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Wenn wir uns nach dem Sinn unseres Daseins fragen, treffen wir in esoterischen Philosophien immer wieder auf die Aussage, dass es die Liebe ist, die alles zusammenhält. Wir sind zwar alle reines Bewusstsein, das sich hier manifestiert hat, der Zweck unserer Manifestierung ist aber die Entwicklung unseres Wesens und damit der Liebe, die der – manchmal sehr versteckte – Kern unseres Wesens ist.

Liebe ist heilende Energie

Durch meine 22-jährige Erfahrung als Heilerin der Heiltechnik „Das Körper-Spiegel-System“ habe ich immer wieder erfahren, dass Liebe eine heilende Energie ist. Eine Heilung zu geben ist heilende Liebe in Aktion. Wenn ich eine Heilungssitzung gebe, öffne ich mein Herz bedingungslos. Manchem erscheint es jedoch zu einfach, da der Kopf beschäftigt werden will und alles gern verkompliziert. Wenn wir aber lernen, das Ego und den Kontrollzwang zu beruhigen, dann kann das Herz sprechen.

Es sind oftmals sehr einfache kleine Gesten, in denen sich die Liebe spiegelt – und dies ist nicht abhängig von der Aktion selbst, sondern von der Wahrnehmung und dem eigenen Bewusstseinszustand. Ich habe dies tief erfahren, als ich zum Beispiel in der Sahara von den Tuareg liebevoll den letzten Tee gereicht bekam, ohne dass sie wussten, ob am nächsten Tag neuer da sein würde, oder ein andermal, als ein Freund ein Lied auf seiner Gitarre anstimmte, als ich sehr traurig war, oder ein Kind mich freudig umarmte. Es sind oft die leisen Gesten, die laut sprechen.

Ein Gefühl des Nicht-Getrenntseins

Liebe fließt ununterbrochen durch unser Wesen. Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn es kein Urteil gegenüber jemandem gibt – genauso wenig gegenüber dir selbst – und keine Erwartungen, keine Art und Weise, wie ein anderer sich ändern muss, bevor er geliebt werden kann. Liebe wird oft falsch verstanden, an Bedingungen geknüpft, und schon ist das Drama perfekt. Aber Liebe an sich ist bedingungslos. Ich hatte das früher auch falsch verstanden und musste schmerzhafte Erfahrungen damit machen, da ich den anderen mehr geliebt hatte als mich selbst. Ich fühlte mich leer, da ich vergessen hatte zu nehmen und nur gegeben hatte. Ein guter Freund sagte mir damals: Wenn es weh tut, ist es keine Liebe. Das hat mich angesprochen. Ehrlich und sanft zu mir selbst zu sein war die Grundvoraussetzung für ein freies Geben und Nehmen von Liebe.

In meiner jetzigen 24-jährigen Liebesbeziehung habe ich diese bedingungslose Liebe erfahren dürfen und es ist ein wunderbarer Prozess, diese gemeinsam zu erlernen und daran zu wachsen.

Liebe ist ein Gefühl des Nicht-Getrenntseins, ein Gefühl des Einsseins. Diese Aussage ist mittlerweile in der spirituellen Welt sehr verbreitet, aber so tief gelebte bedingungslose Liebe kenne ich nur bei Menschen, die auch innerlich sehr frei sind, sie selbst zu sein.

Es beginnt immer bei uns selbst: uns selbst so zu lieben und zu akzeptieren, wie wir sind, und Selbsturteil durch Selbstliebe zu ersetzen. Wenn wir die Freiheit leben, wir selbst zu sein, dann fällt es uns leichter, uns selbst und andere in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren und bedingungslos zu lieben. Dabei ist nicht zu vergessen, dass man alle Menschen lieben, aber nur mit wenigen zusammen sein kann. Manche liebt man aufgrund ihrer Andersartigkeit mehr aus der Distanz.

Liebe überwindet Grenzen

Indem wir Liebe und Energie ausstrahlen, wirken wir in einer positiven Weise auf unsere Umgebung, egal, wer wir sind oder was wir machen. Gerade am Beispiel der aktuellen Flüchtlingsproblematik können wir immer wieder sehen, was Liebe für eine Kraft hat, wie sie Konflikte über Glaubens- und Ländergrenzen hinweg überwinden und heilen kann. Wenn wir uns mehr und mehr im Herzen öffnen, lernen wir Mitgefühl – nicht zu verwechseln mit Mitleid. Mitgefühl heißt, man kann spüren, was der andere erfährt, ohne in dessen Geschichte einzusteigen, also von den Gefühlen gefangen oder negativ beeinflusst zu sein. Jede Krankheit, jede Verletzung ist blockierte oder unterbrochene Energie oder ein Ruf nach Liebe.

Wir können mit unserer Energie und Liebe das Gleichgewicht und den Fluss wieder herstellen. Die Ursache der Entstehung von Symptomen liegt in uns selbst. Das Symptom ist eine Botschaft aus dem tieferen Teil des Bewusstseins. Unser Bewusstsein, die Erfahrung unseres lebendigen Seins, ist Energie. Wir können es „Lebensenergie“ nennen. Diese Energie füllt unseren gesamten Körper aus. Diese Energie, die unser Bewusstsein ist und die unseren Bewusstseinszustand reflektiert, ist mit jeder Zelle unseres Körpers verbunden.

Dementsprechend betrachtet die Heiltechnik „Das Körper-Spiegel-System“ Krankheit als lautes Alarmsignal, weil wir auf die stillen Zeichen der Kommunikation mit unserem inneren Wesen nicht gehört haben. Finden die Rufe unseres Bewusstseins Gehör und können wir ihnen den ihnen gebührenden Platz geben – sei es in einer Einzelperson oder in der Gesellschaft – haben sie das Potential, sich in mächtige Ressourcen für Entwicklung und Transformation zu wandeln. Wir selbst wandeln uns dabei vom Opfer einer Krankheit zum Schöpfer unserer Realität, unseres Lebens.

 


 

Heilseminar mit Viola Schöpe in Berlin:
Die Heiltechnik „Das Körper- Spiegel-System“ von Martin Brofman – lerne, dich selbst und andere zu heilen.

28.-29.11.2015 im „Aquariana“
Am Tempelhofer Berg 7d, Berlin-Kreurberg

Erlebnisabend am selben Ort:
Fr, 27.11., 20 Uhr

Info & Anmeldung
bei Viola Schöpe
Tel.: 0351-8025055 oder 0178-5623723

violaschoepe@web.de
www.new.healer.ch

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