesla entwickelten Raumenergie-Antriebs sowie eines Automotors überprüft, der durch selbst aus Wasser erzeugtem Wasserstoff angetrieben wird. Bei diesen Arbeiten leisten auch im Institut tätige Volontäre immer wieder wichtige Beiträge, so zum Beispiel ein 21jähriger Abiturient, der den erwähnten Wassermotor weitgehend selbständig entwickelte. Neben der Evaluation bestehender Verfahren und Theorien werden im Berliner Institut für Innovative Energie- und Antriebstechnologien auch eigene experimentelle und theoretische Forschungen auf diesem Gebiet durchgeführt, Informationen über Internationale und nationale Entwicklungen gesammelt, dokumentiert und ausgewertet, diese interessierten Institutionen, Wirtschaftsunternehmen und Behörden zur Verfügung gestellt sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Form von Seminaren, Vorträgen, Workshops und Konferenzen betrieben.

Information:

Binnotec e.V., Bouchéstr. 12, Haus 2, 2. OG., 12435 Berlin
Tel.: 030 – 533 12 209, Fax: 030 – 533 12 209 Mobil: 0177 – 312 31 19
www.binnotec.de
andreas.manthey@berlin.de

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