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Niederfrequente elektrische und magnetische Wechselfelder

Zu den Faktoren, die unsere Gesundheit positiv beeinflussen können, gehört sicherlich auch unser Zuhause. Ein gesundes und schönes Wohnumfeld gibt uns Entspannung und Erholung. Oft sind es aber gerade die eigenen vier Wände, die unser Gleichgewicht stören.

Neben Schadstoffen in Nahrungsmitteln oder Giften in Teppichen, Möbeln und Baustoffen muß unser Abwehrsystem auch gegen den Einfluß elektrischer und magnetischer Felder um uns herum ankämpfen – gegen den sogenannten Elektrosmog. Er setzt unseren Körper unter Streß und kann verschiedene Krankheitssymptome bis hin zu Krebs auslösen.

Ein mir bekanntes Ehepaar aus Berlin litt seit über einem Jahr unter Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Trotz intensiver Untersuchung konnten verschiedene Ärzte die Ursache dieser Symptome nicht finden. Erst die Messgeräte brachten die sehr wahrscheinliche Ursache der Beschwerden an den Tag: Im Kopfbereich des Bettes waren die elektrischen und magnetischen Felder deutlich erhöht. Daraufhin wurden der Radiowecker und der “Kabelsalat” unter dem Bett entfernt sowie eine Netzfreischaltung eingerichtet. Die Werte sanken drastisch. Nach wenigen Tagen klangen die Beschwerden ab.

Nicht immer ist die Lösung so einfach zu finden. Denn manchmal können die Verursacher der Störfelder auch außerhalb der Wohnung selbst liegen. In Betracht kommen genauso die Trafos von Niedervoltlampen an der Decke des “Untermieters” wie auch Hochspannungsleitungen, zentrale Steigleitungen in der Schlafzimmerwand, Bahnstrecken und Senderanlagen. Die nun folgende Liste soll in dem komplexen Thema als Leitfaden dienen und gibt Hinweise zur Vermeidung unnötiger Feldbelastungen.
Sie gehen z.B. aus von Haus-Stromnetzen, Hochspannungsleitungen, Trafos, Elektrogeräten und Bahntrassen. Magnetfelder entstehen, wenn Strom verbraucht wird, also wenn Lampen glühen, die Stereoanlage läuft, der Elektrowecker tickt u.v.m.  Die Abschirmung magnetischer Wechselfelder ist schwierig und teuer. Daher ist räumlicher Abstand zu den Geräten das beste Mittel. Das gilt für Hochspannungsleitungen genauso wie für Radiowecker, Kabel und Trafos im privaten Haushalt. Die Stärke der Magnetfelder wird angegeben in nT (Nanotesla) oder A/m (Ampere pro Meter). Gemessen werden sie mit dreidimensionalen Magnetfeldgeräten.

Die Elektrischen Wechselfelder sind im Gegensatz dazu auch dann vorhanden, wenn Elektrogeräte ausgeschaltet sind! Eine Abschirmung ist gut möglich, z.B durch Netzfreischalter und abgeschirmte Leitungen. Angegeben werden Elektrische Wechselfelder in V/m. Stehen entsprechende Messgeräte nicht zur Verfügung, empfiehlt sich ein Abstand von etwa 1m zu allen Kabeln, Geräten und Unterputzleitungen, die mit dem Stromnetz verbunden sind.   Die Ankopplung an ein elektrisches Feld kann auch direkt am Körper gemessen werden als    Körperspannung (angegeben in mV= Millivolt).

 

Hochfrequente elektromagnetische Felder

Gerade in Berlin ist die Belastung in diesem Bereich besonders hoch. Durch die vielen Radio-, Radar- und Mobilfunksender liegen die Hintergrundwerte um ein vielfaches über dem “normalen Quantum”. Aber auch Mikrowellenherde und Babyphone strahlen oft stark ab. Hochfrequenzfelder werden angegeben in µW/cm2 oder mV.

 

Geologische Störzonen

Dieser Bereich beschäftigt sich mit Erdstrahlung. Für die Messungen von “Wasseradern” und Globalgitternetzen werden i.d.R. Ruten oder Pendel benutzt. Grundlage der Meßergebnisse ist also hier nicht ein physikalisches Meßgerät, sondern der Mensch.

 

Magnetfeldanomalien

Neben geologischen Störzonen können z.B. Baustahl, Straßenbahnen und Federkernmatratzen  erhebliche magnetische Gleichfelder verursachen (Messung mit Geomagnetometer oder Kompaß). Diese Felder stören das natürliche Erdmagnetfeld, das auch Körperzellen zu ihrer Orientierung brauchen.

 

Statische Felder

entstehen durch Reibung (elektrische Gleichspannung) an Kunststoffoberflächen und Bildschirmen. Der menschliche Körper wird durch diese Felder unter Spannung gesetzt. Dies passiert beispielsweise, wenn man über einen Kunstfaserteppich geht. Berührt man anschließend eine Türklinke, bekommt man “eine gewischt”. Die Körperspannung entlädt sich dann an geerdeten Teilen schlagartig. Nicht nur der Körper leidet unter der Aufladung, auch das gesamte Raumklima ist verändert. Die Luftelektrizität steigt und das normalerweise ausgeglichene Luftionenverhältnis wird negativ verändert. Angegeben werden Elektrische Gleichfelder in V/m ( Volt pro Meter). Schutz bietet der Verzicht auf Kunststoffmaterialien in der Wohnung.  Sinnvoll sind Schuhsohlen aus Leder, Naturfaser-Teppiche (Vorsicht Mottenschutz, Pyrethroide) und Kleidung aus natürlichen Materialien. Das sorgt für weniger Streß am Körper und für entspanntes Raumklima.

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