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Wassertherapie auf dem Trockenen: Tiefenentspannung auf einer revolutionären Schwingliege

Der Münchner Heilpraktiker Matthias Kühl hat die manuelle Körperarbeit mit einer drehbaren und schwingenden Liege revolutioniert. Dem gelernten Möbelbauer ist es jetzt gelungen, die therapeutischen Vorteile einer Behandlung im Wasser auf eine weltweit einmalige stationäre Behandlungsbank zu übertragen.

In der neuen Dimension von Wellness kann der Körper auf eine völlig neue Art bewegt werden – es ist eine Einladung zum völligen Loslassen. Der Behandler ruft dabei mit seinen Händen aufgrund der horizontal um 360 Grad drehbaren und vertikal schwingenden Liegefläche eine bislang nicht gekannte, fein abgestimmte Bewegungsstimulation im Körper hervor.

Für den Klienten ist es eine aufregende Reise zurück zu seinem Ursprung. Er fühlt sich wieder wie ein Embryo geborgen im Mutterschoß, umgeben von pulsierenden, rhythmischen Bewegungen. Völlig losgelöst schwebt er im freien Raum. Kurz verliert er jede Orientierung – dann ein Gefühl, als ob sanfte Meereswellen ihn tragen und wiegen. Er dreht sich völlig losgelassen im Kreis und taucht schließlich in einen Ort tiefster Entspannung ein.

„Hier lernt auch der Verkrampfteste in kürzester Zeit loszulassen“, sagt die Ärztin Daniela Kristen. Im TAO-Gesundheitszentrum in Stellshagen nahe Wismar unweit der mecklenburgischen Ostseeküste behandelt sie mit der neuen, sanften Entspannungsmethode vom Alltagsstress ausgebrannte Menschen.

Paradiesisches Wohlgefühl

Der Strom der Erschöpften werde jeden Tag größer, berichtet die Schweizer Ärztin. Und: „Viele halten sich gerade noch so zusammen.“ Sie kommen aus den großen Städten wie Berlin und Hamburg, um aus dem stressigen Hamsterrad heraus- und wieder in das paradiesische Wohlgefühl der Einheit von Körper, Geist und Seele hineinzukommen.

Auf der Schwingliege vermittelt die ganzheitlich orientierte Ärztin ihren Klienten das Empfinden, die Kontrolle über sich zu verlieren. Es ist ein Gefühl des Schwebens im Kreis, dann geschieht ein Loslassen und Eintauchen in ein noch nie so intensiv gespürtes Gefühl der Tiefenentspannung.

Mit dem mechanischen Kompressionsdruck ihrer Hände und unter Mithilfe der Rückfederung der Schwing-Bank regt die Therapeutin die Zirkulation von Körperflüssigkeiten stark an, wodurch der Austausch von Nährstoffen erhöht und der Abtransport von Schadstoffen verbessert wird. Stauungen in den Geweben lösen sich auf und auch die Flüssigkeitsbewegung in den Gelenken wird angeregt.

„Entspannung ist erlernbar“

Über das feine Schaukeln wird der Körper des Klienten aufgeschüttelt wie ein Cocktail, ein Selbstheilungsprozess kann automatisch einsetzen. Die Natur zeigt es auf: Ein frei fließender Strom ist lebendig, während stehendes Gewässer modert. Die auf den ganzen Körper bis in die feinsten Gewebe hinein wirkenden Vibrationen der Massage sollen den Flüssigkeitsaustausch und die Beweglichkeit sämtlicher Gewebe verbessern.

„Wir tragen alle die genetische Information über unsere Urheimat, das Wasser, in uns. Daher wirkt Bewegung, die an die Leichtigkeit im Wasser erinnert, entspannend“, sagt Matthias Kühl, der Entwickler der innovativen Liege. Für ihn ist die neue Massageform eine Art „Weichteilhypnose“, die die Fähigkeit schult, loslassen zu können.

„Entspannung ist erlernbar“, bringt es Kühl auf den Punkt. Um emotional und mental zu entkrampfen, sei es eine hilfreiche Möglichkeit, auf der primären Ebene des Körpers anzufangen: „Ist der Körper entspannt, fällt es leichter, den ,Rest` zu entspannen, sich freier zu fühlen und klarer denken zu können.“ Wichtig neben präventiven Gesundheitsmaßnahmen wie Sport und gesunder Ernährung sei es, sich selbst die Erlaubnis zu geben, ohne große Eigenaktivität „Gutes an sich“ tun zu lassen.

Wie bei einem Baby in der Wiege löst das sanfte Schaukeln eine motorische Entspannung aus. Es reguliert das Vegetativum und die dazugehörigen Nerven- und Organsysteme. Und es reduziert häufiges nächtliches Aufwachen. Viele im Alltag belastete Menschen leiden bereits im Ruhezustand unter einem erhöhten Muskeltonus. „Es ist so“, sagt die erfahrene Münchner Osteopathin Bärbel Siebold, „als ob sie schon im Leerlauf das Gaspedal ihres Autos halb durchtreten und den Motor aufheulen lassen. Sie verbrauchen unnötig viel Lebensenergie – Spannungsschmerzen und damit einhergehende Beschwerden sind oft die unausweichliche Folge des dauerhaft erhöhten Muskeltonus.“

Friedvoller Zustand des Seins

Die Therapeutin kann den Patienten über die dreidimensionale Behandlung außergewöhnlich schnell in eine Entschleunigung führen und ihm helfen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Ein Hauch von Magie liegt in der Luft, wenn sie sich tief in die einzelnen Körperpartien „hineinschwingt“ und den Patienten in einen friedvollen Zustand des Seins führt, bei dem das Denken ausgeschaltet ist. 50 bis 70 oszillatorische Schwingungen pro Minute sind offensichtlich ideal, um den Patienten vom hohen Stresslevel herunterzuholen und in einen meditativen Zustand zu versetzen.

Im Bereich des Stressmanagements hat die neue Schaukelmassage, die die Schwerkraft aufheben kann, inzwischen jedenfalls bereits für Begeisterung gesorgt. „Zehn Minuten auf der Schwingliege waren für mich wie 30 Minuten Meditation“, sagt beispielsweise der bekannte Trainer für Entspannungstechniken Harald Schenk. Die körperliche Losgelöstheit auf der Massagebank könne die Menschen mental öffnen und dadurch auch wieder „die Kreativität aktivieren“.

Auf der Schwing-Liege ist eine bislang nicht gekannte sanfte Körperarbeit möglich, die für den Anwender zudem extrem kräfteschonend ist. Die sanften Dreh- und Schwingimpulse führen innerhalb kürzester Zeit nicht nur zu freudvollen Gefühlen und einer inneren Losgelöstheit – zugleich wirken sie auch mobilisierend und vitalisierend. Von chronischen Muskelschmerzen über Burnout bis hin zu Schlafstörungen, Parkinson und Herz-Kreislauf-Problemen reicht die Palette der Krankheitsbilder, bei denen überraschend positive therapeutische Erfolge zu verzeichnen sind.

Behutsame Gelenkmobilisation

Die passive Bewegungsschulung über die leicht wiegenden Bewegungen, das Schaukeln und die Dehnungen des Gewebes und der Gelenke erinnern den Körper zudem an seine freie Beweglichkeit und lösen Spannungen in den Gelenken. „Der Körper wird als weich und uneingeschränkt erlebt, was im Nervensystem gespeichert wird und sich im Alltag als Lebenslust und Vitalität äußert“, beschreibt die Ärztin Daniela Kristen die behutsame Gelenkmobilisation.

Die vom Therapeuten gesetzten Reize führen auch dazu, dass beispielsweise bei Verletzungen die Gewebereparatur optimiert wird. Muskeln, Sehnen, Gelenkflächen und Haut heilen durch die intensive passive Bewegungsstimulation besser. Die Schwingungsanregung kann die Gelenksteifigkeit vermindern und vor allem auch chronische Schmerzen lindern. Bereits Klassiker sind die Fälle von Patienten, die täglich Stunden vor dem Computer verbringen, unter Dauerschmerzen im Schulter-Arm-Bereich leiden und oft vom Arzt die lapidare Diagnose „Schulter-Arm-Syndrom“ bekommen. Wenn hier der Therapeut fließend an die betroffenen Strukturen geht, kann der Patient auf der Liege leichter loslassen und der Schmerz verschwindet meist innerhalb weniger Minuten.

„Die Wassertherapie auf dem Trockenen“, meint Erfinder Matthias Kühl, „verbessert letztendlich die Selbstwahrnehmung, verstärkt im Alltag ein wohliges Körpergefühl und schafft ein Bewusstsein für eine gesunde Balance von Anspannung und Entspannung.“

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