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Mit Musik die Welt verändern

Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt – egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.

Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.

Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative „Playing for Change“:

 

Die Idee

Playing for ChangeDie Idee zu Playing for Change kam dem mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten und Toningenieur Mark Johnson in der U-Bahn:

„Ich war in einer U-Bahn in New York auf meinem Weg zur Arbeit, und da hörte ich diese beiden Mönche musizieren“, erinnert er sich. „Sie waren von Kopf bis Fuß bemalt, ganz weiß und trugen Roben. Einer spielte auf einer Nylon-Gitarre und der andere sang in einer Sprache, die ich nicht verstand. Da waren etwa 200 Menschen, die anhielten um mehr zu sehen und nichtmal in ihre Bahn stigen. Einige hatten Tränen in den Augen. Und es fiel mir auf, dass hier eine Gruppe von Menschen ist, die normalerweise aneinander vorbei rennen würden, aber statt dessen kommen sie zusammen. Und es ist die Musik, die sie zusammenbrachte.“

Zehn Jahre reiste Johnson von da an um die Welt: Vom Kathrina-verwüsteten New Orleans ins rassistische Südafrika, von der abgelegenen Schönheit des Himalaja in die religiöse Vielfalt Jerusalems. Überall spürte er musikalische Talente auf – oftmals Straßenmusiker aus den ärmsten Verhältnissen – und nahm ihre Musik mit Hilfe eines mobilen Tonstudios auf. Aufnahmen entstanden unter der Sonne und unter Straßenlaternen, in öffentlichen Parks, Plätzen und Promenaden … in Türen, auf gepflasterten Straßen, inmitten hügeliger Pueblos.

Immer nahm er den gleichen Song auf – jedoch ohne dass die Musiker einander, kannten, sahen oder hörten. Erst am Ende wurden diese einzelnen Spuren dann zu einem tief beeindruckenden Ganzen zusammengeführt, so dass sie gemeinsam spielen konnten, auch wenn sie durch hunderte und tausende von Kilometern getrennt waren.

Die Philosophie

Playing for ChangeDie Idee zu diesem Projekt entstand aus der Überzeugung, dass Musik die Macht hat, Grenzen und Entfernungen zwischen den Menschen zu überwinden. Egal, ob wir aus unterschiedlichen geografischen, politischen, wirtschaftlichen, geistigen oder ideologischen Hintergründen kommen – Musik hat die universelle Kraft diese Unterschiede zu transzendieren und uns als eine menschliche Rasse zu vereinen. Mit dieser Wahrheit fest in den Köpfen, machte sich das Team auf, um ihre Idee mit der Welt zu teilen.

 

Raum schaffen

Playing for ChangeEine Sache, die bei den Aufnahmen besonders wichtig war, ist die Schaffung eines Umfeldes für die Musiker, in dem sie sich frei entfalten können. Ein Umfeld, das keine Hindernisse stellt zwischen sie selbst und diejenigen, die ihre Musik später erfahren werden. Mit dieser Absicht und Energie reiste das Team überall hin und bekam schon bald Zugang zu Musikern und Standorten, die in der Regel nicht zugänglich sind. In dieser Hinsicht war die Inspiration, die sie ursprünglich auf diesem Weg brachte schließlich ein Co-Autor des Projekts: Je mehr Raum sie gaben, desto mehr Raum bekamen sie.

 

Die Wirkung

Im Laufe dieses Projektes beschlossen die Teilnehmer, dass es nicht genug für sie war, die Musik einfach aufzunehmen und mit der Welt zu teilen, sie suchten einen Weg, den Musikern und ihren Gemeinden, die so viel mit ihnen geteilt hatten, etwas zurückzugeben. Und so wurde im Jahr 2007 die Playing-for-Change-Stiftung gegründet , eine separate gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, genau das zu tun.

Anfang 2008 wurde zudem Timeless Media gegründet, ein gewinnorientiertes Unternehmen, dass die Mittel für Playing for Change bereitstellt und die Arbeit erweitert. Ziel ist es, die PFC-Botschaft an ein möglichst breites Publikum zu bringen.

Jetzt werden Musiker aus der ganzen Welt zusammengeführt, um Benefiz-Konzerte zu geben, mit deren Erlösen Musik- und Kunstschulen in Gemeinden gegründet werden, die dringend Inspiration und Hoffnung brauchen.

Hier das Einführungsvideo:

Zur Website von Playing for Change

5 Responses

  1. PINA

    Die Türken haben zwei Eigenprojekte in 2009, unter dem Namen „Doga Icin Cal“ (Spiel für die Natur). Sie hier:

    http://www.dogaicincal.com/index.asp?sayfa=caldiklarimiz&id=32

    und hier

    http://www.dogaicincal.com/index.asp?sayfa=caldiklarimiz&id=7

    Deutsche Lieder waren natürlich genial!

    Antworten
  2. Michaela

    Auch Michael Jackson hatte eine Botschaft und damit Milliarden Menschen erreicht. In vielen seiner Texte ist am Schluss zu hören: „Make the change“. Schaut euch „This Is It“ an. Er sagte:
    „…Wir geben der Welt Liebe zurück, um allen zu zeigen, wie wichtig Liebe ist.
    Es ist wichtig einander zu lieben.
    Wir sind alle eins. Das ist die Botschaft. Behandelt den Planeten gut.
    Wir haben vier Jahre um uns zu verändern, oder der Schaden ist unumkehrbar.
    Wir haben eine wichtige Botschaft.
    Die ist wichtig.
    Ich danke euch für eure bisherige Mitarbeit. Dafür ein großes Dankeschön.
    Gott segne euch alle.“

    Antworten
  3. jeannette

    hallo aus bayern, P F C=eine wunderbare Plattform. ich wurde von einer portugisischen freundin darauf aufmerksam gemacht. ich singe selber und spiele perc. und der gänsehaut effekt ist gross bei pfc. macht weiter so. gott segne euch

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  4. mica

    Hallo aus OÖ,

    vom ersten Ohrenkontakt weg – Gänsehaut pur!

    Playing for Change hat den drive wirklich eine Botschaft zu vermitteln – rund um die Welt….
    Ich versuche so oft es möglich ist Freunde und Kontakte darauf aufmersam zu machen.

    mica

    Antworten
  5. Georg Pleger

    Hallo aus Innsbruck!

    Ich bin ein Fan von Playing for Change 🙂
    Diese Musikvideos der anderen Art berühren mich und bauen auf. Ich fänd’s toll, das Projekt auch in Deutschland und Österreich zu erweitern.

    LG Georg

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