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Human Design ist ein vergleichsweise neues System zur Deutung der menschlichen Seele und des menschlichen Schicksals. Es vereinigt esoterische mit wissenschaftlichen „Werkzeugen“, um zu enthüllen, wie wir als Individuen auf dieser Erde „gedacht“ sind. Und es bietet Werkzeuge an, wie wir uns selbst durchs Leben navigieren können. Nur wenn wir wissen, wer wir sind, können wir uns verwirklichen – mit so viel Kreativität und so wenig Leid wie möglich. Roland Rottenfußer unterzog sich einem „Reading“, einem Beratungsgespräch im Sinne von Human Design Systems, und fand Verblüffendes über sich heraus.

Rabbi Zussaya lag im Sterben. Zur Überraschung seiner Schüler, die um sein Bett versammelt waren, bekannte er, Angst vor dem Sterben zu haben. „Aber wie kann das sein?“, fragten die Schüler. „Du hast solch ein beispielhaftes Leben geführt. Du hast uns wie Moses aus der Wildnis geleitet. Du hast Urteile gesprochen wie der weise Salomon.“ Sanft antwortete der Rabbi: „Wenn ich meinen Schöpfer treffe, wird Er mich nicht fragen, ob ich wie Moses oder Salomon war. Vielmehr wird er mich fragen: ‚Warst du Zussaya?'“

Eine schöne jüdische Geschichte, die davon handelt, wie schwierig und wie wichtig es ist, man selbst zu sein. Jeder Mensch ist einzigartig. Wenn man es versäumt, der zu werden, als der man gedacht war, geht dem Universum ein einmaliger, unwiederbringlicher „Farbton“ verloren. Das klingt einleuchtend, ist aber schwerer durchführbar, als man denkt. Denn eigentlich ist niemand so richtig daran interessiert, dass Sie der werden, der Sie sind. Im Berufsleben werden Sie nur insofern geschätzt, als Sie zu etwas „zu gebrauchen“ sind. In der Familie, in Freundschaften, ja selbst in der Ehe gilt oft das Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht“. Um sich den vielfältigen Umerziehungsversuchen zu entziehen, muss man zunächst wissen, wer man wirklich ist. Man muss zu unterscheiden lernen zwischen dem, was man wirklich will und dem, wovon andere meinen, dass man es wollen sollte.

 

Wie Human Design entstand

Um das eigentliche Wesen eines Menschen zu erforschen, seinen „geheimen Bauplan“ sozusagen, gibt es ganze Reihe von traditionellen Methoden. Die meisten davon gelten als „esoterisch“. Die Astrologie z.B. Oder die jüdische Kabbala. Das Tarot und das I Ging. Ganz andere Methoden wurden von Wissenschaftlern entwickelt. Genetiker haben zum Beispiel herausgefunden, dass unser Bauplan in der DNS verschlüsselt ist. Mir persönlich hat Human Design geholfen, herauszufinden, wer ich bin. Vielleicht liegt es daran, dass diese relativ junge „Wissenschaft“ noch nicht so abgenutzt erscheint. Und sie versucht vieles zu vereinen, was man bisher nur getrennt wahrgenommen hat: DNS und I Ging, Quantenphysik und Astrologie. Mich fasziniert die Integration des Verschiedenartigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass von so vielen System, allesamt von genialen Menschen entworfen, nur ein einziges richtig sein soll.

Als eine „alte“ Freundin, Anne Hausser, mir berichtete, dass sie nun „Human Design Professional“ sei, also Analytikerin und Lehrerin in einer bisher fast unbekannten spirituellen Disziplin, war ich nicht frei von Skepsis. Als zu technisch, zu modernistisch empfand ich das „Fachvokabular“ der Szene: „Charts“, „Reading“, „Design“. Menschen lassen sich nicht „designen“, fand ich. Sie sind unberechenbare, eher etwas verschwommene Wesen. Was hatte der nimmermüde amerikanische Esoterik-Markt da wieder ausgespuckt? Einem Kanadier mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen Ra Uru Hu sollen die grundlegenden Erkenntnisse von Human Design innerhalb von 8 Tagen auf Ibiza von einer „Stimme“ eingegeben worden sein. Wir kennen das aus der Channeling-Literatur oder von den Begründern der großen Religionen. Kann eine Methode, die unter solch dubiosen Bedingungen entstanden ist, wirklich Wesentliches zum Verständnis der menschlichen Natur und der Evolution des Kosmos beitragen?

 

Dein Schicksal als Grafik

Ich beschloss, der Sache immerhin eine Chance zu geben. Und – dank Anne, Ra Uru Hu und der „Stimme“ – habe ich tatsächlich etwas über mich erfahren, was mir weiter geholfen hat. Und zwar gerade deshalb, weil das Ergebnis der Sitzung darauf hinauslief, dass ich eigentlich gar nicht mehr „weiter“ musste. Ich bin schon da. Und ich bin richtig, genau so wie ich bin. Ein befreiendes Gefühl. Bevor man ein „Reading“ erhält, die Enthüllung des eigenen Wesens in einem formlosen Gespräch mit dem „Professional“, muss man rechtzeitig vorher seinen genauen Geburtszeitpunkt und den Geburtsort eingeben. Darin unterscheidet sich Human Design nicht von der Astrologie. Deine Charakteranlagen, wie sie sich im Laufe deines Lebens entfalten, gelten als das genaue Abbild des Himmels zum Zeitpunkt deiner Geburt.

In der Praxis bedeutet dies, dass der Human Design-Ausübende dir zu Beginn der Sitzung eine kleine Grafik vor die Nase hält, die du schlichtweg nicht verstehst. Da ist der Umriss eines menschlichen Körpers zu sehen. Dann sind da kleine Kreise und Dreiecke auf den Körper gezeichnet, die offenbar Chakren darstellen sollen. Nur 6 der 9 Zentren sind allerdings genau auf der Position zu finden, die wie aus der Chakrenlehre kennen. Drei weitere sind scheinbar wild abseits der mittleren Körperachse platziert. Die Zentren sind zudem mit feinen Linien verbunden, von denen einige weiß sind, andere scheinbar willkürlich bunt bemalt. So gesehen gleicht die Grafik wieder eher dem „Baum des Lebens“ mit seinen 10 Sephirot aus der Kabbala. Außerdem ist da noch eine Fülle von Zahlen, die auf die „Chakren“ gezeichnet sind: von 1 bis 64. Sie beziehen sich, wie ich erfahre, auf die 64 Hexagramme des I Ging, des ersten „binären Codes“ in der Geschichte des menschlichen Geistes. Denn das ganze Universum ist nach chinesischer Lehre aus zwei Komponenten aufgebaut: einer durchgehenden und einer unterbrochen Linie (Yin und Yang). Da soll sich noch einer auskennen!

Ich bin also auf die Erklärungen meiner Analytikerin angewiesen und versuche hier noch etwas weiter auszuholen. Was traditionelle spirituelle Lehren als „Prana“ bzw. „Chi“ bezeichnet haben, bezeichnet die Wissenschaft heute als Neutrinos, winzige „Teilchen“, die nach neuesten Forschungsergebnissen tatsächlich eine (minimale) Masse besitzen. „Wir baden in einem Meer von Neutrinos“, sagt Anne Hausser. Auf einen cm³ Haut kommen ca. 500 Milliarden von ihnen pro Sekunde, sie bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von knapp unter Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos. 70% der Neutrinos auf der Erde stammen von der Sonne, 30% von anderen Himmelskörpern. Sie durchdringen, aus dem All kommend, alles, auch das menschliche Energiefeld und den Körper. Wir filtern diese Neutrinos und nehmen so Information auf, geben aber auch unsere Färbung und Information über die Neutrinos weiter.

 

„Fahrgäste“ auf der Lebensreise

Diese Erkenntnisse scheinen zweierlei zu beweisen: 1. Es ist nicht nur eine esoterische Phrase, sondern wissenschaftliche Wahrheit, dass wir alle „eins“ sind und dass im Universum alles mit allem interagiert. 2. Das bedeutet im Besonderen, dass eine von der Astrologie schon seit Jahrtausenden erhobene Behauptung wahr ist: Die Planeten und Sterne haben einen Einfluss auf die menschliche Psyche. Menschen sind sehr feine Empfangsstationen für Informationen aus dem Kosmos. Allerdings nehmen sie nur diejenigen Informationen auf, für die sie empfänglich sind. Hier kommt das berühmte „Gesetz der Anziehung“ ins Spiel, das wir aus der populären Ratgeberliteratur kennen.

Wie genau beeinflusst der Kosmos unseren irdischen „Bauplan“? Im Human Design-System gibt es zwei Komponenten im Menschen, die in der Chart-Grafik als „Persönlichkeit“ und „Design“ bezeichnet werden. Die Persönlichkeit – im weitesten Sinn ist das mit dem Begriff der „Seele“ identisch – konstituiert sich im Moment der Geburt als eigenständiger Form auf diesem Planeten. Sie nimmt dann die Informationen aus dem Kosmos zu diesem Zeitpunkt in sich auf. Das „Design“ – also die Struktur des Körpers – wird etwas früher geprägt: etwas drei Monate vor der Geburt. Daher bezieht sich das Reading stets auf zwei „Horoskope“, vereinfacht ausgedrückt ein Seelen- und ein Körperhoroskop. Metaphorisch ausgedrückt, ist das Leben eine „Taxifahrt“, wobei die Persönlichkeit dem „Fahrgast“, das Design dem „Fahrzeug“ entspricht. Man spricht nicht umsonst von Er-fahr-ung.

 

Gibt es einen freien Willen?

Nun stellt sich natürlich die Frage, wer der „Fahrer“ ist. Dieser wird im Human Design als „Magnetischer Monopol“ bezeichnet, quasi ein Steuerungszentrum für unser Schicksal, das im menschlichen Körper in der Nähe des Herzchakras angesiedelt. Dies ist insofern bemerkenswert als sich ja normalerweise eher die Persönlichkeit (der Wille, das Ego) für den Steuermann hält. Wenn die Instanz, die wir als „Ich“ erleben, aber lediglich Fahrgast ist, wie sollte dieser Gast dann sein Leben gestalten? „Sich zurücklehnen und die Fahrt genießen“, sagt Anne Hausser. Dies wirkt provozierend. Hatten uns nicht all die Seminare und Lebenshilfebücher eingeimpft, dass wir selbst die Meister unseres Schicksals sind, dass wir etwas nur stark genug wollen müssen, um es zu manifestieren?

Im Human Design gibt es wenig Raum für einen „freien Willen“. Ra Uru Hu beschreibt den Menschen als „hilflos und inkompetent“. Er sei eher ein „Werkzeug der Evolution.“ Einmal auf der Lebensspur, können wir an unserer Prägung, unserem „Bauplan“ nichts mehr ändern. Den freien Willen gibt es dann nur noch in einem sehr begrenzten Bereich: Wir können wählen, ob wir uns unserer „Bestimmung“ gemäß verhalten oder ob wir davon abweichen wollen. Im letzteren Fall entstehen häufig Leiden, Reibungsverluste, das Gefühl von Wut und Enttäuschung. Wäre nämlich absolut alles vorherbestimmt, so würde wohl auch ein Human Design Reading nichts nützen. Können wir aber wählen zwischen „Gehorsam“ oder „Rebellion“ gegen unser inneres Entwicklungsprogramm, so machen Selbsterkenntnis und Hingabe den entscheidenden Unterschied aus.

 

Bekenntnisse eines „Non-Energy-Typs“

Human Design SystemUnd was bedeutet „Selbsterkenntnis“ in meinem Fall? Zunächst erfahre ich beim Reading, dass ich ein „Projektor“ bin. Es gibt im Human Design-System vier menschliche Grundtypen: Manifestoren, Generatoren, Reflektoren und eben Projektoren. 21 % der Menschheit sind in dieser relativ groben Einordnung „wie ich“. Und was ist ein Projektor? Zunächst bekomme ich die wenig schmeichelhafte Mitteilung, dass ich ein „Non-Energy-Typ“ bin, d.h. ich besitze wenig Kraft und Initiative aus mir selbst heraus. Sinnvoll für mich wäre es also, mich an die Kraftquelle anderer Menschen anzuschließen. Zum Glück für mich gibt es keine „schlechteren“ oder „besseren“ Persönlichkeitstypen. Human Design ist absolut wertfrei. Die nächste Enthüllung haut mich einfach um: Die Strategie des Projektors sei es, „auf Anerkennung und Einladung zu warten – Einladung zur Ehe, zum Beruf, zur Liebe. Sich willkommen fühlen, aufgefordert werden. Sie sind nicht dazu da, die Initiative zu ergreifen.“ Man kann sich darüber streiten, ob dies eine effektive Einstellung zum Leben ist. Tatsache ist aber, dass mein Leben tatsächlich genau so verlaufen ist. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ging die Initiative eher von „den anderen“ aus. Ich wählte nicht, ich wurde gewählt.

Besteht hier nicht die Gefahr, dass man sich von den falschen Leuten „einladen“ lässt? Natürlich. Gerade, wenn man wie ich extrem offen für den Willen und die Bedürfnisse anderer ist. Wer ich bin, das hängt zum großen Teil davon ab, wo und mit wem ich bin. Ich neige dazu, jedem das Gesicht zu zeigen, das für ihn gerade passend ist. Die Gefahr, mich dabei selbst zu verlieren, besteht also. Speziell auch die Gefahr, mich unter Wert zu verkaufen. Andererseits ist meine Offenheit für die Energien anderer aber auch ein Segen. Anne sagt, Typen wie ich seien die Führungskräfte der Zukunft. Sie sind sich der gegenseitigen Abhängigkeit aller Wesen bewusst und fragen, statt mit einem starken Willensimpuls alles zu überrennen, zunächst nach den Bedürfnissen der anderen Mitglieder einer Gruppe. Barack Obama z.B. ist ein Projektor. Ich wusste es: Der Mensch der Zukunft, das bin eigentlich ich. Die Menschen besitzen nur vielfach nicht die Reife, mich zu erkennen.

Obwohl ein „Non-Energy-Typ“, bin gerade ich ein wertvolles Werkzeug der Evolution. Mein Scheitelchakra ist offen, das heißt, es strömt ein Haufen Informationen aus dem Kosmos und aus der Gedankenwelt anderer Menschen auf mich ein. Ich wage alles zu denken und vermag alles in ein gedankliches System zu integrieren. Wenn ich mich nicht verzettle (wozu ich neige), dann können durch mich innovative Ideen auf die Erde kommen. „Mutation“, sagt Anne Hauser, „kommt über den Einzelnen ins Kollektiv“. Natürlich wird nicht jede neue Idee angenommen. Dennoch ist es die Aufgabe von Menschen wie mir, neue Impulse aufzugreifen und sie dem Kollektiv zu offerieren – bis es zum idealen kosmischen Zeitpunkt vielleicht doch einmal zu einem Durchbruch kommt. Noch drastischer ausgedrückt, bin ich laut Human Design sogar ein „anarchistischer Ketzer“. Da das Neue nur durch den Widerspruch zum Alten in die Welt kommen kann, ecke ich oft an.

 

Zu sich selbst erwachen

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Eigenschaften von mir, die das Reading ans Tageslicht gebracht hat. Und vermutlich mindestens ebenso viele, die im Dunklen bleiben werden, denn die Körpergrafik zeigt ja nur auf, als was ich geboren bin, nicht mein gelebtes Leben. Auch werden die Ergebnisse für andere Klienten natürlich völlig andere sein. Insgesamt habe ich die Analysen von Human Design als gleichermaßen präzise und tief greifend empfunden – und dies nicht etwa, weil alle Aussagen über mich schmeichelhaft waren. Es zeigten sich – im Vergleich etwa zur Astrologie – durchaus originelle, nie zuvor gehörte Deutungen meiner Person. Anne hat mir einige Potenziale und Gefahrenquellen aufgezeigt und gleichzeitig die Strategien, wie ich damit umgehen kann.

Zum Beispiel das Human Design-Mantra: „Lasse nicht den Verstand Entscheidungen für dich treffen“. Dieser ist nämlich eher ein „Agent“ für die Interessen äußerer Autoritäten, die mich – statt meinem Selbst – eher meinem „Nicht-Selbst“ näher bringen. Das Nicht-Selbst entsteht durch Konditionierung in den Bereichen, wo mein Charakter nicht festgelegt ist, sondern offen für fremde Einflüsse. Human Design versucht nun, mir eine Strategie in die Hand zu geben, um mich nur noch von meiner inneren Autorität leiten zu lassen. Wenn ich lerne, Entscheidungen nicht mehr aus dem Verstand zu treffen, beginnt der Prozess der Dekonditionierung. So wird es auch für mich einmal möglich sein, das höchste Ziel zu erreichen, das es im Human Design gibt: Das Erwachen zu sich selbst.

 

Nähere Informationen:

www.lebe-dein-design.de

www.humandesignsystem.info

 

 

Bilder: www.humandesignsystem.info

 

4 Responses

  1. Angela Nowicki

    Zitat Olaf Person: Und umsonst gibt es das Human Design nichtmal im Ansatz!

    Das stimmt nicht. Auf fast allen deutschsprachigen Websites gibt es kurze bis sehr ausführliche Einführungen ins HD, lehrreiche Artikel und etliche kostenlose Audiodateien, deren Inhalt über die Grundlagen hinaus geht.
    Im englischsprachigen Web ist das kostenlose Angebot sogar so umfangreich, dass es für ein jahrelanges Selbststudium reicht.
    Dass die „Drogenerfahrung“ sinnvoll sein könnte, bestreiten Sie ja nicht. 🙂

    Antworten
  2. Brigitte Geyer

    Mir half es zur Klarheit und Erkenntnis. Bekam als Projector immer Jobs,
    ich wurde gefunden…
    Genauso mein Mann! Hat mich sehr befruchtet. Gleichzeitig ist mein
    Ego manifestiert und ich kann auch gut organisieren und leiten.
    Warten auf Einladung sollte deswegen nicht missverstanden werden…
    siehe Obama… ein gutes Beispiel numerologisch ist er 29/11…
    und viele 9er sind Projectoren…
    mir gefällt es, und ich bin erst am Beginn, LG BG

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  3. Tassilo Tanzer

    Hallo!
    Ist eigentlich egal ob sich der Herr Ra in eine andere Welt „geschossen“ hat oder nicht, angeblich war ja der Treibstoff Ketamin. Wie auch immer, das Human Design System hat mein Leben bereichert – und auf jeden Fall ganz schön verbessert. Es ist doch eine individuelle Lebensanleitung! Und auch meine Klienten können das Gleiche berichten. Es ist ja überprüfbar und das macht es jederzeit anwendbar!

    Übrigens: Wie man so hört ist der Ra auch schon wieder „abgebrannt“…

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  4. Olaf Person

    1. Zum Verständnis der Person Ra Uru Hu ist es hilfreich zu wissen, dass er auf Ibiza bekannt war für seine Drogenexzesse. Das kann im nachhinein als „Channeling“ bezeichnet werden, aber ist es vielleicht „nur“ ein Trip gewesen?
    2. Auch aus einer Drogenerfahrung kann etwas sinnvolles entstehen. Fragwürdig wird die Sache allerdings, wenn über die Person Ra Uru Hu auf Ibiza bekannt ist, dass er nie einen Cent besessen hat, und nun ein cleveres System zum Geldverdienen entwickelt hat. Und umsonst gibt es das Human Design nichtmal im Ansatz!
    3. Viele seiner Anhänger sind ehemalige Sanyassins, die nach dem Ableben von Osho gerade auf Ibiza recht hilflos hin und her stolpern. Da kam es gerade recht, dass ein alter Bekannter „die Erleuchtung“ gefunden hat, und endlich eine weitere Möglichkeit schuf, sich zu beschäftigen.
    4. Die Anhänger des Human Design zeichnen sich vor allem durch eine Überdosis Verwirrung aus. Versuchen verzweifelt dem wilden Strom des Lebens eine Struktur abzuringen, in dem sie brav ihre Euros für Bücher, Lehrpläne und Seminare ausgeben.

    Abschießend sei wiedermal gefragt, wann Menschen anfangen dazu zu lernen, und zu erkennen, dass die Einsicht aus der Zwiesprache mit der Natur oder dem Stillen beobachten innerer Vorgänge erwächst…

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