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Der Mensch weiß alles – Alle Kinder sind Genies

Eine russische Schule stellt vieles auf den Kopf, was wir über Kinder und Lernen zu wissen glauben. In einem bis vier Jahren sollen die Schüler dort den gesamten Stoff von normalerweise 11 Jahren Schule absolvieren. Mit 13 studieren einige schon an Universitäten. Was ist das Geheimnis dieser Schule?

Die Schetinin-Schule in Russland: Stille Revolution

Die Stadt Gelendzhik in der Krasnodar-Region am Schwarzen Meer ist nicht gerade eine Metropole, von der man Revolutionen erwartet. Doch in den Wäldern verbirgt sich eine Schule, welche vieles in Frage stellt, was wir über das Lernen und Schule zu wissen glauben. Der ehemalige Musiklehrer Michail Petrowitsch Schetinin (auch: Mikhail Petrovich Shchetinin) hat dort ein Wald-Internat aufgebaut, das ein völlig anderes Konzept von Schule verwirklicht und atemberaubende Ergebnisse hervorbringt: die Shkola Akademika Schetinina.

Was über die Schule berichtet wird, klingt unglaublich: Einige der Kinder lernen nach Aussage der Schule und zahlreicher Besucher aus aller Welt in einer Geschwindigkeit, die aus traditioneller Sicht unerklärlich scheint. 13-jährige Absolventen studieren da schon mal im zweiten Semster Psychologie, während sie weiter Lehrbücher und Lehrmethoden für die Schule entwickeln und zum Teil ältere Kinder unterrichten. Wobei sie eben genau das nicht tun: Unterrichten.

Denn alle Kinder sind sowohl Lehrer als auch Schüler. Die Schüler finden in Lerngruppen mit allen Altersstufen von 8 bis 22 Jahren zusammen und erarbeiten selbständig gemeinsam Lösungen zu konkreten Fragestellungen. Es wird immer nur an einem Thema gearbeitet, bis es gelöst ist oder vollständig verstanden ist. Es gibt keine verschiedenen Fächer, sondern nur Wissen, dass zur Lösung einer Frage benötigt wird. Das Ganze ist mehr ein Rätsel-Club als irgendetwas, das herkömmlichem Unterricht ähnlich sieht.

Wissensosmose: Der Mensch weiß alles

Soweit klingt alles noch nach freier Schule. Aber was wirklich in den Arbeitsgruppen passiert, erklärt Schetinin selbst wie folgt:

„Hier geschieht hauptsächlich die Annäherung. Wenn uns das Treffen gelingt, dann können sie gemeinsam das Ziel erreichen, dass in 10 Tagen der Mathematikstoff der ganzen Mittelschule erfasst wird. Also auf 11 Jahre geteilte Mathematik, in 10 Tagen. Die ist die Aufgabenstellung. Das geschieht momentan mit solchen Schülern, denen es gelingt, sich mit anderen Schülern zu treffen, welche dieses Wissen schon haben. Das liegt am offenen, freien Miteinander. Wenn die polaren Strukturen (Kräfte) sich berühren, dann wird Wissen weitergegeben. Das ist bekannt. Beobachtungen an Liebespaaren zeigen, wie sie sich fast ohne Worte verständigen können. Kaum sagt einer etwas, schon hat es der andere bereits aufgenommen.“

An der Schule findet kein Lernen statt, sondern eher so etwas wie Wissens-Osmose. Die Übertragung von Wissen von einem Menschen auf einen anderen. Ein Teil davon sind Worte und Erklärungen, aber es geht um mehr. Martin Masliko ein 22-jähriger Praktikant aus Tschechien, der die Schule besucht hat, erzählt von einem Schlüssel-Erlebnis an der Schule: Er hatte an staatlichen Schulen mehrfach die Zellteilung durchgenommen, diese jedoch nie behalten oder wirklich verstehen können – bis er an die Schetinin-Schule kam.

„Ein 11-jähriger begann mir die Zellteilung zu erklären. Er zeigte mir ein Buch, aber ich sah nur das Feuer in seinen Augen: Er wollte, dass ich es verstehe. In diesem winzigen Augenblick habe ich irgendwie die Zellteilung verstanden.“

Diese Wissens-Osmose funktioniert nur unter einer bestimmten Bedingung, glaubt Schetinin:

„Es ist es sehr wichtig, dass in den Lehrern kein Gedanke existiert, dass die Schüler ohne Wissen wären. Wenn ein Lehrer etwas so erklärt , als ob die Schüler ohne Wissen wären, dann werden die Schüler auf Dauer kaum etwas behalten können. Das zweite ist das gemeinsame Treffen auf der Ebene der Aufgabenlösung. Das Lernen geht dann wie von ganz allein. Die Aufmerksamkeit muss auf die Lösung gelenkt werden, statt auf das Auswendiglernen. Man muss den Gedanken von „Lernen“ völlig aufgeben und sich auf das Lösen konkreter Aufgaben ausrichten. Durch die Leichtigkeit der gemeinsamen Aufgabenlösung löst sich die Differenz von Schüler und Lehrer auf und dabei wird das wichtige Wissen aufgenommen. Es ist praktisch wie das Erinnern an etwas Eingeschlafenem. Der Mensch weiß alles!“

Kinder sind die besseren Lehrer

Dass Kinder Kinder unterrichten, hat viele Vorteile. Zum einen denken Kinder wie Kinder und können es so anderen Kindern besser erklären. Die Schüler an der Tekos-Schule haben inzwischen selbständig eine völlig neue Lern-Pädaogik für sich selbst entwickelt, und schreiben sich ihre fachübergreifenden Lehrbücher selbst, da die herkömmlichen Bücher aus ihrer Sicht nicht funktionierten.

Die Kinder treffen sich eigenständig, um zu besprechen, wie bestimmte Themen besser vermittelt und verstanden werden können. Und einen neuen Plan für zukünftige Schüler zu entwickeln, wie diese den Stoff leichter und schneller verinnerlichen können. Nur so war es möglich, ein System zu entwickeln, dass es Schülern ermöglicht in 4 Jahren den Stoff von 11 Klassen zu verstehen. Und dadurch, dass der Gedanke, jüngere Kinder wären nicht in der Lage, etwas zu verstehen, schlicht nicht existiert.

„Wir machen keine Trennung nach dem Alter. Für uns ist das sehr wichtig. Lehrer sind auf gleicher Ebene mit den Schülern. Ihre Aufgabe ist die Wissensweitergabe in 10 Tagen in solcher Art und Weise, dass die Schüler dieses Wissen auch weiter geben möchten.“ erklärt Schetinin. Oft sind es sogar gerade jüngere Schüler, die einen völlig neuen, kürzeren Weg finden, Dinge zu erklären oder zu lösen.

Aber auch wenn viele der Berichte über die Schule, vor allem das Lerntempo hervorheben – den Kindern selbst ist die Geschwindigkeit gar nicht wichtig:

„Jeder hat sein Tempo. Es ist egal, ob jemand in ein oder in vier Jahren fertig ist. Das innere Wachstum ist das, was zählt. Wenn spirituelles Wachstum stattfindet, ist Schul-Sachen zu lernen sehr, sehr einfach.“ erklärt eine gerade mal 14-jährige wie selbstverständlich.

 

Alle Kinder sind Genies

Wer die Kinder reden hört, mag sich fragen, wo Schetinin bloß so viele Genies aufgetrieben hat. Aber das hat er gar nicht.

„Wir testen keinen IQ. Wenn das Herz eines Kindes offen ist, ist es ein Genie. Wenn du sein Herz öffnest, seine Komplexe, alle Anspannung und Angst entfernst, dann wirst du ein Genie sehen, dass schon auf seinem ganz eigenen Weg ist“, legt Schetinin sein Pädagogik-Konzept dar.

Das Ziel seiner Arbeit, ist die spirituelle und persönliche Reifung der Kinder, die von Anfang an als Wissende, gleichwürdige Genies behandelt werden, als die Zukunft und der nächste Schritt der Menschheit und der neue Höhepunkt der Evolution. Wie sollte die letzte Stufe der Evolution die nächste unterrichten? Die Kinder tragen in seinen Augen alles Wissen in sich, auch neues Wissen, dass sie erst in die Welt bringen. Deshalb ist es so wichtig, dass sie sich gegenseitig und selbst unterrichten, nach ihrem eigenen System.

Der schönste Moment für Schetinin? „Das Kind stellt eine neue Frage und beantwortet sie sich selbst. Dabei entdeckt es Wissen, dass den Erwachsenen noch nicht bekannt war. Das ist das höchste Ziel, das Bildung erreichen kann.“

Ein ganzheitliches Konzept – inklusive Nationalismus?

Doch das (nicht)-Lernen ist nur ein Teil der Schule. Die Schüler verwalten sich komplett selbst. Sie mauern ihre Schule, sie sägen im eigenen Sägewerk die Bretter, aus denen sie Möbel bauen, sie renovieren, sie machen die Buchhaltung, waschen ihre eigene Wäsche, kochen, lernen ihre eigene Kleidung zu nähen, gestalten ihre Räume mit komplexen Wandmalereien und Mosaiken. Und zwar alle, egal in welchem Alter, nehmen an all diesen Aktivitäten teil. Wer diese Schule verlässt, ist ein Allround-Genie.

Was auf den ersten Blick erschreckend erscheinen mag, ist der fast militärische Teil der Schule: Die Schüler sind körperlich durchtrainiert, fast jeder macht leicht einen Salto aus dem Stand, Flick-Flacks oder sonstige akrobatische Manöver. Man ist offensichtlich in seinem Körper zu Hause. Sie sind in Kampfsport ausgebildet – auch an Waffen. So sieht man auch mal ein 10-jähriges Mädchen Schwertkampf auf Ninja-Niveau vorführen. Oder Jungs in Militär-Klamotten bei militärischen Kampfübungen im Wald. Wer diese Schule verlässt, ist nicht nur ein Allround-Genie, er ist auch ein Krieger. Angstfrei, durchtrainiert und stark.

Einerseits wirkt das sehr ganzheitlich und beeindruckend, dürfte aber gerade in Deutschland bei einigen auch ungute Gefühle und Erinnerungen wachrufen. Besonders, weil Kinder wie Erwachsene an der Schule keinen Hehl aus ihrem Nationalstolz machen, man lernt für Russland, für die Zukunft der Heimat. Die Schule legt großen Wert auf das Lernen von traditionellen Tänzen, Gesängen, Sagen, auf traditionelle Küche, traditionelle Trachten, traditionelle Musik, die Liebe zu Mutter Russland. Einem deutschen wird da zunächst vielleicht mulmig. Aber auch dafür hat Schetinin eine immerhin anhörenswerte Erklärung parat.

Die Kinder müssen an die kollektive Volksseele, ihre Ahnen angebunden sein, verwurzelt in der Natur ihres Heimatlandes. Nur so kann ein Mensch seine volle Kraft entfalten, meint Schetinin.

Und nur wenn Körper und Geist, konkretes und abstraktes Wissen, Wurzeln und Zweige sich gleichzeitig entwickeln, erblüht ein Mensch – die Kombination aller Bereiche zu einem ganzheitlichen Ansatz hat für Schetinin enorme Wichtigkeit.

„Es hat sich herausgestellt, dass sich Fähigkeiten in einem Bereich erst vollständig manifestieren, wenn auch Fähigkeiten in vielen anderen Bereichen des Lebens entwickelt werden. Junge Menschen erobern Gipfel, wenn ihnen noch nicht eingeredet wurde, dass diese Gipfel unerreichbar sind. Es ist unsere Auffassung, dass Fähigkeiten in einem Tätigkeits-Bereich sich aus Fähigkeiten in anderen Bereichen zusammensetzen. Wahres Talent ist ein ganzes Netzwerk von verschiedenen Gaben. Das bedeutet, dass die Entwicklung eines Satzes von Fähigkeit sich beschleunigt, wenn alle diese Fähigkeiten zusammen in Bewegung gesetzt werden. Auch um einen Spezialisten hervorzubringen, muss man folglich zuerst einmal einen ganzheitlichen Menschen hervorbringen – den Menschen als ein einheitliches Ganzes“, erklärt Schetinin.

„Unser Ziel ist nicht Wissen / Know-how / Gewohnheiten zu vermitteln. Es ist nicht endloses einstudieren und Auswendiglernen, oder das Eintrichtern von Informationen. Vielmehr ist es die Erhöhung des Menschen dahin, harmonisch zu leben, in Harmonie mit der Gesellschaft zu handeln – ein Mensch, der, wenn er die Erscheinungen des Lebens, die ihn umgeben sieht und analysiert, stets ihre Verbindung fühlen und die Welt als ein Ganzes wahrnehmen kann. Und egal, was er ist – ein Ingenieur, Physiker, Chemiker, Baumeister, Lehrer etc. – wird er verstehen, dass er in einer ganzen, vollständigen, einheitlichen Welt lebt.“

Wedische Philosophie

Besonderer Wert wird auch auf die Entwicklung von Spiritualität und Naturverbundenheit gerichtet. Der Eindruck einer gewissen Ideologie lässt sich dabei nicht ganz verscheuchen – die slawisch-wedische Philosophie und das Anastasia-Gedankengut sind allgegenwärtig. Alle Kinder haben ein verblüffendes spirituelles Wissen und eine tiefe Beziehung mit der Natur. Daran sind sicher vor allem viele positive Dinge zu finden, aber es ist irgendwie immer seltsam, wenn so viele Menschen ganz und gar einer Meinung sind.

Dennoch: Die Kinder sprechen für sich. Die Wachheit, Intelligenz, das Verantwortungsgefühl und die Würde, die sie ausstrahlen, sind schon etwas Besonderes. Allerdings: wie ausgelassene Kinder wirken sie kaum.

Der Filmemacher einer bekannten Film-Dokumentation über die Schule rekapituliert ähnlich:

„Ich habe tolle Erinnerungen an meine Arbeit mit den Kindern hier. Meine einzige Besorgnis ist: Die Kinder haben keinerlei Privatsphäre. [Die Kinder leben in Mehrbettzimmern und sind den ganzen Tag zusammen. Anmerk. d. Red.]. Sie haben keine wirkliche Freizeit, um sich selbst zu erkunden. Es gibt eine einzige alles Umspannende Vision: Die von Michael Schetinin. Viele der Arbeiten erfordern enorme Disziplin und Gehorsam. Und ihre Verehrung des Vaterlandes grenzt teilweise an Unterwürfigkeit.“

[Als wir Schetinin zu diesen Fragen angesprochen haben, versprach er, bald ein Video aufzunehmen, dass zu alle diesen Fragen eingehend Stellung bezieht. Wir werden das Video hier posten sobald wir es bekommen haben. Anmerk. d. Autors]

 

Inspiration

Was immer man also über diese Schule denken mag: Man kommt nicht umhin, anzuerkennen, was sie leistet und sie ist eine enorme Quelle der Inspiration. Der Ansatz von Schetinin enthält viele wichtige, grundlegende Gedanken, die es verdient haben, gehört zu werden – auch wenn man vielleicht nicht mit allem einverstanden sein mag.

Wie viele anderen freien Schulen weltweit ist auch diese Schule ein Licht, welches unser gängiges Schulsystem eigentlich augenblicklich in sich zusammenstürzen lassen sollte. Denn was die herkömmliche Schule derzeit mit unseren Kindern tut, ist mit diesem Wissen, diesen Beweisen in keiner Weise mehr vertretbar.

 

Links

Filmdokumentation (engl.): http://www.youtube.com/watch?v=35u-0-YO5YE

 

Mehr Artikel zum Thema Schule

Schulen der Zukunft: Die Befreiung unserer Kinder

 

 

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32 Responses

  1. Mirjam
    Adresse?

    Richtig, ist es nicht seltsam, dass am Internet weder eine Adresse noch ein Email dieser Schule zu finden ist? Vor allem, weil es um die beste Schule der Welt geht – wie der Junge in seinem Vortrag gesagt hat. Hat jemand welchen Kontakt?

    Antworten
  2. sott cassiopaea
    klasse artikel!

    vielen dank für die infos!

    kennt ihr übrigens andre stern (den freilerner) oder die seite freiwilligfrei? die haben auch tolle infos über lernen, schule usw.

    lg

    Antworten
    • ST
      Frei lernen in der ganzen Welt ...

      Bzw. kennt jemand hier auch die „Sundance-Family“? – Die Reisen mit ihren 5 (bald 6) Kindern um die Welt und lernen auch „frei“…. ; )

      Antworten
      • sott cassiopaea
        frei leben, lernen und arbeiten

        Ja, die „Sundance-Family“ kenne ich. 🙂
        Aktuell läuft übrigens gerade ein Online-Bildungskongress, wo Sundance mit dabei ist – neben anderen Freilerner(reise)Familien und zahlreichen Experten zum Thema frei leben, lernen und arbeiten.

        Jedenfalls genau mein/unser Thema hier. 🙂

      • sott cassiopaea

        Ups, den Link zu dem Kongress habe ich ganz vergessen: http://www.bildungskongress.com/

        LG

  3. Andreas (Spirituelle.info)

    Hallo,
    Wenn ich mir das Ganze mal durchrechne, dann ist da übrigens gar kein Wunder dabei. Ich kenn aus meiner eigenen Schulzeit, dass ich einmal in den großen Ferien (ich glaub das war 7.Klasse), den gesamten Mathamatikstoff des nächsten Schuljahres vorausgelernt habe. Also ich habe vielleicht in 30 Stunden 1 Jahr Mathamatikstoff gelernt.
    Wenn ich das jetzt hochrechne:
    30 Stunden x 10 Fächer x 13 Jahre = ca 4000 Stunden
    4000 Stunden / 1500 Stunden pro Jahr
    Dann kann man nach dieser Rechnung locker in 3 Jahren den gesamten Stoff bis zum Abitur lernen.
    Nun kommt natürlich hinzu, dass ich ja keine der Schetinin-Methoden benutzt habe. Ich hatte einfach nur das Mathematikbuch des nächsten Schuljahres zur Verfügung, sowie Motivation Mathematik zu lernen.
    Also man sieht, das was da berichtet wird, dass es mit dem Schetinin-Modell ein Jahr dauert bis man den Stoff von 11 Jahren gelernt hat, dass ist überhaupt nicht ungewöhnlich. Da ist eigentlich gar nichts wundersames dabei !!!

    Das Wunder ist eher, wie man es schaffen kann, für so ein lächerlich geringes Wissen satte 13 Jahre lang zu brauchen !!! Man sieht daran, dass unser Schulsystem der letzte Scheiß ist. Und das meine ich ernst !

    lg von Andreas

    Antworten
    • Harald hollenbach
      Freedom

      Das ist wohl eher 13 Jahre Gehirn und Seelenwäsche zur Befähigung der Konformität.

      Antworten
  4. TOH

    Am 10.1.2015 kommt Richard Kandlin, ein ehemaliger Absolvent der Schetinin-Schule nach Lutherstadt Wittenberg und hält dort einen Vortrag über die Schule.

    Ich füge hier mal die Ankündigung ein:

    Schetinin-Schule
    Schule der Zukunft?

    In diesem Vortrag stellt Richard Kandlin das Konzept, sowie Theorie und Praxis der Schetinin-Schule aus Russland vor.
    Richard Kandlin ist ein grosser Kenner dieses Schulsystems und hat selbst mehrere Jahre an der Schetinin-Schule Tekos in Russland verbracht.

    Er schildert, wie Lernen ohne Zwang und Druck auf kindgerechte Weise möglich ist,
    wie freies Lernen mit Schulstruktur und pädagogischer Organisation erfolgreich verbunden werden kann,
    wie auf ganzheitliche Weise in den Schülern nicht nur Informationen, sondern Fähigkeiten, Fertigkeiten und persönliches Wachstum reifen,
    und wie auf diese Weise der gesamte Lehrstoff des Abiturs in 1 – 4 Jahren von jedem Kind gemeistert werden kann.

    Das pädagogische Konzept der Schetinin-Schule, die bereits seit über 20 Jahren erfolgreich besteht, stellt ein interessantes Vorbild zur Weiterentwicklung für unser deutsches Schulsystem dar, und somit kann dieser Vortrag allen Interessierten wertvolle Denkanstösse bieten.

    Veranstalter: FairTeilen e.V.

    Termin: 10.1.2015, 15:00 – 18:00 Uhr

    Ort: Lutherstadt Wittenberg, Schlossstr. 3, Il Castello

    Unkostenbeitrag: 10,- Euro

    Antworten
  5. Anonymous

    Tekos Russland , die eine Ausbildung bei der Integration geschaffen, Verbindung mit ( zwischen Studierenden, die Natur , das Göttliche … ) Man könnte sagen, dass sie eine natürliche Einheit Bewusstsein , glückliche Kinder zu schaffen und diese Studenten decken eine 11 Jahre Lehrplan in nur 2 Jahr! Einige bekommen offiziellen Master-Abschlüsse durch die Zeit, die sie siebzehn sind . (mehr dazu siehe Link http://www.youtube.com/watch?v=y2wv2MTh28o )

    Mein Ziel ist es, so viel wie möglich Menschen zu begeistern für diese School evtl. erstellen eine oder mehrere Schulen aus Russland.

    Ich glaube, dass diese Art von Schule schafft mehr glückliche Menschen und könnte die Menschheit für eine bessere Welt zu begeistern.

    Ich werde eine visid mit einer Gruppe “ nicht wirklich , von wo sie aus der ganzen Welt comme importend organisieren.
    Das Ziel ist, dass wir aus dieser Schule – Modell so viel wie möglich absorbieren . Natürlich kann jeder andere Ansatz , die helfen, dieses Schulmodell zu entwickeln kann interessant sein könnte (Beispiel : Schulen auf dieser Werte in der Welt entwickelt )
    Wenn Sie Interesse , oder wenn Sie wissen, sommebody ( iemand ) Lassen Sie mich per E-Mail wissen, mein Name ist Raymond Lys aus Belgien
    E-mail: raymond.lys @ hotmail.be

    Antworten
  6. Anonymous

    My objective is to inspire as much as possible people for this schoolmodel eventualy create one or more schools out of Russia.

    I believe that this type of school creates more happy people and could inspire Humanity for a better world.

    I will organise a visid with a group ’not realy importend from where they comme from over the world.
    The aim is that we can absorbe as much as possible from this school-model. Of course any other approach that can help to develop this school-model could be interesting (example: Schools developed on this values in the world )
    I would like contact with as much as possible who are passionated or interested .My mail adress: raymond.lys@hotmail.be
    and: raymond.lys1@gmail.com
    Namaste Raymond Lys from Belgium

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  7. Harald ERNST

    Ich möchte mich hier dem Leserbriefen vo. Alexandra Wunder u. Frank Willy voll anschliessen. Es ist für viele Menschen die noch sehr verwurzelt sind in dem was der Mainstream vorgibt sehr schwer anzuerkennen, dass es Zeit ist eine Leiter zu nehmen u. über den „Schachtelrand“ hinaus zu blicken. Und natürlich fühlen sich ja auch all jene angesprochen, die Spiritualität von vielen Seminaren u. Kursen her kennen u. doch irgendwann merken, dass all das Wissen uns gemeinsam nicht weiterbringt wenn wir nicht erkennen, dass wir wirklich handeln anfangen sollten u. da gibt uns Anastasia ja wirklich einen goldenen Faden in die Hände u. die Schule v. Schetinin setzt halt schon sehr viel von diesem Wissen um. Wedisches Wissen ist ja nicht auf Russland allein begrenzt.

    Grüße Harald

    Antworten
  8. Ira

    Hallo David,
    Der Artikel ist wirklich sehr interessant, umfang- und aufschlussreich verfasst!

    Ich habe auf einer anderen Seite zum Thema Tekos-Schule gelesen, dass Jugendliche, die selbst gerne an dieser Schule lernen würden, dazu eingeladen sind im Sommer dort vorbei zu schaun bzw. dass man sie sich allgemein in der Sommerzeit ansehen kann,wenn man sich vorher anmeldet.
    Allerdings habe ich nirgendwo die Adresse oder sonstige Kontaktdaten gefunden.
    Könntest du mir vielleicht weiter helfen?
    Das wäre wirklich großartig!

    Grüße!

    Antworten
  9. Rari Sachar

    Hallo alle zusammen.
    Hier ist noch ein Video das viele Fragen beantworten könnte.
    http://www.youtube.com/watch?v=xLnz_kJXd98

    Ich finden da wird gut erklärt was es mit dem Patriotismus auf sich hat.
    Die Kinder sind gut ausgelastet. Ein Gehirn was freudig lernt, will immer mehr und mag keine Langeweile. Des Weiteren sieht man das die Kinder zwar zu Patrioten erzogen werden jedoch mit dem Respeckt anderer Länder, Nationalitäten und vor allem der globalen Welt als Einheit gegenüber. Persönliche denke ich, dass das ein sehr ausgeklügeltes, liebevolles und ganzheitliches System ist, da Kindern beigebracht wird selbständig und ganzheitlich zu denken und zu handeln was einer Manipulation dieser Kinder im vergleich zu konditioniertem lernen erschwert wird.

    Viel Spaß mit dem Video ist auf Deutsch nur so nebenbei 🙂
    http://www.youtube.com/watch?v=xLnz_kJXd98

    Antworten
  10. Fabienne

    ich / wir würden sehr gerne mehr über diese Schule wissen, diese besuchen zecks gründund von neuen Schulsystemen…
    kennt jemand genaue Angaben? ich würde dies in einem geschützen Rahmen machen

    herzlichen Dank

    Fabienne

    Antworten
  11. kata

    hallo, ich moechte mir gerne ein eigenes bild verschaffen, darum bitte ich um information zur adresse der schule in tekos. dankeschoen

    Antworten
  12. Werner

    Heißt die nun Tekos Schule oder Shkola Akademika Schetinin. Ist die staatlich anerkannt?
    Wo bitte bekommt man die Adresse dieser Schule und wie kann man in Kontakt treten, ich möchte sie besuchen? Das muss doch jemand wissen!

    Auf ein Wort:
    Es steht doch jedem Lehrer frei, nach der Methode zu unterrichten, die er für sinnvoll hält. Einzig die Standards des Lehrplans sind verpflichtend, und solange die erfüllt sind, will keiner was.

    Was soll denn dieses ewige Geschrei nach von Verdummung und der Ruf nach Regelung von oben (die natürlich nicht erfolgt). Es liegt doch an euch Lehrer, was ihr draus macht.

    Antworten
  13. Wolfgang

    es ist auf jeden Fall sehr interessant über neue Möglichkeiten des Lernes zu erfahren. Wie aber schon in dem Thread hervorgehoben wurde, ist es nicht im Interesse der Elite das die Untertanen wirkungsvolle Methoden zum Lernen für sich selbst entwickeln und dann noch kostenlos an Andere weitergeben. Die geschilderte Prem-Methode ist nur ein Beispiel wie solche Sachen von den Politik Darstellern (die ja im Grunde nichts entscheiden dürfen ohne sich ihre Befehle bei den Finanz Oligarchen zu holen) abgeblockt werden. Der Kindergarten, Schule und Universitäten haben im Grunde nur den Sinn die Menschen zu guten System Sklaven zu machen, die dem herrschenden Systemen nützlich sind. Wer das jetzt alles nur für reine Verschwörungs Theorien hält, der sollte sich nur mal darüber Gedanken machen wieso unser jetziges verzinstes Schuldgeldsystem 95 % der Bevölkerung schädigt und nur höchstens 3 % der Bevölkerung nutzt. Schauen wir uns nur mal die alternative Energie an die es eigentlich nicht geben darf, aber jetzt ist der erste Prototyp der Kalten Fusion E – Cat Kunden übergeben worden. Man stelle sich immer die Frage (cui bono ?) und wird viele Dinge die eigentlich keinen Sinn machen verstehen können.

    Antworten
  14. Natalie

    Frank Willy, hätten Sie eine Adresse von dieser Schule? Gerne würde ich über ihr Wissen, ihren Erfolg etc. mehr herausfinden und ggf. hinfahren. Können Sie mir weiterhelfen?

    Gruss

    Antworten
  15. sibylle eisenburger

    Finde das Projekt jedenfalls sehr interessant u möchte gerne wissen, wie man kontakt mit der schetinin-schule aufnehmen kann, um eventuell hinzufahren. wer kann mir weiterhelfen?

    Antworten
  16. David (Autor)

    Hallo Frank,

    ich habe diesen Artikel nach meinen besten Informationen und in direktem Kontakt mit der Schule verfasst. Ich habe mit drei unterschiedlichen Menschen gesprochen, die dort waren.

    Ich habe versucht, einen ausgewogenen Bericht über die Schule zu verfassen, der auch die kritischen Stimmen zu Wort kommen lässt. Ich finde es problematisch, wenn mir deswegen die Zusammarbeit mit bösen Mächten unterstellt wird. Solche Anschuldigen und die Beschimpfungen, Bitterkeit und der Hass mit dem sie vorgetragen werden, lassen wenig von dem „Raum der Liebe“ spüren, von dem du redest.

    Wenn du etwas geschaut hättest, hättest du feststellen können, dass ich sehr viele Artikel gegen das aktuelle Schulsystem verfasst habe. Zum Teil auch sehr drastische. Davon, ich würde dem „Kinderfressenden Monster“ dienen kann wohl kaum die Rede sein.

    Ich hatte leider nicht die finanziellen Mittel, die Schule zu besuchen, auch wenn ich dazu eingeladen wurde. So konnte ich mich nur auf meine Quellen, die Filme und die Aussagen der Schüler verlassen. Die Schule hat mir versprochen eine offizielle Stellungnahme zu den Kritikpunkten zu verfassen, was leider bisher nicht geschehen ist.

    Viele Grüße und lasst uns doch lieber vernünftig miteinander reden, diese pubertären Beschimpfungen bringen die Erkenntnisgewinnung nicht voran.
    David Rotter

    Antworten
  17. Frank Willy

    Wir kennen diese Schule selber und auch Familien die dort waren und auch ihre Kinder noch dort haben. Wahrscheinlich sind wir die Einzigen, welche es sich anmaßen dürften, dass man darüber berichtet. Doch es ist uns so gross, dass dafür die Worte fehlen. Man kann es kaum beschreiben, amn muss es selber fühlen. Also wenn schon Urteile, dann hört auf die, welche es erlebt haben. Doch dafür muss man auch den Betroffenheitsstatus erfüllen und selber Kinder in unserem wahnsinnigen Schulsystem haben. Auch Anastasia erwähnt der Autor. In diesen Büchern wird auch klar dargestellt, was wir derzeit im „Westen“ leben – OKKULTISMUS. Der Oberpriester nennt es selber das kinderfressende Monstrum. Nun, mit diesem Artikel dürfte herr David Rotter gezeigt haben, welcher Kraft er dient.
    Wie der Autor hier die angeblich zwei Seiten darstellt ist feige und dumm. Woher hat er das Wissen. Wen zitiert er, wenn hier freche Anschuldigungen vorgenommen werden. Bleibt doch dabei und schaut euch unsere kinder an, meinetwegen auch die Lehrer und Eltern. Keinem von ihnen geht es gut und im Vergleich mit den Schülern der Waldschulöe Tekos sogar dreckig.
    Meine Erfahrung dort kann man kaum beschreiben und wer würde es glauben, wenn man von einem Raum der Liebe redet, von Telepathie und Heilung. Sie wissen mehr von Spiritualität, als alle Leser und Autoren eures Magazins gemeinsam. Ich empfinde es als Frechheit und mir wird schlecht beim Lesen eures Beitrages. Noch schlechter wird mir, wenn man sieht wer alles diesen Beitrag verlinkt. Was euch vom Leben trennt ist eben das Palaver von Spiritualität, statt dass ihr es lebt, wie dies grossartigen Menschen in Tekos.
    Ich würde sagen – ind die Ecke mit euch und schämt euch. Wie könnt ihr von etwas reden wovon ihr keinerlei Ahnung habt?
    Wenn man jetzt noch die zentrale Botschaft oder Erkenntnis dieser Schule laut sagt, kann man euer Geschrei wahrscheinlich im ganzen Land hören.
    ARBEIT MACHT FREI
    Vielleicht geht ihr mal arbeiten und legt einen Garten an, vielleicht kommt ihr mit den Augen des Gärtners wenigstens etwas in ihre Nähe.
    Mein letzter Hinweis an diese Bande achso Scheinheiliger. Was sind eure Früchte? An den Früchten sollt ihr sie erkennen! Die Früchte von Tekos haben wir gekostet und sie waren vorzüglich.
    Für alljene welche tiefer in das Wunder von tekos eintauchen möchten haben wir eine Rubrik auf www.wedsche.de eröffnet.

    Antworten
    • F. Soler
      Kontakt mit der Schule (Standort?)

      Ich finde es wunderbar, dass Sie die Tekos-Schule kennen und mit ihren Schülern in Kontakt stehen! Ich bin begeistert vom Konzept und den Ergebnissen!

      Könnten Sie mir die Adresse von der Schule geben oder mir sagen, wie ich dort hinkommen kann? Das würd‘ mich echt freuen.

      Antworten
  18. Alexandra Wunder

    Also was beobachten wir bei dieser Schule? Lauter zum Teil sehr junge, offenbar sehr zufriedene Genies die gesund wirken, sogar akrobatisch agieren und dann auch noch Patrioten sind! Au weia!!!
    Junge Menschen, die ernst genommen werden und womöglich ihren Lebensweg schneller und klarer und stärker in die Spur bekommen, erliegen nun dem Verdacht dies alles mittels einer Gehirnwäsche zu tun…..
    Verdächtig, verdächtig….
    Wie wäre es, wenn wir mal unsere Kleinen in unserem Land ernst nehmen würden als Gleichgesinnte und Gleichwürdige und wenn wir uns erinnern könnten an unsere Ahnen und unseren Kindern die Ehrung dieser vermitteln würden, damit sie Anschluß nähmen am Teil ihres Ahnenstammes, der von Grund auf göttlich ist?
    Wie wäre es, wenn wir unsere Kinder nicht mehr wahrnehmen als niedere Wesen, die von uns zu lernen haben und bitte unsere Anforderungen zu erfüllen haben, sondern die wir achten und respektieren als unseresgleichen und wir ihnen und uns erlauben, von ihnen zu lernen?
    Und wie wäre es wenn diese unsere Kinder auch noch ihre Liebe zu ihrer Heimat spüren dürften und die Verantwortung dafür übernehmen wollten, dieses Fleckchen Erde zu ehren und nötigenfalls zu verteidigen?
    Was wären das wohl für Kinder?
    Womöglich wären dies Kinder, derer wir uns schämen….
    allerdings würden wir uns wohl eher schämen für uns selbst, die wir nicht unser jeweiliges Genie und unseren inneren Krieger entwickelt haben und was würde unser bedürftiges Ego wohl dazu sagen?…

    Antworten
    • Mirjam

      Gut geschrieben! Die Verwandlung, wie die Verwandlung unseres Schulsystems sein koennte, hat es immer mit dem eigenem Schmerz zu tun. Mit dem persoehnlichen Konfrontieren. Und wer moechte das…

      Antworten
  19. Franz Josef Neffe

    Vor Jahren zeigte mir die verstorbene Kollegin H.Prem den Brief eines Vaters, der berfichtete, wie seine 5jährige Tochter in ZWEI STUNDEN mit der Prem-Methode lesen gelernt hat.
    So etwas wie die Schetinin-Schule könnte es in Deutschland schon lange geben, wenn a) nicht von oben keinerlei Interesse an einer Entwicklung über dem eigenen Niveau herrschte und b) wenn nicht alle brav immer allen Stumpfsinn mitmachen würden.
    ALLE Schüler von H.Prem lernten in 1/3 der üblichen Zeit = 1/2 Jahr RICHTIG = fehlerfrei lesen & schreiben. Sie brauchte nicht mal Hausaufgaben dazu. Also eine richtige Ich-kann-Schule.
    Die Ich-kann-Schule zeigte immer wieder, dass die Entscheidung für geistige Entwicklung nicht in einer mühseligen Verwicklung der Kräfte in Selbstquälerei bestehen kann. Die Weichen werden, wenn man verstanden hat, in wenigen Augeblicken gestellt, dann muss man nur noch mit seinen Kräften GUT umgehen – also i.d.R. genau entgegengesetzt, wie die Pädagogik das i.d.R. einochsen lässt.
    Ich komme nochmals auf Frau Prem zurück. Zur Prem-Methode gab es einen Schulversuch mit über 70 Lehrern aus Bayern, Österreich und Hessen. Alle teilnehmenden Lehrer bekundeten, das sei das erste stressfreie Schuljahr ihrer Laufbahn gewesen und sie würden die Prem-Methode beibehalten.
    Frau Prem sprach den damaligen bayer. Schulminister Zehetmair auf einer Veranstaltung an. Vor Publikum zeigte er sich hoch interessiert. Später zeigte er kein Interesse mehr.
    Unsere Spitzenkräfte tun sich ganz offensichtlich nicht leicht, etwas über ihrem eigenen Niveau zuzuzlassen.
    Wer nicht durch Denken lernen will, muss eben durch Erleiden lernen.
    Ich freue mich jedenfalls auf den Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Antworten
  20. Hans

    Der Artikel gefällt mir sehr gut!

    Besonders gut finde ich das hier nicht einfach unkritisch herangegangen wurde sondern auch das für und wieder einzelner aspekte dieser Schule beleuchtet werden!

    Denoch scheint es mir lohnenswert zu sehen wie dort in altanativer weisse
    so viel in so kurzer zeit gelernt werden kann und warum der erfolg derart ist!
    Also denke ich mir, das bestimmte Aspekte der Art des lernes dort durchaus positiv sind und umbedingt beachtet werden sollten!

    Man muss ja nicht alles blind übernehemen sonder kann das was daran positiv ist herausfiltern und verarbeiten!

    Jedoch halte ich auch das Kindsein für sehr wichtig und stehe Indoktrinationen Argwöhnisch gegenüber.

    Denoch scheint mir absolut positive Aspekte dort vorhanden zu sein und die kann man sicherlich für das wohl unserer Kinder nutzen!

    Ich will nicht unerwähnt lassen das ich unserem eigenes Schulsystem mindestens wenn nicht mit mehr argwohn betrachte!

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  21. Kristina

    Jede Schule ist – mehr oder weniger – nur ein Zuchthaus, um bestimmte Mechanismen (Verhalten, Glaube, Emotionen) an bestimmte Menschengruppen anzutrainieren und dabei individuelle Eigenschaften und Interessen auszurotten,
    um die Gesellschaft leichter zu formen, zu kontrollieren, zu manipulieren und
    zu verwerten.
    Ähnliche Züchtigung wird auch durch die Politik und Konzerne auf die Pflanzen-
    und auf die Tierwelt ausgeübt, um natürliche Pflanzen- und Tierwesen in Zuchtwesen mit bestimmten Eigenschaften und Proportionen zu verwandeln (Mastschweine, Rennpferde, Baumschulen etc.), um wiederum das Leben für
    den Konsum und Verwertung zu missbrauchen und in Erträge zu verwandeln.
    Für mich stellt sich längst nicht mehr die Frage, welches Potential die Schüler
    unter bestimmten Bedingungen entwickeln können, sondern wozu.

    Wer profitiert daraus wirklich, wenn kleine Kinder von der Familie und von der natürlichen Umgebung getrennt und entfremdet werden und in den diversen grauen oder bunten Konzentrationslager namens Schule (ob Internat, Ganztagsschule oder Regelschule), irgendwelche künstlichen Aufgaben unter Zwang und Konditionierung zu bewältigen haben.
    Ein Schulkind bewältigt Aufgaben ähnlich wie ein Hund, der gelernt hat jedesmal den hingeworfenen Stock an das Herrchen zu bringen, obwohl viele andere Stöcke rumliegen, die ihn vielleicht mehr interessieren könnten, wenn er nicht auf das Herrchen fixiert wäre.

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  22. Oliver

    IDas Ganze ist interessant. Allerdings frage ich mich, ob da nicht ein unvollständiger Begriff von Bildung im Hintergrund steht.
    Im Text heißt es z.B: „Es gibt keine verschiedenen Fächer, sondern nur Wissen, dass zur Lösung einer Frage benötigt wird.“ An andere Stelle ist von „Stoff“ und „Osmose des Wissens“ die Rede.

    Nur: In vielen Fächern geht es ab einem bestimmten Grad der Ausbildung nicht mehr um Wissen oder um die Lösung einer Frage, sondern z.B. um das Bewusstsein, dass es Wissen im eigentlichen Sinn für uns Menschen gar nicht gibt, sondern nur vorläufige Entwürfe des menschlichen Geistes. Mehr noch, es geht darum, verschiedenen Aufassungen argumentativ gegeneinander stellen zu lernen, ja es geht darum kritisch denken und streiten zu lernen.

    Ob all das in einer solchen Schule Platz hat? Wenn nicht, hat sie eine gewisse autoritäre, voraufklärerische Tendenz.

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  23. Monty

    Man weiss leider zu wenig, um sich ein qualifiziertes Bild zu machen aber der Artikel macht einen ersten Eindruck daher lohnt es sich in meinen Augen nachzuforschen. Ich hab das nicht so verstanden, dass es Regeln gibt, nach denen die Kinder ihren Tag planen müssen.
    Kennt jemand auf Deutsch oder Englisch weitere Quellen außer den Film? Ein Buch dazu?

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  24. David (Autor)

    Hallo Anton,

    vielen Dank, ich habe einige Zitate aus den Kommentaren noch in den Text eingebaut. Das die Schule zwei Gesichter hat, kommt denke ich im Text sehr gut heraus, oder?

    Grüße
    David

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  25. Anton

    Das klingt ja alles wunderschön. Anders allerdings könnte das Urteil ausfallen, wenn man des Russischen mächtig ist, und sich selbst ein Bild machen kann. So ist z.B. oft von einer Sekte die Rede. Der Tagesablauf ist von 5 bis 21.30 komplett geregelt. Keine Zeit zur freien Verfügung. Keine Ferien die den Namen verdienen (in den Ferien baut man z.B. Häuser für sich und andere Kinder). Sprich, die Kindheit werden ihrer Kindheit komplett beraubt. Es ist bis jetzt auch kein einziger Fall bekannt, wo ein Absolvent dieser Schule irgend etwas „außergewöhnliches“ außerhalb der Schule erreicht hätte.
    Wenn so eine „erleuchtete“ Zukunft aussehen soll, dann kann ich gut darauf verzichten.

    Links mit persönlichen Erfahrungen, keine Werbetexte (alles russisch):
    http://www.myjulia.ru/article/202822/
    http://www.detkityumen.ru/forum/1391824/

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    • D.
      ich versuche es mal mit diesem Blickwinkel....

      Stellt dir vor du kommst an einen Ort an denen dich tausend Dinge begeistern und du dort entdecktst, dass du Fähigkeiten in einem Tempo entwickeln kannst, in einem Maße, dass du jeden Augenblick des Tages von dir selbst zu tiefst beeindruckt bist. Du bist „geflasht“ aber in einer ruhigen und entspannten Art und Weise – weil dieses Gefühl für dich zur Gewohnheit gewoden ist, du mit allem in Verbindung stehst und weist, das jeder ander die selbsen Fähigkeiten entwickeln kann und ein weltweiter Alles-umfassende Prozess im Gange ist, der immer zu mehr Entfaltung, mehr Leben und mehr Bewusstsein führen wird. Ein Ort der dir einfach so viel (geistig und spirituell) zu Verfügung stellt das du das Gefühl hast, das es kaum einen anderen Ort gibt, an dem du dich so entfalten kannst wie diesen.

      Dies ist das Gefühl, mit dem ich gerade wachse und ich glaube, es ist auch das Gefühl, mit dem die Kinder dort wachsen.

      Ich persönlich halte es nicht für möglich, dass sich solche Ergebnisse mit Zwang erreichen lassen. Schetinin sprach in einem Video auch davon, dass in der Sprache die sie verwenden Negierungen keinen Platz haben. Für mich ein weiteres Indiz.

      Letzten Endes denke ich steht und fällt alles mit der Freiwilligkeit des Kindes. Ich kann mir beispielsweise auch vorstellen, dass ein Kind in sehr sehr kurzer Zeit spüren kann wenn ein andere Mensch innere Ruhe und Weisheit ausstrahlt und ausstrahlt, dass es dessen Innerstes erkennt und ihm ohne das geringste wenn und aber gestattet dieses zu Entfalten. Auch das Schlafen in Mehrbettzimmern finde ich nicht so befremdlich, da dies sich möglicherweise aus einem häufigen Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit resultiert.

      Mehr wundert mich, das Bild der Kinder wie so viele an einem Tisch zum Lernen zusammensitzen, weil ich denke, dass der Mensch von Natur aus Hochsensibel ist und ich bisher immer davon ausgegangen bin, dass in solch einem Rahmen selbstzentriertheit und das vollständige Ruhn in sich und der Aufgabe nicht möglich/ oder zumindest nicht gerade optimal ist. Und dies denke ich nicht dass natürlich Bild ist, zu welchem Kinder sich zusammenfind würden?

      Woher kommen denn die im Mittelpunkt stehende Fragen/Aufgaben vom Erwachsenen oder von den Kindern selbst und warum dies Fragen und Aufgaben in einem Raum am geordneten Tisch. Und warum so häufig die Betonung des russischen Schulstoffes und der Unis – Wer braucht das? Die Kinder? Wofür? Oder es dies für die Kinder nur eine weitere Station in Ihrer Neugier? Wie lernen die anderen Kindern? Kann ich dort etwas finden was ich hier oder woanders nicht finde, schließlich gehen diesen Weg ja so viele. Eine kurze Station um innerlich rund zu werden? Um herauszufinden, dass das System ihnen nicht in der Lage ist, Ihnen mehr zu geben al sie sich selbst?

      Interessant wäre zu wissen woher Fragen und Aufgaben kommen wie das Interesse möglicherweise gelenkt wird oder nicht? Wie wird in der Kommunikation vorgegangen und welche „Strukrutrieren gibt es und wie sind diese warum entstanden? Ich denke dies sind die Fragen, welche noch offen geblieben sind und die Diskussion – hoffentlich auch noch weiter – beflügeln…

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