Anzeige

Diagnose: Myotone Muskeldystrophie, nicht behandelbar, Aussicht auf Rollstuhl bis zum vollständigen Pflegefall. Endstation? Keinesfalls. In der Casa de Dom Inacio in Brasilien bei Joao de Deus wurde Beatrice Wiesli in Liebe aufgenommen und durfte Heilung erfahren.

 

Als ich 24 Jahre alt war, konfrontierte mich mein Arzt, Humangenetiker an der Universitätsklinik, mit der Diagnose „myotone Muskeldystrophie“, eine Muskelkrankheit, von der bereits mein Vater und seine Schwester betroffen waren. Sie beide hatten, aufgrund Ihrer progressiven Muskelschwäche, einen auffälligen Gang, kamen später in den Rollstuhl, wurden zu Pflegefällen und verstarben frühzeitig. Für mich war diese Diagnose ein Schicksalsschlag. Es war schwierig, darüber zu sprechen, weil mein Gegenüber meist noch mehr erschüttert war als ich selbst und ich mich während dieser Gespräche oftmals in der Rolle der Helferin wiederfand. So machte ich es mir zur Regel, „diese Sache“ für mich zu behalten.

Eine kritische Selbstbeobachtung begann: Jedes Mal, wenn ich eine Flasche nicht sofort öffnen konnte, wenn ich  im Winter undeutlich sprach oder wenn mir mein Gang – im Spiegel eines Schaufensters betrachtet – auffällig schien, befürchtete ich den Krankheitsbeginn und es war, als ob mich eine dunkle Wolke einzuhüllen drohte. Um jeden Preis wollte ich selbständig bleiben, deshalb suchte ich mir eine Arbeit aus, bei der ich sitzen konnte, und begann Psychologie zu studieren. Nach Abschluss des Studiums arbeitete ich einige Jahre und merkte, wie schnell die Zeit verflog! Meine Zukunftsangst hatte sich nicht gelegt, deshalb fasste ich den Entschluss, alles „heute“ zu tun, was mir „morgen“ vielleicht nicht mehr möglich wäre, und kündigte meine Arbeit und meine Wohnung.

Ich packte meine Siebensachen und begab mich auf eine Reise. Ich lebte in Ashrams in Indien, bei Sai Baba und Amma, setzte mich mit dem tibetanischen Buddhismus auseinander und ­besuchte Vorträge des Dalai Lama in ­Dharamsala. Die Suche nach einem besseren Verständnis der geistigen Welt führte mich weiter nach Hawaii, wo ich eine Art zweite Heimat fand. Hier studierte ich Huna und Schamanismus und begann, alternative Heilmethoden zu praktizieren.

 

Kontakt zum Miracle Man

Das Leben, das ich jetzt führte, entsprach genau meinen Vorstellungen – es gab mir Kraft und Stärke und ich fühlte mich glücklich und privilegiert. Im Jahr 2002 folgte ich meiner Intuition und unternahm eine Reise mit dem Bus von Kalifornien über Mexiko, Belize und Guatemala und lernte die aztekische und toltekische Kultur kennen. Später fuhr ich nach Peru und Machu Pichu, um dort an einem Ritual von Nachkommen der Inkas teilzunehmen.

Hier drückte mir eine Frau augenzwinkernd das Buch „The Miracle Man”, der „Wunderheiler” in die Hand – ich las es über Nacht und lernte so den Geistheiler Joao de Deus und die Casa de Dom Inacio kennen. Zutiefst berührt machte ich mich auf den Weg – mit dem Schiff über den Amazonas nach Brasilien – und „landete” in der Nacht in Abadiania.

Vom ersten Augenblick im Heilzentrum Casa de Dom Inacio an war mir klar, dass dieser Aufenthalt mein Leben verändern würde. Ich war in Liebe aufgenommen, fühlte mich in vollständiger Sicherheit. Tage- und wochenlang versank ich in intensive Meditationen, während derer mir oft Bilder von Heiligen erschienen. Andere Male vibrierte und schüttelte mein ganzer Körper – als ob jede Zelle gedreht, gewendet und erneuert würde. Das Schwere schien wie weggeschüttelt und machte einem wunderbaren, hellen Licht Platz, einer Ruhe und einer Verbundenheit.

 

Channel für geistige Wesenheiten

Immer, wenn Joao de Deus arbeitet, ist er in Volltrance, und ein Wesen aus der Geistigen Welt übernimmt seinen Körper. Diese „Wesenheiten” sind verstorbene Heilige, Ärzte, Priester usw., deren Anliegen es ist, uns in der grobstofflichen Welt zu unterstützen. Da sie über eine viel breitere Sichtweise verfügen und auch andere Interventionsmöglichkeiten kennen als wir, können „Wunderheilungen” geschehen, wenn die Person selbst auch dazu bereit ist. Treten wir mit unserer Frage vor Joao de Deus, so ist klar erkennbar, dass wir nicht mit dem Menschen Joao, sondern mit jemandem aus der Geistigen Welt sprechen – es sind „himmlische Augen”, die einen durchleuchten, und man merkt genau, dass man „erkannt” ist, im ganzen Sein, mit allen vergangenen und zukünftigen Wegen.

Weil ich wusste, dass die Antwort der Wesenheiten wahr ist, wagte ich lange Zeit nicht, zu fragen, ob ich von der Muskelkrankheit geheilt werden könnte.

Doch endlich, an einem Freitag, nahm ich meinen Mut zusammen und trat vor Joao de Deus – Dr. Augusto, ein verstorbener Chirurg, sprach durch ihn. Er nahm meine Hand und lächelte mich an – dann sagte er: „Hör auf, dich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen – du bist bereits geheilt!“ Diesen Blick und diesen Satz werde ich nie vergessen. Tränen der Dankbarkeit schienen kaum zu stoppen, Tränen der Erleichterung und Tränen der unendlichen Müdigkeit dieser Last, die ich so lange mit mir herumgetragen hatte, erlösten mich von meiner Gefangenheit. Endlich fühlte ich mich zuhause in mir und in meinem Körper – und in dieser Welt. Es war, als ob ein Licht angezündet wurde, das nie mehr erlöschen kann.

 

Wunder erleben

Mein Leben hat sich total verändert. Ich entwickelte mich zu einem Medium der Casa de Dom Inacio, das heißt, meine Aufgabe im Speziellen ist es, negative Energien zu transformieren und zu „reinigen”. Zusätzlich bekam ich die Erlaubnis, Reisegruppen nach Brasilien zu begleiten. So darf ich jetzt vier bis sechs Mal im Jahr miterleben, wie heilsam die Energien des Lichts berühren und beruhigen, ich darf dabei sein, wenn Gruppenmitglieder Frieden mit sich selbst und mit der Welt schließen können, wenn sie ihren Weg annehmen, wenn Spontanheilungen geschehen und wenn die Augen der TeilnehmerInnen sich mit Licht füllen und leuchten.

Natürlich ist eine Heilung nie garantiert. Es ist eine Gnade, wenn sich dieses Wunder einstellt, aber es ist unvergesslich, wenn Knoten in einer Brust verschwinden, wenn ein einstmals blinder Mann sagt: „Heute habe ich zum ersten Mal seit vier Jahren die Augen meiner Frau wieder gesehen”, wenn jemand im Rollstuhl kommt und auf den eigenen Füßen wieder nach Hause geht.
Die Wesenheiten der Casa unterstützen mich auch bei zwei-wöchentlichen Meditationen mit rund 80 Leuten, die jeweils in Zürich stattfinden, an denen man aber auch von der Ferne aus teilnehmen kann, wenn der Anfahrtsweg zu weit ist (die Instruktion schicke ich gerne zu).

So kommt es immer wieder vor, dass während der Meditation Antworten auf längst gewälzte Fragen plötzlich da sind, dass sich Schmerzen verabschieden oder der hohe Blutdruck sich senkt…

 

Der innere Wegweiser

Mein Leben beinhaltet Energiebehandlungen in Winterthur und in Bräunlingen im Schwarzwald, und vor zwei ­Jahren habe ich den Verein LichtAll gegründet, der zum Ziel hat, Veranstaltungen zur Bewusstseinsentwicklung anzubieten und einen Tempel für Licht, Liebe, Heilung, Frieden und Freiheit zu bauen.

Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich meine Träume seit der völligen Verbindung mit der Urquelle manifestieren. Vor drei Wochen konnten mein Partner und ich das Lichtzentrum Schönwald erwerben, ein Haus der Liebe, Meditation und spirituellen Entwicklung für Einzelpersonen und Gruppen.

Die vielen Erfahrungen in der Casa de Dom Inacio haben mich gelehrt, dankbar zu sein – für alles, was ist. Dafür, dass ich gehen kann, dass ich mich selbst anziehen kann, dass mein Essen auf dem Tisch steht und letztlich auch, dass ich hier auf der Erde sein darf, dass jeden Morgen die Sonne aufgeht und dass ich die Blumen sehen und riechen kann.
Ich habe auch gelernt, dass es Zeit ist, zu vergeben, mir selbst und den anderen Menschen, die um mich herum sind – dass ich Schweres und Negatives hinter mir lassen kann, um leicht und froh zu sein, und ich habe gelernt „JA” zu sagen, zu allen Facetten des Lebens.

Ich habe gelernt, meine innere Stimme zu hören und ihr zu folgen, meinen Seelenweg zu gehen, meinen Auftrag zu erfüllen, und ich vertraue auf das Licht und auf die Liebe – auch wenn meine Umwelt vielleicht anderes von mir erwartet.
So habe ich gelernt, dass ich in der tiefen Verbindung mit meinem inneren Wegweiser auch in Verbindung mit der größten Kraft bin, dass somit sich alle Grenzen aufheben, alles möglich wird und Heilung da ist.


Abb: © Alexey Klementiev – Fotolia.com

www.Lichtfluss.org (Reisen in die Casa de Dom Inacio, Meditationen & Energiebehandlungen)

www.dr-dold-healingpoint.de (Energiebehandlungen in Bräunlingen, Schwarzwald)

www.LichtAll.org (Verein für Licht, Liebe, Frieden, Freiheit und Heilung)

www.Lichtzentrum-schoenwald.de (Haus der Liebe, Meditation und spirituellen Entwicklung)

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*